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Das Handbuch zum Handy: Das Praxisbuch Samsung Galaxy Nexus i9250


Von Rainer am 18. März 2012 zu Android, Galaxy, Samsung

Bild PIC-1102 hochgeladen von Rainer am 18.02.2012 09:58 Ab sofort im Buchhandel lieferbar ist das Praxisbuch zum neuen Android 4.0-Handy Galaxy Nexus. Das Buch gibt, ausgehend von den Grundfunktionen bis hin zu den einzelnen Anwendungen, dem Nutzer ein umfangreiches Kompendium an die Hand. Neben den Telefoniefunktionen werden unter anderem das Telefonbuch, die Favoriten und die Sprachwahl erläutert.

Ausführlich widmet sich das Buch dem Google-Konto, das die vorinstallierten Anwendungen zur Datensicherung nutzen. Erläutert werden zudem in einzelnen Kapiteln die Anwendungen Maps, Mail und Kalender, wobei auch deren Datenabgleich mit dem Google-Konto ein Thema ist.

Die optimale Nutzung von Internetverbindungen auf dem Galaxy Nexus und des Webbrowsers stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar. Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN.

Augenmerk legt das Buch auch auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle in der Einstellen-Anwendung vorhandenen Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Buch auch viele Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy Nexus beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Handbuch zum Samsung Galaxy Nexus i9250

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Welche neuen Smartphones kommen im Frühjahr?


Von Rainer am 02. März 2012 zu Android, Apple, Galaxy, HTC, Samsung

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der sich zum wichtigsten Event für die Handy-Produzenten entwickelt hat, dürften wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert werden, die dann im Laufe des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Wohl ein Dauerbrenner ist die Frage, ob endlich von Samsung das Galaxy S III offiziell vorgestellt wird. Die Antwort lautet leider "nein". Offiziell heißt es, Samsung wolle das Gerät auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres zeigen. Zu den genauen technischen Daten gibt es leider ebenfalls nur Gerüchte. Trotzdem dürfte der koreanische Hersteller den MWC für einige Überraschungen nutzen, wenn auch vielleicht nicht mit einem Galaxy S II Plus, das aktuell für Wirbel sorgt, nachdem es in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist. Beweise für die Existenz dieses Gerätes gibt es nämlich nicht und Ungereimtheiten lassen auf ein Fake schließen. Unklar ist, ob das Mittelklassehandy Galaxy S Advance, welches aktuell in China auf den Markt kommt, auch hierzulande verkauft wird. Das Gerät besitzt ein 800×480-Display mit 4 Zoll, 6GB Speicher und soll zwischen Galaxy S und S II positioniert sein. Auf dem Tablet-Markt ist Samsung (mit deutlichem Abstand...) hinter Apple inzwischen eine große Nummer, weshalb man über weitere Modelle spekulieren darf. Glaubt man den Berichten, könnten die Koreaner ein Galaxy Tab 11.6 vorstellen, das dank eines dünnen Rahmens nur wenig größer als das Galaxy Tab 10.1 sein soll. Bedienen kann man das Gerät auch mit einem Stift, ähnlich dem Galaxy Note.

Bisher habe ich auf dieser Website relativ wenig über HTC-Geräte berichtet, was auch daran liegt, dass sich dieser Hersteller ziemlich in einer Geräteorgie verzettelt. Während das Portfolio von Samsung übersichtlich ist, scheint HTC jeden Monat ein neues Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten auf den Markt zu werfen. Inbesondere die Modelle mit dem Zusatz "Beats Audio" machen irgendwie keinen Sinn, da die versprochene Klangverbesserung meines Erachtens nur ein Werbeversprechen bleibt, den Gerätepreis aber hochtreibt. Neu auf dem MWC sind: Das HTC Ville mit 4,3 Zoll-Display, 1,5GHz Dual-Core Prozessor, Bluetooth 4.0, 8-Megapixel Kamera, sowie das HTC Edge mit 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel, Bluetooth 4.0 und HSPA+, 8-Megapixel Kamera, das HTC Zeta mit 4,5-Zoll Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln, 32GB Speicher und ein Akku mit 1830mAh. Vom HTC Primo ist bekannt, dass es 3,7 Zoll-Display, 1-GHz Dual-Core Qualcomm Prozessor und 5-Megapixel Kamera besitzt und nur 9 Millimeter dick ist.

Weiterführende Links:
Android and Me (Samsung Galaxy S III)
Bestboyz (HTC Edge)
Mobile World Congress (MWC)
Android Next (Samsung Galaxy S II Plus)
AndroidPit (HTC Primo)
Bestboyz (HTC Ville)
Bestboyz (HTC Zeta)
Heise Newsticker (Samsung Galaxy S Advance)
Tab Tech (Samsung Galaxy Tab 11.6)

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 5)


Von Rainer am 12. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Motorola, Samsung

Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.

Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.

Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 4)


Von Rainer am 02. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Der Webbrowser des Nexus hat inzwischen den "privaten Modus" dazugelernt, welcher dafür sorgt, dass keine persönlichen Daten wie Cookies und Verläufe gespeichert werden. Allerdings hat Google die Bedienung etwas umgestaltet, beispielsweise bei der Fenster-, beziehungsweise Tab-Verwaltung, in der man auch die Lesezeichen findet.

Über Google Mail brauche ich wohl kaum Worte zu verlieren, denn das Programm hat keine Erweiterungen erfahren, wohl aber einige Umstellungen in den Einstellungsmenüs. Google Mail verwaltet ausschließlich Mails, die über das Google-Mail-Konto des Anwenders einlaufen. Für Mails von anderen Anbietern wie GMX oder die eigene Homepage-E-Mail-Adresse liefert das Nexus eine weitere Mail-Anwendung mit, die mich aber ziemlich enttäuscht hat! Zwar sind viele Bedienmerkmale gleich gehalten, man kann aber seine chronologisch aufgelisteten Nachrichten nicht einmal irgendwie sortieren und eine Gestensteuerung wie bei Google Mail, mit der man zwischen den Nachrichten weiterblättert, gibt es ebenfalls nicht. Im Android-Market dürften sich aber genügend Alternativen zur Mail-Verwaltung finden lassen.

Auch Google Maps hat inzwischen einen Entwicklungsstatus erreicht, der nur noch Ergänzungen im Detail zulässt. So verwendet Google jetzt offenbar Vermessungsdaten der deutschen Behörden, die bebaute und unbebaute Flächen aufzeigen. Mein eigenes Grundstück wird zum Beispiel nicht mehr als grüne Fläche, sondern als "bebaut" ausgewiesen (natürlich sind die neuen Kartendaten auch im Web unter maps.google.de verfügbar). Auffällig sind penetrante Hinweise auf das schon in den Vorversionen vorhandene Google Latitude, über das man seinen eigenen Standort seinen Freunden bekannt geben kann.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 3)


Von Rainer am 20. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Positiv hat mich die Einstellungen-Anwendung überrascht, in der die wichtigsten Funktionen, beispielsweise für die Aktivierung von WLAN oder Bluetooth, entweder direkt oder hinter wenigen Untermenüs zu finden sind. Im Vergleich zu den berüchtigten Übersetzungen bei den Samsung-Handys sind die Menütexte verständlich formuliert. Einige Beispiele gefällig? "Haptisches Feedback" vom Galaxy Note heißt beim Nexus "Bei Berührung vibrieren"; "Hörbare Tastentöne" des Galaxy Note (damit sind Töne bei der Nutzung der Telefontastatur gemeint) heißen beim Nexus "Wähltastentöne".

Die Telefonoberfläche des Nexus ist futuristisch gestylt und nicht mit der von Galaxy I9000/S2/Note zu vergleichen, denn vieles ist anders, aber nicht unbedingt schlechter gelöst. So verzichtet das Nexus auf die sogenannten Standardnummern, die ohnehin nur für Verwirrung sorgen und die Kontaktsuche erfolgt in einem separatem Bildschirm, für die man die Lupen-Schaltleiste betätigt. Andererseits muss man auf einige nützliche Dinge, beispielsweise die praktischen Wischgesten, um einem Kontakt eine SMS zu schicken, oder ihn anzurufen verzichten. Eine Blacklist, auf die man unerwünschte Anrufer setzt fehlt außerdem ebenso wie die automatische Anrufannahme.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 2)


Von Rainer am 19. 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Nicht nur Einsteiger, sondern auch Umsteiger von anderen Samsung-Handys, wie ich es einer bin, dürften beim Galaxy Nexus zunächst verzweifeln, denn vieles ist bei der Benutzeroberfläche anders oder ziemlich versteckt. Beispielsweise werden Ordner im Startbildschirm nicht über einen Bearbeitungsbildschirm erstellt, sondern einfach durch Ziehen eines Anwendungssymbols auf ein anderes. WLAN oder Bluetooth lassen sich zudem nicht im Benachrichtigungsfeld (das durch Ziehen des Fingers von der Titelleiste nach unten erscheint) ein/auschalten, sondern nur direkt in der Einstellungen-Anwendung. Auch dort setzt sich die ungewohnte Bedienung fort, jedenfalls benötigte ich einige Versuche, um die Liste der gefundenen WLANs aufzurufen. Zum Glück steht ein Widget für den Startbildschirm zur Verfügung, das WLAN, Bluetooth, GPS und die Displayhelligkeit steuern kann.

Um Widgets auf dem Startbildschirm einzurichten, muss man ins Widgets-Register des Hauptmenüs gehen und von dort die Widgets durch Tippen und Halten des Fingers in den Startbildschirm übernehmen. Genauso geht man auch mit den Apps im Hauptmenü vor. Insgesamt erscheinen mir die Bearbeitungsfunktionen, wie Sie Samsung beispielsweise beim Galaxy S2 (mit Android 2.3) eingebaut hat, viel durchdachter.

Das Fehlen einer halbwegs vernünftigen Anleitung ist ebenfalls ärgerlich, denn außer einer Kurzbeschreibung, die nur kurz auf die Hardware eingeht, ansonsten aber aus Warnhinweisen besteht, liefert Samsung nichts mit.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 1)


Von Rainer am 16. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Da ist es: Das Samsung Galaxy Nexus! Trotz des großen, mehr als vier Zoll großen Displays liegt das Gerät ausgezeichnet in der Hand - kein Vergleich mit dem doch recht unförmigen Samsung Galaxy Note, das ich vorher getestet hatte. Das leicht gekrümmte Plastikgehäuse macht einen wertigen Eindruck, was auch aufs Gewicht von 136 Gramm zurückgeführt werden kann. Schade, dass auch bei diesem Samsung-Handy mal wieder das Rückteil sehr dünn und klapprig ausfällt. An Bedienelementen sind zunächst nur die beiden Lautstärketasten, sowie der Ein/Ausschalter sichtbar. Die Android-typischen Tasten für Zurück, Home und Liste der letzten Anwendungen werden dagegen unterhalb des Bildschirms eingeblendet.

Auch wenn das Galaxy Nexus von Samsung hergestellt wird, hat hier Google das Sagen, denn es ist das brandneue Android 4.0 ohne zusätzliche Samsung-Funktionen vorinstalliert. Dies hat den Vorteil, dass das Nexus als Referenz-Gerät von Google bevorzugt mit Updates bedient wird. Andere Handys mit Android dürften dagegen immer einige Wochen oder Monate später nachziehen, weil die Hersteller erst ihre firmeneigenen Anpassungen vornehmen müssen. Ein Nachteil zeigte sich dann allerdings, als ich über die PC-Software Samsung Kies auf das Nexus zugreifen wollte, denn Kies suchte sich einen Wolf nach dem passenden Treiber. Kein Wunder, denn Kies wird nicht unterstützt, wie auch ein Blick in die Einstellungen des Handys zeigt, wo das Gerät nur wahlweise als "Mediengerät" oder als "Kamera" konfigurierbar ist. Wo wir beim Thema Speicher sind, leider ist kein SD-Steckplatz vorhanden, sodass man sich mit den vorinstallierten 16 GB begnügen muss.


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Testbericht Samsung Galaxy Note (Teil 2)


Von Rainer am 21. Dezember 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Die mitgelieferten Anwendungen des Galaxy Note entsprechen weitgehend denen des Galaxy S2, wenn man davon absieht, dass das ohnehin nur für wenige Anwender interessante Games Hub fehlt. Spiele bekommt man ja ohnehin schon im Android Market. Die Memo-Anwendung musste der S Memo weichen, die speziell für handschriftliche Notizen gedacht ist. Hierbei kommt auch der mitgelieferte Stift ins Spiel, denn mit dem Finger macht das Zeichnen keinen Spaß. Handschriftliche Notizen lassen sich übrigens über eine Menüfunktion schnell in Text umwandeln, den man dann in andere Anwendungen übernehmen kann. Ich persönlich finde die S Memo-Anwendung sehr gelungen, da sie schnell aufgerufen ist (entweder durch ein Widget im Startbildschirm oder zweimaliges Tippen mit dem Stift auf dem Bildschirm, wobei man die Taste am Stift gedrückt hat) und zwischen verschiedenen Stiften und Farben umschaltbar ist.

