Verschiedene Online-Medien hatten zur IFA das Samsung Galaxy Tab, einen Tablett-Rechner mit dem Android-Betriebssystem testen können. Das Gerät bietet ein 7 Zoll Display, das allerdings im Gegensatz zum Galaxy S I9000 aus Kostengründen nicht als AMOLED, sondern in konventioneller Technik ausgeführt ist. Auf Software-Entwickler dürften übrigens Überstunden zu kommen, da das Display mit 1024 x 600 Pixeln eine höhere Auflösung als sonst üblich aufweist und somit viele Programme aus dem Android Market auf dem Galaxy Tab nicht ordentlich funktionieren dürften. Der Android Market ist im Gegensatz zu anderen Android-Tablett-Rechnern auf dem Galaxy Tab vorhanden, weil das Gerät auch Mobiltelefonie unterstützt und sich damit für den Android Market qualifiziert. Zur Akkulaufzeit für das 380 Gramm leichte, ab Oktober erhältliche Galaxy Tab macht Samsung noch keine Angaben, dafür aber zum Preis, der rund 800 Euro betragen soll.
Die polnische Website android.com.pl zeigt Fotos des neuen Windows Phones von LG Electronics. Das E900 hält sich natürlich an die strikten Design-Vorgaben von Microsoft, sodass hier keine Überraschungen zu Tage kommen: Das 3,7 Zoll Display hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, beim Prozessor handelt es sich um den Snapdragon QSD8650 und an Anschlüssen gibt es eine miniUSB-Buchse und ein 3,5 mm-Kopfhöreranschluss. Der Verkaufspreis soll zwischen 300 bis 400 US-Dollar betragen.
Ein hochrangiger Manager des mexikanischen Netzbetreibers Telcel soll angekündigt haben, dass sein Unternehmen Ende September eine verbesserte Version des iPhone 4 verkaufen wird. Das aktuelle iPhone 4 hat wegen großer Empfangsprobleme (Antennagate) Berühmtheit erlangt, weswegen es nicht unwahrscheinlich ist, dass Apple eine Nachbesserung durchführt. Im übrigen läuft am 30. September ein kostenloses Lieferprogramm für Gummi-Abdeckungen aus, mit denen die Empfangsprobleme behoben werden. Ab Ende des Monats wissen wir ja, ob das Gerücht stimmt.
Der Elektronikkonzern beendet mit dem Start einer Webseite zum hauseigenen Android-Tablett alle Spekulationen. Das Gerät mit 7-Zoll-Display und Android 2.2 soll unter dem Namen "Galaxy Tab" ab dem 2. September auf der IFA in Berlin gezeigt werden. Auf der Galaxy Tab-Webseite zeigt Samsung Produktfotos und weist auf einige Features des Tablett hin, darunter Videotelefonie (was eine eingebaute Webcam in Richtung des Nutzers voraussetzt) und Augmented Reality.
Wer Interesse an weiteren Fotos hat, findet diese auf der chinesischen Website Ifanr.
Wie eine italienische Website erfahren haben will, zeigt Toshiba nächsten Monat auf der IFA in Berlin sein SmartPad. Der Tablett-Rechner hat ein 10-Zoll-Display und läuft mit dem Nvidia Tegra 2-Prozessor. Weitere technische Daten des mit dem Android-Betriebssystem ausgestatteten Geräts sind zwei USB-Ports, ein 3,5 mm Kopfhörerausgang, ein Speicherkartenleser und eine Webcam.
Die vergleichsweise nah am Weihnachtsgeschäft platzierte IFA wird dieses Jahr wohl zum Dorado von Handy- und Tablett-Fans werden.
Trotz großer Erfolge mit dem eigenen Bada-Betriebssystem (Samsung Wave) und mit Android (Samsung Galaxy) bringt der Elektronikhersteller jetzt wieder ein Handy mit Windows Mobile auf den Markt. Das Samsung Omnia 735 arbeitet mit Windows Mobile 6.5, besitzt eine QWERTZ-Tastatur und ein 6,7 Zentimeter (2,6 Zoll) großes Display. Das Gerät solö bereits im August für 299 Euro erhältlich sein. Offenbar will Samsung damit eine Lücke im Lieferprogramm schließen, denn die anderen Omnia-Handys wie das 900 oder 8000 sind recht groß und teuer.
Auf der Telefonkonferenz hat Hewlett Packard bestätigt, dass ein WebOS-Tablett "früh in 2011" angeboten werde. Auch einem für Geschäftkunden gedachtes Tablett mit Windows 7 Slate soll in der "nahen Zukunft" erhältlich sein.
Auf einer chinesischen Website sind Fotos eines Handy-Prototypen aufgetaucht, bei dem es sich um das noch unangekündigte Nokia N9 handeln soll. Das Gerät arbeitet vermutlich mit dem Meego-Betriebssystem, besitzt ein Metallgehäuse und soll in Kalenderwoche 48 dieses Jahr angekündigt werden.
Die taiwanesische Economic Daily News hat herausgefunden, dass Apple bald ein kleineres iPad mit 7-Zoll-Display auf den Markt bringt. Offenbar hat Apple die Kritik am unhandlichen Design des ersten iPad Ernst genommen. Bisher bekannt sind, neben dem kleineren Display, das um 200 Gramm geringere Gewicht, sowie die gleichbleibende Displayauflösung von 1024x768 Pixeln. Unklar ist noch, ob der Prozessor zwei Kerne besitzt, sowie der Erscheinungstermin. Normalerweise kündigt Apple neue Geräte, die bis Dezember erhältlich sind, im Oktober an. Sollten wir also in den nächsten Wochen vom Hersteller nichts hören, erscheint das "iPad 2" erst nächstes Jahr.
Samsung Hub hat noch einige weitere Details zum Android-Tablett Samsung Galaxy Tab herausbekommen, welches zur IFA nächsten Monat offiziell vorgestellt wird. Das Gerät trägt die Modellbezeichnung GT-P1000 und besitzt eventuell ein 7-Zoll-Display mit WSVGA-Auflösung (1024x600 Pixel). Beim Prozessor hat sich Samsung wieder für den Hummingbird entschieden, der auch im Galaxy seinen Dienst erfüllt. Für die Grafikbeschleunigung sorgt der Grafikprozessor PowerVR SGX540, der Broadcom BCM4329-Chip unterstützt 802.11n WLAN, Bluetooth 2.1 + EDR und FM-Radioempfang. Offenbar haben zahlreiche international tätige Netzbetreiber, darunter auch Vodafone, O2 und T-Mobile vor, das Galaxy Tab anzubieten. Foto: Samsung Hub.
