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Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 3


Von Rainer am 16. März 2014 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Das Praxisbuch ist eine zweibändiges Kompendium, welches von der ersten Einrichtung bis zur optimalen Nutzung der Benutzeroberfläche alle Besonderheiten des Galaxy Tab 3 erläutert.

Weil das Galaxy Tab 3 in mehreren verschiedenen Versionen mit und ohne Telefonie erhältlich ist, geht das Praxisbuch auch auf die Besonderheiten der verschiedenen Modelle (3G/LTE/Wi-Fi) ein.

Einen besonderen Augenmerk legt das Buch auf die optimale Nutzung von WLAN (Galaxy Tab 3 Wi-Fi) und Mobilfunk-Internet (Galaxy Tab 3 3G/LTE). Sie wissen anschließend, wie Sie beide einrichten und WLAN auch unterwegs jederzeit sicher nutzen.

Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen sind ebenfalls ein wichtiges Thema. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Gmail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner verwenden. Der Bedeutung von Google+ und Facebook zollen dabei eigene Kapitel Rechnung, welche die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutern. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Das Praxisbuch wurde vor allem für Einsteiger geschrieben, die zum ersten Mal mit einem Android-Gerät in Berührung kommen, dürfte aber auch für viele erfahrene Anwender nützlich sein, denen das beim Galaxy Tab 3 beiliegende Handbuch nicht ausreicht.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 3 - Teil 1
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 3 - Teil 2

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Das Praxisbuch Samsung Galaxy Note 3


Von Rainer am 28. Dezember 2013 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1112 hochgeladen von Rainer am 28.11.2013 22:49 Auf zusammen über 590 Seiten zeigen die beiden neuen Praxisbücher zum Samsung Galaxy Note 3, wie Sie Ihr Gerät optimal einrichten und nutzen.

Im ersten Teil lernen Sie die Benutzeroberfläche kennen und optimieren diese für Ihre eigenen Anforderungen. Danach stellt das Praxisbuch die Telefonoberfläche, das Telefonbuch und die Nachrichten-Anwendung vor. Das Galaxy Note ist permanent online, weshalb die Konfiguration der Internetverbindungen in zwei Kapiteln sehr detailiert beschrieben wird. Abschließend lernen Sie die Funktionen des Google-Kontos und die sozialen Netzwerke Google+ und Facebook kennen.

Die fortgeschrittene Nutzung steht im Mittelpunkt des zweiten Teils, der neben den Multimedia-Anwendungen auch die Installation von weiteren Programmen aus dem Play Store vorstellt. Nach dem Durcharbeiten der Kommunikationskapitel sind für Sie zudem die Begriffe DLNA, Bluetooth und NFC keine Fremdwörter mehr, sondern Teil Ihres täglichen Workflows.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Note 3 - Teil 1
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Note 3 - Teil 2

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Das Handbuch zum Tablet: Das Praxisbuch Asus MeMO Pad HD 7


Von Rainer am 02. Oktober 2013 zu Android, Asus, Google

Bild PIC-1111 hochgeladen von Rainer am 02.09.2013 22:39 Das Asus MeMO Pad HD 7 (Modell ME173X) ist ein leistungsfähiges Android-Tablet mit 7-Zoll-Display und Vierkern-Prozessor, das durch seinen günstigen Preis von unter 150 Euro überzeugt.

Das umfangreiche Buch richtet sich unter anderem an Anwender, die zum ersten Mal mit einem Android-Gerät arbeiten, dürfte aber auch für viele erfahrene Anwender nützlich sein, da beim MeMO Pad kein ausreichendes Benutzerhandbuch mitgeliefert wird.

Für den einfachen Einstieg erläutert das Buch zunächst die Grundeinrichtung, die man beim ersten Einschalten vornimmt. Danach wird zunächst der Startbildschirm und dessen Anpassung anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Einen Hauptaugenmerk setzt das Praxisbuch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Google Mail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner verwenden.

Natürlich ist auch die Nutzung von Facebook und dessen Integration in Telefonbuch und Kalender ein Thema. In einem eigenen Kapitel wird die Installation von Programmen (”Apps”) aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet, wobei das Buch auch einige nützliche Anwendungen aus dem Play Store vorstellt.

Weitere Themen sind Bluetooth und WLAN, DLNA, Wi-Fi Direct und die Eingabemethoden. Es kommt häufig vor, das wichtige berufliche und private Daten auf dem Tablet abgelegt werden, seien es Dokumente, Kontakte oder Termine.

Damit ein eventueller Geräteverlust nicht zum persönlichen Gau wird, stellt das Praxisbuch in die verfügbaren Sperrmethoden ausführlich vor. Außerdem erfahren Sie, welche weiteren Maßnahmen Sie gegen Datendiebstahl ergreifen können.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Tablets beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Asus MeMO Pad HD 7

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Die umfangreiche Bedienungsanleitung: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 Mini


Von Rainer am 05. September 2013 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Auf dem Handy-Markt geht der Trend zu immer größeren Geräten mit riesigen Displays - dem setzt Samsung seine Galaxy Mini-Modelle entgegen. Das Galaxy S4 Mini setzt auf leistungsfähige Hardware und moderne Software.

Da viele Einsteiger von der Funktionsfülle des Galaxy S4 Mini überfordert sind, ist das Praxisbuch so aufgebaut, dass der Anwender nacheinander alle wichtigen Funktionen kennenlernt. Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und bringt den Nutzer schnell dem Ziel der optimalen Nutzung des Handys näher.

Behutsam führt das Buch den Anwender an die Konfiguration des Startbildschirms und die Einrichtung von WLAN und Mobilfunk-Internet heran. Der Bedeutung von Google+ und Facebook zollt ein eigenes Kapitel Rechnung, das die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutert.

Anwendern, denen das Thema Sicherheit sehr wichtig ist, erläutert das Buch, wie sie ihr Handy vor fremden Zugriff schützen und was man tun muss, um den Schaden möglichst gering zu halten, wenn man es verliert. Die Datensicherheit erhöht man zudem durch die Verwendung eines VPN, dessen Einrichtung das Praxisbuch erläutert.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player vor.

Ein wichtiger Aspekt ist die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. Der Anwender erfährt, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie man Kontakte im Telefonbuch erfasst und verwaltet, mit Gmail arbeitet und Google Maps inklusive Routenplaner, Navigation und Street View verwendet.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensrogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Im Google Play Store stehen neben guter Software auch Ebooks, Musik (Play Music) und Filme zur Verfügung. Das Praxisbuch gibt zahlreiche Tipps zu deren Nutzung.

Die Themen des Praxisbuchs:

Erster Start
Bediengrundlagen
Kontakte, Termine, Notizen
Multimedia mit Kamera, MP3-Player, Galerie
Google-Anwendungen Maps, Gmail, usw.
Soziale Netzwerke Google+ und Facebook
Bluetooth, WLAN, Wifi Direct, DLNA, NFC
Ebooks, Videos und Musik im Play Store
Weitere Software installieren und verwalten
Gerätespeicher und Anschluss an den PC
Eingabemethoden und Sprachsteuerung
Datensynchronisation mit dem PC über Samsung Kies



Weiterführende Links:
http://das-praxisbuch.de/buch/?handbuch=das-praxisbuch-samsung-galaxy-s4-mini

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Marktsättigung bei Highend-Handys


Von Rainer am 13. Juli 2013 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

In den vergangenen Jahren sah Samsung stetig wachsende Marktanteile, was auch auf eine erstklassige Produktpolitik zurückzuführen war. Über eine Billigschiene mit Handys unter 100 Euro (sogenannte Feature-Phones) und einer Android-Mittelklasse ab ca. 200 Euro führte der koreanische Mischkonzern systematisch seine Produkte heran, die dann später gegebenenfalls zu den Highend-Geräten wie S2 und S3 griffen.

Der Wind hat sich inzwischen gedreht, was zum einen an einem gesättigten Markt liegt, zum anderen an einer verkorksten Modellpolitik. Neben einer verwirrenden Zahl unterschiedlicher Geräte (insbesondere im Tablet-Bereich) mit diversen Farbvarianten, Speichergrößen und Features (3G oder nur WLAN) kommt auch noch eine hastige Produkteinführung. Wer will schon ein Galaxy S3 kaufen, wenn es bereits ein Galaxy S4 gibt? Gleiches gilt auch für die Tab 2-Reihe, welche nun durch das Tab 3 abgelöst wird.

Um seine Forecasts (Verkaufspläne) zu erfüllen greift Samsung beim S4 zur Preisscherre, was viele Käufer ärgern dürfte, die das Handy sofort bei der Markteinführung erworben hatten.

Weiterführende Links:
All about Samsung

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Zwei neue Praxisbücher zum Samsung Galaxy S4


Von Rainer am 31. Juni 2013 zu Android, Download, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1110 hochgeladen von Rainer am 31.05.2013 23:41 Gleich zwei Bücher aus der Praxisbuchreihe sind jetzt im Buchhandel zum Galaxy S4 erhältlich: Der erste Teil setzt sich mit den grundlegenden Funktionen, angefangen vom ersten Einschalten bis zur Benutzeroberfläche und den wichtigsten Anwendungen auseinander. Der zweite Teil geht in die Tiefe und beschreibt unter anderem Bluetooth, die Multimedia-Anwendungen und die Programminstallation.

Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 - Teil 1
Das Praxisbuch zum Galaxy S4 erläutert, wie Sie das Smartphone beim ersten Start korrekt einrichten und stellt danach die Benutzeroberfläche mit Beispielen ausführlich vor. Sie erfahren dabei, wie Sie die sogenannten Widgets und Schnellzugriffe auf dem Startbildschirm anlegen. Danach stellt das Praxisbuch die Telefonoberfläche und das Telefonbuch vor und zeigt, wie Sie beide optimal nutzen.

Einen besonderen Wert legt dieses Handbuch auf die Nutzung von Wireless LAN und Mobilfunk-Internet. Sie wissen anschließend, wie Sie beide einrichten und WLAN auch unterwegs jederzeit sicher nutzen. Wert legt das Praxisbuch auch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, über die Google-Telefonbuch-Kontakte bis hin zu Gmail und Google Maps.

Der Bedeutung von Google+ und Facebook zollen dabei eigene Kapitel Rechnung, welche die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutern. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Eine Stärke der Galaxy-Baureihe sind die zahlreichen Gestensteuerungsbefehle, wobei beim Galaxy S4 die Kamera eine große Bedeutung hat. Über Augenkontakt oder mit einer Handgeste in der Luft blättern Sie beispielsweise in Fotoalben oder durch Seiten im Webbrowser. Das Praxisbuch stellt deshalb alle Gesten in einem eigenen Kapitel vor.

Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 - Teil 2
Während Teil 1 dieser Buchreihe in die Bedienung einführt und die wichtigsten Anwendungen erläutert, geht Teil 2 in die Tiefe.

Zuerst beschreibt dieses Handbuch den Kalender (S Planner) und dessen professionellen Funktionen zur Verwaltung von Besprechungsteilnehmern.

Den Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player widmet das Buch jeweils eigene Kapitel. Sie lernen dabei auch die Cloud-basierten Features der Galerie-Anwendung kennen, um auch die in Ihrem Google+- und Facebook-Konto hinterlegten Alben anzuzeigen.

Neben dem MP3-Player verfügt das Galaxy S4 über ein zweites Abspielprogramm: Play Music kann die von Ihnen im Play Store gekaufte beziehungsweise vom PC aus hochgeladene Musik direkt aus der Cloud streamen. Wie dies funktioniert, erläutert das Buch sehr ausführlich.

Im Kapitel “Direkter Datentransfer” erfahren Sie, wie Sie Dateien über Wi-Fi Direct, per NFC oder DLNA übertragen. Letzteres ist ein moderner Standard, um Video, Audio oder Fotos über WLAN auf einem beliebigen anderen Gerät, beispielsweise einem PC oder TV abzuspielen beziehungsweise anzuzeigen.

Eines der wichtigsten Themen des Praxisbuchs ist die Installation von weiterer Software aus dem Play Store und anderen Quellen. Das entsprechende Kapitel zeigt ihnen, wie Sie gute Software finden sowie verwalten und gibt einige Softwaretipps.

Bluetooth spielt in der mobilen Welt eine große Rolle, weshalb das Buch dem drahtlosen Kommunikationsstandard ein eigenes Kapitel widmet. Sie erfahren darin, wie Sie Geräte koppeln und Daten übertragen. Anhand verschiedener Geräte zeigt das Buch auch den Anschluss von Headsets, Tastaturen und Audiogeräten über Bluetooth.

Für den Schutz Ihrer sensiblen Daten sorgt eine intelligente Geräte-sperre, sowie die Möglichkeit, über den Find my Mobile-Dienst ein verlorenes Handy zu lokalisieren. Das Buch beschreibt nicht nur diese Dienste, sondern gibt auch Tipps, was Sie tun müssen, wenn das Handy mal verloren geht.

Verfügbarkeit
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 Teil 1 und 2 sind ab sofort im Buchhandel und über die Website das-praxisbuch.de erhältlich. Der Verkaufspreis beträgt nur jeweils 12,50 Euro.

PDF-Ebook zum Sofort-Download
Diese Bücher sind auch als PDF-Ebook für 5,99 Euro ohne Kopierschutz erhältlich. Sie können das PDF-Ebook nach dem Kauf sofort herunterladen und auf Ihrem PC anzeigen und drucken.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 - Teil 1: Grundlagen und Einführung
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 - Teil 2: Fortgeschrittene Nutzung

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Neu: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini


Von Rainer am 26. Mai 2013 zu Android, Download, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1109 hochgeladen von Rainer am 26.04.2013 09:48 “Klein aber fein” ist das Galaxy S3 Mini, mit dem Samsung eine preisbewusste Zielgruppe anspricht, die dennoch nicht auf ein modernes Handy verzichten möchte. Richtig ausnutzen lässt sich das Handy erst mit dem neuen “Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini”, welches die mitgelieferte Bedienungsanleitung ersetzt.

Ausgehend von der Einrichtung nach dem ersten Einschalten, beschreibt das Praxisbuch zuerst die Benutzeroberfläche und wie man Sie den eigenen Bedürfnissen anpasst. Danach erfährt der Leser, wie er Telefon, Kontaktverwaltung und die Nachrichten-Anwendung optimal nutzt.

Viele Funktionen des S3 Mini setzen auf das Internet, weshalb eigene Kapitel auf WLAN und mobile Datenverbindung eingehen. Der Bedeutung von Google+ und Facebook zollt ein eigenes Kapitel Rechnung, das die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutert. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Dem Thema Sicherheit widmet sich das Buch besonders ausführlich: Sie erfahren, wie Sie selbst ganz ein VPN (Virtual Private Network) einrichten, über das alle Internetverbindungen verschlüsselt und damit abhörsicher ablaufen. Außerdem gibt das Buch Tipps zur Absicherung des Handys gegen fremden Zugriff und wie Sie ein verlorenes Gerät über die eingebauten Funktionen wiedererlangen.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player vor. Einen Hauptaugenmerk setzt das Praxisbuch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Gmail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner, Street View, Local und Latitude verwenden.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Im Google Play Store finden Sie neben guter Software auch Ebooks, Musik (Play Music) und Filme. Das Praxisbuch gibt zahlreiche Tipps zu deren Nutzung.

Verfügbarkeit
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini hat 518 Seiten und ist ab sofort für 22,50 Euro im Buchhandel und über die Website das-praxisbuch.de erhältlich.