Bei den Eingabemethoden hat Samsung ebenfalls etwas aufgeräumt, denn die im Galaxy S2 neben der Samsung- und Swype-Tastatur angebotenen Eingabemethoden sind entfernt worden, beziehungsweise nur über ein Untermenü einstellbar. Hinzugekommen ist die Handschriftenerkennung für die man besten den Bedienstift einsetzt. Hier malt man auf einer eingeblendeten Fläche einfach ganze Wörter, die sofort erkannt und in Text umgesetzt werden. Wer es wünscht, kann in den Einstellungen festlegen, dass das Galaxy sofort in die Handschriftenerkennung wechselt, sobald man das Display mit dem Stift antippt.

Einen Nachtrag noch zur Hardware: Leider sitzt die Micro-SD-Speicherkarte hinter dem Akku, weshalb man das Handy erst ausschalten muss, bevor man die Karte entnehmen kann. Schade.

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Testbericht Samsung Galaxy Note (Teil 1)


Von Rainer am 14. Dezember 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Beim Galaxy Note weiß Samsung offenbar selbst nicht so genau, wie es einzuordnen ist, da es mit seinem 5,3 Zoll großem Display eigentlich kein Handy, sondern eher ein Tablet ist. Trotzdem wurde dem Gerät eine Telefoniefunktion spendiert, die beispielsweise beim großen Bruder Galaxy Tab 10.1 fehlt. Zum Lieferumfang gehört auch ein Bedienstift, der im Gehäuse Platz findet und für den einige Funktionen auf dem Gerät entsprechend angepasst sind, aber dazu später mehr. Ich würde auf jedem Fall die Anschaffung einer Schutzhülle, beziehungsweise Tasche für das Gerät empfehlen, damit man lange Spaß an dem Gerät hat. Außerdem sollte man sich schon auf befremdliche Blicke der Passanten und Arbeitskollegen gefasst machen, wenn man mit diesem "Boss-Handy" in der Öffentlichkeit telefoniert.

Auf dem ersten Blick sieht die Bedienoberfläche des Galaxy Note aus wie die des kleineren Galaxy S2, macht aber von der größeren Bildschirmfläche Gebrauch. So muss man beispielsweise weniger häufig durch Menüs rollen. Im Gegensatz zum Galaxy S2 zeigt das Galaxy Note übrigens die SIM-Kontakte in der Kontakte-Anwendung an, es empfiehlt sich allerdings aus praktischen Erwägungen heraus, diese in "normale" Kontakte umzuwandeln.

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Sony übernimmt Sony Ericsson


Von Rainer am 27. November 2011 zu Android, Kommentar, Sony Ericsson

Für 1,05 Milliarden Euro übernimmt Sony den 50-prozentigen Anteil von Ericsson am gemeinsamen Handyhersteller Sony Ericsson. Beide Unternehmen hatten ihr kriselndes Handygeschäft im Jahr 2001 zusammengelegt, konnten aber trotzdem nicht verhindern, dass Sony Ericsson stetig Kunden verlor. Zuletzt hatte Sony Ericsson laut Marktforscher IDC im zweiten Quartal 2011 nur noch einen Marktanteil von weniger als 2 Prozent. Ich vermute, dass Sony eine Neuausrichtung des Handyherstellers plant, der Ericsson entgegenstand. So dürfte sich Sony jetzt stärker seine Playstation-Expertise einbringen und eine engere Koppelung mit (eigenen) Heim-Multimedia-Produkten einbringen.

Weiterführende Links:
Golem.de (Marktanteile im Handymarkt)
Heise.de

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Samsung entwickelt neues Smartphone-Betriebssystem


Von Rainer am 28. Oktober 2011 zu Android, Bada, Google, Intel, MeeGo, Motorola, Samsung, Wave

Zusammen mit Intel und unter dem Dach der Linux Foundation startet Samsung ein neues Betriebssystemprojekt. Das "Tizen"-Betriebssystem soll die erfolglosen Betriebssystem-Projekte MeeGo und LiMo ersetzen. Interessanterweise wurde kurz zuvor bekannt, dass Samsung das eigene Handy-Betriebssystem Bada als Open Source freigeben möchte, womit für andere Hersteller ein Alternative für Android und Windows Phone zur Verfügung stände. Ich glaube aber eher, dass Samsung in Bada, das von Entwicklern wegen seiner Unflexibilität gerügt wird, keine große Zukunft mehr sieht und jetzt einen Ersatz sucht. Voll auf Android möchte Samsung aber auch nicht setzen, denn dessen Zukunft ist wegen diverser Patentstreitigkeiten, unter anderem zwischen Oracle und dem Entwickler Google sehr unsicher. Hinzu kommt Googles Kauf des Handyproduzenten Motorola Mobility, mit dem Google in direkten Wettbewerb mit Samsung und anderen Herstellern tritt. Ohnehin dürfte in einigen Jahren die Funktionalität der Handy-Betriebssysteme keine so große Rolle mehr spielen, weil dann viele Anwendungen direkt im Handy-Webbrowser ablaufen. Schon heute lassen sich zum Beispiel Facebook, Twitter, Google Mail, Google Maps, usw. im Browser fast genauso wie native Apps nutzen.

Weiterführende Links:
Heise Newsticker
PC,de

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Samsung Galaxy S III in Vorbereitung


Von Rainer am 19. Oktober 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Gerüchten nach wird Samsung im Frühjahr 2012 ein neues Highend-Galaxy vorstellen. Das Galaxy S III soll über einen 2 Gigahertz-Prozessor, 32 GB Speicher, eine 10 Megapixel-Kamera und ein 4,65-Zoll-Display verfügen. Letzteres hat eine Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln. Weitere Features sind die geringen Abmessungen von 9 Millimetern, die Akkukapazität von 2250 mAh und NFC (Near Field Communication).

Weiterführende Links:
The Inquirer

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Google Music - eine interessante Idee


Von Rainer am 29. September 2011 zu Android, Google

Im Mai diesen Jahres hatte Google seinen Music-Dienst gestartet, der sich allerdings derzeit noch im Beta-Test befindet. Deshalb kann man dem Dienst nur über eine Einladung durch andere Nutzer beitreten (jeder Nutzer darf 8 Einladungen versenden), oder man meldet sich über einen US-Proxy-Server bei Google Music an (ich konnte dazu auch ein bestehendes Google-Konto aus Deutschland verwenden). Nach der Anmeldung wird übrigens kein Proxy mehr benötigt.

Wofür ist aber Google Music gut? Der Online-Dienst ermöglicht es, bis zu 20.000 Songs (keine Ahnung, ob nur MP3 unterstützt werden) über eine separate Software hochzuladen und die Songs ähnlich wie mit dem Windows Media Player oder Winamp in Playlists zu verwalten und zu streamen. Ich stelle mir dies sehr praktisch vor, denn viele höherpreisige Fernseher und Smartphones haben einen eingebauten Webbrowser, über den sich die eigene Musiksammlung jederzeit streamen lässt.

Für Android gibt es natürlich auch eine entsprechende Google Music-App, die zudem die einzige offizielle Möglichkeit darstellt, um Songs nicht nur zu streamen, sondern auch herunterzuladen (werde ich demnächst mal ausprobieren). Die Webgemeinde ist allerdings nicht untätig geblieben und entwickelt laufend Hacks, um dennoch per Plugin aus dem Browser oder mit einer separaten Anwendung die Songs wieder von Google Music herunterzuladen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass eingebettete Cover-Fotos in den MP3-Dateien fehlen und auch die nichtssagenden Dateinamen gegebenenfalls vom Anwender selbst umzubenennen sind. Letzteres erledigt man am besten mit einer entsprechenden Anwendung wie "ID3 Renamer", welche automatisch die vorhandenen MP3-ID-Tags in den Dateinamen übernimmt.

Ich bin mal gespannt, wie sich Google Music weiter entwickelt. Ähnliche Dienste dürfte es bald auch von anderen Unternehmen wie Amazon geben.

Weiterführende Links:
Google Music
Google Music Downloader (für Firefox)
ID3 Renamer (MP3 automatisch umbenennen)

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WebOS ist am Ende


Von Rainer am 19. September 2011 zu Hewlett Packard, WebOS

Mit der für viele unerwarteten Ankündigung durch HP, das PC-Geschäft abzustoßen, ist auch das Ende für die WebOS-Geräte besiegelt. Die bisher unter der Palm-Marke vertriebenen Geräte dürften damit in den nächsten Wochen vom Markt verschwinden. Was mit dem WebOS geschieht, scheint Hewlett Packard noch unklar zu sein, aber wegen der starken Konkurrenz des kostenlos an Hersteller abgegebenen Google Android dürfte es schwierig sein, einen Käufer für das Betriebssystem zu finden. Gründe für den Untergang von Palm, beziehungsweise des WebOS, gibt es einige, denn die WebOS-Geräte kamen einfach zu spät auf dem Markt und konnten gegen die Android-Geräte und Apples iPhone nicht ankommen, zumal Palm selbst für das Marketing wohl nicht genügend Geld hatte und auch HP nach der Palm-Übernahme nicht viel von sich hören ließ. Die Palm-Produktpalette war außerdem jahrelang ziemlich schmal und bestand nur aus ein bis drei Geräten, während unter anderem die Konkurrenten HTC und Samsung für fast jeden Geschmack ein passendes Gerät im Programm haben. In Deutschland spielen die Netzbetreiber als Handy-Vertriebskanal immer noch eine große Rolle, die weder Palm noch Hp richtig ausnutzen konnten. Die WebOS-Geräte waren meines Wissens (ich lasse mich gerne eines Besseren belehren) nur mal bei dem kleinen Anbieter E-Plus im Lieferprogramm.

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Testbericht Nokia X7 (Teil 5)


Von Rainer am 02. September 2011 zu Nokia, Symbian

Zusammenfassend kann mich das Nokia X7 nicht richtig überzeugen, da es zwar ein modernes Design hat, dafür aber leider nicht besonders gut in der Hand liegt. Mir ist das Gerät jedenfalls im Praxistest mehrfach beinahe aus der Hand gefallen. Lästig auch die durch das Design bedingten Metallschieber, in die man Speicher- und SIM-Karte einlegen muss, bevor man diese ins Gerät schiebt.

Für die Hardware des Nokia X7 sprechen ohnehin kaum Argumente, wenn man das Handy mit dem zuvor getesteten Nokia N8 vergleicht, das eine bessere Kamera mit Xenon-Blitz, ein handlicheres Design und 16 Gigabyte eingebauten Speicher besitzt. Dafür ist allerdings das sehr blickwinkelabhängige Display des X7 etwas größer. Weiterhin vermisse ich die vom N8 gewohnte Indikator-LED, welche auf eingegangene Nachrichten und verpasste Anrufe aufmerksam macht.

Wenn Sie sich also für ein Symbian-Handy interessieren, sollten Sie zum Nokia N8 greifen, das ich selbst aktuell als mein Haupt-Handy einsetze. Verschiedene Online-Händler verkaufen das N8 auch etwas günstiger als das X7. Bei der mitgelieferten Software unterscheiden sich ohnehin beide Geräte kaum.

Aufgrund der oben genannten Mängel und Probleme vergebe ich 3 von maximal 5 Punkten an das Nokia X7.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 4)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 4)


Von Rainer am 01. September 2011 zu Nokia, Symbian

Noch ein Nachtrag zur Kamera-Anwendung: Da das Nokia X7 über keinen internen Speicher wie das Nokia N8 enthält, lässt sich die Kamera nur mit einer eingelegten SD-Speicherkarte nutzen. Beim N8 kann man dagegen umschalten, ob die Fotos und Videos im 16 Gigabyte großem internen Speicher oder einer SD-Speicherkarte landen.

Die weiteren Anwendungen auf dem X7 bieten im Vergleich zum N8 nichts Neues. Die Navigationsanwendung, Mitteilungen (für SMS und MMS), MP3-Player und Fotoanzeiger des X7 weichen nur geringfügig bei den Menüs des N8 ab.

Neu ist der vorinstallierte "Communicator"-Client, der für Unternehmen gedacht ist, die ihre Mitarbeiter über den Microsoft Office Communications Server für Instant Messaging vernetzen. Der Communicator-Client ist auch für andere Symbian-Handys erhältlich, für private Endkunden aber natürlich uninteressant.

Zum Lieferumfang gehört auch eine Mobilversion des Virenscanners F-Prot. Bezüglich Virenscannern auf Mobilgeräten bin ich immer etwas skeptisch, vor allem, wenn man mit dem Handy kaum ins Internet geht und Programme ausschließlich aus Nokias Ovi Store und nicht von fremden Websites installiert. Schaden kann der Virenscanner aber auch nicht.