Über den amerikanischen Netzbetreiber AT&T soll ab Ende des Jahres das Dell Thunder erhältlich sein, von dem jetzt ein Video den Weg ins Netz fand. Sie finden das Video auf der Engdaget-Website.
Die technischen Daten:
- Android OS 2.1 (späteres Upgrade auf 2.2 möglich)
- 1GHz QSD8250 Snapdragon Processor
- WVGA 4.1-Zoll Samsung OLED-Touchdisplay
- 8-Megapixel-Kamera
- WLAN 802.11b/g/n
- Bluetooth 2.1, EDR, USB 2.0 HS
- GPS, Kompass
- FM-Radio
Laut der Website Engadget bereitet Sony Ericsson eine mobile Spielkonsole auf Android-Basis vor. Das Gerät ist als Slider ausgeführt, das heißt, die statt einer Tastatur vorhadenen Bedienelemente sind herausziehbar. An Bedienelementen soll das Gerät die PSP-typischen Tasten und das D-Pad, statt dem Analog-Joystick aber ein "langes Touchpad" besitzen. Angeblich ist das Display zwischen 3,7 bis 4,1 Zoll groß. Für die Android-Konsole optimierte Spiele ist ein neuer Bereich im Android Market geplant, der später dann auch für Android-Geräte anderer Hersteller offen stehen soll, sofern deren Geräte die Spezifikationen, unter anderem für die Tastenbelegung, erfüllen. Unklar ist noch der Erscheinungstermin dieser ungewöhnlichen Spielkonsole, sie könnte aber bereits im Oktober angekündigt werden.
Wie die koreanische Website JoongAng Daily berichtet, dürfte Samsung das lang erwartete Android-Tablett zur IFA (3. bis 8. September) in Berlin vorstellen. Laut Insidern wurde das Tablett zunächst "S-Pad" genannt, soll jetzt aber den Nicknamen "Galaxy Tab" tragen. Neben einem 7-Zoll-Touchdisplay zeichnet sich das Android-Tablett durch seine Videotelefonie-Funktion aus. In Korea soll das Gerät ab dem dritten Quartal 2010 auf den Markt kommen.
Trotz der Ankündigung, nur die von Palm übernommene WebOS-Plattform für Smartphones zu verwenden, scheint Hewlett Packard weiterhin Pläne für ein Android-Tablett zu verfolgen. Ursprünglich hatte das Unternehmen ja mit der Palm-Übernahme die Pläne für das Android-Tablett verworfen. Es wird nun berichtet, dass HP in den USA das Android-Tablett "eStation Zeen" mit einer HP-spezifischen Benutzeroberfläche zusammen mit einem Drucker für 399 US-Dollar verkaufen will. Ob die Gerüchte so stimmen, dürfte sich wohl in einigen Wochen zeigen. Tabletts mit WebOS und Windows 7 sollen aber ebenfalls in Vorbereitung sein.
Die Website Neowin berichtet, dass Microsoft in Australien Ende August den Vermarktungsstart von Windows Phone 7 zelebrieren könnte. Andere Microsoft-Niederlassungen dürften weltweit während des selben Zeitraums entsprechende Veranstaltungen durchführen.
Da Microsoft die Hersteller beim Gerätedesign extrem durch Vorgaben eingeschränkt hat, würde es mich nicht wundern, wenn es auch beim Vermarktungsstart im Gleichmarsch vorangeht, also alle Hersteller ihre Geräte zeitnah liefern können.
Die vielen von Microsoft veröffentlichten Info-Schnippsel lassen ja ein durchdachtes Design erkennen. Ob das aber gegen Android oder iPhone reicht, muss sich erst noch zeigen, zumal Microsoft in einer völlig veränderten Welt antritt, in der die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook und Googles Internetanwendungen (u.a. Google Maps, Google Mail) eine sehr starke Rolle spielen. Microsoft muss da bei eingefleischten Google Mail-Nutzern schon einige Überzeugungsarbeit leisten. Bei der derzeit noch aktuellen Gerätegeneration mit Windows Mobile erscheinen im Vergleich mit Android nicht nur die für Fingerbedienung ungeeignete Touchscreen-Menüs anachronistisch, sondern auch das dahinterliegende Konzept: Wer synchronisiert schon umständlich seine Kontakte und Termine mit dem PC, wenn dies auch über das Internet funktioniert?
Auch das HTC Desire HD absolvierte jetzt sein Video-Debüt. Zu diesem Gerät sind ja schon einige technische Daten in den vergangenen Tagen im Web bekannt geworden.
Meiner Ansicht nach nutzen die Hersteller die Blogger inzwischen sehr aktiv, um Interesse für ihre Neuentwicklungen zu wecken. Anders kann man sich die vielen Info-Schnippsel, Fotos und Videos kaum erklären. Ich warte jetzt darauf, dass man mir mal so ein tolles Gerät zuschickt...
Der Markteinführungstermin für Windows Phone 7 rückt näher und damit tauchen mit fast jedem Tag neue Informationen zu den entsprechenden Windows Phones auf. Diesmal ist es ein Video zum HTC Schubert, das mit einem Metallgehäuse ausgestattet ist.
Auf der CommunicAsia, einer Messe in Singapur, hat Samsung ein "Convergence Multimedia Phone" mit der Modellbezeichnung SMT-i9000 vorgeführt. Ein Video zeigt, was das Gerät so alles kann. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei diesem Gerät um eines der Produkte handelt, die Samsung am 11. August auf einer Veranstaltung in New York offiziell vorstellt, zumal das gezeigte Tablett keinen Prototypen-Eindruck machte. Dagegen spricht, dass der Hersteller beim präsentierten Tablett keine Angaben zum verwendeten Funknetz machte und das Betriebssystem offenbar nicht auf Android basiert. Laut den Gerüchten soll Samsung aber ein Android-Tablett vorstellen.
Die technischen Daten:
- 7 Zoll Touchdisplay
- Videotelefonie
- WLAN, Bluetooth
- Multimedia-Wiedergabe (Video, Musik, Foto)
Interessante Theorie: Im XML-Code der HTC-Website haben findige Hacker Hinweise auf das HTC Spark gefunden. Dass ein HTC Spark mit Windows Phone auf den Markt kommt, ist natürlich erstmal keine große Neuigkeit, weil über das Gerät schon Anfang Juni spekuliert worden ist. Neu ist aber das Indiz und hier kommt der XML-Code der HTC-Website ins Spiel, dass das Handy als "Worldphone" auch in Europa in die Läden kommen könnte, denn es unterstützt demnach auch GSM. Weitere Informationen zu den technischen Daten des HTC Spark gibt es noch nicht.