PDF-Ebook zum Sofort-Download
Dieses Buch ist auch als PDF-Ebook für 9,99 Euro ohne Kopierschutz erhältlich. Sie können das PDF-Ebook nach dem Kauf sofort herunterladen und auf Ihrem PC anzeigen und drucken.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini

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Geht Samsung mit Galaxy bald seinen eigenen Weg?


Von Rainer am 15. April 2013 zu Android, Galaxy, Google, Kindle, Motorola, Samsung

Die Neuvorstellung des Galaxy 4 zeigt wieder einmal, in welche Richtung Samsung bei seinen Android-Geräten geht. Wie einige andere Hersteller auch, versucht sich das Unternehmen durch die Anpassung der Benutzeroberfläche zu differenzieren. Die im Februar geäußerte Befürchtung von Google, dass Samsung irgendwann einmal zur Bedrohung werden könnte, ist ja genau genommen nicht weit hergeholt: Samsung besitzt aktuell (je nach Marktforscher) einen Marktanteil im Smartphone-Markt von über 50 Prozent und baut fleißig an einer Infrastruktur als Alternative zu den Google-Diensten. Recht weit fortgeschritten ist Samsung Apps, ein vorinstallierter App-Store, der es mit dem Google Play Store aufnimmt, aber auch eine Datensicherung auf Samsung-Servern ist bereits vorhanden.

Google sitzt deshalb in der Zwickmühle, denn einerseits versucht man, die divergierenden Android-Anpassungen der Hersteller wieder in den Zaum zu bekommen, andererseits können die Hersteller bei zuviel Druck durch Google einfach einen sogenannten Fork durchführen. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist Amazon mit den Kindle-Fire-Modellen, die auf Android basieren, aber ansonsten nicht auf Google-Dienste angewiesen sind. Verzichtet allerdings Google auf Druck, würden sich die Benutzeroberflächen weiter auseinander entwickeln und noch mehr Apps aus dem Play Store nur auf bestimmten Geräten funktionieren.

Samsung muss natürlich vorsichtig vorgehen, wenn es seinen eigenen Weg gehen will, denn derzeit können die Handys der Koreaner nicht auf die Google-Anbindung verzichten. Ein radikaler Schnitt hin zu den eigenen Diensten würde die eigenen Kunden verschrecken. Interessant ist auch die Frage, ob Samsung nicht irgendwann einmal über den eigenen Erfolg stolpert, denn abgesehen von der mitgelieferten Software enttäuscht unter anderem das Galaxy S4 mit seinem minderwertigen Gehäuse. Die Idee, ein Mittelklasse-Handy als "Galaxy S3 Mini" zu verkaufen, halte ich ebenfalls für gefährlich, zumal es an Motorola erinnert, deren Handys vor 2-3 Jahren plötzlich alle in "Razr" umbenannt wurden, obwohl sie mit dem ursprünglichen Razr-Konzept (leistungsfähige Handys im dünnen Metalgehäuse) nichts mehr zu tun hatten.

Weiterführende Links:
CNet
Engadget

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Neu: Das Praxisbuch Nexus 4


Von Rainer am 26. März 2013 zu Android, Google

Bild PIC-1108 hochgeladen von Rainer am 26.02.2013 21:17 Das Praxisbuch Google Nexus 4 erläutert auf über 400 Seiten alle Funktionen des von LG herstellten Google-Handys. Zunächst erfahren Sie, wie Sie das Nexus 4 beim ersten Einschalten korrekt einrichten, gefolgt von einer Einführung in den Startbildschirm und der Möglichkeit, diesen anzupassen.

Sehr ausführlich wird in die Telefonieoberfläche und das Telefonbuch, sowie die Nachrichten (SMS)-Anwendung eingeführt. Danach erfahren Sie, wie man Mobilfunkverbindung und WLAN konfiguriert, aber auch wie man zwischen beiden Verbindungsarten umschaltet.

Ein eigenes Kapitel geht auf die immer wichtigeren sozialen Netzwerke Facebook und Google+ ein. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selbst erstellte Fotos und Texte veröffentlichen.

Dem Thema Sicherheit widmet sich das Buch besonders ausführlich: Sie erfahren, wie Sie selbst ein VPN einrichten, über das alle Internetverbindungen verschlüsselt und damit abhörsicher ablaufen. Außerdem gibt das Buch Tipps zur Absicherung des Handys gegen fremden Zugriff.

Einen Schwerpunkt setzt das Praxisbuch auf die Konfiguration und Nutzung der mitgelieferten Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Google Mail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner, Street View, Local und Latitude verwenden.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player (Google Play Music) mit Beispielen vor. Die Wiedergabe von Audio und Video über DLNA-fähige Geräte ist ebenfalls ein Thema. Natürlich geht das Buch auch auf die Streaming-Funktionen des MP3-Players ein.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet, wobei das Buch auch einige nützliche Anwendungen aus dem Play Store vorstellt. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Geräts beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Google Nexus 4

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Handys besser nicht beim Netzbetreiber kaufen


Von Rainer am 20. März 2013 zu Android, HTC, Vodafone

Schon seit dem Beginn des Mobilfunks gehört es bei den Netzbetreibern zum guten Ton, passend zum Vertrag auch Handys und inzwischen auch Tablets anzubieten. Wir empfehlen allerdings immer genau nachzurechnen, ob sich die subventionierten Handys auch lohnen, denn häufig gibt es diese im Handel günstiger. Viele Netzbetreiber-Handys besitzen zudem vorinstallierte Apps oder Voreinstellungen, die nicht unbedingt dem Kundenvorteil dienen. Deinstallieren lassen sich die nutzlosen Apps allerdings meistens nicht.

Wie jetzt das Online-Magazin Teltarif berichtet, kommt auf gutgläubige Handy-Käufer ein weiteres Problem zu, denn einige ältere HTC-Handys erhalten kein Update des Android-Betriebssystems, wenn man sie seinerzeit beim Netzbetreiber gekauft hat. Updates für die im Handel verkauften Handy-Modelle lassen sich nicht dagegen nicht installieren, denn das Update muss erst an das jeweilige Netzbetreiber-Handy angepasst werden. Betroffen sind aktuell die von Vodafone verkauften Handy-Modelle HTC Velocity 4G und HTC One XL.

Weiterführende Links:
Teltarif

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Testbericht Google Nexus 4 - Teil 2


Von Rainer am 31. Februar 2013 zu Android, Google, HTC, Samsung

Wie bereits erwähnt ist das Nexus 4, ebenso wie alle anderen Nexus-Handys und Tablets, immer auf dem aktuellsten Betriebssystem-Stand. Ich möchte daher hier vor allem auf einige der Neuerungen eingehen, die sich mit dem aktuellen Android 4.2.1 ergeben haben. Auf die einzelnen Standard-Anwendungen möchte ich nicht eingehen, denn die kennt jeder Android-Nutzer schon.

Der Sperrbildschirm besitzt nun mehrere Bildschirme, mit denen man mit einer Wischgeste umschaltet. Auf jedem Bildschirm dürfen Sie ein Widget anlegen, beispielsweise um Termine anzuzeigen.

Etwas Neues hat sich Google auch beim Benachrichtungsfeld ausgedacht, das nun endlich teilweise mit der Konkurrenz nachzieht und nun mit Schaltleisten den Zugriff auf WLAN, Bluetooth, Displayhelligkeit, usw. gestattet. Dazu müssen Sie allerdings mit einer Zweifingergeste (zwei Finger gleichzeitig angedrückt lassen) von oben in den Bildschirm ziehen.

Anwender, die ihr Gerät mit anderen Nutzern, zum Beispiel Familienmitgliedern, teilen, können mehrere Benutzerkonten anlegen, über die man im Benachrichtigungsfeld umschaltet. Ein Datentransfer zwischen den Benutzerkonten ist allerdings nicht möglich, das heißt beispielsweise, gekaufte Programme aus dem Google Play Store funktionieren nur bei dem Nutzer, der es erworben hat. Insgesamt hält sich also der Nutzen in Grenzen.

Auch weiterhin erlaubt Android den sogenannten "Sideload", also das Herunterladen und Installieren von Programmen aus anderen App-Stores als dem Google Play Store. Google führt aber jetzt automatisch eine Kontrolle auf Schadfunktionen durch, beziehungsweise prüft, ob das Programm bereits auf einer Sperrliste steht und verweigert dann die Installation. Wagemutige dürfen aber die Kontrolle auch deaktivieren.

Die Integration von Facebook ins Betriebssystem ist weiterhin mangelhaft. Mit einigen Tipps aus dem Internet und der kostenpflichtigen Software HaxSync aus dem Play Store konnte ich allerdings Kontakt- und Terminsynchronisation nachrüsten.

Fazit
Das Nexus 4 ist preislich eine gute Alternative zu den Android-Handys der Markenhersteller. Man sollte sich aber immer bewusst sein, nur die Android-Grundfunktionen zu erhalten. Bei der Konkurrenz von HTC und Samsung erhält man dagegen um sinnvolle Features ergänzte Geräte, die beispielsweise DLNA oder den Facebook-Sync perfekt unterstützen. Zur Not finden Sie aber Apps im Play Store, die die fehlenden Funktionen auf dem Nexus 4 nachrüsten.

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Testbericht Google Nexus 4 - Teil 1


Von Rainer am 29. Februar 2013 zu Android, Google, Samsung

Das Nexus 4 tritt von den Leistungsdaten her gegen die etablierte Konkurrenz, insbesondere das Samsung Galaxy S3, an. Im Preis liegt das Gerät allerdings mit 299 für das 8 GB-Modell, beziehungsweise 349 für das 16 GB-Modell deutlich darunter. In der Hand macht es einen wertigen und stabilen Eindruck, was zum einen am Gewicht von rund 140g liegt, zum anderen am robusten Gehäuse und die Glasscheibe auf der Rückseite. Schon beim Kauf sollte man sich übrigens Gedanken zur späteren Verwendung machen, denn der Speicher lässt sich nicht über MicroSD-Karten erweitern - eine Schwäche, die auch alle anderen aktuellen Nexus-Handys und Tablets aufweisen.

Beim Betriebsystem ist man bei dem von LG produziertem Nexus 4 immer auf dem aktuellen Stand, denn Google und nicht der eigentliche Hersteller übernimmt selbst die Updates. Während Sie also als Besitzer eines Samsung S3 beispielsweise monatelang auf ein Update warten müssen, ist das Update für die Nexus-Modelle sofort nach Ankündigung durch Google verfügbar. Diesem Vorteil steht das Nachteil gegenüber, dass man nur das "reine" Android ohne herstellerspezifische Erweiterungen erhält. Es fehlt also beispielsweise ein Dateimanager und eine DLNA-Unterstützung ist ebenfalls nicht vorhanden. Beides lässt sich aber glücklicherweise, ebenso wie vieles andere kostenlos mit Software von Drittanbietern aus dem Play Store nachrüsten. Ärgerlicher ist da schon das Fehlen der USB-Host-Funktion, weshalb man weder Mäuse noch USB-Stick, noch Tastaturen, Mäuse oder andere USB-Endgeräte über einen OTG-Adapter anschließen kann. Schade. Einen Teil der Host-Funktionalität kann man wohl softwaremäßig nachrüsten, wofür man aber das Nexus rooten muss. Ausprobiert haben wir dies allerdings nicht.

Noch ein Hinweis zur Verfügbarkeit: Während die 16 GB-Version aktuell lieferbar ist, muss man bei der 8 GB-Variante mit Lieferzeiten rechnen. Im Fachhandel ist das Nexus 4 nur eingeschränkt und zudem teurer verfügbar, weshalb man besser direkt bei Google im Play Store bestellt. Beachten Sie aber, dass Google in den letzten Wochen durch schlechten Service von sich reden machte (Reparaturen wurden abgelehnt, zurückgeschickte Geräte nicht gutgeschrieben).

Weiterführende Links:
Play Store

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Warum ich kein Nexus-Fan bin


Von Rainer am 04. 2012 zu Android, Google, HTC, Samsung

Was mich zur Zeit besonders erstaunt, ist die Beliebtheit der von Google angebotenen Nexus-Handys und Tablets. Zumindest beim Nexus 7-Tablet sehe ich - bis auf den Verkaufspreis - keine Vorteile gegenüber den Geräten anderer Hersteller. Man muss sogar Nachteile in Kauf nehmen, wie die fehlende Facebook-Integration bei Kontakten und Terminen, die auch mit der Facebook-Software aus dem Play Store nicht zu beheben ist. Bei den Treibern scheint es auch Probleme zu geben, denn auf Dateien eines mit USB-OTG-Adapter angeschlossene USB-Sticks kann man beim Nexus 7 nur mit einer extra Software zugreifen, wobei nur Bilder unterstützt werden. Über das Design der Benutzeroberfläche möchte ich mich zudem nicht streiten. Der häufig genannte Vorteil schnell vorliegender Updates überzeugt mich ebenfalls nicht, denn zuletzt kamen mit Android 4.2 hauptsächlich zusätzliche Funktionen, die andere Hersteller wie Samsung und HTC bereits seit Ewigkeiten integriert haben. Außerdem wies das letzte Update einige Fehler auf (z.B. Geburtsdatum eines Kontakts nicht im Dezember möglich). Mir fehlen außerdem immer noch vernünftige DLNA-Funktionen, wie sie insbesondere Samsung integriert. Beim Nexus 4, das ich noch nicht in den Händen hatte, dürften sich ähnliche Probleme im Vergleich zu den Mitbewerbern ergeben, weshalb ich mit dem Kauf erst einmal warten würde, bis Erfahrungen anderer Käufer vorliegen.

Der Kauf eines der Nexus-Geräte direkt von Google birgt übrigens einige Nachteile, denn das Unternehmen ist offenbar von der großen Nachfrage überfordert, wie zahlreiche Berichte im Internet und dem Computermagazin c't zeigen. Neben vorschneller Abbuchung von der Kreditkarte, ohne liefern zu können, scheinen auch Rücksendungen innerhalb der 14-Tagesfrist, wie sie der Gesetzgeber erlaubt, manchmal daneben zu gehen. Besonders arg traf es jetzt einen Anwender, dem Google die Reparatur eines selbst verschuldeten Displaydefekts verweigerte. Hier muss Google wohl noch einiges an seinen Prozessen optimieren.

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Nexus 4 wieder im Google Play Store


Von Rainer am 04. 2012 zu Google

Ab heute 17 Uhr ist (war?) das Nexus 4 im Google Store wieder in der 8 und 16 GB-Version verfügbar. Wegen des hohen Ansturms muss man allerdings häufig die Seite neu laden, bzw. den Kaufvorgang mehrmals wiederholen.
Bild PIC-1107 hochgeladen von Rainer am 04.12.2012 17:13



Weiterführende Links:
Google Play Store

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Testbericht Samsung Galaxy Note 2 - Teil 2


Von Rainer am 03. Dezember 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

In Bezug auf die Texteingabemethoden setzt Samsung beim Galaxy Note 2 auf Bewährtes. Neben dem Samsung-Tastenfeld gibt es wieder die Handschriftenerkennung, sowie Spracheingabe. Letztere wird von Google beigesteuert und konnte mich mangels Berücksichtigung von Klein- und Großschreibung bisher nicht überzeugen. Ein gewisser Rückschritt ist die Abschaffung der Benutzerwörterbücher für die automatischen Wortvorschläge, denen man auf anenderen Android-Geräten eigene Worte hinzufügen kann. Stattdessen muss man dem Gerät sein Facebook-, Google- oder Twitter-Login mitteilen, damit das Benutzerwörterbuch aus den Schreibgewohnheiten des Nutzers lernt. Über die Optionen lässt sich das Tastenfeld bei Bedarf auf Einhand-Eingabe umstellen. Dabei verkleinert sich das Tastenfeld und lässt sich zum linken oder rechten Bildschirmrand verschieben.