Weiterführende Links:
Microsoft Office Communications Server
Testbericht Nokia X7 (Teil 3)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 3)


Von Rainer am 20. August 2011 zu Nokia, Symbian

Kaum wiederzuerkennen ist der Kalender, dem die vom Nokia N8 bekannten Symbolschaltleisten am unteren Bildschirmrand fehlen. Stattdessen setzt Nokia wieder auf das bereits vom Nokia 5800 bekannte Einfachtippen und Doppeltippen.

Dagegen sind MP3- und Videoplayer praktisch unverändert vom N8 übernommen worden. Gleiches gilt auch für die Radio- und Kamera-Anwendung. Letzterer fehlen einige Motivprogramme und die maximale Bildauflösung beträgt nur 8 statt 12 Megapixel. Ich bin allerdings ohnehin kein Fan vom Megapixelwahn und nutze nicht nur bei Handykameras, sondern auch bei meiner privaten Spiegelreflex meist nur eine niedrigere Auflösungsstufe. Der LED-Blitz des X7 ist natürlich mit dem Xenon-Blitz des N8 nicht vergleichbar.

Ärgerlich ist die mitgelieferte "Crapware", worunter ich Programme verstehe, die kaum jemand braucht, beziehungsweise die nur als Demoversionen vorliegen. Die ansonsten praktische Musikerkennung Shazam lässt sich zum Beispiel uneingeschränkt nur 30 Tage, beziehungsweise für fünf erkannte Songs pro Monat nutzen. Auch die Angebote von CNN, National Geographic oder E! sind - da englischsprachig - für ein deutsches Publikum sinnlos. Deinstallieren lassen sich die Müllprogramme leider nicht.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 2)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 2)


Von Rainer am 18. August 2011 zu Google, Nokia, Symbian

Die Menüfarben des Nokia X7 finde ich persönlich schrecklich, denn der graue Markierungsbalken in den Menüs passt irgendwie nicht zu den bunten Symbolen im Hauptmenü, genauso wenig wie die einfarbigen Menüsymbole. Zum Glück findet man auf vielen Websites sogenannte Nokia-Themen zum kostenlosen Download, über die man das Menüdesign anpassen kann. Nokia selbst liefert leider nur drei verschiedene Themen mit, die sich nur in Details unterscheiden.

Über Widgets und Schnellstarts darf der Anwender die drei Seiten des Startbildschirms nach eigenem Gusto anpassen. Natürlich ist auch das Hintergrundbild anpassbar. Für die wichtigsten Funktionen liegen bereits Widgets parat, es lassen sich weitere aus dem Ovi Market nachladen.

Wie erwartet, finden sich bei der Telefonoberfläche und dem Telefonbuch des Nokia X7 kaum Unterschiede zum Nokia N8, das ich vor einigen Monaten getestet hatte. Sogar der Trick mit dem Exchange-Konto, um Google-Kontakte mit dem Telefon zu synchronisieren, funktioniert fast problemlos. Im Gegensatz zu den aktuellen Android-Handys unterstützt Nokia die SIM-Kontakte im Telefonbuch, man muss aber die SIM-Kontakt-Anzeige erst über die Einstellungen aktivieren.

Die Telefonoberfläche kann auch zur Kontaktsuche genutzt werden, indem man die entsprechenden Anfangsbuchstaben über die Telefontastatur eingibt, wobei jede Taste dreifach mit Buchstaben belegt ist. Alternativ ruft man über eine Schaltleiste direkt das Telefonbuch auf. Gleiches gilt auch für die Anrufliste.

Weiterführende Links:
Testbericht Nokia X7 (Teil 1)

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Testbericht Nokia X7 (Teil 1)


Von Rainer am 13. August 2011 zu Nokia, Symbian

Das Nokia X7 richtet sich an eine etwas andere Zielgruppe als das bereits zuvor von mir getestete Nokia N8. Während das N8 ein eher konventionelles, kantiges Design hat, fällt das X7 durch seine abgerundete Rückseite auf. Weitere Unterschiede sind das größere Display mit 4 statt 3 Zoll, bei gleichbleibender Displayauflösung von 360 x 640 Pixeln, die LED-Leuchten statt dem Xenon-Blitz und der fehlende Schieber. Letzterer dient bei vielen Nokia-Handys zum einhändigen Aktivieren/Deaktivieren der Displaysperre. Speicher- und SIM-Karte sitzen in kleinen "Schubladen", die leider sehr hakelig sind, weshalb ich unter anderem Anwendern mit häufigem SIM-Kartenwechsel eher vom X7 abraten würde. Zumindest für mich unverständlich ist der umgedrehte USB-Port, denn fast immer versuche ich das mitgelieferte USB-Anschlusskabel "falsch" herum einzustecken. Während ich mich mit dem Handy weiter vertraut mache, werde ich in den nächsten Tagen über weitere Erfahrungen mit dem Gerät schreiben.

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 4)


Von Rainer am 26. Juli 2011 zu Android, Asus, Google, Tablett

Nur die grundlegenen Features bringt die Kamera-Anwendung des Eee Pad mit. Zusatzfunktionen, wie sie alle bisher von mir getesteten Android-Geräte mitbringen, beispielsweise einen Motivmodus, sucht man vergeblich. In der Praxis stört das aber nicht weiter, weil es nur selten vorkommt, dass ich mit dem Tablett mal ein Foto machen muss.

Richtig enttäuscht hat mich der MP3-Player, weil er mehrfach abstürzte. Der 3D-Effekt bei der Albenauswahl sieht zwar nett aus, wird aber mit der Zeit nervig. Außerdem verwirrt der Effekt unerfahrene Einsteiger. Ein Fehler in der Titeldatenbank - richtig bin ich nicht dahinter gestiegen - scheint dazu zu führen, dass eingebettete Coverfotos in einigen Songs nicht angezeigt werden. Dafür ist die Playlist-Verwaltung logisch und bedienbar gelöst. Zum Glück stehen im Android Market zahlreiche alternative MP3-Player bereit.

Der Kalender synchronisiert wahlweise mit dem Google-Konto oder über die Asus Sync-Software mit MS Outlook auf dem PC. Nicht unterstützt wird die Anzeige von Facebook-Terminen, was andere Android-Geräte problemlos leisten.

Zum Lieferumfang gehört Splashtop, mit dem man Windows-PCs direkt vom Tablett aus über WLAN fernsteuern kann. Aktionen wie rechter und linker Mausklick erledigt man durch Fingergesten. So ist es möglich, beispielsweise im Sofa vor dem TV oder im Bett über das Tablett Dokumente auf dem Desktop-PC zu bearbeiten. Splashtop ist also ein nützliches Gimmick.

Beim Tastenfeld, das zwischen einer Android- und Asus-Variante umschaltbar ist, lässt sich nur wenig bemängeln. Bei Eingabefeldern, die bestimmte Aktionen auslösen, beispielsweise Suchfeldern, ist jeweils eine Taste unten rechts als Auslösetaste belegt. Beispielsweise startet man damit nach der Eingabe eines Suchtextes die Suche. Für Fans der Google-Spracheingabe wäre es aber toll gewesen, wenn eine Taste auf dem Asus-Tastenfeld für den Aufruf der Spracherkennung vorgesehen wäre. Ärgerlich ist die Swype-Schnelleingabe gelöst, bei der man ohne Absetzen des Fingers extrem schnell Wörter in einen Rutsch eingibt. Durch das Fehlen der sogenannten Swype-Taste sind viele der nützlichen Swype-Funktionen nämlich nicht verfügbar. Zum Beispiel ist es deshalb unmöglich, einen ins Swype-Wörterbuch übernommenes Wort wieder daraus zu löschen.

Im Nachhinein hat mich das zusammen mit Splashtop und Asus Sync auf dem Desktop-PC mitinstallierte Softwarepaket irritiert, denn die Lüftersteuerung und die Bios-Aktualisierung ist nur für PCs mit Asus-Mainboards geeignet, hat aber nicht das geringste mit dem Eee Pad zu tun. Die Webstorage-Anwendung (eine Art ins Internet ausgelagerter Speicher) habe ich ebenfalls nicht weiter ausprobiert, denn nach einem Jahr Testphase muss man dafür bezahlen. Gleiches gilt auch für die Webstorage-Anwendung auf dem Eee Pad.

Fazit
Die mitgelieferte Software auf dem Asus Eee Pad Transformer hinterlässt einen unfertigen Eindruck. Dazu zähle ich den absturzfreudigen MP3-Player, das Fehlen der normalerweise obligatorischen Facebook- und Twitter-Funktionen, die man aber aus dem Android Market nachrüsten kann und die mangelhafte Swype-Eingabefunktion. Einsteiger dürften es wegen des einfach nur abgrundtief schlechten Handbuchs ziemlich schwer haben, alle Möglichkeiten auszureizen. Die mitgelieferte PC-Software beschränkt sich auf die Kontakt- und Termin-Synchronisierung zwischen MS Outlook und dem Tablett (wenn man mal von Splashtop und den oben erwähnten sinnlosen PC-Anwendungen absieht). Bei den Samsung-Handys und Tabletts wird der Anwender dagegen von einer wirklich praktischen PC-Software verwöhnt. Das Asus Eee Pad Transformer erhält daher vom Palmtop & Smartphone-Magazin 3 von 5 Punkten.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 3)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 3)


Von Rainer am 24. Juli 2011 zu Android, Asus, Samsung, Tablett

Etwas eigenartig ist die Verwendung von externen SD-Speicherkarten beim Asus Eee Pad Transformer gelöst, denn alle bisher von mir ausprobierten Anwendungen bieten keine Möglichkeit, Dateien direkt auf eine eingesteckte SD-Karte abzulegen. Gerade bei der Kamera-Anwendung wäre dies ja normalerweise angeraten. Auf der anderen Seite ist das Eee Pad allerdings auch mit seinen 16, beziehungsweise 32 Gigabyte internem Speicher bereits so gut ausgestattet, dass man wohl nur selten Speicherplatzprobleme bekommt.

Interessant ist auch die Speicherkartenverwaltung gelöst, denn sobald man eine SD-Karte einsteckt, erscheint ein Speicherkartensymbol in der unteren Systemleiste. Nach Antippen lässt sich die SD-Karte entweder wieder "sicher" abmelden (ähnlich wie die gleichnamige Funktion auf Windows-PCs) oder der Dateimanager starten. Über Letzteren lassen sich dann recht komfortabel Dateien oder Verzeichnisse zwischen interner und externer SD-Karte kopieren oder verschieben.

Nach Anschluss des Tabletts über USB an den PC erscheint das Eee Pad als eigenes Gerät im Windows-Explorer. Eine An- oder Abmeldung des Geräts, wie ich sie von anderen Android-Geräten, zum Beispiel von Samsung oder LG her kenne, ist nicht nötig. Es ist sogar möglich, während des PC-Anschlusses auf interne und externe Speicherkarte sowohl vom PC aus, als auch auf dem Gerät selbst zuzugreifen.

Im Alltagsbetrieb hätte ich mir einige grundlegende Funktionen etwas leichter zugänglich gewünscht. Zum Beispiel ist das Ein/Ausschalten von GPS, WLAN oder Bluetooth nicht direkt über Symbolleisten im Benachrichtigungsfeld möglich. Als Abhilfe ist es aber vorgesehen, Schnellzugriffe ("Verknüpfungen" auf Menüs der Einstellungen-Anwendung direkt im Startbildschirm anzulegen.

Das Hauptmenü kommt mir auch etwas unflexibel vor, da es keine Option bietet, um die Symbolanordnung zu ändern, welche immer alphabetisch ist. Auch Ordner oder mehrere Bildschirmseiten, wie ich sie von der Konkurenz her kenne, gibt es nicht.

Aus dem bekanntermaßen reichlich bestückten Android Market installierte ich testweise etwa ein dutzend Spiele und Anwendungen, wovon die meisten problemlos funktionierten. Nur eine Anwendung (Barcodescanner über die eingebaute Kamera) stürzte nachvollziehbar immer an der gleichen Stelle ab. Bei anderen Anwendungen wurde dagegen der größere Bildschirm nicht richtig ausgenutzt, was zu größeren leeren Flächen führten. Die getesteten Spiele funktionierten, interpolierten aber die Grafik auf die gesamte Bildschirmfläche. Es bleibt anzumerken, dass die Entwickler jeweils ihre Programme für bestimmte Geräte im Android Market explizit freigeben müssen, weswegen man nur selten auf überhaupt nicht lauffähige Software für das Eee Pad stoßen wird.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 2)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 2)


Von Rainer am 23. Juli 2011 zu Android, Asus, Google, Tablett

Der Webbrowser des Asus Eee Pad Transformer unterstützt die schon vom PC-Webbrowser bekannten Tabs, was die Bedienung erheblich vereinfacht. Beim ersten Start des Browsers muss man allerdings erst manuell aus dem Android Market den Adobe Flash Player installieren, damit auch Flash-Inhalte im Browser abgespielt werden. Lesezeichen lassen sich über ein Google-Konto auch mit dem Chrome-Browser auf dem PC synchronisieren. Falls übrigens der mitgelieferte Browser nicht gefällt, installiert man einfach Opera oder Firefox aus dem Android Market. Letzterer bietet ja inzwischen auch die Möglichkeit, Lesezeichen mit der PC-Version des Browsers abzugleichen.