AndroidGuys.com zeigt viele Fotos eines noch namenslosen Slider-Handys von HTC, das vom amerikanischen Netzbetreiber Verizon vermutlich ab Anfang 2011 erhältlich ist. Der vorliegende Prototyp wird mit einer SIM-Karte betrieben, was die Vermutung nahelegt, dass das Gerät später auch in Europa in die Läden kommt. An technischen Daten sind bereits bekannt:
- 4-Zoll-Display
- 4-zeiliges QWERTY-Tastenfeld
- vermutlich 1,2 GHz-Prozessor
Blogger und Foren in Asien berichten über ein neues HTC-Handy, das HTC Desire HD, zu dem schon zahlreiche technische Daten bekannt geworden sind. Auch ein Foto vom Gerät gibt es schon:
- Betriebssystem Android 2.2
- 4,3 Zoll WVGA-Touchscreen
- 8 Megapixel-Kamera mit HD-Videoaufnahme
- Videoplayer unterstützt XVID-Format
- 1 GHz Qualcomm-Prozessor
- Unterstützung für Adobe Flash 10.1
- 4 Gigabyte Speicher
- Aluminium-Gehäuse
- SRS-Surround (Klangverbesserung)
- vermutlich erhältlich ab Oktober
Von einem Blogger aus Pakistan stammt das Foto eines Asus Handys mit Windows Phone 7. Bei dem Gerät soll es sich um einen Prototypen handeln, den ein Bruder des Bloggers, der vielleicht bei Asus arbeitet, mitgebracht hatte. Natürlich lässt sich die Echtheit nicht abschätzen, aber verschiedene Kommentatoren haben sich trotzdem dem Foto angenommen: Das Gehäuse des abgebildeten Handys besteht aus gebürstetem Metall und man erkennt auch das von Microsoft in den strikten Design-Richtlinien vorgegebene 3-Tasten-Layout. Beim 3,5 Zoll-Display dürfte es sich um die OLED-Variante handeln, die eine Auflösung von 480x800 Pixeln hat. Erste Geräte mit Windows Phone 7, und damit wohl auch von Asus, werden zum Jahresende erwartet.
Der Ausflug des Navi-Geräte-Herstellers Garmin in den Handy-Markt scheint wohl daneben zu gehen, wie Engadget herausgefunden hat. So hat Garmin mit den in Kooperation mit Asus entwickeltem Navi-Handys der Marke Nüvifone in den letzten 3 Monaten gerade einmal 27 Millionen US-Dollar Umsatz generiert. Wenn man jetzt mal einen Verkaufspreis von 250 US-Dollar (nur grob geschätzt) annimmt, wären das also ca. 36000 Geräte, die weltweit (!) im Monat verkauft worden sind. Auf diesem Wege wird also Garmin kaum größere Gewinne mit dem Gerät einfahren.
Es ist natürlich müßig zu spekulieren, worauf Garmins Misserfolg zurückzuführen ist. Sicherlich spielt eine Rolle, dass Garmin im Handy-Markt keinen Namen hat, aber auch die steigende Konkurrenz durch Navigationssoftware, die auf Nokia- und Android-Handys vorinstalliert, beziehungsweise kostenlos vom Hersteller verfügbar ist, dürfte Einfluss haben. Ich persönlich finde auch den Produktnamen "Nüvifone" ziemlich grausam.
Das Android-Smartphone Dell Streak mit 5 Zoll großem Display ist ab sofort im Handel verfügbar. Das mit UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS, Kompass, Helligkeitssensor und zwei Kameras ausgestattete Gerät kostet soll laut Hersteller rund 600 Euro in einer Version mit 8 Gigabyte Speicher kosten.
Entertainment, Internet-Nutzung und Navigation in einem: Dell präsentiert Streak
Frankfurt am Main, 5. August 2010 - Dell Streak ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar: online direkt bei Dell sowie in ausgewählten Media Märkten. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,7 cm (5 Zoll) ist Streak ideal geeignet für die komfortable Internet-Nutzung unterwegs.
Streak (http://www.dell.de/streak) ist die ideale Wahl für alle, die auch unterwegs nicht auf die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters verzichten möchten. Das Gerät eignet sich für Geschäftsreisende und Studenten ebenso wie für Privatnutzer, die die vielfältigen Entertainment-Features wie auf einem Notebook nutzen möchten.
Integriertes WLAN, Bluetooth und natürlich UMTS machen die Internet-Anbindung zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort zum Kinderspiel. Mit Freunden und der Familie kann man so immer und überall per E-Mail, Instant Messaging oder telefonisch in Kontakt bleiben.
Highlight des Tablet ist das große Multi-Touch-WVGA-Display mit einer Diagonalen von 12,7 cm und einer hohen Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Das oft umständliche Webseiten-Zoomen bei kleineren Smartphones gehört damit der Vergangenheit an. Beste Darstellungsqualität in benutzerfreundlicher Größe bietet das Display natürlich auch für die inzwischen bereits über 50.000 Android-Market-Apps. Vorinstalliert sind auf dem Gerät bereits Google Maps und die Social-Media-Apps Twitter, Facebook und YouTube. Das Display ist durch das verwendete kratzfeste Gorilla-Glas zudem extrem widerstandsfähig. Display-Schutzfolien werden damit überflüssig.
Ein weiteres Feature ist das integrierte GPS, mit dem entsprechende Dienste wie die kostenlose Echtzeit-Navigation mit Google Maps genutzt werden können. Auch Speicherplatz bietet Streak zur Genüge: Neben dem internen 2-GB-Speicher gehört eine Micro-SD-Karte mit 16 GB zur Standardausstattung des Tablet. Zudem kommt Streak gleich mit zwei Kameras, einer hochauflösenden 5-MP-Autofokus-Kamera auf der Rückseite und einer VGA-Kamera für Videotelefonate auf der Vorderseite.
Angetrieben wird Streak von einem 1-GHz-Qualcomm-Snapdragon-Prozessor, der die Performance eines Notebooks in einem Gerät im Taschenformat bietet. Als Betriebssystem ist Googles Android vorinstalliert.
Phil Bryant, Vice President and General Manager Dell EMEA Consumer, betont: ''ie erfolgreiche Markteinführung von Streak in Großbritannien im Mai dieses Jahres hat uns klar gezeigt, dass eine große Nachfrage nach Geräten besteht, die Features in den Bereichen Entertainment, Social Networking und Navigation bieten - und die zudem Funktionen eines Smartphones enthalten. Unser neues Streak ist die perfekte Lösung für Anwender, die ein ultraportables Gerät suchen, mit dem sie - wie beim Notebook gewohnt - komfortabel im Internet surfen können.''
