Laut der Website Engadget bereitet Sony Ericsson eine mobile Spielkonsole auf Android-Basis vor. Das Gerät ist als Slider ausgeführt, das heißt, die statt einer Tastatur vorhadenen Bedienelemente sind herausziehbar. An Bedienelementen soll das Gerät die PSP-typischen Tasten und das D-Pad, statt dem Analog-Joystick aber ein "langes Touchpad" besitzen. Angeblich ist das Display zwischen 3,7 bis 4,1 Zoll groß. Für die Android-Konsole optimierte Spiele ist ein neuer Bereich im Android Market geplant, der später dann auch für Android-Geräte anderer Hersteller offen stehen soll, sofern deren Geräte die Spezifikationen, unter anderem für die Tastenbelegung, erfüllen. Unklar ist noch der Erscheinungstermin dieser ungewöhnlichen Spielkonsole, sie könnte aber bereits im Oktober angekündigt werden.
Wie die koreanische Website JoongAng Daily berichtet, dürfte Samsung das lang erwartete Android-Tablett zur IFA (3. bis 8. September) in Berlin vorstellen. Laut Insidern wurde das Tablett zunächst "S-Pad" genannt, soll jetzt aber den Nicknamen "Galaxy Tab" tragen. Neben einem 7-Zoll-Touchdisplay zeichnet sich das Android-Tablett durch seine Videotelefonie-Funktion aus. In Korea soll das Gerät ab dem dritten Quartal 2010 auf den Markt kommen.
Trotz der Ankündigung, nur die von Palm übernommene WebOS-Plattform für Smartphones zu verwenden, scheint Hewlett Packard weiterhin Pläne für ein Android-Tablett zu verfolgen. Ursprünglich hatte das Unternehmen ja mit der Palm-Übernahme die Pläne für das Android-Tablett verworfen. Es wird nun berichtet, dass HP in den USA das Android-Tablett "eStation Zeen" mit einer HP-spezifischen Benutzeroberfläche zusammen mit einem Drucker für 399 US-Dollar verkaufen will. Ob die Gerüchte so stimmen, dürfte sich wohl in einigen Wochen zeigen. Tabletts mit WebOS und Windows 7 sollen aber ebenfalls in Vorbereitung sein.
Die Website Neowin berichtet, dass Microsoft in Australien Ende August den Vermarktungsstart von Windows Phone 7 zelebrieren könnte. Andere Microsoft-Niederlassungen dürften weltweit während des selben Zeitraums entsprechende Veranstaltungen durchführen.
Da Microsoft die Hersteller beim Gerätedesign extrem durch Vorgaben eingeschränkt hat, würde es mich nicht wundern, wenn es auch beim Vermarktungsstart im Gleichmarsch vorangeht, also alle Hersteller ihre Geräte zeitnah liefern können.
Die vielen von Microsoft veröffentlichten Info-Schnippsel lassen ja ein durchdachtes Design erkennen. Ob das aber gegen Android oder iPhone reicht, muss sich erst noch zeigen, zumal Microsoft in einer völlig veränderten Welt antritt, in der die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook und Googles Internetanwendungen (u.a. Google Maps, Google Mail) eine sehr starke Rolle spielen. Microsoft muss da bei eingefleischten Google Mail-Nutzern schon einige Überzeugungsarbeit leisten. Bei der derzeit noch aktuellen Gerätegeneration mit Windows Mobile erscheinen im Vergleich mit Android nicht nur die für Fingerbedienung ungeeignete Touchscreen-Menüs anachronistisch, sondern auch das dahinterliegende Konzept: Wer synchronisiert schon umständlich seine Kontakte und Termine mit dem PC, wenn dies auch über das Internet funktioniert?
Auch das HTC Desire HD absolvierte jetzt sein Video-Debüt. Zu diesem Gerät sind ja schon einige technische Daten in den vergangenen Tagen im Web bekannt geworden.
Meiner Ansicht nach nutzen die Hersteller die Blogger inzwischen sehr aktiv, um Interesse für ihre Neuentwicklungen zu wecken. Anders kann man sich die vielen Info-Schnippsel, Fotos und Videos kaum erklären. Ich warte jetzt darauf, dass man mir mal so ein tolles Gerät zuschickt...
Der Markteinführungstermin für Windows Phone 7 rückt näher und damit tauchen mit fast jedem Tag neue Informationen zu den entsprechenden Windows Phones auf. Diesmal ist es ein Video zum HTC Schubert, das mit einem Metallgehäuse ausgestattet ist.