Beim Eee Pad muss man sich darauf einstellen, dass einige Anwendungen, darunter der Android Market nur im Querformat ablaufen. Wer das Hochformat bevorzugt, wird sich also manchmal ärgern.

Irritiert hat mich die zunächst fehlende Integration der sozialen Netzwerke Twitter und Facebook, wie man ich sie zum Beispiel von Android-Handys und Tabletts anderer Hersteller kenne. Dieses Problem behebt die nachträgliche Installation der Twitter- und Facebook-Anwendungen aus dem Android Market.

Optimal an die Displaygröße des Eee Pad wurde die Google Maps-Anwendung, die inzwischen - nach einem Update - in Version 5.6 vorliegt. Menübildschirme, wie Google Places oder Google Latitude die auf Handys ansonsten einen ganzen Bildschirm belegen, erscheinen als schwebende, verschiebbare Dialoge. Auch die Navigation ist an Bord, was aber bei dem nur WLAN unterstützenden Eee Pad kaum Sinn macht. Aktuell lädt Google Maps ja alle Kartendaten aus dem Internet nach. Angeblich programmiert aber Google bereits einer Navigation mit zuvor heruntergeladenen Kartendaten.

Weiterführende Links:
Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 1)

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Testbericht Asus Eee Pad Transformer (Teil 1)


Von Rainer am 20. Juli 2011 zu Android, Asus, Tablett

Das Eee Pad ist ein Tablett-Rechner mit Android 3.0, wobei bereits ein Update auf 3.1 vorliegt, das sich sehr einfach über eine WLAN-Verbindung installieren lässt. Zwar hat Asus zwei Versionen des Tabletts mit WLAN und Mobilfunkmodul, sowie nur mit WLAN angekündigt und auch die mitgelieferte Anleitung erwähnt einen SIM-Steckplatz, bisher ist aber nur die WLAN-Variante lieferbar. Mitleid muss man mit Anfängern haben, die nur wenig PC- und Handy-Erfahrungen haben, weil die mitgelieferte Kurzanleitung eher ein Witz ist und auch die zusätzliche Anleitung, die man auf der Asus-Website findet, kaum besser ist. So bleibt einem nichts anderes übrig, als die Funktionen des Eee Pad Transformers selbst zu erforschen.

Nicht nur über das mitgelieferte Netzteil, sondern auch über einen PC-USB-Anschluss lässt sich das Eee Pad Transformer aufladen. Letzteres ist aber nur möglich, wenn das Gerät ausgeschaltet ist oder sich im Ruhezustand (ausgeschaltes Display) befindet. Im Alltagsbetrieb dürfte es daher häufiger mal vorkommen, dass man ohne "Saft" ist.

Das Eee Pad liegt mit seiner texturierten Oberfläche auf der Rückseite sehr gut in der Hand und auch das 10,1 Zoll große Display ist nicht übel, kommt aber von Helligkeit und Farbkontrast her zum Beispiel nicht an das Galaxy Tab heran. Die meisten Anwender wird das allerdings nicht stören. Als Zubehör ist für rund 150 Euro auch eine vollwertige Tastatur für das Eee Pad Transformer erhältlich, in die man das Gerät einfach einsteckt.

Wer bereits ein Android-Handy von Samsung oder HTC genutzt hat, wird sich beim Einstieg erst einmal etwas schwer tun, da die üblichen drei Tasten für Zurück, Home und Suchen fehlen. Stattdessen blendet das Gerät drei Softtasten für Zurück, Home und den Aufruf des Task-Switchers unten links im Bildschirm ein. Die Android-typische Titelleiste am oberen Bildschirmrand ist ebenfalls verschwunden und nun unten zu finden. Ich nenne diese Leiste einfach, weil sie an die Windows-PC-Systemleiste erinnert, ebenfalls "Systemleiste".

Android-typisch lässt sich das Startbildschirm, der aus fünf Bildschirmseiten besteht, einfach mit Widgets und Programm-Verknüpfungen anpassen.

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Das Handbuch zum Galaxy S2 I9100


Von Rainer am 09. Juli 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1101 hochgeladen von Rainer am 09.06.2011 20:19 Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S2" fängt da an, wo das mitgelieferte Handbuch des Galaxy S2 aufhört: Neben einer grundlegenden und umfassenden Einführung erläutert das Buch die Telefoniefunktionen, das Telefonbuch und die mitgelieferten Multimedia-, Internet- und Office-Anwendungen. Entsprechend der gestiegenden Bedeutung der sozialen Netze widmet sich das Buch auch der Nutzung von Twitter, Google Mail und Facebook. Augenmerk legt das Buch zudem auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Praxisbuch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy S2 beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Verfügbarkeit
Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S2" ist ab ca. Ende Juni im Buchhandel erhältlich. Sie können das Buch auch beim Autor als Ebook zum Direktdownload für 9,95 Euro oder als gedrucktes Werk für 19,50 Euro (Lieferzeit 3-4 Tage) erwerben.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Galaxy S2
Inhaltsverzeichnis Praxisbuch Galaxy S2 I9100

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 3)


Von Rainer am 08. Juli 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Erwähnenswert ist bei der Kamera, dass man die Steuerungssymbole für Belichtung, Auflösung, Fokus-Modus, usw. selbst anordnen kann, wie man sie halt häufiger benötigt.

Samsung E-Mail enthält jetzt eine Premium-Konto-Funktion, die automatischen Push-Mail-Empfang auch von Standard-Mail-Konten zu ermöglicht. Den Zeitraum, in dem E-Mail-Push aktiv ist, stellen Sie nach Wochentagen, beziehungsweise Uhrzeit ein. Außerhalb der "Push-Zeiten" ist ein manueller Abruf durchführbar. Soweit ich die Push-Mail-Funktion verstanden habe, läuft die Kommunikation über Samsung-Server, welche die Nachrichten aus dem Mail-Konto abrufen und dann im Push-Verfahren zustellen. Sicherlich nicht Jedermanns Sache, aber praktisch.

Erheblich zugelegt hat das Galaxy S2 in punkto Spracherkennung, denn neben der Google-Spracherkennung, die bei der Websuche zum Einsatz kommt, ist die Spracherkennung auch über das Tastenfeld als Alternative zum Tippen aktivierbar. Außerdem hat Samsung von Vlingo eine Sprachsteurung lizensiert, mit der sich viele Aufgaben nur mit Sprachbefehlen realisieren lassen. Zum Beispiel lässt sich nur mit Sprachbefehlen des Anwenders eine SMS an einen Kontakt erstellen und senden.

Fasziniert hat mich Samsung Kies Air, das einem PC oder Notebook im WLAN den Zugriff auf alle Dateien, Kontakte und Nachrichten über einen Webbrowser ermöglicht.

Etwas enttäuscht bin ich von der Tendenz, bei Android-Geräten sogenannte "Crapware" vorzuinstallieren, denn bisher kannte ich das eher von neu gekauften PCs mit vorinstalliertem Windows. Allerdings ist es nicht vorgesehen, die Crapware zu deinstallieren. Zur Crapware zähle ich unter anderem den Readers Hub, den Music Hub und den Games Hub, die unter anderem kostenpflichtige und englischsprachige Ebooks, Musik und Spiele anbieten.

Fazit
Das Galaxy S2 setzt die Messlatte mit seinem tollen Display, dem schnellen Prozessor und der ausgezeichneten Software für die anderen Handy-Anbieter sehr hoch. Dafür ist es allerdings auch recht teuer. Die Endbewertung 5 von 5 Punkten hat das Handy auf jeden Fall verdient.

Sofern Sie auf etwas Komfort verzichten können, empfehle ich, mal einen Blick auf das LG Optimus Speed zu werfen, welches ähnliche Leistungsdaten aufweist, aber etwa 100 Euro günstiger ist.

Weiterführende Links:
Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 2)

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 2)


Von Rainer am 26. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Neu im Galaxy S2 I9100 ist eine Sprachsteuerung von Vlingo, die es nicht nur ermöglicht, einen Kontakt anzurufen, sondern auch ganze Sätze versteht und in Text umsetzt. Beispielsweise kann man sprechen "SMS Jürgen Nachricht Wie geht es dir", worauf das Galaxy S2 automatisch eine SMS an den genannten Empfänger mit der Nachricht erstellt. Auch Notizen lassen sich so durch die Spracherkennung erstellen, während die sprachgesteuerte Routenberechnung von Google Maps nicht so recht überzeugt, weil zunächst der Startort von Hand einzugeben ist und häufig der gesprochene Zielort nicht erkannt wird. Übrigens setzt die Sprachsteuerung eine Internetverbindung voraus, weil die gesprochenen Anweisungen auf einem Internet-Server und nicht direkt im Gerät in text umgesetzt werden.

Neben einer SIM- und Gerätesperre verfügt das Galaxy S2 über eine Fernwartungsfunktion, die mit einem Google-Konto verbunden ist. So sendet das Handy automatisch eine Nachricht, wenn jemand die SIM-Karte ausgetauscht hat, beziehungsweise lässt sich aus der Ferne sperren, löschen oder orten.

Neben der Vlingo-Sprachsteuerung ist auch die Android-Spracherkennung weiter mit an Bord, welche in der Google-Suche zum Einsatz kommt, beziehungsweise über das Tastenfeld aufrufbar ist, um Texteingaben zu machen. Auch die Android-Spracherkennung sendet Gesprochenes ins Internet, um dort die Übersetzung durchführen zu lassen.

Wie beim großen Bruder Galaxy Tab unterstützt das S2 nun im Telefonbuch keine SIM-Kontakte mehr. Wer diese weiternutzen will, muss sie erst über ein Menü ins Telefonbuch importieren. Sonst habe ich im Telefonbuch des S2 keine größeren Veränderungen im Vergleich zum Galaxy S I9000 festgestellt.

Weiterführende Links:
Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 1)

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Testbericht Samsung Galaxy S2 (Teil 1)


Von Rainer am 25. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Das Galaxy S2 ist flacher als der Vorgänger und sieht noch edler aus, wozu auch die zunächst verborgene Menü- und Zurück-Sensortasten beitragen, welche erst nach Aktivieren der Displaybeleuchtung sichtbar werden. Ansonsten wurde das bewährte Design beibehalten, das heißt, man findet Ein/Ausschalter, Home-Taste und Lautstärkeregler am gewohnten Platz.

Im Startbildschirm bemerkt man zunächst kaum Neues. Der Editiermodus, in dem man dem Startbildschirm Widgets, Ordner oder Schnellzugriffe hinzufügt wurde allerdings stark überarbeitet und lässt sich einfacher bedienen. Die Unterscheidung zwischen Samsung- und normalen Android-Widgets, welche den Anwender nur irritierte, hat Samsung dabei fallen gelassen.

Viele Symbole und die Farbgebung in den Menüs hat der Hersteller beim Galaxy S2 überarbeitet. Die teilweise kunterbunten Symbole wurden teilweise durch einfarbige ersetzt. Im Hauptmenü sind zudem die Programmsymbole nicht mehr wie Schaltleisten farbig hinterlegt.

Die Telefonie-Oberfläche des Galaxy S2 ist übrigens praktisch identisch zu der des Galaxy S, weswegen ich dazu keine Worte verlieren brauche. Richtig umgewöhnen muss man sich dagegen in den Einstellungen-Menüs, die völlig umgekrempelt wurden. Viele Dinge heißen nun anders - was ich nervend finde - oder sind an anderer Stelle zu finden. So wurde das Menü "Display und Töne" zum Beispiel in zwei einzelne Menüs "Ton" und "Anzeige" aufgeteilt.

In den nächsten Tagen werde ich über weitere Erfahrungen mit dem Galaxy S2 berichten.

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Microsofts Update für Windows Phone 7 kommt im Herbst


Von Rainer am 25. Juni 2011 zu Android, Google, HTC, Microsoft, Nokia, Samsung, Windows-Phone

Sieben Monate nach der Vorstellung von Microsofts Windows Phone 7 gibt es ein größeres großes Update auf Version 7.1. Insgesamt soll das ab Herbst erhältliche Update 500 Verbesserungen umfassen, darunter Multitasking für Drittanbieter, Spracheingabe von Texten und ein aktualisierter Webbrowser.