Ganz neu ist die Option, zwei Anwendungen gleichzeitig in Fenstern auf dem Galaxy Note 2 zu nutzen. Dies ist aber nur mit einen Teil der vorinstallierten Programmen möglich.

Der mitgelieferte Stylus »S Pen« wurde von Samsung im Vergleich zum Vorgängermodell überarbeitet. Statt rund ist der Stift nun eckig, was versehentliches Wegrollen auf dem Tisch verhindert, und besitzt eine besser erfühlbare Taste. Für den Stylus lassen sich Shortcuts festlegen, beispielsweise, um Bluetooth einzuschalten oder ein bestimmtes Programm zu starten. Ich finde die Stylus-Shortcuts zwar praktisch, man muss aber immer erst einen einleitenden Shortcut (Strich nach oben) durchführen, bevor man den eigentlichen Shortcut auf einer vordefinierten Eingabefläche durchführt. Mit dem Stylus kann man auch einen Bildschirmbereich markieren, der dann in der Zwischenablage landet, woraus man ihn dann beispielsweise in der Notizenanwendung einfügt oder direkt per E-Mail verschickt. Ebenso aktiviert eine Geste mit dem Stylus jederzeit die praktische Notizenanwendung S Note für handschriftliche Skizzen.

Ärgerlich finde ich das Fehlen einer »richtigen« Office-Lösung auf dem Galaxy Note 2. Für den vergleichsweise hohen Preis des Geräts hätte ich statt dem Polaris Viewer Programme erwartet, die nicht nur die Anzeige, sondern auch das Bearbeiten unterstützen. Zum Glück finden sich im Google Play Store zahlreiche Office-Pakete, die wie TextMaker Mobile teilweise weniger als 10 Euro kosten.

Fortsetzung folgt.

Weiterführende Links:
Testbericht Galaxy Note 2 - Teil 1

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Wie man Pressevertreter für Blöd verkauft


Von Rainer am 26. November 2012 zu Microsoft, Windows-Phone

Für viele Unternehmen, nicht nur aus dem Mobile Computing-Umfeld, scheint der deutsche Markt unwichtig zu sein, beziehungsweise man behandelt die deutschen Fachjournalisten als Störenfriede. Das fängt für mich schon bei der (jetzt zu Lenovo gehörenden) Medion an, deren bei Aldi verkaufte Produkte ausschließlich der Computer-Bild vor dem Marktstart zur Verfügung stehen (habe auch selbst schon vor einigen Jahren erlebt, dass auf dem Cebit-Medion-Messestand niemand mit mir sprechen wollte...)

Facebook ist ein weiteres Beispiel. Anstatt den Fachmedien auf Datenschutz-Fragen Antworten zu geben, gibt man nur nach und nach zu, was diese über die Monate durch investigative Arbeit herausfinden. Ausführliche Antworten gibt Facebook dann in einem Interview mit einer großen Nachrichten-Website, wobei diese intensiv mit Facebook verbandelt ist und deshalb mutmaßlich kaum Interesse haben wird dem Vertragspartner weh zu tun.

Jetzt kommt auch noch Microsoft hinzu, deren Windows 8 Launch in Deutschland zu einem Desaster wurde, da unter anderem keine Geräte des neuartigen Surface-Models für Kurztests angeboten wurden. Eine Sonderbehandlung bekam dagegen wiederum ein Mitarbeiter der oben erwähnten großen Website, welcher extra von Microsoft in die USA geflogen wurde und ein unserer Meinung völlig unkritisches Video zu Surface veröffentlichte.

PS: Disclosure: Ich selbst habe seit Jahren keinen Kontakt zu Microsoft, den Pressestellen oder Mitarbeitern der diversen Hersteller.

PS 2: Der Verkaufsstart scheint ganz schön daneben zu gehen, siehe erster Link.


Weiterführende Links:
Peinlicher Verkaufsstart
Peinlicher Windows 8 Event

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Jetzt erhältlich: Das Praxisbuch Google Nexus 7


Von Rainer am 26. November 2012 zu Android, Google

Das neue Praxisbuch zum Nexus 7 unterstützt Sie beim Einstieg in das 7-Zoll-Tablet Nexus 7. Angefangen vom ersten Einschalten bis zur Einrichtung des Startbildschirms und des Google-Kontos zeigt das Buch, wie Sie optimal die mitgelieferten Anwendungen nutzen. In abgeschlossenen Kapitel erfahren Sie zudem, wie Sie E-Mail, Maps, Kontakte, Kalender und die Multimedia-Anwendungen Kamera, MP3-Player und Kamera in der Praxis anwenden.

Das Nexus 7 lässt sich durch Apps aus dem Google Play Store erweitern. Sie erfahren im Buch, wie Sie Apps installieren und wieder vom Gerät deinstallieren, wobei auf die Besonderheiten bei den App-Zugriffsrechten eingegangen wird. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Buch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Handbuch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Geräts beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Die Themen des Praxisbuchs:

- Erste Einrichtung und Bediengrundlagen
- Kontakte, Termine, Notizen
- Multimedia-Anwendungen
- Google-Anwendungen Maps, E-Mail, Google+, usw.
- Soziale Netzwerke Google+ und Facebook
- Bluetooth, WLAN, DLNA, VPN
- Ebooks auf dem Tablet lesen
- Software aus dem Play Store
- Gerätespeicher, PC-Anschluss, OTG-Adapter
- Eingabemethoden

Weiterführende Links:
http://www.das-praxisbuch.de/buch/?handbuch=das-praxisbuch-google-nexus-7

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Testbericht Samsung Galaxy Note 2


Von Rainer am 23. November 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Das neue Spitzenmodell Galaxy Note 2 bedient eine Klientel, die ein großes Display nutzen möchte, denen ein Tablet mit 7 oder 10,1 Zoll aber zu groß ist. Eine Besonderheit des Geräts ist der mitgelieferte Stift, der unten rechts seinen Platz in einem Gehäuse findet. Im Vergleich zum Vorgänger Galaxy Note hat Samsung dem Gerät weitere Funktionen spendiert, die den Stift besser ausnutzen, aber viele Anwender aber zunächst überfordern werden. Deshalb hat Samsung auch eine eigene Hilfe-Anwendung eingebaut, welche die wichtigsten Stift- und weiteren Funktionen vorstellt. In der Praxis ist für mich der Stift aber nur interessant, um mit der Notizen-Anwendung oder in der Monatsansicht des Kalenders Memos zu erstellen. Als positiv empfinde ich deshalb, dass man den Stift auch einfach weggesteckt lässt und das Galaxy Note 2 ausschließlich mit dem Finger bedient, ohne was zu vermissen.

Im Vergleich zum Galaxy Note, das ich damals noch mit Android 2.3 getestet habe, ist das Galaxy Note 2 mit Android 4.1 ausgestattet. Wenn Sie bereits das Galaxy S3 in den Händen hatten, dürften Sie deshalb kaum Neues entdecken. Erweitert wurde Android um den Ruhemodus, der zu bestimmten Uhrzeiten und Wochentagen alle oder nur ausgewählte Benachrichtigungen deaktiviert. Bei Bedarf kann man aber Kontakte freigeben, die einen trotzdem noch erreichen dürfen. Nützlich finde ich auch den Spam-Modus in der SMS-Anwendung, die dafür sorgt, dass bestimmte Absender nicht mehr stören. Neben dem Standard-Webbrowser liefert Samsung den Chrome-Browser mit - vermutlich eine Vorgabe von Google - was für manche Anwender irritierend ist. Tippt man einen Link in einer E-Mail an, muss man erst einmalig den genutzten Browser auswählen.

Fortsetzung folgt.

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Ab sofort im Handel: Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 2 10.1 und 7.0


Von Rainer am 20. Oktober 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1106 hochgeladen von Rainer am 20.09.2012 09:23 Das Praxisbuch behandelt die Tablet-Modelle P3100, P3110, P5100 und P5110 von Samsung. Geeignet ist das Buch nicht nur für Einsteiger, die noch nie mit einem Tablet gearbeitet haben, sondern auch für erfahrene Anwender, denen das beim Samsung Galaxy Tab 2 beiliegende Handbuch nicht nicht ausreicht.

Zunächst zeigt das Buch in einsteigerfreundlicher Weise die Möglichkeiten des Startbildschirm auf und erläutert die Einrichtung von WLAN und Mobilfunk-Internet (nur für 3G-Modelle) und beschreibt. Der Bedeutung von Google+, Twitter und Facebook zollt ein eigenes Kapitel Rechnung, das die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutert. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Dem Thema Sicherheit widmet sich das Buch besonders ausführlich: Sie erfahren, wie Sie selbst ganz ein VPN (Virtual Private Network) einrichten, über das alle Internetverbindungen verschlüsselt und damit abhörsicher ablaufen. Außerdem gibt das Buch Tipps zur Absicherung des Tablets gegen fremden Zugriff und wie Sie ein verlorenes Gerät über die eingebauten Funktionen wiedererlangen.

Einen Hauptaugenmerk setzt das Praxisbuch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Google Mail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner, Street View, Local und Latitude verwenden.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player mit Beispielen vor.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet, wobei das Buch auch einige nützliche Anwen-dungen aus dem Play Store vorstellt. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Buch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Geräts beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.


Die Themen des Praxisbuchs:

- Für alle Galaxy Tab 2 Tablet-Modelle
- Erste Einrichtung und Bediengrundlagen
- Kontakte, Termine, Notizen
- Multimedia mit Kamera, MP3-Player, Galerie
- Google-Anwendungen Maps, E-Mail, Google+, usw.
- Soziale Netzwerke Google+, Facebook und Twitter
- Bluetooth, WLAN, Wifi Direct, DLNA, VPN
- Ebooks auf dem Tablet lesen
- Software aus dem Play Store
- Gerätespeicher und Anschluss an den PC
- Eingabemethoden

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 2 10.1 und 7.0

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Die Gründe, warum wir keine Ebooks über Google Books verkaufen


Von Rainer am 01. September 2012 zu Amazon, Google

Für kurze Zeit waren fast alle Praxisbücher auch im neuen Marktplatz Google Books erhältlich. Leider musste ich den Verkauf kurz darauf deaktivieren, weil Google keine fairen Verkaufs- und Distributionsbedingungen bietet. So erhalten Verlage nur 52 Prozent des Verkaufspreises ausgezahlt. Gerne hätte ich deswegen den Verkaufspreis erhöht, aber dank der Buchhandelslobby gilt inzwischen auch bei Ebooks die Buchpreisbindung. Im Verkaufspreis sind übrigens 23 Prozent irische Mehrwertsteuer (Google Europa sitzt in Irland) inbegriffen, welche die Marge weiter reduzieren. Üblich ist bei Ebookverkäufen über die von mir aktuell genutzten Verkaufsplattformen eine Auszahlung von 60 bis 70 Prozent des Verkaufspreises.

Google hat auch ein Problem mit Büchern, die viele Abbildungen und Fotos enthalten (meine Bücher haben mehr als 1000 Abbildungen), die dann in Grafikseiten (!) umgerechnet werden. Erwarb man also bei Google Books eines meiner Bücher, so war die Darstellungsqualität wesentlich schlechter als es nötig wäre. Sogar meine als Raubkopie im Internet herumschwirrenden (und stark komprimierten) PDF-Ebooks haben da eine bessere Qualität.

Also Google, bevor Ihr meine Ebooks wieder verkaufen dürft, muss sich einiges ändern. In der Vergangenheit sind mir Eure hemdsärmligen und schlecht koordinierten Aktionen schon mehrfach heftig aufgestoßen.

Noch eine Anmerkung: Liebe Buchhandelslobby. Merkt Ihr nicht, dass Ihr mit der Buch- und Ebookpreisbindung die Marktkonzentration noch verschärft? Amazon, Thalia, Google und andere Größen machen durch riesige Verkaufsmengen richtig schön Marge, während kleine Händler keine kreative Möglichkeiten wie Bundling, Sonderaktionen o.ä. durchführen können. Eine Differenzierung der Ebookpreise nach Verkaufskanal wäre ebenfalls sinnvoll, aber Ihr wollt Euch ja in spätestens fünf Jahren mit einem Verkaufsoligopol herumärgern.

Weiterführende Links:
Buchreport

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Jetzt erhältlich: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3


Von Rainer am 31. August 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1105 hochgeladen von Rainer am 31.07.2012 09:08 Ab sofort im Buchhandel erhältlich ist das Praxisbuch Samsung Galaxy S3. Das Buch erläutert auf über 400 Seiten alle wichtigen Funktion des Android-Handys Galaxy S3 i9300, angefangen von der Anpassung der Benutzeroberfläche bis hin zur Systemeinrichtung. Besonders ausführlich geht das Praxisbuch auf die drahtlosen Funktionen Bluetooth, WLAN, Wi-Fi Direct, NFC und DLNA ein. Außerdem lernen Sie die Einrichtung und Nutzung der sozialen Netzwerke Facebook und Google+, sowie die Google-spezifischen Anwendungen Maps und Mail kennen. Im Kapitel zur Softwareinstallation zeigt das Buch, wie Sie Sie potenziell gefährliche Programme aus dem Play Store erkennen.



Weiterführende Links:
Das Handbuch: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3

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Samsung Galaxy S3 oder HTC One X: Welches Handy ist besser?


Von Rainer am 21. August 2012 zu Android, Galaxy, Google, HTC, Samsung

Sowohl das Galaxy S3, als auch das HTC One X besitzen eine ähnliche Hardware, zum Beispiel ein 4,8 Zoll (11,9 cm) großes Display, Quadcore-Prozessor, 8 Megapixel-Kamera, usw. Meiner Ansicht nach tun sich die beiden Geräte dabei nicht viel. Schade aber, dass sich beim HTC One X der Akku nicht wechseln lässt und eine Erweiterung per Micro-SD-Karte ebenfalls nicht vorgesehen ist.

Beide Hersteller bleiben ihren Gewohnheiten treu und spendieren ihren Handys angepasste Startbildschirme und Menüs. Ich finde hier aber das HTC One X etwas durchdachter, da der Bearbeitungsmodus beim Startbildschirm die Widgets nach Kategorien sortiert. Zudem ist dort ein extra Menüpunkt im Hauptmenü vorhanden, über den man die Hintergrundbilder, usw. anpasst. Das Galaxy S3 ist in der Hinsicht etwas umständlicher, beziehungsweise unübersichtlicher.

Die Sprachsteuerung des Galaxy S3 schlägt natürlich die des HTC One X um Längen, da neben der Google-Spracherkennung auch noch die vom Galaxy S2 bekannte Vlingo-Erkennung dabei ist. Ich finde allerdings, dass Anfänger mit der Samsung-Spracherkennung überfordert sind, da sie über verschiedene Menüs verteilt ist, deren Funktion teilweise noch nicht einmal erklärt wird.