Ausgewählte Spezifikationen im Überblick:
* Android-Plattform mit Android Market
* ARM-basierter 1-GHz-Prozessor Qualcomm Snapdragon
* WLAN 802.11b/g und Bluetooth
* UMTS, EDGE, GPRS, GPS für Navigationsdienste
* 5-MP-Autofokus-Kamera mit Doppel-LED-Leuchte
* Micro-SD-Speicherkarte mit 16 GB
* Verfügbar in Carbon Black oder Cherry Red.
Das Dell Streak ist ab 599 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) verfügbar.
Zum von Nokia vorangetriebenen Symbian-Betriebssystem sind im Nokia-Entwicklerforum die genauen Spezfikationen veröffentlicht worden und inzwischen konnten auch Außenstehende einen Blick auf das neue Betriebssystem werfen. Symbian^3 löst das viel gescholtene S60 5th Edition ab, mit dem Nokia ab 2008 erstmals eigene Handys mit Touchscreen-Displays ausgestattet hat.
Was aber ist an Symbian^3 neu? Als Erstes fällt die konsistentere Bedienung auf, denn in den Menüs ist es nicht mehr notwendig, zweimal einen Menüeintrag anzutippen, um eine Funktion auszulösen. Endlich nimmt auch die Gestensteuerung Einzug, die bei anderen Handy-Betriebssystemen längst Standard ist. Hardwarebeschleunigte Grafik und eine optimierte Speicherverwaltung verhindern, dass die Benutzeroberfläche oder Anwendungen träge reagieren. Im Startbildschirm, der nun, wie die Wettbewerber, mehrere Bildschirmseiten unterstützt, lassen sich zudem Widgets anlegen. Dies sind nur die wichtigsten Neuerungen. Symbian^3 hat also erheblich aufgeholt. Wie gut sich das Betriebssystem tatsächlich im Alltag schlägt, wird sich zeigen, wenn Nokia das N8 im dritten Quartal diesen Jahres auf den Markt bringt.
Mit dem neuen Torch geht der Hersteller Research in Motion (RIM) auch auf die Bedürfnisse von Privatanwendern ein. Das Gerät besitzt ein 3,2 Zoll großes Touchdisplay mit 360 x 480 Pixeln Auflösung, eine Kamera mit Autofokus, und unterstützt neben der Telefonie die in dieser Klasse üblichen Funkstandards Bluetooth und WLAN. Überarbeitet wurde das BlackBerry-Betriebssystem, das nun in der Version 6 vorliegt. Die älteren Modelle Blackberry Bold 9700 und Blackberry Pearl 3G sollen sich ebenfalls auf das neue Betriebssystem upgraden lassen. In den USA ist das Torch 9800 ab 12. August beim Netzbetreiber AT&T erhältlich.
Seit Tagen machen sich viele Blogger Gedanken über die am 11 August auf einer Samsung-Veranstaltung vorgestellten Produkte. Neben dem Tablett-Rechner Samsung Galaxy Tab könnte das Unternehmen auch einen Mediaplayer namens "YP-MB2" präsentieren. Das Gerät auf Basis von Android 2.1 soll dem Samsung Galaxy ähneln, aber auf Telefonie-Funktionalität verzichten. Dafür dürfte das Gerät 4-Zoll-Display, GPS, Bluetooth, WLAN, 3-Megapixel-Kamera und Unterstützung für die wichtigsten Media-Formate, darunter auch DivX, XviD, OGG and FLAC bieten. Zum Marktstart soll das Gerät, welches mit Sicherheit nicht unter dem Samsung-Produktcode "YP-MB2" erscheint, mit 8, 16 oder 32 Gigabyte Speicherplatz in den Verkauf gehen.
Der Börseninformationsdienst Bloomberg hat interessante Details zu RIMs geplantem Tablett-Rechner zusammengetragen: Das vermutlich als "Blackpad" vermarktete Gerät soll ein 9,7 Zoll großes Display aufweisen und an Funktechniken WLAN und Bluetooth unterstützen. Für den Internetzugang über das Mobilfunknetz ist dagegen ein Handy nötig, das über Bluetooth mit dem Tablett verbunden sein muss. Videotelefonate sollen mit dem vermutlich ab November für 499 US-Dollar in den USA angebotenen Tablett dank zweier Kameras an Vorder- und Rückseite ebenfalls möglich sein.
Auf einer Veranstaltung, die für den 11. August terminiert ist, will Samsung in New York neue Produkte vorstellen. Laut der Gerüchteküche, die auch Samsung durch vorab durchgesickerte Info-Häppchen anheizt, dürfte dort ein Tablett mit Android gezeigt werden. Das Gerät könnte ein 7 Zoll-Touchdisplay, GPS, eingebaute Kamera, sowie Frontkamera für Videotelefonie, WLAN und das Betriebssystem Android 2.2 (Codename Froyo) aufweisen. Auch Mobiltelefonie soll das Gerät unterstützen. Kommentieren oder Frage stellen
Handys mit Windows Phone 7 schon ab September erhältlich
Microsoft hat bisher kein genaues Datum für die Markteinführung von Geräten mit Windows Phone 7 genannt. Stattdessen hieß es immer, dass man mit der Urlaubssaison rechnen könne, was Oktober oder November heißen würde. Microsofts Vizepräsident Mich Matthews soll allerdings den Oktober erwähnt haben, auch wenn es dafür wiederum keine offizielle Bestätigung gibt. Nun gibt es aus dem Umfeld des Netzbetreibers AT&T Hinweise, dass bereits im September mit ersten Windows Phone 7-Geräten zu rechnen ist. Zumindest von LG Electronics soll dazu inzwischen auch die offizielle Bestätigung für einen Oktobertermin vorliegen.
In den letzten Tagen wurde viel über das "Jackeey Wallpaper" berichtet, eine App für Android, die angeblich persönliche Daten des Nutzers an einen Server in China sendet. Google hat auf die Warnmeldungen reagiert und die App aus seinem Android Market verbannt. Die App hatte natürlich auch zu heftigen Diskussionen über die Sicherheit vor schädlicher Software im Android Market geführt.
Die Website AndroidTapp hat jetzt ein Interview mit dem Entwickler der angeblichen Schadsoftware geführt. Dieser bestreitet, dass Jackeey Wallpaper Schadfunktionen enthalte, denn es würden nur einige Daten zum verwendeten Handymodell, Geräte-ID, Telefonnummer, usw., aber keinerlei persönliche Daten ausgelesen. Grund dafür wäre eine Favoriten-Funktion, die es notwendig mache, den Handybesitzer zu identifizieren.