Auch wenn praktisch alle namhaften Hersteller wie wie Nokia, HTC und Samsung zu Vertriebspartnern zählt, dürfte es Windows Phone weiterhin schwer haben, eine kritische Masse zu erreichen. So zählt der Microsoft App Store erst 17.000 Programme, während sich zum Beispiel Googles Android Market inzwischen über 340.000 Programme zählt. Genaue Verkaufszahlen für die Endgeräte sind aktuell nicht zu bekommen, angeblich sind es vom Verkaufsstart bis einschließlich erstem Quartal 4 Millionen Stück.

Weiterführende Links:
The Next Web
Windows Phone Thoughts

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Samsung bringt Updates für Galaxy-Handys


Von Rainer am 16. Juni 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Das Samsung Galaxy S2 ist noch kaum auf den Markt, so schiebt der Hersteller schon zwei Updates hinterher. Mit den Updates, die man über die Kies-Software einspielt, reagiert Swype nun schneller, außerdem werden ein Verbindungsfehler und ein Problem mit der automatischen Helligkeitseinstellung beseitigt.

Für die Modelle Galaxy S und Galaxy Tab rollt Samsung außerdem das Update auf Android 2.3 aus. Verbesserungen soll es bei der Multimedia-Wiedergabe geben, die schneller und Akku-schonender wird. Auch die Benutzeroberfläche hat Samsung überarbeitet, sodass Kopier- und Einfügen-Aktionen einfacher zu handhaben sind. Auch hier erfolgt das Update über Samsung Kies, weshalb man dort ab und zu die Update-Funktion ausprobieren sollte.

Weiterführende Links:
Korea IT Times
Samsung Hub

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Das Handbuch zum LG P990 Optimus Speed


Von Rainer am 13. Juni 2011 zu Android, Google, LG Electronics

Bild PIC-1100 hochgeladen von Rainer am 13.05.2011 10:09 Das "Praxisbuch LG P990 Optimus Speed" ist eine umfassende Einführung in alle Funktionen des Android-Handys. Auf über 360 Seiten erläutert das Buch neben den Telefoniefunktionen und dem Telefonbuch auch die mitgelieferten Multimedia-, Internet- und Office-Anwendungen. Ausführlich widmet sich das Buch auch der Nutzung von Twitter, Google Mail und Facebook. Augenmerk legt das Buch zudem auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Praxisbuch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Optimus Speed beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Verfügbarkeit
Das "Praxisbuch LG P990 Optimus Speed" ist ab ca. Juni im Buchhandel erhältlich. Sie können das Buch auch beim Autor als Ebook zum Direktdownload für 9,95 Euro oder als gedrucktes Werk für 19,50 Euro (Lieferzeit 3-4 Tage) erwerben.

Weiterführende Links:
Praxisbuch LG P990 Optimus Speed

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Neuigkeiten von der Google-Konferenz


Von Rainer am 10. Juni 2011 zu Android, Google, HTC, Motorola, Samsung, Sony Ericsson, Tablett

Auf der Google I/O-Konferenz in San Francisco hat der Suchmaschinen-Gigant zahlreiche Neuerungen im Android-Bereich vorgestellt.

Eine der Hauptärgernisse bei Android ist die zunehmende Fragmentierung, denn viele Hersteller stellen Updates nur mit Monaten Verspätung zur Verfügung. Ärgerlich auch, wenn man ein gebrandetes Handy nutzt und umso länger aufs Update warten muss. Zumindest in den USA haben jetzt die Hersteller HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG and Motorola und alle großen Netzbetreiber vereinbart, dass es Updates mindestens 18 Monate nach der Geräteeinführung geben wird. Diese Garantie gilt allerdings nur für Handys, für die das Update technisch sinnvoll ist.

Mit dem neuen Android Open Accessory und zugehörigem Entwicklungskit lassen sich fast beliebige Hardwareerweiterungen über USB oder demnächst Bluetooth mit Android-Handys nutzen. Hardwareerweiterungen von Drittanbietern sollen dann an allen Android-Handys und nicht nur an Modellen bestimmter Hersteller funktionieren.

Unter dem Namen "Ice Cream Sandwich" hat Google Android 2.4 vorgestellt. Das Handy-Betriebssystem übernimmt viele Features von der Tablett-Version "Honeycomb" Android 3.0. Eine weitere Neuigkeit ist der Filmverleih durch den Android Market, der bereits zum Start mit tausenden Titeln prall gefüllt ist, die jeweils 2 bis 4 US-Dollar kosten. Leiht man einen Titel aus, darf man diesen innerhalb von 30 Tagen ansehen, wobei der Nutzer nach der ersten Wiedergabe ein 24 Stunden-Zeitfenster hat, in dem er den Film anschaut.

Weiterführende Links:
Engadget
Pocket Now
Pocketnow

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Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 4)


Von Rainer am 08. Juni 2011 zu Android, LG Electronics

Einige Kleinigkeiten sind mir noch positiv aufgefallen. So kann man im MP3-Player oder der Galerie-Anwendung zwischen den angezeigten, beziehungsweise abgespielten Dateien durch Klopfen gegen die rechte/linke Geräteseite umschalten. Interessant, wenn auch für die meisten Anwender ohne großen Nutzwert ist die Software LG On-Screen Phone, mit der sich das Handy vom PC aus fern steuern lässt.

Nachdem ich das LG P990 Optimus Speed inzwischen seit 3 Wochen ausgiebig testen konnte, lässt sich ein versöhnliches Fazit ziehen. Zwar mögen einige Funktionen, die ich vom Samsung Galaxy S I9000 her kenne fehlen, oder nicht so optimal implementiert sein, im täglichen Einsatz steht das Handy seinen Mann. Gefällt eine mitgelieferte Anwendung nicht, installiere ich einfach einen Ersatz aus dem Android Market.

Fazit
Das LG P990 bewerte ich mit 4 von maximal 5 Punkten. Damit liegt es gleichauf mit dem Galaxy S I9000. Anwender, die Videos und Fotos auf einem großen TV anzeigen möchten, kann das Optimus Speed dank der eingebauten HDMI-Schnittstelle auf jeden Fall empfohlen werden.

Weiterführende Links:
Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 3)

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Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 3)


Von Rainer am 05. Juni 2011 zu Android, Galaxy, LG Electronics, Samsung

Wenig gibt es zur Galerie-Anwendung zu sagen, welche sich beim LG Optimus Speed nur geringfügig von der Version auf dem Samsung Galaxy unterscheidet. Dagegen hat LG beim MP3-Player kräftig Hand angelegt, was sich vor allem bei den Wiedergabelisten (Playlists) zeigt, die sich einfach anlegen und verwalten lassen. Schade, dass vom MP3-Player weder das freie Format Ogg noch das verlustlose FLAC unterstützt werden.

Die DLNA-Funktionen beschreibt das Handbuch nur kurz und schlecht, weshalb ein normaler Anwender kaum eine Chance hat, sie jemals auf dem Optimus Speed zu nutzen. Bei DLNA handelt es sich um einen Industriestandard zur WLAN-Vernetzung von unterschiedlichsten Unterhaltungsgeräten, sodass man beispielsweise ein Video vom Handy direkt auf einem TV oder PC anzeigen kann. Erfolgreich getestet habe ich die Wiedergabe eines Fotoalbums vom LG Optimus Speed auf dem Windows Media Player eines PCs mit Windows 7. Umgekehrt konnte ich auch vom Media Player auf Dateien des Handys zugreifen.

Leider fehlt auf dem Optimus Speed ein Datei-Manager, wie ich ihn vom Samsung Galaxy her kenne. Es finden sich allerdings im Android Market zahlreiche gute und kostenlose Alternativen. Auf dem Optimus Speed lässt sich zur Not auch das Polaris Office dank seiner Verzeichnisanzeige als Datei-Manager nutzen. Das grauenhaft eingedeutschte Polaris Office zeigt übrigens Word-, Excel-, PowerPoint- und PDF-Dateien an, ohne dass man diese editieren kann. Neue Office-Dateien lassen sich aber direkt auf dem Handy in Polaris Office erstellen.

Abgehängt wird das LG Optimus Speed vom Galaxy bei den Eingabemethoden, denn Swype auf dem Galaxy ist einfach schnell und genial zu nutzen. Das LG hat dagegen nur zwei umschaltbare Tastenfelder zu bieten, die aber natürlich trotzdem ihren Zweck erfüllen.

Weiterführende Links:
DLNA
Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 2)

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Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 2)


Von Rainer am 30. Mai 2011 zu Android, Galaxy, Google, LG Electronics, Nokia, Samsung

Eine kleine Korrektur noch zum bereits erwähnten Telefonbuch: Es gibt zwar keine Sperrliste, aber dafür die Option, dass der Kontakt bei Anrufen auf die Mailbox geleitet wird.

Für Facebook und Twitter liefert LG eigene Anwendungen mit, wobei man allerdings auch die originale Facebook-Anwendung aus dem Android Market installieren kann. Twitter und Facebook sind auch über den Webbrowser nutzbar. Die Kontakte aus Facebook, Google und Twitter stehen nach dem Synchronisieren auch im Telefonbuch des LG P990 zur Verfügung. Damit das Telefonbuch übersichtlich bleibt, legt man gleiche Kontakte aus den verschiedenen sozialen Netzwerken zu jeweils einen Kontakt zusammen. Dafür gibt es auch einen Automatismus, den ich aber mangels gleichartiger Kontakte nicht ausprobiert habe.

Die Anwendungen Google Mail und Google Maps haben das selbe Aussehen wie auf anderen Android-Handys. Im Vergleich zu meinem Samsung Galaxy ist jetzt die Umschaltung zwischen den Mail-Ordnern bei Google Mail jetzt endlich einfacher, denn dies geschieht jetzt über eine Schaltleiste am oberen Bildschirmrand. Man sollte auf jeden Fall bei Google Maps ein Update durchführen, um in den Genuss der Navigationsfunktionen zu kommen.

Nicht völlig überzeugt hat mich LGs E-Mail-Anwendung, über die man beispielsweise Nachrichten aus GMX, Hotmail oder anderen Mailkonten abruft. Zum einen ist die Navigation zwischen den E-Mail-Ordnern nur umständlich über ein Menü möglich, zum anderen ist der Hersteller beim E-Mail-Abruf den Weg des geringsten Widerstands gegangen. So lässt sich nicht einstellen, dass abgerufene Nachrichten im Internet-Mail-Konto gelöscht werden. Beim Samsung ist dies dagegen möglich.

Die Kamera-Anwendung liefert ausgezeichnete Fotos, die bei ungünstigen Lichtverhältnissen sogar die Fotos des Nokia N8 schlecht aussehen lassen. Ein richtiger Xenon-Blitz fehlt natürlich, sodass Nachtaufnahmen des Nokia N8 besser aussehen. Begeistert haben mich die zahlreichen Spezialfunktionen der Kamera, zum Beispiel der Panoramamodus, der sechs Aufnahmen zu einer zusammenfasst. Schade, dass LG an einem separaten Auslöser gespart hat. Stattdessen tippt man halt immer auf die Auslöserschaltleiste im Bildschirm.

Weiterführende Links:
Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 1)

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Google Docs für Android


Von Rainer am 28. Mai 2011 zu Android, Google

Auch wenn es nicht jeder kennt oder gar nutzt, ist der Web-basierte Dienst Google Text & Tabellen eine interessante Möglichkeit, die eigenen Dateien online zu bearbeiten. Jetzt hat Google mit Google Docs für Android auch eine passende Anwendung vorgestellt. Neben den Editierfunktionen dürfte die OCR-Funktion interessant sein, bei der man mit der Gerätekamera beispielsweise einer Zeitungsseite aufnimmt, die dann automatisch in Text umgewandelt wird. Aktuell ist Google Docs nur in englischer Sprache im Android Market herunterladbar. Das Programm setzt keine vorherige Anmeldung oder Registrierung voraus, weil das jeweils auf dem Android-Handy aktive Google-Konto genutzt wird.

Weiterführende Links:
Google Text und Tabellen

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Kurzbericht LG P990 Optimus Speed (Teil 1)


Von Rainer am 24. Mai 2011 zu Android, Galaxy, LG Electronics, Samsung

Das Optimus Speed besetzt unter den LG-Handys aktuell die Spitzenposition und konkurriert unter anderem mit dem Samsung Galaxy S9000. In meinen folgenden Berichten ziehe ich einen direkten Vergleich zwischen den beiden Geräten.

Auf dem ersten Blick macht das LG P990 einen wertigen Eindruck, der noch durch die Zierleiste aus Aluminum auf der Rückseite verstärkt wird. Schade, dass wie auch bei den meisten anderen Handys der Oberklasse, der Akkudeckel ziemlich klapprig ausgefallen ist. An Anschlüssen stehen außen neben einer Standard-USB-Buchse auch ein Anschluss für den Kopfhörer und eine HDMI-Buchse zur Verfügung.

