Die Handymodelle von Samsung erklärt

Bis vor einigen Jahren war das Handyangebot von Samsung ziemlich unübersichtlich. Wer wusste beispielsweise ob das SGH-D500, SGH-F520 oder SGH-i900 im Highendbereich angesiedelt sind?

Zum Glück hat Samsung schon seit ca. 2012 die Namensgebung optimiert. Alle Telefone haben nun die Produktbezeichnung „Galaxy“, und können anhand eines Buchstabens leicht dem anvisierten Marktsegment zugeordnet werden:

  • J: Das Niedrigpreissegment bedienen das J1, J3, J5 und J7
  • A: Im mittelpreisigen Segment sind nur das A3 und A5 im Angebot
  • S: Die Highendgeräte S7 und S8, sowie das Note8 bedienen anspruchsvolle Anwender

Vorsicht beim Kauf, denn Samsung recycelt die Modellbezeichnungen, indem einfach eine Jahreszahl hinzugefügt wird. So gibt es alle Geräte – außer der S-Modelle – inzwischen mit unterschiedlichen Jahresbezeichnungen. Der Unterschied zwischen beispielsweise dem Galaxy J3 (2016) und Galaxy J3 (2017) ist allerdings riesig, denn nicht nur ist das Betriebssystem aktueller und die Hardware leistungsfähiger, auch das Design hat sich geändert. Mit DUOS bezeichnet der koreanische Hersteller darüber hinaus Modelle mit zwei SIM-Steckplätzen. Die Mobilnetzbetreiber verkaufen meistens allerdings aus Eigeninteresse nur Modelle mit einem SIM-Steckplatz.

Bei den S-Modellen verwendet Samsung dagegen eine durchlaufende Nummerierung, also Galaxy S8 beim aktuellen Gerät. Im Februar dürfte Samsung das Galaxy S9 vorstellen.

Kaufempfehlung

Möchten Sie ein Galaxy-Handy erwerben, dann raten wir Ihnen grundsätzlich zu den aktuellsten Modellen, also zum Beispiel Galaxy A3 (2017) statt Galaxy A3 (2016). Ältere Modelle erhalten leider keine Betriebssystemupdates, mit denen Sicherheitslücken geschlossen werden. Das beste Preisleistungsverhältnis bieten aktuell Galaxy A3 (2017) und Galaxy A5 (2017), die sich hauptsächlich in der Displaygröße (4,7 zu 5,2 Zoll Diagonale) unterscheiden. Tipp: Samsung listet immer die aktuellsten Modelle auf der eigenen Website auf.