Auch die Gestensteuerung des Galaxy S3 ist ausgefeilter als beim Konkurrenten. Es stellt sich aber die Frage, ob man wirklich von allen möglichen Bewegungen Gebrauch macht, denn häufig ist das Betätigen einer Schaltleiste auf dem Bildschirm dann doch einfacher, wenn es zum Beispiel darum geht, an den Anfang einer Liste zum Beispiel im Telefonbuch zu springen (Doppeltippen auf die Geräteoberseite), oder die Kamera aus der Displaysperre zu starten (Finger auf Display setzen und dann Handy drehen). Nützlich ist die Gesichtserkennung des Galaxy S3, welche die automatische Displayabschaltung deaktiviert, wenn man auf das Display schaut.

Die Standardanwendungen sind bei beiden Handys praktisch gleichwertig realisiert, beziehungsweise sind im Fall der Google-Anwendungen Maps, Play Store oder Mail identisch. Man sollte aber immer bedenken, dass im Google Play Store massig Software von Drittanbietern für fast jeden Zweck vorhanden ist.

Die WLAN-Datenaustauschfunktionen des Galaxy S3 sind etwas ausgefuchster, setzen aber eine längere Einarbeitungszeit voraus, bis man Wi-Fi Direct und DLNA, sowie die Samsung-spezifischen Anwendungen "Kies über WLAN" und Samsung AllShare verstanden hat.

Einige Kleinigkeiten hat das HTC One X aber dem Galaxy S3 voraus: Polaris Office erlaubt das Erstellen und Bearbeiten von MS Office-Dateien, während auf dem Samsung nur der Polaris Viewer vorhanden ist, welcher Office-Dateien nur anzeigt. Überzeugt hat mich auch die Kamera-Anwendung, welche wesentlich mehr kreative Effekte mitbringt und einen abschaltbaren Auslösterton besitzt. Anwender, die ab und zu mit ihrem S3 in akustisch sensibler Umgebung (Kirchen, Bibliotheken, Theater, usw.) fotografieren möchten, werden mit dem Handy also nicht glücklich. Galaxy S3 und HTC One X erlauben es übrigens, wie auch viele konventionelle Kamcorder, während einer Videoaufnahme auch Fotos zu erstellen.

Die Integration von Facebook und Twitter ist bei beiden Handys jeweils über separat aus dem Google Play Store installierbare Anwendungen möglich. Ich finde allerdings, das HTC One X ist in diesem Bereich deutlich besser, da dort im Telefonbuch zahlreiche Funktionen für die Bereinigung von Duppletten vorhanden sind. Auch blendet das HTC-Handy Termine problemlos im Kalender ein, während man beim S3 ein zweites Facebook-Konto anlegen muss.

Fazit
Ich habe hier in der Kürze der Zeit nur einige Aspekte aufgelistet, die mir im Kopf geblieben sind. Beide Handys erfüllen natürlich ihren Zweck als persönlicher Begleiter, lassen sich über Anwendungen aus dem Google Play Store problemlos erweitern und bieten genügend Leistung für Spiele.

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Microsoft und Google gehen aufs Tablet


Von Rainer am 08. August 2012 zu Amazon, Android, Apple, Asus, Google, iPhone, Kindle, Microsoft, Nokia, Samsung, Telekom, Windows-Phone

Für Verwunderung dürfte bei manchem die Ankündigung gesorgt haben, dass Google künftig ein Tablet verkauft. Das von Asus produzierte Nexus-Tablet glänzt mit eher durchschnittlichen Leistungsdaten wie einem 7-Zoll-Display mit 1280x800 Pixeln Auflösung und einer Frontkamera. Als Zielgruppe dürfte Google wohl vor allem auf Privatanwender zielen, die zuhause Medien konsumieren möchten, da nur WLAN, aber kein Mobilfunk-Internet vorhanden ist. Dafür ist der Preis von 199 US-Dollar für die 16 GB-Version sehr günstig. Das Nexus-Tablet füllt eine Lücke im Tablet-Bereich, denn bisher bedienen Tablet-Hersteller wie Samsung und Asus nur den mittleren bis gehobenen Preisbereich. Wer dagegen ein günstiges Tablet haben will, greift aktuell zum Kindle Fire, das der Online-Händler Amazon in den USA für 199 US-Dollar verkauft. Beim Amazon Kindle Fire verdient allerdings Google nichts mit, weil für das darauf installierte Android keine Lizenzgebühren an Google fällig werden und Amazon ausschließlich seine eigenen Medien, insbesondere Ebooks, dafür verkauft. Da die Hardware-Hersteller keine Anstalten machten, selbst günstige Android-Tablets anzubieten, ist nun Google in die Bresche gesprungen.

Microsoft hat eine eigene Tablet-Produktlinie mit 10,6 Zoll-Display und dem kommenden Windows 8 vorgestellt, wobei selbst die wichtigsten Hardware-Partner erst wenige Stunden vor der ersten öffentlichen Präsentation über das Produkt informiert wurden. Hintergrund dürften Verstimmungen zwischen Microsoft und den Hardware-Partnern sein, insbesondere mit HP, dessen Windows 7-Tablet "Slate" teilweise auch wegen der langsamen Hardware kein Erfolg beschieden war. HP wollte seinerzeit kein Risiko eingehen und griff deshalb zu günstigen Hardwarekomponenten, für die das Windows-Betriebssystem nicht ausgelegt war. Mit einem hauseigenen Tablet wie dem "Surface" ist dagegen Microsoft nicht auf zaudernde Hardware-Partner angewiesen, sondern kann selbst die Hardware optimieren.

Als Nebenschauplatz kämpft Microsoft auch im Handy-Markt um Erfolge, denn nach und nach ersetzen, beziehungsweise ergänzen die Nutzer Ihren PC/Notebook mit leistungsfähigen Handys. Die klassischen Windows-PCs werden also an Bedeutung verlieren. Gerade hier hat Microsoft einen wunden Punkt, denn das hauseigene Windows Phone wird von den potenziellen Käufern verschmäht, obwohl Tester immer wieder die einfache Bedienung und die preiswerte Hardware loben. Vielleicht spielt hier auch eine Rolle, dass der Software-Riese den Windows-Phones erst nach und nach wichtige Funktionen, angefangen von Copy-und-Paste bis hin zu Multitasking für Drittanwendungen spendiert hat. Windows Phone ist wie das Apple iPhone als geschlossenes System konzipiert, das heißt, man hat keinen Speicherkartensteckplatz, kann Software nur aus dem Online-Shop von Microsoft installieren und Dateien nur mit einer extra Windows-Software auf das Gerät kopieren.

Als richtiges Kommunikationsdisaster hat sich dann die Einführung von Windows Phone 8.0 entpuppt, von dem es erst hieß, es würde auch für bereits verkaufte Windows Phone-Handys nachgereicht, bis schließlich herauskam, dass es nur neue Geräte unterstützt. Deshalb wird auch die Telekom in Deutschland auf den Verkauf des Nokia Lumia 900 verzichten.

Editorialer Hinweis: Wegen des anstehenden Gesetzes "Leistungsschutzrecht für Presseverleger", das Verlegern die Möglichkeit gibt, auch für Zitate und Verlinkungen im Internet Geld zu verlangen, werden wir bis auf Weiteres nicht mehr auf deutsche Nachrichten-Websites verlinken.

Weiterführende Links:
Asymco
Google Nexus 7
Yahoo

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Handbuch: Das Praxisbuch HTC One X


Von Rainer am 22. Juni 2012 zu HTC

Bild PIC-1104 hochgeladen von Rainer am 22.05.2012 09:03 Das Praxisbuch zum HTC One X kommt in ca. 2 Wochen in den Buchhandel, ist aber bereits jetzt über das-praxisbuch.de erhältlich.

Auf mehr als 370 Seiten stellt das Buch alle wichtigen Funktionen des HTC One X, vom Einrichtungsassistenten beim ersten Einschalten, bis hin zur Installation eigener Programme vor. Die Telefonoberfläche und das Telefonbuch beschreiben zudem eigene Kapitel.

Besonders Augenmerk legt das Buch auf die Verwaltung der Internetverbindung und den drahtlosen Funkstandards Bluetooth, NFC und WLAN. Den sozialen Netzwerken Google+, Facebook und Twitter und deren Integration in den mitgelieferten Anwendungen widmet sich ebenfalls ein eigenes Kapitel.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch HTC One X

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Warum Apple und Samsung die Konkurrenz hinter sich lassen


Von Rainer am 04. Juni 2012 zu Android, Apple, HTC, iPhone, Kommentar, LG Electronics, Motorola, Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson

Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.

Weiterführende Links:
Asymco

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Google geht den iPhone-Weg und Microsoft stolpert über sich selber


Von Rainer am 18. Mai 2012 zu Amazon, Android, Google, HTC, Kindle, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian

Für die Handy-Hersteller zeigt sich jetzt, dass es von großem Nachteil ist, kein selbstentwickeltes Betriebssystem in den eigenen Geräten einzusetzen. Bei Microsoft Phone und Google Android ziehen nämlich genau genommen Microsoft, beziehungsweise Google, die Gerätehersteller mit einem Strick um den Hals durch die Gegend. Und die Richtung stimmt nicht unbedingt mit von Samsung, HTC und Co. erwarteten überein.

Für Google kommt es vor allem darauf an, dass die Anwender über die Android-Anwendungen Mail, Kalender, Play Store und neuerdings Google+ an sich zu binden und somit genau kennenzulernen. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit, dem Nutzer optimierte Werbung vorzusetzen. Außerdem entwickelt sich Android immer mehr zum Onlinekaufhaus, wie die Umbenennung von Android Market in Google Play Store zeigt, in dem inzwischen neben Apps auch Musik, Ebooks und bald Videos verkauft werden. Android ist kostenlos und lizenzfrei für die Hersteller zu haben, die das im Quellcode vorliegende Betriebssystem theoretisch nach Beliebigen anpassen und erweitern können. In der Praxis sorgt der Suchmaschinenriese mit den Lizenzbedingungen für die Google-Anwendungen Mail, Kalender, Maps und Play Store dafür, dass die Hersteller bestimmte Spielregeln, zum Beispiel beim Design der Benutzeroberfläche einhalten.

Microsofts Strategie mit Windows Phone scheint vor allem darauf abzuzielen, Android in Schach zu halten. Dazu dient auch die Integration von Xbox-Spielekonsole, Windows-PC und Windows Phone. Nebenbei ist das umfangreiche Microsoft-Patentportfolio sehr nützlich - Hersteller wie HTC und Samsung zahlen inzwischen fleißig für jedes verkaufte Android-Gerät eine Pauschale die zwischen 5 bis 15 US-Dollar liegen soll (Quelle (Man muss Microsofts Angaben allerdings mit sehr großer Vorsicht genießen, da das Unternehmen verschweigt, wie genau die Lizenzverträge ausgestaltet sind, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großer Teil der Lizenzgebühren wiederum beim Hersteller landet, der sich dafür bereit erklärt, Windows Phone-Geräte in den Markt zu werfen). Als gebranntes Kind - Microsoft hat seit 1996 schon mehrmals mit Mobilbetriebssystemen Schiffbruch erlitten - versucht man es seit der Einführung von Windows Phone mit einer restriktiven Strategie, welche die Hard- und Software auf allen Handys vereinheitlicht. Externe Speicherkarten nutzen? Fehlanzeige! Handy als USB-Stick nutzen? Fehlanzeige! Beliebige Apps von Drittanbietern installieren? Fehlanzeige, Installation geht nur vom Microsoft-Marktplatz. Freeware für Windows Phone? Kaum realisierbar, da die Installation ja nur vom Microsoft-Marktplatz möglich ist, für den Microsoft von jedem Entwickler mindestens 99 US-Dollar pro Jahr kassiert. Weitere Pannen: Wichtige Funktionen wie Cut&Paste wurden erst nach einiger Zeit von Microsoft eingebaut, die Markteinführung des Hoffnungsträgers Nokia Lumia 900 geriet in den USA außerden wegen eines Softwarefehlers zum PR-Fiasko und Microsoft will offenbar das Update von Windows Phone 7.5 auf Windows Phone 8 nur Neugeräten angedeihen lassen. Auf den Käuferstreik reagieren die Hersteller mit stark reduzierten Gerätepreisen, was die Motivation, weitere Modelle mit Windows Phone auf den Markt zu bringen, stark reduziert. Man fragt sich deshalb wirklich, welche Hirnies diesen Unsinn zu verantworten haben! Schade jedenfalls um Nokia, von denen ich wirklich gute Handy-Hardware kennengelernt habe (aktuell nutze ist das N8 mit SymbianOS als Haupthandy).

Google hat dagegen an anderen Fronten zu kämpfen: Inspiriert durch Patentklagen von Microsoft wurde Motorola mit seinem riesigen Patentportfolio übernommen, was von Motorolas Konkurrenten mit Argwohn betrachtet wird. Zwar verspricht man "Brandmauern" zwischen Google und Motorola, sodass Motorola nicht zu sehr von der Nähe zum Suchmaschinenriesen profitiert, wie die Praxis aussieht, wird sich aber noch zeigen. Aktuell überlegt Google wohl, ob nicht die Apple-Route genommen werden soll, was Hard- und Software aus einer Hand - von Google - bedeuten würde (Quelle). Verschiedene Handy-Hersteller sind deshalb schon dabei, Android zu "forken", das heißt, ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis, aber komplett ohne Google-Anwendungen, zu entwickeln. Wie so etwas aussehen könnte, hat ja Amazon schon mit dem (in Deutschland noch nicht erhältlichen) Ebook-Lesegerät Kindle Fire gezeigt, dem man die Android-Verwandschaft kaum ansieht. Eins wird aber auf jeden Fall kommen: Android-Nutzer und Softwareentwickler dürfen sich über steigende Inkompatibilitäten bei Soft- und Hardware ärgern.

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Vodafone führt mit RCS-e den SMS-Nachfolger ein


Von Rainer am 30. April 2012 zu E-Plus, Telekom, Vodafone

Die klassische SMS ist inzwischen in die Jahre gekommen und wird zunehmend von internetbasierten Diensten wie E-Mail, WhatsApp und Facebook verdrängt. Kein Wunder, denn bei vielen Mobilfunkverträgen ist eine Internetflatrate inzwischen bereits enthalten oder lässt sich für wenige Euro dazubuchen. Für die Mobilfunkanbieter musste deshalb mit RCS-e (Rich Communication Suite-enhanced) ein SMS-Nachfolger her. RCS-e unterstützt nicht nur Textnachrichten, sondern auch Datei-, sowie Videoübertragungen und wird von O2, Telekom und Vodafone in Deutschland unterstützt. Entsprechende Apps soll es für alle wichtigen Handybetriebssysteme geben, beziehungsweise bereits in den Handys integriert sein.

Ob RCS-e allerdings die gleiche Verbreitung findet wie die SMS darf bezweifelt werden, zumal E-Plus RCS-e aktuell nicht unterstützt. Weitere Unwägbarkeiten sind die Benutzerfreundlichkeit und die Nutzungsgebühren, denn mit der MMS gibt es ja eigentlich schon einen SMS-Nachfolger, welcher aber mit 39 Cent pro Nachricht ungeschickt bepreist und je nach Handy kompliziert zu bedienen ist. Es dürfte zudem Jahre dauern, bis alle Handys mit RCS-e ausgestattet sind.

Zuerst eingeführt wird RCS-e übrigens von Vodafone. Dort soll RCS-e in den SuperFlat Internet Tarifen enthalten sein, was dem Netzbetreiber vorerst die Angabe eines Nutzungspreises erspart.