Der Standby-Bildschirm lässt sich frei konfigurieren und mit Widgets versehen. Wie beim Galaxy schaltet man durch "Wischen" mit dem Finger zwischen den bis zu sieben Bildschirmseiten um. Beim Galaxy kann man allerdings alternativ einfach durch Antippen der runden Symbole am oberen Bildschirmrand umschalten. Dies ist auch beim LG P990 möglich, indem man kurz die Home-Taste betätigt und dann eines der Vorschaubilder antippt. Ich persönlich finde die beim Galaxy gewählte Umschaltmethode besser.

Bei den Telefoniefunktionen ähneln sich Samsung Galaxy und LG P990 ebenfalls sehr, was angesichts der Android-Basis auch kein Wunder ist. Meiner Ansicht nach sind aber die Kurzwahlen etwas zu versteckt, da man sie nur direkt im Telefonbuch ändern kann. Im Samsung Galaxy ist zudem eine Sperrliste implementiert, um unerwünschte Anrufer anhand ihrer Rufnummer zu blockieren. Dem hat das LG nichts entgegen zu setzen.

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Wann ist Samsung Galaxy S2 erhältlich?


Von Rainer am 23. Mai 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Schaut man in die Webshops verschiedener Händler, soll das Samsung Galaxy S2 in Deutschland erst in der 20. Kalenderwoche, also ab ca. Mitte Mai erhältlich sein. Wer es ganz eilig hat, sich ein Exemplar zu sichern, sollte aber einen Blick ins europäische Ausland werfen. So ist das Galaxy S2 in Großbritannien schon ab 1 Mai im Handel. Kunden des Netzanbieters A1 werden das Gerät ebenfalls Anfang Mai ordern können.

Weiterführende Links:
Samsung Hub

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 6)


Von Rainer am 13. Mai 2011 zu Android, Google, Nokia

Noch viel verbessern muss Nokia an der Unterstützung für soziale Netze, denn im Gegensatz zu Handys mit Android bietet das Nokia N8 hier nur Magerkost: Zugriff auf das Twitter- oder Facebook-Konto hat der Anwender nur über eine separate Anwendung. Im Gegensatz zu Android ist keine Integration der Twitter- oder Facebook-Kontakte im Telefonbuch vorgesehen. Zumindest lassen sich Fotos bequem aus der Kamera-Anwendung, beziehungsweise dem Fotoanzeiger bei Twitter oder Facebook hochladen.

Fazit: Das Nokia N8 schließt zur Konkurrenz von Android & Co. auf, ist aber immer noch an einigen Stellen viel zu kompliziert. Beispielsweise ist der Verwaltung der WLAN- und Mobilfunkdatenverbindungen sehr leistungsfähig, für Laien aber nicht durchschaubar. Auch in den meisten anderen Anwendungen stoße ich immer wieder auf unverständliche Symbole oder Funktionen, die andere Hersteller besser gelöst haben. Hier habe ich den Verdacht, dass Nokia seine Bestandskunden nicht mit drastischen Änderungen vor dem Kopf stoßen will.
Überzeugen kann dagegen die Navigationsanwendung, welche im Gegensatz zu Google Maps auf Android keine permanente Internetverbindung benötigt. Die Kamera mit Xenon-Blitz mag ambitionierte Hobby-Fotografen vielleicht nicht überzeugen, als Ersatz für eine konventionelle kleine Digitalkamera taugt sie allemal. Ich kann nur empfehlen, das N8 vor dem Kauf mal auszuprobieren, denn nicht jedem liegt die Bedienung. Insgesamt gebe ich dem Nokia N8 3 von 5 Punkten.

Weiterführende Links:
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 5)

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Nokia und HTC zeigen neue Handy-Modelle


Von Rainer am 13. Mai 2011 zu Android, HTC, Nokia, Symbian

Das finnische Unternehmen hat die Modelle Nokia X7 und Nokia E6 vorgestellt. Beide Symbian-Handys sind mit einer aktualisierten Benutzeroberfläche ausgestattet. Diese soll in den nächsten Monaten unter anderem auch für das Nokia N8 und weitere Symbian-Modelle von Nokia angeboten werden. Das Display des X7 ist 4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 360 x 640 Pixeln, während das E6 nur ein 2,46 Zoll großes Display aufweist, dafür aber eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln erreicht. Dafür besitzt das E6 eine QWERTZ-Tastatur. Beide Modelle sollen im 2. Quartal 2011 erhältlich sein.

Das Highend-Android-Handy HTC Sensation besitzt ein sogenanntes Aluminium-Unibody-Gehäuse und ein 4,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Verbaut hat HTC einen Qualcomm Snapdragon-Prozessor mit zwei Kernen, der das Handy zu einem der schnellsten auf dem Markt macht. Erhältlich ist das Gerät ab Mai zunächst vom Netzbetreiber Vodafone.

Weiterführende Links:
HTC
Nokia

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 5)


Von Rainer am 30. April 2011 zu Google, Nokia, Symbian

Zum Webbrowser gibt es wenig zu sagen, zumal es gegenüber der Version vom Nokia X6 und 5800 kaum Änderungen gibt. Webseiten werden korrekt angezeigt, es wäre aber wünschenswert, wenn es wie bei Handys von der Konkurrenz eine Spaltenansicht gäbe, die Webseiten passend für das kleine Display umformatiert. Neu ist auch die Unterstützung von mehreren Fenstern, wobei ich allerdings keine Möglichkeit gefunden habe, selber ein neues Fenster anzulegen. Stattdessen öffnet sich nur ein neues Fenster, wenn eine Webseite dieses anfordert. Der Fensterwechsel - es wird immer nur ein Fenster angezeigt - scheint zudem ausgereift.

Für die Installation von Programmen ist der Ovi Market auf dem Nokia N8 vorinstalliert. Es steht dort eine große Auswahl an Spielen und Anwendungen zum Download zur Verfügung, viele Programme sind allerdings kostenpflichtig. Vor dem Herunterladen muss man sich bei Nokia Ovi kostenlos registrieren. Mit dem Ovi-Login kann man sich dann auch auf der Nokia Ovi-Website anmelden, aber dazu komme ich später noch.

Sehr viel aufgeräumt hat Nokia in der E-Mail-Anwendung. Gab es beim Nokia X6 noch die Möglichkeit, E-Mails wahlweise in der Mitteilungen-Anwendung zusammen mit den Kurznachrichten oder in einer separaten Mai-Anwendung zu verwalten, so gibt es jetzt nur noch die Mail-Anwendung. Ein Assistent, der die wichtigsten freien E-Mail-Dienstleister von GMX bis Google Mail kennt unterstützt bei der Mail-Konto-Anlage.

Die Mitteilungen-Anwendung bietet die bereits vom 5800 und X6 bekannte Ordner-Ansicht, bietet aber nun auch eine Thread-Ansicht, bei der alle mit einem Kontakt ausgetauschten SMS in einer Liste untereinander erscheinen.

Weiterführende Links:
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 4)

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 4)


Von Rainer am 28. April 2011 zu Nokia

Die ursprünglich bei den Vorgängern Nokia 5800 und X6 in einer Anwendung zusammengefassten Funktionen zum Anzeigen von Fotos/Videos und zum Abspielen von MP3-Dateien sind jetzt als Einzelanwendungen vorhanden.

Ich finde, dass der MP3-Player für Einsteiger etwas zu kompliziert zu bedienen ist, da er beim Start bereits alle Songs nach Album sortiert anzeigt. Verständlicher wäre ein vorgeschalteter Bildschirm mit Auswahl der Song-Gruppierung nach Genre, Interpret, Album usw. Die Playlist-Verwaltung kann mich ebenfalls nicht so recht überzeugen. Fügt man Songs einer Playlist hinzu, so sieht man nie, welche Songs bereits in die Playlist übernommen wurden.

Ein Higlight des MP3-Players ist der "UKW-Sender", welcher das Audiosignal per Funk an ein beliebiges (Auto-)Radio in der Nähe überträgt. Dazu muss man am Handy nur eine Frequenz einstellen, auf der noch kein Rundfunksender aktiv ist. Je nach Umgebungsbedingungen beträgt die Reichweite des Minisenders im N8 bis zu 3-5 Meter.

Über ein Widget lässt sich der MP3-Player auch direkt im Startbildschirm nutzen.

Weiterführende Links:
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 3)

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 3)


Von Rainer am 26. April 2011 zu Nokia, Symbian

Der Steckplatz für die SIM-Karte befindet sich nicht, wie bei den meisten anderen Handys hinter dem Akku-Deckel, sondern wird links eingesteckt. Wenn Sie häufiger Ihre SIM-Karte auswechseln, werden Sie dies zu schätzen wissen. Der SIM-Kartenwechsel führt allerdings automatisch zu einem Neustart des Handys.

Endlich modernisiert wurde die Menübedienung: Das N8 unterscheidet nicht mehr wie bei den alten Symbian-Handys 5800 und X6 zwischen einfachem und doppeltem Tippen, sodass man ein Menü, das man aufrufen möchte, nicht mehr zweimal hintereinander antippt. Das schwarzblau-grüne Standard-Menüdesign stellt eine riesige Verbesserung gegenüber dem hässlichen grauschwarzen Menüdesign des Nokia X6 und dem rot-schwarzen des 5800 dar. Natürlich lässt sich das Menüdesign über sogenannte Themen, die von vielen Hobbydesignern im Internet zur Installation angeboten werden, umändern.

Das Telefonbuch unterstützt jetzt auch soziale Dienste (auf die ich in späteren Berichten noch eingehe) und kann nicht nur über die Ovi Suite mit Outlook, und Mozilla Thunderbird auf dem PC, sondern auch drahtlos mit Nokias Ovi-Dienst im Internet synchronisieren. Im Telefonbuch kann man Kontakte auch als Favoriten kennzeichnen. Diese sind mit einem Stern markiert und erscheinen als erste Einträge in der Kontaktauflistung.

Inzwischen konnte auch die eingebaute Kamera ihre Dienste bei einigen Anlässen verrichten. Dabei zeigte es sich, dass sie sich von der Bildqualität her nicht vor normalen digitalen Kleinkameras verstecken braucht, zumal auch ein Xeon-Blitz vorhanden ist. Im Vergleich zum Nokia X6 und 5800 besitzt die Kamera mit 12 Megapixeln eine wesentlich höhere Auflösung und eine Gesichtserkennung. Allerdings empfehle ich, die Auflösung auf 3 Megapixel zu beschränken, denn höhere Auflösungen verschwenden meiner Meinung nach nur Platz auf der Speicherkarte.

Weiterführende Links:
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 2)

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CTIA: Zwei neue Samsung Galaxy Tabs


Von Rainer am 24. April 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung, Tablett

Zum Auftakt der Mobilfunkmesse CTIA in Florida hat Samsung neben dem Galaxy Tab 8.9 auch den Galaxy Tab 10.1 gezeigt. Damit sind auch die wesentlichen Unterschiede - 8,9, beziehungsweise 10,1 Zoll-Display - zwischen den Android-Tabletts bereits im Namen erkennbar. Beide Geräte sollen in jeweils zwei Versionen nur mit WLAN und mit WLAN plus Mobilfunk angeboten werden.

Laut dem Vodafone-Blog soll das Galaxy Tab 10.1 in Deutschland bereits ab April für einige Wochen exklusiv bei Vodafone erhältlich sein, allerdings unter der Bezeichnung Galaxy Tab 10.1V. Interessanterweise unterscheidet sich die 10.1V-Version teilweise erheblich vom 10.1, denn es ist mit 10,9 Millimeter statt 8,6 Millimeter etwas dicker und besitzt eine Kamera mit 8 statt 3 Megapixeln. Außerdem lässt Vodafone ein unmodifiziertes Android 3.0 aufspielen, denn Google verbietet derzeit Modifikationen an Android. Dagegen soll das 10.1 auf jeden Fall mit der gewohnten Touchwiz-Oberfläche erscheinen.

Weiterführende Links:
Vodafone Blog

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Samsung bestätigt Galaxy Tab 8.9


Von Rainer am 21. April 2011 zu Android, Galaxy, Samsung, Tablett

Auf der CTIA-Messe in Florida hat Samsung erstmals ein neues Android-Tablett, das Galaxy Tab 8.9, gezeigt. Das Gerät ist nur 8,6 Millimeter dick, wiegt 470 Gramm und besitzt ein 8,9-Zoll-Display mit 1280 x 800 Pixeln Auflösung. Im Gegensatz zu anderen Tabletts mit Android 3.0 "Honeycomb" soll das Galaxy Tab 8.9 mit einer umgemoddelten Benutzeroberfläche ausgestattet sein.