Auf der CommunicAsia, einer Messe in Singapur, hat Samsung ein "Convergence Multimedia Phone" mit der Modellbezeichnung SMT-i9000 vorgeführt. Ein Video zeigt, was das Gerät so alles kann. Ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei diesem Gerät um eines der Produkte handelt, die Samsung am 11. August auf einer Veranstaltung in New York offiziell vorstellt, zumal das gezeigte Tablett keinen Prototypen-Eindruck machte. Dagegen spricht, dass der Hersteller beim präsentierten Tablett keine Angaben zum verwendeten Funknetz machte und das Betriebssystem offenbar nicht auf Android basiert. Laut den Gerüchten soll Samsung aber ein Android-Tablett vorstellen.
Die technischen Daten:
- 7 Zoll Touchdisplay
- Videotelefonie
- WLAN, Bluetooth
- Multimedia-Wiedergabe (Video, Musik, Foto)
Interessante Theorie: Im XML-Code der HTC-Website haben findige Hacker Hinweise auf das HTC Spark gefunden. Dass ein HTC Spark mit Windows Phone auf den Markt kommt, ist natürlich erstmal keine große Neuigkeit, weil über das Gerät schon Anfang Juni spekuliert worden ist. Neu ist aber das Indiz und hier kommt der XML-Code der HTC-Website ins Spiel, dass das Handy als "Worldphone" auch in Europa in die Läden kommen könnte, denn es unterstützt demnach auch GSM. Weitere Informationen zu den technischen Daten des HTC Spark gibt es noch nicht.
AndroidGuys.com zeigt viele Fotos eines noch namenslosen Slider-Handys von HTC, das vom amerikanischen Netzbetreiber Verizon vermutlich ab Anfang 2011 erhältlich ist. Der vorliegende Prototyp wird mit einer SIM-Karte betrieben, was die Vermutung nahelegt, dass das Gerät später auch in Europa in die Läden kommt. An technischen Daten sind bereits bekannt:
- 4-Zoll-Display
- 4-zeiliges QWERTY-Tastenfeld
- vermutlich 1,2 GHz-Prozessor
Blogger und Foren in Asien berichten über ein neues HTC-Handy, das HTC Desire HD, zu dem schon zahlreiche technische Daten bekannt geworden sind. Auch ein Foto vom Gerät gibt es schon:
- Betriebssystem Android 2.2
- 4,3 Zoll WVGA-Touchscreen
- 8 Megapixel-Kamera mit HD-Videoaufnahme
- Videoplayer unterstützt XVID-Format
- 1 GHz Qualcomm-Prozessor
- Unterstützung für Adobe Flash 10.1
- 4 Gigabyte Speicher
- Aluminium-Gehäuse
- SRS-Surround (Klangverbesserung)
- vermutlich erhältlich ab Oktober
Von einem Blogger aus Pakistan stammt das Foto eines Asus Handys mit Windows Phone 7. Bei dem Gerät soll es sich um einen Prototypen handeln, den ein Bruder des Bloggers, der vielleicht bei Asus arbeitet, mitgebracht hatte. Natürlich lässt sich die Echtheit nicht abschätzen, aber verschiedene Kommentatoren haben sich trotzdem dem Foto angenommen: Das Gehäuse des abgebildeten Handys besteht aus gebürstetem Metall und man erkennt auch das von Microsoft in den strikten Design-Richtlinien vorgegebene 3-Tasten-Layout. Beim 3,5 Zoll-Display dürfte es sich um die OLED-Variante handeln, die eine Auflösung von 480x800 Pixeln hat. Erste Geräte mit Windows Phone 7, und damit wohl auch von Asus, werden zum Jahresende erwartet.
Der Ausflug des Navi-Geräte-Herstellers Garmin in den Handy-Markt scheint wohl daneben zu gehen, wie Engadget herausgefunden hat. So hat Garmin mit den in Kooperation mit Asus entwickeltem Navi-Handys der Marke Nüvifone in den letzten 3 Monaten gerade einmal 27 Millionen US-Dollar Umsatz generiert. Wenn man jetzt mal einen Verkaufspreis von 250 US-Dollar (nur grob geschätzt) annimmt, wären das also ca. 36000 Geräte, die weltweit (!) im Monat verkauft worden sind. Auf diesem Wege wird also Garmin kaum größere Gewinne mit dem Gerät einfahren.
Es ist natürlich müßig zu spekulieren, worauf Garmins Misserfolg zurückzuführen ist. Sicherlich spielt eine Rolle, dass Garmin im Handy-Markt keinen Namen hat, aber auch die steigende Konkurrenz durch Navigationssoftware, die auf Nokia- und Android-Handys vorinstalliert, beziehungsweise kostenlos vom Hersteller verfügbar ist, dürfte Einfluss haben. Ich persönlich finde auch den Produktnamen "Nüvifone" ziemlich grausam.