Sollte die Darstellung des Entwicklers stimmen, handelt es sich wohl um einen Sturm im Wasserglas. Vielleicht hätten die Sicherheitsforscher von Lookout, die mit ihrer Malware-Warnung die Welt aufgeschreckt haben, weniger Panikmache betreiben sollen.
Mit jeder Woche werden immer mehr Details zu den kommenden Windows Phone 7-Handys bekannt. Das entsprechende Samsung-Gerät, von dem es auch schon Fotos gibt, soll SGH-i917, beziehungsweise Cetus, heißen. Features sind ein 4 Zoll große OLED-Display, GPS, eine 5 Megapixel-Kamera und eine Frontkamera (für Videotelefonie). Preis und Erscheinungsdatum sind noch unbekannt.
Alle Besitzer eines Samsung Wave können sich jetzt ab 30 Euro eine lebenslanges Navigationsabo mit Route 66 kaufen. Derzeit ist Route 66 als 30-tätige Testversion auf den Wave-Handys vorinstalliert. 30 Euro kostet die Version mit einem Land, West- oder Osteuropa 40 Euro und ganz Europa 50 Euro. Es ist nicht möglich, die Lizenz auf ein anderes Gerät zu transferieren und aktuell läuft das Angebot bis Jahresende 2010.
Neben Hewlett Packard, das ein WebOS-Tablett entwickelt, wollen nun auch LG Electronics und RIM (Research in Motion) zum Jahresende eigene Tablett-Rechner auf den Markt bringen. Laut LG ist der Vermarktungsstart eines Android-basierten Tabletts für das 4. Quartal 2010, vermutlich also zum Weihnachtsgeschäft, geplant. Auch RIM plant offenbar eine Art BlackBeryy-Tablett unter dem Namen BlackPad. Laut einem älteren Bericht von Mai 2010 auf Boy Genius soll das Tablett noch deutlich vor Weihnachten erscheinen und mit einem 8,9 Zoll Schwarzweißdisplay ausgestattet sein. Demnach soll das RIM-Tablett weniger als eigenständiges Gerät funktionieren, als vielmehr ein Zusatzgerät ohne Mobilfunkverbindung, das Daten beispielsweise per Bluetooth oder WLAN erhält.
Ein weiterer "Big Player" aus alten PDA-Tagen kehrt zurück: In den USA beginnt der Computerkonzern Dell in zwei Wochen mit der Auslieferung des Android-Handys Dell Aero. Im Vergleich zur Konkurrenz verzichtet das Gerät allerdings auf Superlative wie einen schnellen Prozessor oder ein großes Display. Laut Dell ist das Aero mit einem 3,5 Zoll großem kapazitivem Display, sowie einem 624 MHz-Prozessor ausgestattet. Zum Lieferumfang gehört auch ein spezieller Stylus. Bisher ist unklar, ob und wann das Dell Aero auch bei uns erscheint.
Erste Fotos und Infos zu HTCs erstem Windows Phone 7 weisen darauf hin, dass das Handy keine HTC Sense-Benutzeroberfläche haben wird. Laut der Website Engadget soll das HTC-Handy technisch dem Android-Handy HTC Desire ähneln. Neben dem 3,7 Zoll großem DSLCD-Display, einen 1-Gigahertz-Prozessor und einer 8-Megapixel-Kamera besitzt das Gerät 4 Gigabyte Flash-Speicher.
Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S I9000" erläutert auf mehr als 320 Seiten alle Funktionen des Samsung-Smartphones. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy S beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.
Neben einer Einführung in die Telefoniefunktionen und des Telefonbuchs, erfährt der Leser u.a. wie er die Sprachsteuerung und die integrierten Funktionen für den Zugriff auf die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook nutzt. In weiteren Kapiteln werden die mitgelieferten Anwendungen mit praktischen Beispielen vorgestellt. Die optimale Nutzung von Internetverbindungen auf dem Galaxy S, sowie der E-Mail-Anwendung und des Webbrowsers, stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar.
Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN. Augenmerk legt das Buch auch auf die Anpassung des Galaxy S an Anwenderbedürfnisse. So werden alle in der Einstellen-Anwendung vorhandenen Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt.
Ab Anfang August wird das Praxisbuch auch gedruckt für 19,50 Euro (ISBN 9783938036419) im Buchhandel verkauft. Man kann es aber bereits jetzt versandkostenfrei beim Palmtop & Smartphone-Magazin erwerben (nur für Kunden aus Deutschland). Die genannten Preise verstehen sich inkl. Mwst.
Hewlett Packard will für eigene Handys künftig weder Microsofts neues Windows Phone 7, noch Android einsetzen. Damit hat Microsoft einen wichtigen Kunden für sein Mobilcomputer-Betriebssystem verloren. Ich habe aber so meine Zweifel, ob HP gegen die mächtige Konkurrenz durch Samsung, HTC, usw. angekommt, die sehr erfolgreich Android-Handys verkaufen, zumal das Handy-Geschäft von HP schon seit Jahren erfolglos vor sich hindümpelt.
Smartphones auf Basis von Android 3.0 und Microsoft Windows Phone 7 könnten gleichzeitig auf den Markt kommen, berichtet das asiatische Online-Magazin Digitimes. Die Geräte sollen Prozessoren mit mehr als 1 Gigahertz und Displays größer als 3,5 Zoll aufweisen. Zu den Herstellern, die im vierten Quartal 2010 Geräte für Windows 7 und Android 3.0 auf den Markt bringen, zählen Asus, Acer und HTC.
Während Android-Handys sich derzeit ausgezeichnet verkaufen, muss Microsoft bei Windows Phone 7 praktisch von vorne anfangen, da sich das Betriebssystem verspätet hat und das aktuelle Windows Mobile 6.5 nicht mehr konkurrenzfähig ist. Erste "Kunden" von Windows Phone 7 sind übrigens die 92.000 Microsoft-Mitarbeiter, an die das Unternehmen kostenlos entsprechende Handys verteilen will.
Das in den USA verkaufte Android-Handy Motorola Droid X (baugleich zum Milestone XT720) soll eine sogenannte eFuse besitzen, welche unautorisierte - sprich gehacktes Betriebssystem - blockiert. Bei der eFuse handelt es sich um einen Chip, der die Firmware im Hintergrund auf Änderungen prüft und gegebenenfalls den Bootprozess stoppt. Motorola sagte dazu auf Anfrage: "...wenn ein Gerät versucht mit unzulässiger Software (Anm. Betriebssystem) zu starten, wird es in den Recovery-Modus gehen und kann erneut gebootet werden, sobald eine zulässige Software reinstalliert ist".