Weiterführende Links:
Samsung Hub

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 2)


Von Rainer am 21. April 2011 zu Android, Nokia, Symbian

Umgewöhnen muss man sich beim N8 bei den Hardwaretasten, denn die Aufleg- und Anruf-Taste fehlen und wurden durch Bildschirmtasten ersetzt. Ich habe mich aber schnell damit zurecht gefunden. Einzige Taste vorne unterhalb des Displays ist die Menütaste, welche zwischen Hauptmenü und Startbildschirm umschaltet und bei längerem Drücken den Taskswitcher aufruft. Zum Sperren/Entsperren des Displays verwendet man, wie von Nokia gewohnt, einen kleinen Schiebeschalter. Alternativ lässt sich das Handy aber auch über die Menütaste mit anschließedem Beätigen einer Bildschirmschaltleiste entsperren. Weitere Tasten auf der rechte Geräteseite sind die Lautstärketasten und die Kamerataste, welche die Kamera aufruft und dort auch Fotos erstellt.

Sehr große Änderungen hat der Startbildschirm des Nokia N8 erfahren. Gibt es bei den Vorgängern Nokia 5800 XpressMusic und Nokia X6 nur vorgefertigte Funktionen, die man im Startbildschirm einblendet, so ist das N8 wesentlich flexibler: Auf den maximal drei umschaltbaren Seiten des Startbildschirms lassen sich jweils bis zu sechs Widgets (von Nokia als "interaktive Elemente" bezeichnet) einfügen. Zur Auswahl stehen unter anderem Widgets für die Uhrzeit und Datum, (englische) Nachrichtenschlagzeilen aus dem Internet, Benachrichtigungen, Schnellstarts, usw. Die Widgets besitzen teilweise eigene Einstellungsmenüs, um Feinanpassungen vorzunehmen. Einige Widgets sind auf das Internet angewiesen, um zum Beispiel das aktuelle Wetter oder Schlagzeilen anzuzeigen. Über das Menü Optionen/Einstellungen im Startbildschirm stellt man daher pauschal ein, ob Widgets aufs Internet zugreifen dürfen oder nicht. Dies gerade für Anwender wichtig, die über keine Mobilfunkflatrate verfügen. Mit dem frei konfigurierbaren Startbildschirm schließt Nokia auf jeden Fall zu den Konkurrenz von Android und Co auf. Weitere Widgets findet man in Nokias Ovi Store.

Renoviert wurde auch der durch längeren Drücken der Menü-Taste aufrufbare Taskswitcher, der nun von jedem gerade aktiven Programm ein aktuelles Vorschaubild anzeigt. Wie von den Vorgängermodellen gewohnt, zeigt auch das Hauptmenü mit einem Kringel bei den Programmsymbolen an, welche Programme gerade im Hintergrund aktiv sind.

Weiterführende Links:
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 1)

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Nokia X7 und Samsung Galaxy S2 Mini gesichtet


Von Rainer am 20. April 2011 zu Android, Galaxy, Nokia, Samsung, Symbian

In den Marketing-Materialien des britischen Mobilnetzbetreibers Three ist das Samsung Galaxy S2 Mini aufgetaucht. Das Gerät mit Android 2.3 darf übrigens nicht mit dem bereits angekündigten Samsung Galaxy Mini verwechselt werden, welches eher dem Lowend-Bereich zuzuordnen ist. Das S2 Mini soll ein 3,7-Zoll-Display und einen 1,3 GHz-Prozessor besitzen. Auch vom Symbian-Handy Nokia X7, dem Nachfolger des N8 gibt es Neues. Das Gerät soll im Juni in Großbritannien bei Three erhältlich sein, nachdem es zunächst aussah, als ob es eingestellt worden wäre.

Weiterführende Links:
Engadget

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Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz


Von Rainer am 20. April 2011 zu Nokia, Symbian

In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen mit dem Nokia N8 berichten. Da ich vorher schon das Nokia 5800 XpressMusic und das Nokia X6 genutzt habe, bietet sich natürlich ein Vergleich mit den Geräten an.

Dank dem matten, schweren, Metallgehäuse macht das N8 einen soliden Eindruck. Dagegen bestehen die Vorgänger aus Plastik und inbesondere beim X6 hat der Hersteller richtig gespart, wie die wabbelige Akkuabdeckung zeigt. Beim N8 kann dagegen der Akkudeckel nicht klappern, denn der Energiespeicher ist fest eingebaut und lässt sich nur vom Hersteller, beziehungsweise einer spezialisierten Werkstatt austauschen.

Die eingebaute Kamera besitzt einen hochwertigen Sensor und einen Xeon-Blitz, weshalb ich jetzt meine alte Digitalkamera zuhause lassen kann. In dunkler Umgebung erstellte Partyfotos haben wegen des vollwertigen Blitzes eine gute Qualität.

Positives gibt es dagegen beim Speicher zu vermelden, denn nachdem beim X6 kein Speicherkartensteckplatz vorhanden war, hat Nokia beim N8 wieder einen eingebaut, der erfreulicherweise von außen zugänglich ist. Angewiesen ist man aber darauf nicht, da breits ein interner Speicher von ca. 14 GB für Benutzerdaten frei ist.

Die Ovi Suite für den Datenabgleich mit dem PC hat in den letzten Monaten eine leichte Überarbeitung erhalten und ist inzwischen etwas übersichtlichlicher. Davon profitieren natürlich auch Besitzer anderer Nokia-Modelle. Meine erste Aktion nach dessen Installation war die Durchführung eines Betriebssystemupdates auf den N8, durch das man problemlos und leicht verständlich geführt wird.

Fortsetzung folgt!

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Apple stellt neues iPad vor


Von Rainer am 02. April 2011 zu Apple

Auf einer Pressekonferenz stellte Apple das iPad 2 vor. Das Gerät besitzt wie der Vorgänger ein 9,7 Zoll-Display und wird in Versionen mit und ohne UMTS-Modul verkauft. Neu sind das etwas geringere Gewicht, sowie die geringere Dicke mit nur 8,8 Millimeter, sowie der laut Apple doppelt so schnelle Prozessor. Ab Ende März soll das iPad 2 auch in Europa erhältlich sein.

Weiterführende Links:
Apple

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Samsung zeigt neues Tablett am 22. März


Von Rainer am 01. April 2011 zu Android, Samsung, Tablett

Auf Samsungs Facebook-Seite ist das Foto eines neuen Tabletts mit der Zahl "78910" aufgetaucht, mit dem der Hersteller bereits vorab für Spannung sorgt. Vermutlich ist "78910" ein Hinweis auf die Größe des verbauten Displays, denn es gibt ja bereits zwei Modelle mit 7, beziehungsweise 10,1 Zoll. Bei dem neuen Gerät könnte demnach ein Display mit 8,9 Zoll vorhanden sein. Vermutlich wird das Tablett, auf dem Android 3.0 Honeycomb laufen dürfte, am 22. März vorgestellt.

Weiterführende Links:
Samsung Hub

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Telekom verkauft Motorola Xoom


Von Rainer am 28. März 2011 zu Android, Motorola, Tablett

Ab Ende April 2011 verkauft die Deutsche Telekom das Motorola Xoom, einen Tablett-Rechner mit 10,1 Zoll Display und Android 3.0. Allerdings will das Unternehmen nur die UMTS-Version anbieten, nicht aber die auf WLAN beschränkte Version des Tabletts. Das ohne Vertrag 700 Euro teure Gerät wird für 90 Tage exklusiv von der Telekom vertrieben.

Weiterführende Links:
Motorola Xoom (Telekom)
Motorola Xoom (US-Website)

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Samsung zeigt Galaxy Tab 10.1 und Galaxy S II


Von Rainer am 13. März 2011 zu Android, Galaxy, Samsung, Tablett

Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hat Samsung zwei neue Android-Modelle vorgestellt.

Das Samsung Galaxy Tab 10.1 besitzt einen 10,1 Zoll großes 1280x800-Display und wiegt 599 Gramm. Weitere interessante Merkmale sind die Stereo-Lautsprecher und die Kameras auf Vorder- und Rückseite mit 2, beziehungsweise 8 Megapixeln Auflösung. Wie das ursprüngliche Galaxy Tab unterstützt das neue Tablett WLAN und Mobilfunk und soll in Varianten mit 16GB und 32GB Speicher ab März auf den Markt kommen. Als Betriebssystem kommt Android 3.0 Honeycomb zum Einsatz.

Nur 8,49 Millimeter ist das Samsung Galaxy S II (GT-I9100) dick. Das 4,27-Zoll-Display hat eine Auflösung von 480x800 Pixeln. Als Erscheinungstermin wird der Februar genannt.

Weiterführende Links:
Techspot

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Nokia und Microsoft: Zwei Fußlahme verbünden sich


Von Rainer am 13. März 2011 zu Google, Microsoft, Nokia, Symbian, Windows-Phone

Der vom neuen Nokia-Chef Stephen Elop angekurbelte Umbau-Prozess hat nicht nur Einfluss auf das Management, wo zahlreiche Manager ersetzt werden, sondern auch auf die Produkte. So wird Nokia künftig auf Microsofts Windows Phone 7 setzen. Laut dem Nokia-Chef hat Microsoft die Entscheidung mit einem Milliardenbetrag beeinflusst. Medienberichte spekulierten zuvor über einen regelrechten Bieterkampf zwischen Microsoft und Google. Während Symbian laut Nokia noch weiter eine Rolle spielen soll, wurde das zusammen mit Intel entwickelte MeeGo-Betriebssystem zu einem Laborprojekt degradiert. Ein ursprünglich für Ende letzten Jahres terminiertes MeeGo-Handy (vermutlich mit den Namen N9-00) mit Intel-Prozessor soll zudem von den Netzbetreibern wegen des schlechten Hardware-Keyboards abgelehnt worden sein. Die Website Techcrunch spekuliert, dass der Intel-Chip zuviel Strom verbraucht und deswegen ein größerer Akku verbaut werden musste, worauf der Platz für eine vernünftige eingebaute Tastatur knapp wurde. Als Ersatz dürfte das N9-01, ein Handy ohne Tastatur, auf dem Markt kommen.

Weiterführende Links:
Heise Newsticker
ORF
Techcrunch

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HP stellt neue Palm-Geräte vor


Von Rainer am 11. März 2011 zu Hewlett Packard, Tablett, WebOS

Mit mehreren neuen Produkten will Hewlett-Packard den Markt für Smartphones und Tabletts aufmischen. Als Betriebssystem verwendet das Unternehmen WebOS, das vor einiger Zeit zusammen mit dem Handy-Hersteller Palm übernommen wurde. Das Tablett Touchpad hat einen 10-Zoll-Display mit 1024 x 768 Pixeln Auflösung, einen Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz und 16 oder 32 Gigabyte Speicher. Neben Varianten des Tabletts mit 3G soll es auch solche nur mit WLAN geben. Beim HP Veer handelt es sich um ein Smartphone mit ausziehbarem Tastenfeld und 2,57 Zoll großem Touchscreen. Das im Frühjahr 2011 erscheinende 3G-Handy hat 8 Gigabyte Speicher, welcher nicht durch SD-Karten erweiterbar ist. Auch das HP Pre 3 besitzt ein ausziehbares Tastenfeld. Im Vergleich zu den bisher erhältlichen Modellen der Pre-Baureihe ist das Display mit rund 3,6 Zoll wesentlich größer. Es sollen im Sommer 2011 Varianten mit 8 oder 16 Gigabyte Speicher angeboten werden.

Weiterführende Links:
HP Pre / Veer
HP Touchpad

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Neue Android-Modelle


Von Rainer am 08. März 2011 zu Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1099 hochgeladen von Rainer am 08.02.2011 21:29 Auf der Facebook-Seite von Sony Ericsson kann man sich bereits einen Eindruck vom Xperia Play machen. Das mit einer ausklappbaren Spielsteuerung ausgerüstete Handy wird am 13. Februar vorgestellt.

Vodafone nimmt laut einem Beitrag auf dem Unternehmens-Blog das Google-Handy Nexus S ins Lieferprogramm. Preis und Verfügbarkeit nennt der Netzbetreiber leider nicht, verspricht aber zumindestens, dass das Gerät kein Branding hat. Das Display ist allerdings kein AMOLED, sondern nur ein Super LCD.

Nachdem bereits die technischen Daten und Produktfotos von Samsung Galaxy Ace, Gio und Mini bekannt waren, hat der Hersteller diese Geräte jetzt offiziell vorgestellt. Die drei Geräte sind in Bezug auf Preis und Leistung unterhalb des Galaxy S angesiedelt. Das Galaxy Mini und Galaxy Ace sind noch diesen Monat lieferbar, das Galaxy Gio ab März. Mit Listenpreisen zwischen 300 bis 400 Euro sind die Handys allerdings vergleichsweise teuer.