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Handbuch: Das Praxisbuch Asus Eee Pad Transformer Prime TF201


Von Rainer am 14. April 2012 zu Android, Asus, Galaxy, Google

Bild PIC-1103 hochgeladen von Rainer am 14.03.2012 10:13 Das Praxisbuch zum neuen Android 4.0-Tablet Asus Transformer Prime TF201 kommt in ca. 2 Wochen in den Buchhandel, ist aber bereits jetzt über diese Website erhältlich.

Angefangen vom ersten Start, bei dem Sie unter anderem das Google-Konto einrichten, erläutert das Buch zunächst, wie Sie auf Android 4.0 updaten. Weiter geht es mit einer Einführung in die Grundfunktionen, insbesondere die Einrichtung des Startbildschirms.

Dem Google-Konto widmet das Praxisbuch ein ganzes Kapitel, da es Ihre Kontakte, Termine, Lesezeichen und installierten Programme speichert und so auf anderen Android-Geräten, beziehungsweise im Web bereitstellt. Erläutert werden zudem in einzelnen Kapiteln die Anwendungen Maps, Mail und Kalender, wobei auch deren Datenabgleich mit dem Google-Konto ein Thema ist.

Die optimale Nutzung von Internetverbindungen und des Webbrowsers stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar. Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Tablets beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Handbuch zum Tablet: Das Praxisbuch Asus Eee Pad Transformer Prime TF201

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Testbericht: Asus Eee Pad Transformer Prime


Von Rainer am 28. März 2012 zu Android, Asus, Google

Um ehrlich zu sein, stand ich dem Transformer Prime zuerst skeptisch gegenüber. Ein Tablet mit Tastatur? Warum dann nicht gleich ein Notebook, bzw. Netbook? Das Gerät hat mich dann aber gleich in den Bann gezogen, denn durch das Tastatur-Dock mit einem verhältnismäßig gutem Tastenfeld wird das Gerät auch für vieltippende Anwender interessant. Sinnvollerweise bringt das Dock neben einem Akku der die Betriebszeit auf ca. 14 Stunden erhöht, auch noch einen SD-Karten-Steckplatz und einen Steckplatz für USB-Sticks mit. Der SD-Steckplatz wird dann zusammen mit dem MicroSD-Steckplatz und dem Tablet-Speicher auch am PC als Laufwerk freigegeben, wenn man das Dock dort anschließt. Qualitätsmäßig können sowohl das Tablet, als auch das Dock mit ihrem Metallgehäuse überzeugen, auch wenn deswegen der GPS-Empfang so schlecht ist, dass der Hersteller die GPS-Funktion aus seinem Datenblatt gestrichen hat. Ohnehin wird man das Tablet wohl eher selten für Naviaufgaben einsetzen.

Wie auf einem PC lässt sich über das Touchpad des Tastatur-Docks ein Mauszeiger steuern und mit Touchpad-Drücken ein Menü oder anderes Bildschirmobjekt "anklicken". Richtig Spaß macht es allerdings mit einer Bluetooth-Maus, getestet habe ich eine von Logitech, wobei sich die Mauszeigergeschwindigkeit über in den Einstellungen des Tablets anpassen lässt. Nicht ausprobiert habe ich die Option, über die Mini-HDMI-Buchse ein TV anzuschließen (da ich nie fernsehe habe ich auch kein TV). Es muss aber sicher interessant sein, Videospiele oder die Media-Funktionen auf einem großen TV zu genießen.

Seit kurzem ist Android 4.0 als Update für das Tablet verfügbar, welches man sehr einfach mit einem Fingerzeig installiert. Umsteiger vom Vorgängermodell Transformer TF101 werden sich auch mit Android 4.0 sofort zurecht finden, da praktisch alle gewohnten Asus-Erweiterungen, von DLNA, über die PC-Fernsteuerung Splashtop bis hin zu Polaris Office vorhanden sind.

Kleinere Fehler trüben etwas das Bild:
- in Youtube kann man in der Suche nur ein Wort eingeben, nicht aber ganze Sätze
- manchmal kann man im Hauptmenü nicht zwischen dem Apps- und Widget-Register umschalten.
- der Webbrowser stürzte manchmal nachvollziehbar ab, was aber vermutlich nicht Asus anzulasten ist, sondern eher dem nachträglich installiertem Flash-Plugin
- GPS-Empfang ist nur sehr eingeschränkt möglich, stört aber nicht weiter, da man es ohnehin selten benötigen wird.

Sicherlich wird irgendwann ein Update die genannten Probleme teilweise beseitigen.

Fazit
Dem Transformer Prime wäre im Markt etwas mehr Aufmerksamkeit zu wünschen, da es sehr flott und ist und mit dem Tastatur-Dock neue Anwendungsgebiete erobert. Das Display ist ausgezeichnet, die Kamera liefert ausgezeichnete Fotos und die vorinstallierten Anwendungen decken schon die wichtigsten Funktionen, die man in der Praxis benötigt ab. Leider war das Gerät in Deutschland in letzter Zeit nur bei zwei Händlern ab und zu erhältlich und ist aktuell ausverkauft. Ist Asus vom Erfolg überrascht worden, oder blockieren andere neu von Asus vorgestellte Mobilrechner derzeit die Produktskapazitäten? Schade!

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Das Handbuch zum Handy: Das Praxisbuch Samsung Galaxy Nexus i9250


Von Rainer am 18. März 2012 zu Android, Galaxy, Samsung

Bild PIC-1102 hochgeladen von Rainer am 18.02.2012 09:58 Ab sofort im Buchhandel lieferbar ist das Praxisbuch zum neuen Android 4.0-Handy Galaxy Nexus. Das Buch gibt, ausgehend von den Grundfunktionen bis hin zu den einzelnen Anwendungen, dem Nutzer ein umfangreiches Kompendium an die Hand. Neben den Telefoniefunktionen werden unter anderem das Telefonbuch, die Favoriten und die Sprachwahl erläutert.

Ausführlich widmet sich das Buch dem Google-Konto, das die vorinstallierten Anwendungen zur Datensicherung nutzen. Erläutert werden zudem in einzelnen Kapiteln die Anwendungen Maps, Mail und Kalender, wobei auch deren Datenabgleich mit dem Google-Konto ein Thema ist.

Die optimale Nutzung von Internetverbindungen auf dem Galaxy Nexus und des Webbrowsers stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar. Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN.

Augenmerk legt das Buch auch auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle in der Einstellen-Anwendung vorhandenen Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Buch auch viele Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy Nexus beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Handbuch zum Samsung Galaxy Nexus i9250

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Welche neuen Smartphones kommen im Frühjahr?


Von Rainer am 02. März 2012 zu Android, Apple, Galaxy, HTC, Samsung

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der sich zum wichtigsten Event für die Handy-Produzenten entwickelt hat, dürften wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert werden, die dann im Laufe des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Wohl ein Dauerbrenner ist die Frage, ob endlich von Samsung das Galaxy S III offiziell vorgestellt wird. Die Antwort lautet leider "nein". Offiziell heißt es, Samsung wolle das Gerät auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres zeigen. Zu den genauen technischen Daten gibt es leider ebenfalls nur Gerüchte. Trotzdem dürfte der koreanische Hersteller den MWC für einige Überraschungen nutzen, wenn auch vielleicht nicht mit einem Galaxy S II Plus, das aktuell für Wirbel sorgt, nachdem es in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist. Beweise für die Existenz dieses Gerätes gibt es nämlich nicht und Ungereimtheiten lassen auf ein Fake schließen. Unklar ist, ob das Mittelklassehandy Galaxy S Advance, welches aktuell in China auf den Markt kommt, auch hierzulande verkauft wird. Das Gerät besitzt ein 800×480-Display mit 4 Zoll, 6GB Speicher und soll zwischen Galaxy S und S II positioniert sein. Auf dem Tablet-Markt ist Samsung (mit deutlichem Abstand...) hinter Apple inzwischen eine große Nummer, weshalb man über weitere Modelle spekulieren darf. Glaubt man den Berichten, könnten die Koreaner ein Galaxy Tab 11.6 vorstellen, das dank eines dünnen Rahmens nur wenig größer als das Galaxy Tab 10.1 sein soll. Bedienen kann man das Gerät auch mit einem Stift, ähnlich dem Galaxy Note.

Bisher habe ich auf dieser Website relativ wenig über HTC-Geräte berichtet, was auch daran liegt, dass sich dieser Hersteller ziemlich in einer Geräteorgie verzettelt. Während das Portfolio von Samsung übersichtlich ist, scheint HTC jeden Monat ein neues Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten auf den Markt zu werfen. Inbesondere die Modelle mit dem Zusatz "Beats Audio" machen irgendwie keinen Sinn, da die versprochene Klangverbesserung meines Erachtens nur ein Werbeversprechen bleibt, den Gerätepreis aber hochtreibt. Neu auf dem MWC sind: Das HTC Ville mit 4,3 Zoll-Display, 1,5GHz Dual-Core Prozessor, Bluetooth 4.0, 8-Megapixel Kamera, sowie das HTC Edge mit 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel, Bluetooth 4.0 und HSPA+, 8-Megapixel Kamera, das HTC Zeta mit 4,5-Zoll Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln, 32GB Speicher und ein Akku mit 1830mAh. Vom HTC Primo ist bekannt, dass es 3,7 Zoll-Display, 1-GHz Dual-Core Qualcomm Prozessor und 5-Megapixel Kamera besitzt und nur 9 Millimeter dick ist.

Weiterführende Links:
Android and Me (Samsung Galaxy S III)
Bestboyz (HTC Edge)
Mobile World Congress (MWC)
Android Next (Samsung Galaxy S II Plus)
AndroidPit (HTC Primo)
Bestboyz (HTC Ville)
Bestboyz (HTC Zeta)
Heise Newsticker (Samsung Galaxy S Advance)
Tab Tech (Samsung Galaxy Tab 11.6)

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 5)


Von Rainer am 12. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Motorola, Samsung

Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.

Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.

Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 4)


Von Rainer am 02. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Der Webbrowser des Nexus hat inzwischen den "privaten Modus" dazugelernt, welcher dafür sorgt, dass keine persönlichen Daten wie Cookies und Verläufe gespeichert werden. Allerdings hat Google die Bedienung etwas umgestaltet, beispielsweise bei der Fenster-, beziehungsweise Tab-Verwaltung, in der man auch die Lesezeichen findet.

Über Google Mail brauche ich wohl kaum Worte zu verlieren, denn das Programm hat keine Erweiterungen erfahren, wohl aber einige Umstellungen in den Einstellungsmenüs. Google Mail verwaltet ausschließlich Mails, die über das Google-Mail-Konto des Anwenders einlaufen. Für Mails von anderen Anbietern wie GMX oder die eigene Homepage-E-Mail-Adresse liefert das Nexus eine weitere Mail-Anwendung mit, die mich aber ziemlich enttäuscht hat! Zwar sind viele Bedienmerkmale gleich gehalten, man kann aber seine chronologisch aufgelisteten Nachrichten nicht einmal irgendwie sortieren und eine Gestensteuerung wie bei Google Mail, mit der man zwischen den Nachrichten weiterblättert, gibt es ebenfalls nicht. Im Android-Market dürften sich aber genügend Alternativen zur Mail-Verwaltung finden lassen.

Auch Google Maps hat inzwischen einen Entwicklungsstatus erreicht, der nur noch Ergänzungen im Detail zulässt. So verwendet Google jetzt offenbar Vermessungsdaten der deutschen Behörden, die bebaute und unbebaute Flächen aufzeigen. Mein eigenes Grundstück wird zum Beispiel nicht mehr als grüne Fläche, sondern als "bebaut" ausgewiesen (natürlich sind die neuen Kartendaten auch im Web unter maps.google.de verfügbar). Auffällig sind penetrante Hinweise auf das schon in den Vorversionen vorhandene Google Latitude, über das man seinen eigenen Standort seinen Freunden bekannt geben kann.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 3)


Von Rainer am 20. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Positiv hat mich die Einstellungen-Anwendung überrascht, in der die wichtigsten Funktionen, beispielsweise für die Aktivierung von WLAN oder Bluetooth, entweder direkt oder hinter wenigen Untermenüs zu finden sind. Im Vergleich zu den berüchtigten Übersetzungen bei den Samsung-Handys sind die Menütexte verständlich formuliert. Einige Beispiele gefällig? "Haptisches Feedback" vom Galaxy Note heißt beim Nexus "Bei Berührung vibrieren"; "Hörbare Tastentöne" des Galaxy Note (damit sind Töne bei der Nutzung der Telefontastatur gemeint) heißen beim Nexus "Wähltastentöne".

Die Telefonoberfläche des Nexus ist futuristisch gestylt und nicht mit der von Galaxy I9000/S2/Note zu vergleichen, denn vieles ist anders, aber nicht unbedingt schlechter gelöst. So verzichtet das Nexus auf die sogenannten Standardnummern, die ohnehin nur für Verwirrung sorgen und die Kontaktsuche erfolgt in einem separatem Bildschirm, für die man die Lupen-Schaltleiste betätigt. Andererseits muss man auf einige nützliche Dinge, beispielsweise die praktischen Wischgesten, um einem Kontakt eine SMS zu schicken, oder ihn anzurufen verzichten. Eine Blacklist, auf die man unerwünschte Anrufer setzt fehlt außerdem ebenso wie die automatische Anrufannahme.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 2)


Von Rainer am 19. 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Nicht nur Einsteiger, sondern auch Umsteiger von anderen Samsung-Handys, wie ich es einer bin, dürften beim Galaxy Nexus zunächst verzweifeln, denn vieles ist bei der Benutzeroberfläche anders oder ziemlich versteckt. Beispielsweise werden Ordner im Startbildschirm nicht über einen Bearbeitungsbildschirm erstellt, sondern einfach durch Ziehen eines Anwendungssymbols auf ein anderes. WLAN oder Bluetooth lassen sich zudem nicht im Benachrichtigungsfeld (das durch Ziehen des Fingers von der Titelleiste nach unten erscheint) ein/auschalten, sondern nur direkt in der Einstellungen-Anwendung. Auch dort setzt sich die ungewohnte Bedienung fort, jedenfalls benötigte ich einige Versuche, um die Liste der gefundenen WLANs aufzurufen. Zum Glück steht ein Widget für den Startbildschirm zur Verfügung, das WLAN, Bluetooth, GPS und die Displayhelligkeit steuern kann.

Um Widgets auf dem Startbildschirm einzurichten, muss man ins Widgets-Register des Hauptmenüs gehen und von dort die Widgets durch Tippen und Halten des Fingers in den Startbildschirm übernehmen. Genauso geht man auch mit den Apps im Hauptmenü vor. Insgesamt erscheinen mir die Bearbeitungsfunktionen, wie Sie Samsung beispielsweise beim Galaxy S2 (mit Android 2.3) eingebaut hat, viel durchdachter.

Das Fehlen einer halbwegs vernünftigen Anleitung ist ebenfalls ärgerlich, denn außer einer Kurzbeschreibung, die nur kurz auf die Hardware eingeht, ansonsten aber aus Warnhinweisen besteht, liefert Samsung nichts mit.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 1)


Von Rainer am 16. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Da ist es: Das Samsung Galaxy Nexus! Trotz des großen, mehr als vier Zoll großen Displays liegt das Gerät ausgezeichnet in der Hand - kein Vergleich mit dem doch recht unförmigen Samsung Galaxy Note, das ich vorher getestet hatte. Das leicht gekrümmte Plastikgehäuse macht einen wertigen Eindruck, was auch aufs Gewicht von 136 Gramm zurückgeführt werden kann. Schade, dass auch bei diesem Samsung-Handy mal wieder das Rückteil sehr dünn und klapprig ausfällt. An Bedienelementen sind zunächst nur die beiden Lautstärketasten, sowie der Ein/Ausschalter sichtbar. Die Android-typischen Tasten für Zurück, Home und Liste der letzten Anwendungen werden dagegen unterhalb des Bildschirms eingeblendet.