Rund um die Handys von HTC hat sich inzwischen eine bunte Szene etabliert, welche das Betriebssystem modifiziert. HTC hat meines Wissens erst einmal eine Website dazu aufgefordert, künftig keine gehackten ROMS mehr anzubieten. Motorola scheint dagegen den "harten" Weg zu gehen und unterbindet die Hacks direkt im Ansatz.
Im vierten Quartal 2010 sollte eigentlich ein Android-basierter Tablett-Rechner von Hewlett Packard auf den Markt kommen, woraus aber jetzt nichts wird. Laut der Website All Things Digital wurde das Android-Tablett zugunsten eines WebOS-Tabletts zurückgestellt. Dies erscheint auch logisch, da HP wohl kaum den WebOS-Entwickler Palm eingekauft hätte, wenn nicht entsprechende Produkte mit dem WebOS geplant wären. Bei Android kommt noch hinzu, dass dieses Betriebssystem aktuell (noch) nicht besonders für Tabletts geeignet ist. Ein WebOS-Tablett dürfte Ende dieses Jahres verfügbar sein.
Die taiwanesische Website Apple.Pro zeigt Fotos eines kleinen Displays, das nur 3x3 Zentimeter groß ist. Auf dem Verbindungskabel steht das Wort "Apple". Da die Reputation der Website Apple.Pro recht hoch ist, könnte das kleine Display auf ein neue Produkte aus dem Haus Apple hindeuten. Denkbar wäre zum Beispiel der Einsatz in einem MP3-Player oder einer Uhr, wobei allerdings unklar ist, ob das Display einen Touchscreen hat oder nicht. Vielleicht handelt es sich bei dem Display auch nur um eine Apple-interne Konzeptstudie, die nie das Licht der Welt erblickt (zumindest offiziell nicht).
Nur wenige Wochen nach Markteinführung in den USA hat Microsoft sein über den Netzbetreiber Verizon vertriebenes Social-Media-Handy KIN wieder eingestellt. Offenbar hat das Gerät keinen guten Verkaufsstart hingelegt. Offiziell heißt es bei Microsoft: "Microsoft hat die Entscheidung getroffen, sich auf die Einführung von Windows Phone 7 zu konzentrieren und wird KIN nicht ab Herbst in Europa zu vertreiben." Das KIN-Entwicklerteam soll nun das Windows Phone 7 Entwickerteam verstärken.
Nokia verliert bei seinen Handys schon seit einiger Zeit kontinuierlich Marktanteile an Apples iPhone und Google Android. Insbesondere Android macht große Schritte, weil inzwischen fast alle Hersteller entsprechende Handys verkaufen und inzwischen mehr als 70.000 Android-Programme von Drittanbietern im Android Market verfügbar sind. Gegen die Konkurrenz kann Nokia aber mit dem veralteten Symbian-Betriebssystem nicht bestehen. Deshalb will das Unternehmen auf künftigen Handys der N-Serie nur noch das neuentwickelte Meego installieren. Ob es Meego-Upgrades für vorhandene Symbian-Handys geben wird, ist unklar.
Offenbar werden erste Handys mit Windows 7 früher als zunächst erwartet erhältlich sein. Aus einer Roadmap des australischen Netzbetreibers Telstra geht hervor, dass mit dem HTC Mozart ein bisher unangekündigtes Smartphone mit Windows 7 ab Oktober erhältlich ist. Technische Daten sind zu dem Gerät noch nicht verfügbar, es soll aber vom Aussehen her dem HTC Desire ähneln. Noch früher, nämlich im September könnte das LG Panther mit ausziehbarem Tastenfeld erscheinen.
Das Motorola Milestone XT720 ist ab Juli 2010 für 499 Euro im Handel. Erwähnenswerte Features des Android-Handys sind die kompakten Abmessungen mit 10,9 mm Dicke und die 8-Megapixel-Kamera und Xenon-Blitz. Um die Fotos speichern zu können, liegt deshalb auch eine 8-GB-MicroSD-Speicherkarte bei. Auf dem 3,7-Zoll-Display werden 854 x 480 dargestellt.
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson verkauft ab dem dritten Quartal das Xperia X8 zum Preis von 219 Euro. Das Gerät im Barren-Design wiegt 104 Gramm und besitzt ein kapazitives 480 x 320-Pixel-Display. Weitere Features sind eine 3,3-Megapixel-Kamera, Mobilfunk mit UMTS/GSM/GPRS/EDGE, WLAN, Bluetooth, aGPS und ein FM-Radio. Als Betriebssystem kommt noch das veraltete Android 1.6 zum Einsaz. Im dritten Quartal 2010 soll allerdings, genauso wie für die Modelle X10, X10 mini und X10 mini pro, ein Update auf Android 2.1 angeboten werden.
In zwei Phasen kommt das Betriebssystem-Upate Éclair für den HTC Hero: Der Roll-Out der ersten Phase erfolgt noch diese Woche. Dabei nimmt der HTC Hero die Aktualisierung der Software automatisch vor. Die zweite Phase des Updates folgt Ende des Monats. Da hier das Software-Update alle Daten auf dem HTC Hero löscht, rät HTC dazu, vorher alle wichtigen Daten als Backup zu sichern, bevor mit der Installation fortgefahren wird. Aufgrund des Datenvolumens des Updates sollte nach Möglichkeit versucht werden, den Download der Daten über eine WLAN-Verbindung durchzuführen, um eventuelle zusätzliche Mobilfunkkosten zu vermeiden.
Éclair ist der Codename für Android in der Version 2.1. Der HTC Hero wird mit Android 1.5 ("Cupcake" ausgeliefert, das inzwischen überholt ist. So unterstützen viele auf dem Android Market zum Download angebotene Programme ältere Android-Versionen vor der 2.1.
Auf einer Messe in Singapur hat Samsung mehrere neue Handy-Modelle gezeigt. Das Galaxy 3 (GT-I5800), das Galaxy 5 (GT-I5500) und das Galaxy Beam (GT-I5820) nutzen als Betriebssystem Android 2.1 und bieten die üblichen Features wie GPS, Bluetooth, Quadband-GSM, UMTS/HSDPA, WLAN und ein FM-Radio. Interessant am Galaxy Beam ist der eingebaute Pico-Beamer. Beim Galaxy 3 und 5 nennt der Hersteller als Markteinführungstermin in Europa den Juli. Auch Windows Mobile hält Samsung die Treue, wie das ebenfalls vorgestellte Omnia Pro 4 zeigt. In diesem Gerät verwendet Samsung Windows Mobile 6.5 Professional und noch nicht das neue Betriebssystem Windows Phone. Auch das Omnia Pro 4 soll im Juli in Europa in den Handel kommen.
Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz in San Francisco hat Apple sein iPhone 4 vorgestellt. Bereits vor einigen Wochen war ein Prototyp des Handys auf der Website Gizmodo präsentiert worden. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das iPhone 4 wesentlich kantiger und um 24 Prozent dünner. Weitere Features sind Untersützung für Bluetooth und WLAN 802.11 b/g/n, sowie ein GPS-Empfänger und GSM/UMTS/HSDPA/HSUPA-Mobilfunk. Das 3,5-Zoll-Display hat mit 960×460 Pixeln die vierfache Auflösung des Vorgängermodells. Endlich vorhanden ist ein LED-Blitz und die Kameraauflösung beträgt 5 Megapixel. Wie zu erwarten, arbeitet im iPhone 4 das iPhoneOS 4 mit Multitasking-Fähigkeiten. Angebotene Varianten des ab 24. Juni auch in Deutschland angebotenen Smartphones sind Schwarz und Weiß, sowie 16 und 32 Gigabyte Arbeitspeicher.
Für Verwirrung sorgte der HP-CEO Mark Hurd auf einer Technologie-Konferenz mit dem Zitat ''Wir kaufen Palm nicht, um im Smarthone-Geschäft aktiv zu sein'' (''We didn't buy Palm to be in the smartphone business''). Ziel sei es, Palms WebOS-Betriebssystem in Millionen von kleinen HP-Geräten mit Internetzugang zu verwenden. Inzwischen ist Hewlett Packard allerdings zurückgerudert: In einer Mitteilung heißt es, dass miz den "kleinen Geräten" auch Smartphones gemeint seien. Es werden also weitere Smartphones mit dem WebOS auf den Markt kommen.
Während Microsoft mit Windows Mobile, beziehungsweise neuerdings Windows Phone, schon seit vielen Jahren im Smartphone-Geschäft mitmischt, war bisher der Chip-Hersteller Intel mit seinen X86-Prozessoren außen vor. Fast alle Handys laufen nämlich auf Prozessoren der Chip-Design-Firma ARM (ARM lizensiert im Gegensatz zu Intel seine Chip-Designs an andere Hersteller und produziert nicht selber). Intel hat allerdings inzwischen bei seinen neuen Prozessor-Designs den Stromverbrauch, der das wichtigste Kriterium für den mobilen Einsatz ist, im Griff und will jetzt auch im Handy-Markt aktiv werden. Währenddessen zeigen immer mehr Hersteller Tabletts und Netbooks auf ARM-und nicht auf Intel-Chip-Plattformen. Aktuelle Chipsätze auf ARM-Basis bieten neben einer langen Akkubetriebsdauer, ausgezeichneter Video- und 3D-Eigenschaften auch den Vorteil, dass verschiedenen kostenlose Linux-Betriebssysteme wie Google Android verfügbar sind, welche für Touchdisplays optimiert sind.
Vom Hype um Tablett-Computer, auf dem aktuell Apple mit dem iPad reitet, möchten auch Intel und Microsoft profitieren. Erste Tabletts auf der Intel-Plattform mit Windows 7 dürften in den nächsten Wochen von Asustek Computer (bei uns bekannt unter Namen Asus) and Micro-Star International (MSI) erhältlich sein. ARM-Tabletts sind aber nicht aus dem Focus geraten, kommen aber - laut dem Online-Magazin Digitimes angeblich auf Druck von Microsoft und Intel - erst im dritten Quartal 2010. Dagegen hat HP sein zuvor von Microsoft gezeigtes Slate-Tablett mit Windows 7 inzwischen eingemottet. Stattdessen will HP ein Tablett mit dem vor einigen Wochen eingekauften Palm WebOS vertreiben.
Google hat offiziell Version 2.2 des Android-Betriebssystems angekündigt. Allerdings wird es eine Weile dauern, bis die verschiedenen Smartphone-Hersteller Android 2.2 in ihren Geräten implementieren. Die wichtigsten neuen Features sind die Unterstützung für MS Exchange mit Auto-Discovery und Fernlöschung, eine verbesserte Kamera-Anwendung, welche das LED-Blitzlicht für Videos unter schlechten Lichtverhältnissen aktivieren kann, sowie die Weitergabe der UMTS-Verbindung über WLAN (sogenanntes Tethering).
Ein Mini-Notebook namens Jay-Book 9901 auf Basis von Windows CE 6.0 ist aktuell in den Real-Märkten erhältlich. Windows CE ist auch die Basis von Windows Mobile oder Windows Phone, wobei allerdings eine andere Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt. Das Mini-Notebook besitzt 128 MB RAM, 2 GB internen Flash-Speicher und einen SD-Steckplatz. Der Internetzugang erfolgt über WLAN. Zur Displayauflösung macht Real keine Angaben, es dürften sich aber um 800 x 480 Pixel handeln.
Anwender, die nur mal ab und zu im Internet surfen, dürften das Gerät nützlich finden. Ansonsten ist man mit einem günstigen Notebook, das bereits unter 250 Euro zu haben ist, besser bedient. Problematisch ist vor allem die Softwareversorgung, denn Windows CE-Software für Intel X86-kompatible Prozessoren, wie beim Jay-Book ist ziemlich rar. Reicht die mitgelieferte Software, bestehend aus Media Player, MS Excel, MS Wordpad, PDF Viewer und Internet Explorer nicht aus, steht man auf dem Schlauch. (Foto: Real)
Das HTC Wildfire ist mit einem Verkaufspreis unter 300 Euro ein vergleichsweise günstiges Android-Smartphone. Das Gerät unterstützt WLAN, GPS, UMTS/HSDPA und lässt sich über Speicherkarten erweitern. Leider muss der Anwender dafür mit einem kapazitiven 3,2-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) Vorlieb nehmen. Offenbar löst HTC damit das Vorgängermodell Tattoo ab, das ebenfalls nur ein QVGA-Display aufweist.
In den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich ist das neue Praxisbuch zum Nokia X6. Das Buch versteht sich als umfassende Referenz, die auf alle wichtigen Aspekte des Smartphones, von der Telefonoberfläche, bis zu Installation zusätzlicher Programme eingeht.
Das Praxisbuch führt ausführlich und verständlich in die Telefoniefunktionen des Handys ein. Dabei werden auch Features wie das Makeln von mehreren Anrufern und die Sprachsteuerung vorgestellt. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten des Nokia X6 finden ebenfalls Erwähnung und zwei Kapitel erläutern zudem, wie man SMS und MMS erstellt, verschickt und empfängt.