Weiterführende Links:
Facebook Sony Ericsson
Produktübersicht Samsung
Vodafone Blog

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Motorola: Keine Updates für einige Modelle


Von Rainer am 08. März 2011 zu Android, Motorola

Für die Android-Handys Flipout und Charm von Motorola wird es kein Update auf Android 2.2 oder höher geben. Besitzer der beiden Handy-Modelle müssen mit Version 2.1 Vorlieb nehmen. Damit enttäuscht Motorola ein weiteres Mal seine Kunden, denn auch für das Milestone XT720 mit Version 1.6 gibt es keine Updates auf eine aktuellere Android-Version. Zumindest Vorfreude dürfte es bei Käufern eines Motorola Milestone geben, für das es ein Update auf Android 2.2 in Vorbereitung ist - allerdings verzögert sich dessen Veröffentlichung laut dem Hersteller bis auf März.

Weiterführende Links:
Golem.de
Golem.de

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Vorabbericht zur MWC


Von Rainer am 31. Februar 2011 zu Android, Apple, BlackBerry, Galaxy, Google, Java, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian, Tablett

Zum Mobile World Congress (MWC) Mitte Februar in Barcelona dürften wieder zahlreiche Neuheiten in punkto Handy und Handybetriebssystemen angekündigt werden. Aber schon vorab lassen einige Firmen schon Infos durchsickern und die (mobile) Welt dreht sich auch ohne Mobile World Congress weiter.

Samsung zeigt auf dem Mobile World Congress verschiedene Galaxy-Handys, die vom Einsteigergerät Galaxy Fit mit 240 x 320 Pixel Display und 600 Megahertz-Prozessor bis zum Mittelklassemodell Galaxy Ace reichent. Genaue technische Daten unter den Links. Außerdem sollen Galaxy Tab 2 und Galaxy S2 präsentiert werden.

Motorola darf man ebenfalls nicht abschreiben. Inzwischen haben die Amerikaner interessante Modelle in der Pipeline, zum Beispiel das Motorola Atrix 4G. Das Android-Handy bietet die üblichen Funktionen, lässt sich aber über eine Dockingstation mit Tastatur und großem Display zu einem Netbook ausbauen. Dabei verzichtet die Dockingstation auf eine eigene Recheneinheit, sondern wird nur über das Handy gesteuert. Für Großbritannien ist das Atrix 4G für das 2. Quartal 2011 angekündigt, dürfte also auch hierzulande irgendwann in den Handel gelangen.

Am 2. Februar will Google mit Version 3.0 "Honycomb" seines Android-Betriebssystems debütieren. Darauf basierende Geräte dürften dann Mitte Februar offiziell werden. Laut einem Bericht im Online-Magazin Engadget unterstützt Android 3.0 nicht nur Tabletts, sondern auch Handys, was die Frage aufwirft, welche Hersteller noch nachträglich ein Upgrade für ihre älteren Handys anbieten könnten.

Marktführer Nokia lässt weiter Federn, wenn man den Presse-Schlagzeilen "... unter Druck", "... muss handeln", usw. glauben darf. Tatsächlich hat Nokia lange geschlafen und wird inzwischen von Apple, RIM und Android bedrängt. Insider spekulieren darüber, dass Nokia die hauseigenen Betriebssystem Symbian und den Nachfolger MeeGo verwerfen und zu Windows Phone oder Android wechseln könnte. Immerhin stammt ja der Nokia-Chef von Microsoft, was zumindest gute Beziehungen zu Microsoft vermuten lässt. Für Nokia wäre die Verwendung eines nicht selbst mitentwickelten Betriebssystems allerdings eine bittere Pille, zumal dann der teuer zugekaufte Kartenanbieter Navteq eventuell keine Zukunft im Konzern mehr hätte. Google Android bringt ja eine eigene Navigation durch Google Maps mit.

Research in Motion (RIM) setzt beim Tablett-Rechner Playbook nicht mehr auf das hauseigene BlackBerry OS, sondern auf das Echtzeitbetriebssystem QNX. Damit einhergehend steht auch ein Wechsel der Java-Engine an, bei der RIM zu Googles Dalvik greifen könnte. Das würde wiederum bedeuten, dass auch die in Java geschriebene Android-Software auf dem Playbook funktioniert.

Weiterführende Links:
Boy Genius Report zum RIM Playbook
Motorola Atrix 4G beim Netzbetreiber AT&T
Motorola Pressemitteilung

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Samsung Galaxy S2 enthüllt


Von Rainer am 20. Februar 2011 zu Android, Galaxy

Eine südkoreanische Website hat einige neue Infos zum Nachfolger des Galaxy S herausgefunden. Das "Galaxy S2" wird unter dem Codenamen "Seine" (wie der französische Fluss) entwickelt und dürfte mit der aktuellsten Android-Version 2.3 Gingerbread ausgestattet sein. Weitere technische Daten sind ein Orion Dualcore-Prozessor (ARM Cortex A9 mit zwei Kernen), der mit 1 Gigahertz Takfrequenz arbeitet. Die Kamera auf der Rückseite des nur 9 Millimeter dicken Smartphones bietet 8 Megapixel Auflösung und nimmt Videos mit 1080p Full HD auf, während das Super AMOLED Display 4,3 Zoll misst.

Weiterführende Links:
GSM Arena
News No Cut

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Kommt das Samsung Galaxy S Mini?


Von Rainer am 18. Februar 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Bild PIC-1098 hochgeladen von Rainer am 18.01.2011 01:30 Laut der Website SamFirmware.com arbeitet Samsung an einen kleinen Bruder des mit mehr als 10 Millionen verkauften Geräten sehr erfolgreichen Android-Handys Galaxy S. Genaue technische Daten des Samsung Galaxy S Mini sind noch unbekannt, man weiß aber schon, dass das Gerät den internen Produktnamen S5830 hat, das Display kleiner ist und die eingebaute Kamera 5 Megapixel Auflösung hat. Vorgestellt werden könnte das Galaxy S Mini nächsten Monat auf dem Mobile World Congress in Barcelona.



Weiterführende Links:
SamFirmware.com

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Custom-ROM für HTC HD2


Von Rainer am 13. Februar 2011 zu Android, HTC, Microsoft, Windows Mobile, Windows-Phone

Fleißige Hacker, die unter dem Namen DFT (Dark Forces Team) arbeiten, haben ein angepasstes ROM mit Windows Phone 7 für das HTC HD2 veröffentlicht. Das HTC HD2 wird vom Hersteller mit Windows Mobile 6.5 ausgeliefert. Angeblich sollen alle Hardwaremerkmale des Geräts, von der Telefonie, bis hin zur Kamera unterstützt werden. Verzichten muss man dagegen auf die Windows Live-Dienste, dass heißt, es lassen sich keine Programme aus dem Microsoft Marketplace herunterladen und auch die Xbox Live-Funktionen bleiben außen vor. Auch das Android-Betriebssystem wird aktuell vom Dark Forces Team für das HD2 portiert. Ich rate generell von inoffiziellen "Updates" für Handys ab, da man fast immer an der ein- oder anderen Stelle auf Probleme stößt, die sich nicht lösen lassen.

Weiterführende Links:
Dark Forces Team Windows Phone 7 für HTC HD2

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Bunter Tablett-Reigen


Von Rainer am 08. Februar 2011 zu Android, Apple, Asus, Dell, Galaxy, Google, LG Electronics, Microsoft, Motorola, Samsung, Tablett, Toshiba

Das neue Jahr scheint tatsächlich den Durchbruch für Tablett-Rechner zu bringen. Darauf wartet diese Geräteklasse schon lange, denn seit vielen Jahren findet man auf jeder größeren Computer- oder Unterhaltungselektronikmesse größere und kleinere Firmen, die ihre Tablett-PCs anpreisen. In der Vergangenheit hatten die Tabletts allerdings meist so ihre Macken, sei es, dass der Prozessor zu langsam, die Akkulaufzeit zu gering, der Verkaufspreis zu hoch oder die mitgelieferte Software unbrauchbar war, was die Geräte dann meist zu Nischenlösungen, beispielsweise für die Datenerfassung in Industrie und Handel verdammte. Bei Privatanwendern waren Tabletts also nur selten zu finden.

Gutes Marketing und eine überzeugende Kombination aus Hard- und Software machte im abgelaufenden Jahr das Apple iPad zum Renner. Exakte Zahlen liegen mir nicht vor, aber es dürften ca. 13-14 Millionen Stück in Kundenhände gelangt sein. Natürlich lockt Erfolg schnell auch die Verfolger auf den Plan. Zu den ersten interessanten und im Handel gut laufenden Konkurrenten zählen das Samsung Galaxy Tab und die verschiedenen Archos-Mediaplayer. Beide Hersteller setzen dabei auf das Android-Betriebssystem, wobei das Galaxy Tab auch Telefonfunktionalität bietet.

Das Android-Betriebssystem ist bisher nur für Smartphones optimiert. Erst mit Version Android 3.0, aka Honeycomb, steht eine für Tabletts geeignete Version zur Verfügung. Offiziell erhältlich ist Android 3.0 zwar noch nicht, aber Google verspricht die Auslieferung noch dieses Jahr. Samsung könnte dann zum Beispiel für sein Galaxy Tab auch ein Update auf 3.0 ermöglichen. Übrigens soll Android 3.0 entgegen den zuvor in den Medien verbreiteten Gerüchten keinen Dualcore-Prozessor voraussetzen (Quelle), was die Zahl der updatebaren Handys erheblich eingeschränkt hätte. Jetzt hängt es nur von den jeweiligen Herstellern ab, ob sie sich für bereits verkaufte Android-Geräte die Mühe einer Firmware-Anpassung machen.

Aber jetzt zu den neu vorgestellten Android-Tabletts:

Mit dem Dell Streak 7 erweitert der US-Hersteller seine Modellpalette um ein Tablett mit Mobilfunkfunktion, das dem Nutzer allerdings angesichts der geringen Displayauflösung von 800x480 Pixeln wohl kaum viel Freude machen wird. Ab Mitte Januar wird das Gerät zunächst in den USA erhältlich sein, später soll eine 10-Zoll-Variante folgen.

Gerüchte um ein Galaxy Tab 2 mit einem 10 Zoll-Display haben sich bisher nicht bestätigt; in den USA verkauft ein Netzbetreiber allerdings demnächst eine etwas aufgemotzte Version des Galaxy Tab mit verbesserter Kamera (3 statt 5 Megapixel), geringfügig schnellerem Prozessor und dem neuen Mobilfunkstandard LTE.

Für das Motorola Xoom, einem Tablett mit 10 Zoll Display und 1280x800 Pixeln Auflösung nennt der Hersteller als US-Liefertermin den April. Android 3.0 soll bereits vorinstalliert sein. Eine Besonderheit ist die spätere Erweiterbarkeit, denn zunächst unterstützt es den Mobilfunkstandard UMTS, später soll dann über ein Steckmodul LTE nachrüstbar sein. Zur Erhältlichkeit außerhalb der USA gibt es noch keine Infos.

Asus kündigte verschiedene Tabletts gleichzeitig an: Das Asus Eee Slate EP121 verwendet als Betriebssystem Microsoft Windows 7 und ist erhältlich mit 32 oder 64 GB SSD-Speicher und bis zu 4 GB RAM. Das Display mit 12 Zoll hat 1280x800 Pixel Auflösung. Windows kann in der Version 7 auf Tabletts aber noch nicht überzeugen. Ein 10 Zoll Display besitzt das Android-Tablett Eee Pad Transformer, welches sich über eine ansteckbare Tastatur wie ein Netbook nutzen lässt. Auch ein Gerät mit 7 Zoll-Display hat Asus mit dem Eee Pad MeMo neu im Programm. Alle Asus-Tabletts haben kein Mobilfunkmodul und nutzen für den Internetzugang WLAN.

Weitere Firmen, die sich in 2011 mit Tabletts bemerkbar machen dürften, sind Toshiba, LG Electronics und Lenovo.

Weiterführende Links:
Asus
Dell Streak 7
Motorola Xoom
Toshiba (auf Engadget)

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Google Nexus S auch als Samsung GT-I9003 geplant?


Von Rainer am 04. Februar 2011 zu Android, Google, Samsung

Während das von Samsung hergestellte und kürzlich angekündigte Android-Handy Google Nexus S in Deutschland schon vereinzelt in Händlerpreislisten auftaucht, scheint Samsung bereits einen Ableger vorzubereiten: Das Samsung GT-I90003 ist fast baugleich zum Nexus S, unterstützt aber statt Dualband-UMS auch Triband-UMTS (900/1900/2100 MHz). Verzichten muss man aber auf das AMOLED-Display, das gegen ein Super LCD ersetzt wurde. Wie bei Samsung üblich, dürfte das GT-I90003 zur Einführung aus Marketinggründen noch einen schöneren Gerätenamen erhalten.

Weiterführende Links:
The Unwired

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