Auch wenn das Galaxy Nexus von Samsung hergestellt wird, hat hier Google das Sagen, denn es ist das brandneue Android 4.0 ohne zusätzliche Samsung-Funktionen vorinstalliert. Dies hat den Vorteil, dass das Nexus als Referenz-Gerät von Google bevorzugt mit Updates bedient wird. Andere Handys mit Android dürften dagegen immer einige Wochen oder Monate später nachziehen, weil die Hersteller erst ihre firmeneigenen Anpassungen vornehmen müssen. Ein Nachteil zeigte sich dann allerdings, als ich über die PC-Software Samsung Kies auf das Nexus zugreifen wollte, denn Kies suchte sich einen Wolf nach dem passenden Treiber. Kein Wunder, denn Kies wird nicht unterstützt, wie auch ein Blick in die Einstellungen des Handys zeigt, wo das Gerät nur wahlweise als "Mediengerät" oder als "Kamera" konfigurierbar ist. Wo wir beim Thema Speicher sind, leider ist kein SD-Steckplatz vorhanden, sodass man sich mit den vorinstallierten 16 GB begnügen muss.


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Testbericht Samsung Galaxy Note (Teil 2)


Von Rainer am 21. Dezember 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Die mitgelieferten Anwendungen des Galaxy Note entsprechen weitgehend denen des Galaxy S2, wenn man davon absieht, dass das ohnehin nur für wenige Anwender interessante Games Hub fehlt. Spiele bekommt man ja ohnehin schon im Android Market. Die Memo-Anwendung musste der S Memo weichen, die speziell für handschriftliche Notizen gedacht ist. Hierbei kommt auch der mitgelieferte Stift ins Spiel, denn mit dem Finger macht das Zeichnen keinen Spaß. Handschriftliche Notizen lassen sich übrigens über eine Menüfunktion schnell in Text umwandeln, den man dann in andere Anwendungen übernehmen kann. Ich persönlich finde die S Memo-Anwendung sehr gelungen, da sie schnell aufgerufen ist (entweder durch ein Widget im Startbildschirm oder zweimaliges Tippen mit dem Stift auf dem Bildschirm, wobei man die Taste am Stift gedrückt hat) und zwischen verschiedenen Stiften und Farben umschaltbar ist.

Bei den Eingabemethoden hat Samsung ebenfalls etwas aufgeräumt, denn die im Galaxy S2 neben der Samsung- und Swype-Tastatur angebotenen Eingabemethoden sind entfernt worden, beziehungsweise nur über ein Untermenü einstellbar. Hinzugekommen ist die Handschriftenerkennung für die man besten den Bedienstift einsetzt. Hier malt man auf einer eingeblendeten Fläche einfach ganze Wörter, die sofort erkannt und in Text umgesetzt werden. Wer es wünscht, kann in den Einstellungen festlegen, dass das Galaxy sofort in die Handschriftenerkennung wechselt, sobald man das Display mit dem Stift antippt.

Einen Nachtrag noch zur Hardware: Leider sitzt die Micro-SD-Speicherkarte hinter dem Akku, weshalb man das Handy erst ausschalten muss, bevor man die Karte entnehmen kann. Schade.

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Testbericht Samsung Galaxy Note (Teil 1)


Von Rainer am 14. Dezember 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Beim Galaxy Note weiß Samsung offenbar selbst nicht so genau, wie es einzuordnen ist, da es mit seinem 5,3 Zoll großem Display eigentlich kein Handy, sondern eher ein Tablet ist. Trotzdem wurde dem Gerät eine Telefoniefunktion spendiert, die beispielsweise beim großen Bruder Galaxy Tab 10.1 fehlt. Zum Lieferumfang gehört auch ein Bedienstift, der im Gehäuse Platz findet und für den einige Funktionen auf dem Gerät entsprechend angepasst sind, aber dazu später mehr. Ich würde auf jedem Fall die Anschaffung einer Schutzhülle, beziehungsweise Tasche für das Gerät empfehlen, damit man lange Spaß an dem Gerät hat. Außerdem sollte man sich schon auf befremdliche Blicke der Passanten und Arbeitskollegen gefasst machen, wenn man mit diesem "Boss-Handy" in der Öffentlichkeit telefoniert.

Auf dem ersten Blick sieht die Bedienoberfläche des Galaxy Note aus wie die des kleineren Galaxy S2, macht aber von der größeren Bildschirmfläche Gebrauch. So muss man beispielsweise weniger häufig durch Menüs rollen. Im Gegensatz zum Galaxy S2 zeigt das Galaxy Note übrigens die SIM-Kontakte in der Kontakte-Anwendung an, es empfiehlt sich allerdings aus praktischen Erwägungen heraus, diese in "normale" Kontakte umzuwandeln.

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Sony übernimmt Sony Ericsson


Von Rainer am 27. November 2011 zu Android, Kommentar, Sony Ericsson

Für 1,05 Milliarden Euro übernimmt Sony den 50-prozentigen Anteil von Ericsson am gemeinsamen Handyhersteller Sony Ericsson. Beide Unternehmen hatten ihr kriselndes Handygeschäft im Jahr 2001 zusammengelegt, konnten aber trotzdem nicht verhindern, dass Sony Ericsson stetig Kunden verlor. Zuletzt hatte Sony Ericsson laut Marktforscher IDC im zweiten Quartal 2011 nur noch einen Marktanteil von weniger als 2 Prozent. Ich vermute, dass Sony eine Neuausrichtung des Handyherstellers plant, der Ericsson entgegenstand. So dürfte sich Sony jetzt stärker seine Playstation-Expertise einbringen und eine engere Koppelung mit (eigenen) Heim-Multimedia-Produkten einbringen.

Weiterführende Links:
Golem.de (Marktanteile im Handymarkt)
Heise.de

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Samsung entwickelt neues Smartphone-Betriebssystem


Von Rainer am 28. Oktober 2011 zu Android, Bada, Google, Intel, MeeGo, Motorola, Samsung, Wave

Zusammen mit Intel und unter dem Dach der Linux Foundation startet Samsung ein neues Betriebssystemprojekt. Das "Tizen"-Betriebssystem soll die erfolglosen Betriebssystem-Projekte MeeGo und LiMo ersetzen. Interessanterweise wurde kurz zuvor bekannt, dass Samsung das eigene Handy-Betriebssystem Bada als Open Source freigeben möchte, womit für andere Hersteller ein Alternative für Android und Windows Phone zur Verfügung stände. Ich glaube aber eher, dass Samsung in Bada, das von Entwicklern wegen seiner Unflexibilität gerügt wird, keine große Zukunft mehr sieht und jetzt einen Ersatz sucht. Voll auf Android möchte Samsung aber auch nicht setzen, denn dessen Zukunft ist wegen diverser Patentstreitigkeiten, unter anderem zwischen Oracle und dem Entwickler Google sehr unsicher. Hinzu kommt Googles Kauf des Handyproduzenten Motorola Mobility, mit dem Google in direkten Wettbewerb mit Samsung und anderen Herstellern tritt. Ohnehin dürfte in einigen Jahren die Funktionalität der Handy-Betriebssysteme keine so große Rolle mehr spielen, weil dann viele Anwendungen direkt im Handy-Webbrowser ablaufen. Schon heute lassen sich zum Beispiel Facebook, Twitter, Google Mail, Google Maps, usw. im Browser fast genauso wie native Apps nutzen.

Weiterführende Links:
Heise Newsticker
PC,de

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Samsung Galaxy S III in Vorbereitung


Von Rainer am 19. Oktober 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Gerüchten nach wird Samsung im Frühjahr 2012 ein neues Highend-Galaxy vorstellen. Das Galaxy S III soll über einen 2 Gigahertz-Prozessor, 32 GB Speicher, eine 10 Megapixel-Kamera und ein 4,65-Zoll-Display verfügen. Letzteres hat eine Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln. Weitere Features sind die geringen Abmessungen von 9 Millimetern, die Akkukapazität von 2250 mAh und NFC (Near Field Communication).

Weiterführende Links:
The Inquirer

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Google Music - eine interessante Idee


Von Rainer am 29. September 2011 zu Android, Google

Im Mai diesen Jahres hatte Google seinen Music-Dienst gestartet, der sich allerdings derzeit noch im Beta-Test befindet. Deshalb kann man dem Dienst nur über eine Einladung durch andere Nutzer beitreten (jeder Nutzer darf 8 Einladungen versenden), oder man meldet sich über einen US-Proxy-Server bei Google Music an (ich konnte dazu auch ein bestehendes Google-Konto aus Deutschland verwenden). Nach der Anmeldung wird übrigens kein Proxy mehr benötigt.

Wofür ist aber Google Music gut? Der Online-Dienst ermöglicht es, bis zu 20.000 Songs (keine Ahnung, ob nur MP3 unterstützt werden) über eine separate Software hochzuladen und die Songs ähnlich wie mit dem Windows Media Player oder Winamp in Playlists zu verwalten und zu streamen. Ich stelle mir dies sehr praktisch vor, denn viele höherpreisige Fernseher und Smartphones haben einen eingebauten Webbrowser, über den sich die eigene Musiksammlung jederzeit streamen lässt.

Für Android gibt es natürlich auch eine entsprechende Google Music-App, die zudem die einzige offizielle Möglichkeit darstellt, um Songs nicht nur zu streamen, sondern auch herunterzuladen (werde ich demnächst mal ausprobieren). Die Webgemeinde ist allerdings nicht untätig geblieben und entwickelt laufend Hacks, um dennoch per Plugin aus dem Browser oder mit einer separaten Anwendung die Songs wieder von Google Music herunterzuladen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eingebettete Cover-Fotos in den MP3-Dateien fehlen und auch die nichtssagenden Dateinamen gegebenenfalls vom Anwender selbst umzubenennen sind. Letzteres erledigt man am besten mit einer entsprechenden Anwendung wie "ID3 Renamer", welche automatisch die vorhandenen MP3-ID-Tags in den Dateinamen übernimmt.

Ich bin mal gespannt, wie sich Google Music weiter entwickelt. Ähnliche Dienste dürfte es bald auch von anderen Unternehmen wie Amazon geben.

Weiterführende Links:
Google Music
Google Music Downloader (für Firefox)
ID3 Renamer (MP3 automatisch umbenennen)

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WebOS ist am Ende


Von Rainer am 19. September 2011 zu Hewlett Packard, WebOS

Mit der für viele unerwarteten Ankündigung durch HP, das PC-Geschäft abzustoßen, ist auch das Ende für die WebOS-Geräte besiegelt. Die bisher unter der Palm-Marke vertriebenen Geräte dürften damit in den nächsten Wochen vom Markt verschwinden. Was mit dem WebOS geschieht, scheint Hewlett Packard noch unklar zu sein, aber wegen der starken Konkurrenz des kostenlos an Hersteller abgegebenen Google Android dürfte es schwierig sein, einen Käufer für das Betriebssystem zu finden. Gründe für den Untergang von Palm, beziehungsweise des WebOS, gibt es einige, denn die WebOS-Geräte kamen einfach zu spät auf dem Markt und konnten gegen die Android-Geräte und Apples iPhone nicht ankommen, zumal Palm selbst für das Marketing wohl nicht genügend Geld hatte und auch HP nach der Palm-Übernahme nicht viel von sich hören ließ. Die Palm-Produktpalette war außerdem jahrelang ziemlich schmal und bestand nur aus ein bis drei Geräten, während unter anderem die Konkurrenten HTC und Samsung für fast jeden Geschmack ein passendes Gerät im Programm haben. In Deutschland spielen die Netzbetreiber als Handy-Vertriebskanal immer noch eine große Rolle, die weder Palm noch Hp richtig ausnutzen konnten. Die WebOS-Geräte waren meines Wissens (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren) nur mal bei dem kleinen Anbieter E-Plus im Lieferprogramm.

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Testbericht Nokia X7 (Teil 5)


Von Rainer am 02. September 2011 zu Nokia, Symbian

Zusammenfassend kann mich das Nokia X7 nicht richtig überzeugen, da es zwar ein modernes Design hat, dafür aber leider nicht besonders gut in der Hand liegt. Mir ist das Gerät jedenfalls im Praxistest mehrfach beinahe aus der Hand gefallen. Lästig auch die durch das Design bedingten Metallschieber, in die man Speicher- und SIM-Karte einlegen muss, bevor man diese ins Gerät schiebt.

Für die Hardware des Nokia X7 sprechen ohnehin kaum Argumente, wenn man das Handy mit dem zuvor getesteten Nokia N8 vergleicht, das eine bessere Kamera mit Xenon-Blitz, ein handlicheres Design und 16 Gigabyte eingebauten Speicher besitzt. Dafür ist allerdings das sehr blickwinkelabhängige Display des X7 etwas größer. Weiterhin vermisse ich die vom N8 gewohnte Indikator-LED, welche auf eingegangene Nachrichten und verpasste Anrufe aufmerksam macht.

Wenn Sie sich also für ein Symbian-Handy interessieren, sollten Sie zum Nokia N8 greifen, das ich selbst aktuell als mein Haupt-Handy einsetze. Verschiedene Online-Händler verkaufen das N8 auch etwas günstiger als das X7. Bei der mitgelieferten Software unterscheiden sich ohnehin beide Geräte kaum.

Aufgrund der oben genannten Mängel und Probleme vergebe ich 3 von maximal 5 Punkten an das Nokia X7.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 4)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 4)


Von Rainer am 01. September 2011 zu Nokia, Symbian

Noch ein Nachtrag zur Kamera-Anwendung: Da das Nokia X7 über keinen internen Speicher wie das Nokia N8 enthält, lässt sich die Kamera nur mit einer eingelegten SD-Speicherkarte nutzen. Beim N8 kann man dagegen umschalten, ob die Fotos und Videos im 16 Gigabyte großem internen Speicher oder einer SD-Speicherkarte landen.

Die weiteren Anwendungen auf dem X7 bieten im Vergleich zum N8 nichts Neues. Die Navigationsanwendung, Mitteilungen (für SMS und MMS), MP3-Player und Fotoanzeiger des X7 weichen nur geringfügig bei den Menüs des N8 ab.

Neu ist der vorinstallierte "Communicator"-Client, der für Unternehmen gedacht ist, die ihre Mitarbeiter über den Microsoft Office Communications Server für Instant Messaging vernetzen. Der Communicator-Client ist auch für andere Symbian-Handys erhältlich, für private Endkunden aber natürlich uninteressant.

Zum Lieferumfang gehört auch eine Mobilversion des Virenscanners F-Prot. Bezüglich Virenscannern auf Mobilgeräten bin ich immer etwas skeptisch, vor allem, wenn man mit dem Handy kaum ins Internet geht und Programme ausschließlich aus Nokias Ovi Store und nicht von fremden Websites installiert. Schaden kann der Virenscanner aber auch nicht.

Weiterführende Links:
Microsoft Office Communications Server
Testbericht Nokia X7 (Teil 3)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 3)


Von Rainer am 20. August 2011 zu Nokia, Symbian

Kaum wiederzuerkennen ist der Kalender, dem die vom Nokia N8 bekannten Symbolschaltleisten am unteren Bildschirmrand fehlen. Stattdessen setzt Nokia wieder auf das bereits vom Nokia 5800 bekannte Einfachtippen und Doppeltippen.