Alle wichtigen mitgelieferten Anwendungen, darunter auch Kamera, Galerie, Wörterbuch, usw. werden in eigenen Kapiteln erläutert. Sie erhalten natürlich auch eine Anleitung, wie Sie Videos in das Videoformat für den Video-Player konvertieren.
Ein eigenes Kapitel zeigt, wie Sie die Benutzeroberfläche verändern, sowie die Startseite und das Hauptmenü an eigene Vorlieben anpassen.
Die Einrichtung und optimale Nutzung der Internet-Verbindungen auf dem Nokia X6 für GPRS/UMTS und WLAN stellt einen weiteren Schwerpunkt des Buchs dar. Sie erfahren weiterhin, wie sie die Internetverbindungen auf dem Smartphone verwalten. Der Einrichtung und Nutzung von E-Mails in der Mitteilungen-Anwendung und des Webbrowsers widmen sich ebenfalls mehrere Kapitel. Die neue E-Mail-Anwendung des Nokia X6 wird ebenfalls ausführlich beschrieben.
Sehr eingehend behandelt das Buch die Anbindung des Nokia X6 per Bluetooth an andere Geräte. Sie können danach Daten und Dateien mit PCs oder anderen Handys austauschen oder über die Ovi Suite mit MS Outlook abgleichen.
Viele praktische und sinnvolle Einstellungen lassen sich in der Einstellungen-Anwendung des Nokia X6 vornehmen, die mit praktischen Beispielen vorgestellt wird.
Da die Kapitel alle in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Praxisbuch später ausgezeichnet als Nachschlagewerk, um selten benötigte Funktionen nachzuschlagen.
Das Praxisbuch ist unter der ISBN 978-3-938036-42-6 für 18,50 Euro im Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Palmtop & Smartphone bestellt werden. Dort wird auch eine Ebook-Version für 9,95 Euro angeboten.
In den USA haben sich die Android-basierten Smartphones im ersten Quartal 2010 erstmals besser verkauft als die Apple iPhones, meldet der Marktforscher NPD Group. Android erreichte demnach einen Marktanteil von 28 Prozent, RIMs Blackberry 36 Prozent und Apple iPhone 21 Prozent. Bei Marktforschern muss man allerdings immer vorsichtig sein, da diese oft "Smartphones" unterschiedlich definieren und deshalb mit ihren Untersuchungen kaum vergleichbar sind. Grund für den großen Erfolg von Android sind vermutlich Verkaufsaktionen einiger großer Mobilnetzbetreiber in den USA. Auch dürfte die Kaufzurückhaltung bei potenziellen iPhone-Käufern eine Rolle spielen, die auf die nächste iPhone-Generation warten.
Der Computerkonzern Hewlett Packard übernimmt den Smartphone-Hersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar. Schon seit Jahren wurde Palm als Übernahmekandidat gehandelt, da der PDA-Hersteller zuerst den Trend zu Smartphones verschlafen hatte und dann sehr lange brauchte, um konkurrenzfähige Geräte mit dem hauseigenen WebOS auf den Markt zu bringen. In den letzten Wochen waren zunächst Lenovo und HTC als mögliche Käufer genannt worden. Bisher setzt Hewlett Packard auf Windows Mobile, liefert derzeit aber in Deutschland nur zwei wenig attraktive Geräte.
Das ab dem dritten Quartal 2010 für 440 Euro verkaufte Nokia N8 dürfte das erste erhältliche Smartphone auf Basis von Symbian 3 werden. Eine Besonderheit des Handys ist das 3,5 Zoll große Display mit Multi-Touch-fähigem Touchscreen, wodurch der Nutzer über Gesten mit mehreren Fingern gleichzeitig Funktionen auslösen kann. Auch die eingebaute 12-Megapixel-Kamera hat es in sich: Für gute Fotos sollen ein größerer Bildsensor als sonst in Handys üblich, sowie die Carl-Zeiss-Optik und ein Xenon-Blitz sorgen. Kommentieren oder Frage stellen
Die Website Gizmodo konnte bereits einen Blick auf das nächste iPhone werfen, das vermutlich erst Mitte des Jahres angekündigt wird. Zwar ist Apple dafür bekannt, seine neuen Produkte bis zuletzt geheim zu halten, diesmal ist aber das als "iPhone 4G" gehandelte Handy vorab in die Öffentlichkeit gelangt. Laut Gizmodo soll ein (wohl jetzt arbeitsloser) Apple-Mitarbeiter das Gerät verloren haben. Für die Authenzität des Geräts sprechen viele Fakten, zum Beispiel dass einige (auch deutsche!) Medien, die sonst immer alles breit treten, nicht über den Fund berichten. Auf der anderen Seite dürfte Apple sehr rigorose Sicherheitsmaßnahmen haben, welche die Wahrscheinlichkeit des zufälligen Verlusts ausgerechnet eines funktionierenden Prototypen wie einen Lottogewinn erscheinen lassen. Natürlich könnte Apple das Gerät auch absichtlich "verloren" haben, um Publicity zu generieren. Man muss sich dann allerdings nach dem Warum fragen.
Hier die wichtigsten Änderungen zu den Vorgängermodellen:
- Frontkamera
- Kamera auf der Rückseite hat ein größeres Objektiv
- Kamera-Blitz
- Steckplatz für Micro-SIM statt Standard-SIM-Karte
- Verbessertes Display, vermutlich jetzt mit 960 x 640 Pixeln Auflösung
- vermutlich zweites Mikrofon für die Geräuschunterdrückung
- Zwei Lautstärketasten statt einer
- iPhoneOS 4.0
Leider konnte die Software des iPhones nicht genauer unter die Lupe genommen werden, da das Gerät über das Mobilfunknetz von Apple deaktiviert wurde.
Laut dem offiziellen Twitter-Konto von O2 sollen die Palm-Smartphones Pre Plus und Pixi Plus ab dem 28. April bei dem Netzbetreiber lieferbar sein. Der Palm Pre Plus hat im Vergleich zum Palm Pre nun 16 Gigabyte Speicher, aber auch weiterhin keinen Speicherkartensteckplatz. Zum Lieferumfang des Pre Plus gehört nun auch die sonst separat verkaufte induktive Ladecover. Das »Pixi Plus« verzichtet auf den Slider des Palm Pre und hat eine unterhalb des 2,6-Zoll-Displays eingebaute Tastatur. Während GPS, Bluetooth und eine Kamera eingebaut sind, verzichtet das Gerät auf WLAN.
Laut Berichten aus der Finanzszene hat Palm offenbar keine Hoffnung mehr, alleine auf dem Markt überleben zu können. Als mögliche Firmen, die Palm übernehmen könnten, werden der Handy-Hersteller HTC und der PC-Hersteller Lenovo gehandelt.