Dagegen sind MP3- und Videoplayer praktisch unverändert vom N8 übernommen worden. Gleiches gilt auch für die Radio- und Kamera-Anwendung. Letzterer fehlen einige Motivprogramme und die maximale Bildauflösung beträgt nur 8 statt 12 Megapixel. Ich bin allerdings ohnehin kein Fan vom Megapixelwahn und nutze nicht nur bei Handykameras, sondern auch bei meiner privaten Spiegelreflex meist nur eine niedrigere Auflösungsstufe. Der LED-Blitz des X7 ist natürlich mit dem Xenon-Blitz des N8 nicht vergleichbar.

Ärgerlich ist die mitgelieferte "Crapware", worunter ich Programme verstehe, die kaum jemand braucht, beziehungsweise die nur als Demoversionen vorliegen. Die ansonsten praktische Musikerkennung Shazam lässt sich zum Beispiel uneingeschränkt nur 30 Tage, beziehungsweise für fünf erkannte Songs pro Monat nutzen. Auch die Angebote von CNN, National Geographic oder E! sind - da englischsprachig - für ein deutsches Publikum sinnlos. Deinstallieren lassen sich die Müllprogramme leider nicht.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 2)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 2)


Von Rainer am 18. August 2011 zu Google, Nokia, Symbian

Die Menüfarben des Nokia X7 finde ich persönlich schrecklich, denn der graue Markierungsbalken in den Menüs passt irgendwie nicht zu den bunten Symbolen im Hauptmenü, genauso wenig wie die einfarbigen Menüsymbole. Zum Glück findet man auf vielen Websites sogenannte Nokia-Themen zum kostenlosen Download, über die man das Menüdesign anpassen kann. Nokia selbst liefert leider nur drei verschiedene Themen mit, die sich nur in Details unterscheiden.

Über Widgets und Schnellstarts darf der Anwender die drei Seiten des Startbildschirms nach eigenem Gusto anpassen. Natürlich ist auch das Hintergrundbild anpassbar. Für die wichtigsten Funktionen liegen bereits Widgets parat, es lassen sich weitere aus dem Ovi Market nachladen.

Wie erwartet, finden sich bei der Telefonoberfläche und dem Telefonbuch des Nokia X7 kaum Unterschiede zum Nokia N8, das ich vor einigen Monaten getestet hatte. Sogar der Trick mit dem Exchange-Konto, um Google-Kontakte mit dem Telefon zu synchronisieren, funktioniert fast problemlos. Im Gegensatz zu den aktuellen Android-Handys unterstützt Nokia die SIM-Kontakte im Telefonbuch, man muss aber die SIM-Kontakt-Anzeige erst über die Einstellungen aktivieren.

Die Telefonoberfläche kann auch zur Kontaktsuche genutzt werden, indem man die entsprechenden Anfangsbuchstaben über die Telefontastatur eingibt, wobei jede Taste dreifach mit Buchstaben belegt ist. Alternativ ruft man über eine Schaltleiste direkt das Telefonbuch auf. Gleiches gilt auch für die Anrufliste.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 1)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 1)


Von Rainer am 13. August 2011 zu Nokia, Symbian

Das Nokia X7 richtet sich an eine etwas andere Zielgruppe als das bereits zuvor von mir getestete Nokia N8. Während das N8 ein eher konventionelles, kantiges Design hat, fällt das X7 durch seine abgerundete Rückseite auf. Weitere Unterschiede sind das größere Display mit 4 statt 3 Zoll, bei gleichbleibender Displayauflösung von 360 x 640 Pixeln, die LED-Leuchten statt dem Xenon-Blitz und der fehlende Schieber. Letzterer dient bei vielen Nokia-Handys zum einhändigen Aktivieren/Deaktivieren der Displaysperre. Speicher- und SIM-Karte sitzen in kleinen "Schubladen", die leider sehr hakelig sind, weshalb ich unter anderem Anwendern mit häufigem SIM-Kartenwechsel eher vom X7 abraten würde. Zumindest für mich unverständlich ist der umgedrehte USB-Port, denn fast immer versuche ich das mitgelieferte USB-Anschlusskabel "falsch" herum einzustecken. Während ich mich mit dem Handy weiter vertraut mache, werde ich in den nächsten Tagen über weitere Erfahrungen mit dem Gerät schreiben.

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 4)


Von Rainer am 26. Juli 2011 zu Android, Asus, Google, Tablett

Nur die grundlegenen Features bringt die Kamera-Anwendung des Eee Pad mit. Zusatzfunktionen, wie sie alle bisher von mir getesteten Android-Geräte mitbringen, beispielsweise einen Motivmodus, sucht man vergeblich. In der Praxis stört das aber nicht weiter, weil es nur selten vorkommt, dass ich mit dem Tablett mal ein Foto machen muss.

Richtig enttäuscht hat mich der MP3-Player, weil er mehrfach abstürzte. Der 3D-Effekt bei der Albenauswahl sieht zwar nett aus, wird aber mit der Zeit nervig. Außerdem verwirrt der Effekt unerfahrene Einsteiger. Ein Fehler in der Titeldatenbank - richtig bin ich nicht dahinter gestiegen - scheint dazu zu führen, dass eingebettete Coverfotos in einigen Songs nicht angezeigt werden. Dafür ist die Playlist-Verwaltung logisch und bedienbar gelöst. Zum Glück stehen im Android Market zahlreiche alternative MP3-Player bereit.

Der Kalender synchronisiert wahlweise mit dem Google-Konto oder über die Asus Sync-Software mit MS Outlook auf dem PC. Nicht unterstützt wird die Anzeige von Facebook-Terminen, was andere Android-Geräte problemlos leisten.

Zum Lieferumfang gehört Splashtop, mit dem man Windows-PCs direkt vom Tablett aus über WLAN fernsteuern kann. Aktionen wie rechter und linker Mausklick erledigt man durch Fingergesten. So ist es möglich, beispielsweise im Sofa vor dem TV oder im Bett über das Tablett Dokumente auf dem Desktop-PC zu bearbeiten. Splashtop ist also ein nützliches Gimmick.

Beim Tastenfeld, das zwischen einer Android- und Asus-Variante umschaltbar ist, lässt sich nur wenig bemängeln. Bei Eingabefeldern, die bestimmte Aktionen auslösen, beispielsweise Suchfeldern, ist jeweils eine Taste unten rechts als Auslösetaste belegt. Beispielsweise startet man damit nach der Eingabe eines Suchtextes die Suche. Für Fans der Google-Spracheingabe wäre es aber toll gewesen, wenn eine Taste auf dem Asus-Tastenfeld für den Aufruf der Spracherkennung vorgesehen wäre. Ärgerlich ist die Swype-Schnelleingabe gelöst, bei der man ohne Absetzen des Fingers extrem schnell Wörter in einen Rutsch eingibt. Durch das Fehlen der sogenannten Swype-Taste sind viele der nützlichen Swype-Funktionen nämlich nicht verfügbar. Zum Beispiel ist es deshalb unmöglich, einen ins Swype-Wörterbuch übernommenes Wort wieder daraus zu löschen.

Im Nachhinein hat mich das zusammen mit Splashtop und Asus Sync auf dem Desktop-PC mitinstallierte Softwarepaket irritiert, denn die Lüftersteuerung und die Bios-Aktualisierung ist nur für PCs mit Asus-Mainboards geeignet, hat aber nicht das geringste mit dem Eee Pad zu tun. Die Webstorage-Anwendung (eine Art ins Internet ausgelagerter Speicher) habe ich ebenfalls nicht weiter ausprobiert, denn nach einem Jahr Testphase muss man dafür bezahlen. Gleiches gilt auch für die Webstorage-Anwendung auf dem Eee Pad.

Fazit
Die mitgelieferte Software auf dem Asus Eee Pad Transformer hinterlässt einen unfertigen Eindruck. Dazu zähle ich den absturzfreudigen MP3-Player, das Fehlen der normalerweise obligatorischen Facebook- und Twitter-Funktionen, die man aber aus dem Android Market nachrüsten kann und die mangelhafte Swype-Eingabefunktion. Einsteiger dürften es wegen des einfach nur abgrundtief schlechten Handbuchs ziemlich schwer haben, alle Möglichkeiten auszureizen. Die mitgelieferte PC-Software beschränkt sich auf die Kontakt- und Termin-Synchronisierung zwischen MS Outlook und dem Tablett (wenn man mal von Splashtop und den oben erwähnten sinnlosen PC-Anwendungen absieht). Bei den Samsung-Handys und Tabletts wird der Anwender dagegen von einer wirklich praktischen PC-Software verwöhnt. Das Asus Eee Pad Transformer erhält daher vom Palmtop & Smartphone-Magazin 3 von 5 Punkten.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 3)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 3)


Von Rainer am 24. Juli 2011 zu Android, Asus, Samsung, Tablett

Etwas eigenartig ist die Verwendung von externen SD-Speicherkarten beim Asus Eee Pad Transformer gelöst, denn alle bisher von mir ausprobierten Anwendungen bieten keine Möglichkeit, Dateien direkt auf eine eingesteckte SD-Karte abzulegen. Gerade bei der Kamera-Anwendung wäre dies ja normalerweise angeraten. Auf der anderen Seite ist das Eee Pad allerdings auch mit seinen 16, beziehungsweise 32 Gigabyte internem Speicher bereits so gut ausgestattet, dass man wohl nur selten Speicherplatzprobleme bekommt.

Interessant ist auch die Speicherkartenverwaltung gelöst, denn sobald man eine SD-Karte einsteckt, erscheint ein Speicherkartensymbol in der unteren Systemleiste. Nach Antippen lässt sich die SD-Karte entweder wieder "sicher" abmelden (ähnlich wie die gleichnamige Funktion auf Windows-PCs) oder der Dateimanager starten. Über Letzteren lassen sich dann recht komfortabel Dateien oder Verzeichnisse zwischen interner und externer SD-Karte kopieren oder verschieben.

Nach Anschluss des Tabletts über USB an den PC erscheint das Eee Pad als eigenes Gerät im Windows-Explorer. Eine An- oder Abmeldung des Geräts, wie ich sie von anderen Android-Geräten, zum Beispiel von Samsung oder LG her kenne, ist nicht nötig. Es ist sogar möglich, während des PC-Anschlusses auf interne und externe Speicherkarte sowohl vom PC aus, als auch auf dem Gerät selbst zuzugreifen.

Im Alltagsbetrieb hätte ich mir einige grundlegende Funktionen etwas leichter zugänglich gewünscht. Zum Beispiel ist das Ein/Ausschalten von GPS, WLAN oder Bluetooth nicht direkt über Symbolleisten im Benachrichtigungsfeld möglich. Als Abhilfe ist es aber vorgesehen, Schnellzugriffe ("Verknüpfungen" auf Menüs der Einstellungen-Anwendung direkt im Startbildschirm anzulegen.

Das Hauptmenü kommt mir auch etwas unflexibel vor, da es keine Option bietet, um die Symbolanordnung zu ändern, welche immer alphabetisch ist. Auch Ordner oder mehrere Bildschirmseiten, wie ich sie von der Konkurenz her kenne, gibt es nicht.

Aus dem bekanntermaßen reichlich bestückten Android Market installierte ich testweise etwa ein dutzend Spiele und Anwendungen, wovon die meisten problemlos funktionierten. Nur eine Anwendung (Barcodescanner über die eingebaute Kamera) stürzte nachvollziehbar immer an der gleichen Stelle ab. Bei anderen Anwendungen wurde dagegen der größere Bildschirm nicht richtig ausgenutzt, was zu größeren leeren Flächen führten. Die getesteten Spiele funktionierten, interpolierten aber die Grafik auf die gesamte Bildschirmfläche. Es bleibt anzumerken, dass die Entwickler jeweils ihre Programme für bestimmte Geräte im Android Market explizit freigeben müssen, weswegen man nur selten auf überhaupt nicht lauffähige Software für das Eee Pad stoßen wird.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 2)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 2)


Von Rainer am 23. Juli 2011 zu Android, Asus, Google, Tablett

Der Webbrowser des Asus Eee Pad Transformer unterstützt die schon vom PC-Webbrowser bekannten Tabs, was die Bedienung erheblich vereinfacht. Beim ersten Start des Browsers muss man allerdings erst manuell aus dem Android Market den Adobe Flash Player installieren, damit auch Flash-Inhalte im Browser abgespielt werden. Lesezeichen lassen sich über ein Google-Konto auch mit dem Chrome-Browser auf dem PC synchronisieren. Falls übrigens der mitgelieferte Browser nicht gefällt, installiert man einfach Opera oder Firefox aus dem Android Market. Letzterer bietet ja inzwischen auch die Möglichkeit, Lesezeichen mit der PC-Version des Browsers abzugleichen.

Beim Eee Pad muss man sich darauf einstellen, dass einige Anwendungen, darunter der Android Market nur im Querformat ablaufen. Wer das Hochformat bevorzugt, wird sich also manchmal ärgern.

Irritiert hat mich die zunächst fehlende Integration der sozialen Netzwerke Twitter und Facebook, wie man ich sie zum Beispiel von Android-Handys und Tabletts anderer Hersteller kenne. Dieses Problem behebt die nachträgliche Installation der Twitter- und Facebook-Anwendungen aus dem Android Market.

Optimal an die Displaygröße des Eee Pad wurde die Google Maps-Anwendung, die inzwischen - nach einem Update - in Version 5.6 vorliegt. Menübildschirme, wie Google Places oder Google Latitude die auf Handys ansonsten einen ganzen Bildschirm belegen, erscheinen als schwebende, verschiebbare Dialoge. Auch die Navigation ist an Bord, was aber bei dem nur WLAN unterstützenden Eee Pad kaum Sinn macht. Aktuell lädt Google Maps ja alle Kartendaten aus dem Internet nach. Angeblich programmiert aber Google bereits einer Navigation mit zuvor heruntergeladenen Kartendaten.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 1)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 1)


Von Rainer am 20. Juli 2011 zu Android, Asus, Tablett

Das Eee Pad ist ein Tablett-Rechner mit Android 3.0, wobei bereits ein Update auf 3.1 vorliegt, das sich sehr einfach über eine WLAN-Verbindung installieren lässt. Zwar hat Asus zwei Versionen des Tabletts mit WLAN und Mobilfunkmodul, sowie nur mit WLAN angekündigt und auch die mitgelieferte Anleitung erwähnt einen SIM-Steckplatz, bisher ist aber nur die WLAN-Variante lieferbar. Mitleid muss man mit Anfängern haben, die nur wenig PC- und Handy-Erfahrungen haben, weil die mitgelieferte Kurzanleitung eher ein Witz ist und auch die zusätzliche Anleitung, die man auf der Asus-Website findet, kaum besser ist. So bleibt einem nichts anderes übrig, als die Funktionen des Eee Pad Transformers selbst zu erforschen.

Nicht nur über das mitgelieferte Netzteil, sondern auch über einen PC-USB-Anschluss lässt sich das Eee Pad Transformer aufladen. Letzteres ist aber nur möglich, wenn das Gerät ausgeschaltet ist oder sich im Ruhezustand (ausgeschaltes Display) befindet. Im Alltagsbetrieb dürfte es daher häufiger mal vorkommen, dass man ohne "Saft" ist.

Das Eee Pad liegt mit seiner texturierten Oberfläche auf der Rückseite sehr gut in der Hand und auch das 10,1 Zoll große Display ist nicht übel, kommt aber von Helligkeit und Farbkontrast her zum Beispiel nicht an das Galaxy Tab heran. Die meisten Anwender wird das allerdings nicht stören. Als Zubehör ist für rund 150 Euro auch eine vollwertige Tastatur für das Eee Pad Transformer erhältlich, in die man das Gerät einfach einsteckt.

Wer bereits ein Android-Handy von Samsung oder HTC genutzt hat, wird sich beim Einstieg erst einmal etwas schwer tun, da die üblichen drei Tasten für Zurück, Home und Suchen fehlen. Stattdessen blendet das Gerät drei Softtasten für Zurück, Home und den Aufruf des Task-Switchers unten links im Bildschirm ein. Die Android-typische Titelleiste am oberen Bildschirmrand ist ebenfalls verschwunden und nun unten zu finden. Ich nenne diese Leiste einfach, weil sie an die Windows-PC-Systemleiste erinnert, ebenfalls "Systemleiste".

Android-typisch lässt sich das Startbildschirm, der aus fünf Bildschirmseiten besteht, einfach mit Widgets und Programm-Verknüpfungen anpassen.

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Das Handbuch zum Galaxy S2 I9100


Von Rainer am 09. Juli 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1101 hochgeladen von Rainer am 09.06.2011 20:19 Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S2" fängt da an, wo das mitgelieferte Handbuch des Galaxy S2 aufhört: Neben einer grundlegenden und umfassenden Einführung erläutert das Buch die Telefoniefunktionen, das Telefonbuch und die mitgelieferten Multimedia-, Internet- und Office-Anwendungen. Entsprechend der gestiegenden Bedeutung der sozialen Netze widmet sich das Buch auch der Nutzung von Twitter, Google Mail und Facebook. Augenmerk legt das Buch zudem auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Praxisbuch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy S2 beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Verfügbarkeit
Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S2" ist ab ca. Ende Juni im Buchhandel erhältlich. Sie können das Buch auch beim Autor als Ebook zum Direktdownload für 9,95 Euro oder als gedrucktes Werk für 19,50 Euro (Lieferzeit 3-4 Tage) erwerben.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Galaxy S2
Inhaltsverzeichnis Praxisbuch Galaxy S2 I9100

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 3)


Von Rainer am 08. Juli 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Erwähnenswert ist bei der Kamera, dass man die Steuerungssymbole für Belichtung, Auflösung, Fokus-Modus, usw. selbst anordnen kann, wie man sie halt häufiger benötigt.

Samsung E-Mail enthält jetzt eine Premium-Konto-Funktion, die automatischen Push-Mail-Empfang auch von Standard-Mail-Konten zu ermöglicht. Den Zeitraum, in dem E-Mail-Push aktiv ist, stellen Sie nach Wochentagen, beziehungsweise Uhrzeit ein. Außerhalb der "Push-Zeiten" ist ein manueller Abruf durchführbar. Soweit ich die Push-Mail-Funktion verstanden habe, läuft die Kommunikation über Samsung-Server, welche die Nachrichten aus dem Mail-Konto abrufen und dann im Push-Verfahren zustellen. Sicherlich nicht Jedermanns Sache, aber praktisch.

Erheblich zugelegt hat das Galaxy S2 in punkto Spracherkennung, denn neben der Google-Spracherkennung, die bei der Websuche zum Einsatz kommt, ist die Spracherkennung auch über das Tastenfeld als Alternative zum Tippen aktivierbar. Außerdem hat Samsung von Vlingo eine Sprachsteurung lizensiert, mit der sich viele Aufgaben nur mit Sprachbefehlen realisieren lassen. Zum Beispiel lässt sich nur mit Sprachbefehlen des Anwenders eine SMS an einen Kontakt erstellen und senden.

Fasziniert hat mich Samsung Kies Air, das einem PC oder Notebook im WLAN den Zugriff auf alle Dateien, Kontakte und Nachrichten über einen Webbrowser ermöglicht.

Etwas enttäuscht bin ich von der Tendenz, bei Android-Geräten sogenannte "Crapware" vorzuinstallieren, denn bisher kannte ich das eher von neu gekauften PCs mit vorinstalliertem Windows. Allerdings ist es nicht vorgesehen, die Crapware zu deinstallieren. Zur Crapware zähle ich unter anderem den Readers Hub, den Music Hub und den Games Hub, die unter anderem kostenpflichtige und englischsprachige Ebooks, Musik und Spiele anbieten.

Fazit
Das Galaxy S2 setzt die Messlatte mit seinem tollen Display, dem schnellen Prozessor und der ausgezeichneten Software für die anderen Handy-Anbieter sehr hoch. Dafür ist es allerdings auch recht teuer. Die Endbewertung 5 von 5 Punkten hat das Handy auf jeden Fall verdient.

Sofern Sie auf etwas Komfort verzichten können, empfehle ich, mal einen Blick auf das LG Optimus Speed zu werfen, welches ähnliche Leistungsdaten aufweist, aber etwa 100 Euro günstiger ist.

Weiterführende Links:
Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 2)

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 2)


Von Rainer am 26. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Neu im Galaxy S2 I9100 ist eine Sprachsteuerung von Vlingo, die es nicht nur ermöglicht, einen Kontakt anzurufen, sondern auch ganze Sätze versteht und in Text umsetzt. Beispielsweise kann man sprechen "SMS Jürgen Nachricht Wie geht es dir", worauf das Galaxy S2 automatisch eine SMS an den genannten Empfänger mit der Nachricht erstellt. Auch Notizen lassen sich so durch die Spracherkennung erstellen, während die sprachgesteuerte Routenberechnung von Google Maps nicht so recht überzeugt, weil zunächst der Startort von Hand einzugeben ist und häufig der gesprochene Zielort nicht erkannt wird. Übrigens setzt die Sprachsteuerung eine Internetverbindung voraus, weil die gesprochenen Anweisungen auf einem Internet-Server und nicht direkt im Gerät in text umgesetzt werden.

Neben einer SIM- und Gerätesperre verfügt das Galaxy S2 über eine Fernwartungsfunktion, die mit einem Google-Konto verbunden ist. So sendet das Handy automatisch eine Nachricht, wenn jemand die SIM-Karte ausgetauscht hat, beziehungsweise lässt sich aus der Ferne sperren, löschen oder orten.

Neben der Vlingo-Sprachsteuerung ist auch die Android-Spracherkennung weiter mit an Bord, welche in der Google-Suche zum Einsatz kommt, beziehungsweise über das Tastenfeld aufrufbar ist, um Texteingaben zu machen. Auch die Android-Spracherkennung sendet Gesprochenes ins Internet, um dort die Übersetzung durchführen zu lassen.

Wie beim großen Bruder Galaxy Tab unterstützt das S2 nun im Telefonbuch keine SIM-Kontakte mehr. Wer diese weiternutzen will, muss sie erst über ein Menü ins Telefonbuch importieren. Sonst habe ich im Telefonbuch des S2 keine größeren Veränderungen im Vergleich zum Galaxy S I9000 festgestellt.

Weiterführende Links:
Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 1)

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 1)


Von Rainer am 25. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Das Galaxy S2 ist flacher als der Vorgänger und sieht noch edler aus, wozu auch die zunächst verborgene Menü- und Zurück-Sensortasten beitragen, welche erst nach Aktivieren der Displaybeleuchtung sichtbar werden. Ansonsten wurde das bewährte Design beibehalten, das heißt, man findet Ein/Ausschalter, Home-Taste und Lautstärkeregler am gewohnten Platz.

Im Startbildschirm bemerkt man zunächst kaum Neues. Der Editiermodus, in dem man dem Startbildschirm Widgets, Ordner oder Schnellzugriffe hinzufügt wurde allerdings stark überarbeitet und lässt sich einfacher bedienen. Die Unterscheidung zwischen Samsung- und normalen Android-Widgets, welche den Anwender nur irritierte, hat Samsung dabei fallen gelassen.

Viele Symbole und die Farbgebung in den Menüs hat der Hersteller beim Galaxy S2 überarbeitet. Die teilweise kunterbunten Symbole wurden teilweise durch einfarbige ersetzt. Im Hauptmenü sind zudem die Programmsymbole nicht mehr wie Schaltleisten farbig hinterlegt.

Die Telefonie-Oberfläche des Galaxy S2 ist übrigens praktisch identisch zu der des Galaxy S, weswegen ich dazu keine Worte verlieren brauche. Richtig umgewöhnen muss man sich dagegen in den Einstellungen-Menüs, die völlig umgekrempelt wurden. Viele Dinge heißen nun anders - was ich nervend finde - oder sind an anderer Stelle zu finden. So wurde das Menü "Display und Töne" zum Beispiel in zwei einzelne Menüs "Ton" und "Anzeige" aufgeteilt.

In den nächsten Tagen werde ich über weitere Erfahrungen mit dem Galaxy S2 berichten.

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Microsofts Update für Windows Phone 7 kommt im Herbst


Von Rainer am 25. Juni 2011 zu Android, Google, HTC, Microsoft, Nokia, Samsung, Windows-Phone

Sieben Monate nach der Vorstellung von Microsofts Windows Phone 7 gibt es ein größeres großes Update auf Version 7.1. Insgesamt soll das ab Herbst erhältliche Update 500 Verbesserungen umfassen, darunter Multitasking für Drittanbieter, Spracheingabe von Texten und ein aktualisierter Webbrowser.

Auch wenn praktisch alle namhaften Hersteller wie wie Nokia, HTC und Samsung zu Vertriebspartnern zählt, dürfte es Windows Phone weiterhin schwer haben, eine kritische Masse zu erreichen. So zählt der Microsoft App Store erst 17.000 Programme, während sich zum Beispiel Googles Android Market inzwischen über 340.000 Programme zählt. Genaue Verkaufszahlen für die Endgeräte sind aktuell nicht zu bekommen, angeblich sind es vom Verkaufsstart bis einschließlich erstem Quartal 4 Millionen Stück.

Weiterführende Links:
The Next Web
Windows Phone Thoughts

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Samsung bringt Updates für Galaxy-Handys


Von Rainer am 16. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Das Samsung Galaxy S2 ist noch kaum auf den Markt, so schiebt der Hersteller schon zwei Updates hinterher. Mit den Updates, die man über die Kies-Software einspielt, reagiert Swype nun schneller, außerdem werden ein Verbindungsfehler und ein Problem mit der automatischen Helligkeitseinstellung beseitigt.

Für die Modelle Galaxy S und Galaxy Tab rollt Samsung außerdem das Update auf Android 2.3 aus. Verbesserungen soll es bei der Multimedia-Wiedergabe geben, die schneller und Akku-schonender wird. Auch die Benutzeroberfläche hat Samsung überarbeitet, sodass Kopier- und Einfügen-Aktionen einfacher zu handhaben sind. Auch hier erfolgt das Update über Samsung Kies, weshalb man dort ab und zu die Update-Funktion ausprobieren sollte.

Weiterführende Links:
Korea IT Times
Samsung Hub

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Das Handbuch zum LG P990 Optimus Speed


Von Rainer am 13. Juni 2011 zu Android, Google, LG Electronics

Bild PIC-1100 hochgeladen von Rainer am 13.05.2011 10:09 Das "Praxisbuch LG P990 Optimus Speed" ist eine umfassende Einführung in alle Funktionen des Android-Handys. Auf über 360 Seiten erläutert das Buch neben den Telefoniefunktionen und dem Telefonbuch auch die mitgelieferten Multimedia-, Internet- und Office-Anwendungen. Ausführlich widmet sich das Buch auch der Nutzung von Twitter, Google Mail und Facebook. Augenmerk legt das Buch zudem auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Praxisbuch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Optimus Speed beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Verfügbarkeit
Das "Praxisbuch LG P990 Optimus Speed" ist ab ca. Juni im Buchhandel erhältlich. Sie können das Buch auch beim Autor als Ebook zum Direktdownload für 9,95 Euro oder als gedrucktes Werk für 19,50 Euro (Lieferzeit 3-4 Tage) erwerben.

Weiterführende Links:
Praxisbuch LG P990 Optimus Speed

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Neuigkeiten von der Google-Konferenz


Von Rainer am 10. Juni 2011 zu Android, Google, HTC, Motorola, Samsung, Sony Ericsson, Tablett

Auf der Google I/O-Konferenz in San Francisco hat der Suchmaschinen-Gigant zahlreiche Neuerungen im Android-Bereich vorgestellt.

Eine der Hauptärgernisse bei Android ist die zunehmende Fragmentierung, denn viele Hersteller stellen Updates nur mit Monaten Verspätung zur Verfügung. Ärgerlich auch, wenn man ein gebrandetes Handy nutzt und umso länger aufs Update warten muss. Zumindest in den USA haben jetzt die Hersteller HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG and Motorola und alle großen Netzbetreiber vereinbart, dass es Updates mindestens 18 Monate nach der Geräteeinführung geben wird. Diese Garantie gilt allerdings nur für Handys, für die das Update technisch sinnvoll ist.

Mit dem neuen Android Open Accessory und zugehörigem Entwicklungskit lassen sich fast beliebige Hardwareerweiterungen über USB oder demnächst Bluetooth mit Android-Handys nutzen. Hardwareerweiterungen von Drittanbietern sollen dann an allen Android-Handys und nicht nur an Modellen bestimmter Hersteller funktionieren.

Unter dem Namen "Ice Cream Sandwich" hat Google Android 2.4 vorgestellt. Das Handy-Betriebssystem übernimmt viele Features von der Tablett-Version "Honeycomb" Android 3.0. Eine weitere Neuigkeit ist der Filmverleih durch den Android Market, der bereits zum Start mit tausenden Titeln prall gefüllt ist, die jeweils 2 bis 4 US-Dollar kosten. Leiht man einen Titel aus, darf man diesen innerhalb von 30 Tagen ansehen, wobei der Nutzer nach der ersten Wiedergabe ein 24 Stunden-Zeitfenster hat, in dem er den Film anschaut.

Weiterführende Links:
Engadget
Pocket Now
Pocketnow

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Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 4)


Von Rainer am 08. Juni 2011 zu Android, LG Electronics

Einige Kleinigkeiten sind mir noch positiv aufgefallen. So kann man im MP3-Player oder der Galerie-Anwendung zwischen den angezeigten, beziehungsweise abgespielten Dateien durch Klopfen gegen die rechte/linke Geräteseite umschalten. Interessant, wenn auch für die meisten Anwender ohne großen Nutzwert ist die Software LG On-Screen Phone, mit der sich das Handy vom PC aus fern steuern lässt.

Nachdem ich das LG P990 Optimus Speed inzwischen seit 3 Wochen ausgiebig testen konnte, lässt sich ein versöhnliches Fazit ziehen. Zwar mögen einige Funktionen, die ich vom Samsung Galaxy S I9000 her kenne fehlen, oder nicht so optimal implementiert sein, im täglichen Einsatz steht das Handy seinen Mann. Gefällt eine mitgelieferte Anwendung nicht, installiere ich einfach einen Ersatz aus dem Android Market.

Fazit
Das LG P990 bewerte ich mit 4 von maximal 5 Punkten. Damit liegt es gleichauf mit dem Galaxy S I9000. Anwender, die Videos und Fotos auf einem großen TV anzeigen möchten, kann das Optimus Speed dank der eingebauten HDMI-Schnittstelle auf jeden Fall empfohlen werden.

Weiterführende Links:
Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 3)

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