Das Android-Smartphone Dell Streak mit 5 Zoll großem Display ist ab sofort im Handel verfügbar. Das mit UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS, Kompass, Helligkeitssensor und zwei Kameras ausgestattete Gerät kostet soll laut Hersteller rund 600 Euro in einer Version mit 8 Gigabyte Speicher kosten.
Entertainment, Internet-Nutzung und Navigation in einem: Dell präsentiert Streak
Frankfurt am Main, 5. August 2010 - Dell Streak ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar: online direkt bei Dell sowie in ausgewählten Media Märkten. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 12,7 cm (5 Zoll) ist Streak ideal geeignet für die komfortable Internet-Nutzung unterwegs.
Streak (http://www.dell.de/streak) ist die ideale Wahl für alle, die auch unterwegs nicht auf die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters verzichten möchten. Das Gerät eignet sich für Geschäftsreisende und Studenten ebenso wie für Privatnutzer, die die vielfältigen Entertainment-Features wie auf einem Notebook nutzen möchten.
Integriertes WLAN, Bluetooth und natürlich UMTS machen die Internet-Anbindung zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort zum Kinderspiel. Mit Freunden und der Familie kann man so immer und überall per E-Mail, Instant Messaging oder telefonisch in Kontakt bleiben.
Highlight des Tablet ist das große Multi-Touch-WVGA-Display mit einer Diagonalen von 12,7 cm und einer hohen Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Das oft umständliche Webseiten-Zoomen bei kleineren Smartphones gehört damit der Vergangenheit an. Beste Darstellungsqualität in benutzerfreundlicher Größe bietet das Display natürlich auch für die inzwischen bereits über 50.000 Android-Market-Apps. Vorinstalliert sind auf dem Gerät bereits Google Maps und die Social-Media-Apps Twitter, Facebook und YouTube. Das Display ist durch das verwendete kratzfeste Gorilla-Glas zudem extrem widerstandsfähig. Display-Schutzfolien werden damit überflüssig.
Ein weiteres Feature ist das integrierte GPS, mit dem entsprechende Dienste wie die kostenlose Echtzeit-Navigation mit Google Maps genutzt werden können. Auch Speicherplatz bietet Streak zur Genüge: Neben dem internen 2-GB-Speicher gehört eine Micro-SD-Karte mit 16 GB zur Standardausstattung des Tablet. Zudem kommt Streak gleich mit zwei Kameras, einer hochauflösenden 5-MP-Autofokus-Kamera auf der Rückseite und einer VGA-Kamera für Videotelefonate auf der Vorderseite.
Angetrieben wird Streak von einem 1-GHz-Qualcomm-Snapdragon-Prozessor, der die Performance eines Notebooks in einem Gerät im Taschenformat bietet. Als Betriebssystem ist Googles Android vorinstalliert.
Phil Bryant, Vice President and General Manager Dell EMEA Consumer, betont: ''ie erfolgreiche Markteinführung von Streak in Großbritannien im Mai dieses Jahres hat uns klar gezeigt, dass eine große Nachfrage nach Geräten besteht, die Features in den Bereichen Entertainment, Social Networking und Navigation bieten - und die zudem Funktionen eines Smartphones enthalten. Unser neues Streak ist die perfekte Lösung für Anwender, die ein ultraportables Gerät suchen, mit dem sie - wie beim Notebook gewohnt - komfortabel im Internet surfen können.''
Ausgewählte Spezifikationen im Überblick:
* Android-Plattform mit Android Market
* ARM-basierter 1-GHz-Prozessor Qualcomm Snapdragon
* WLAN 802.11b/g und Bluetooth
* UMTS, EDGE, GPRS, GPS für Navigationsdienste
* 5-MP-Autofokus-Kamera mit Doppel-LED-Leuchte
* Micro-SD-Speicherkarte mit 16 GB
* Verfügbar in Carbon Black oder Cherry Red.
Das Dell Streak ist ab 599 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) verfügbar.
Zum von Nokia vorangetriebenen Symbian-Betriebssystem sind im Nokia-Entwicklerforum die genauen Spezfikationen veröffentlicht worden und inzwischen konnten auch Außenstehende einen Blick auf das neue Betriebssystem werfen. Symbian^3 löst das viel gescholtene S60 5th Edition ab, mit dem Nokia ab 2008 erstmals eigene Handys mit Touchscreen-Displays ausgestattet hat.
Was aber ist an Symbian^3 neu? Als Erstes fällt die konsistentere Bedienung auf, denn in den Menüs ist es nicht mehr notwendig, zweimal einen Menüeintrag anzutippen, um eine Funktion auszulösen. Endlich nimmt auch die Gestensteuerung Einzug, die bei anderen Handy-Betriebssystemen längst Standard ist. Hardwarebeschleunigte Grafik und eine optimierte Speicherverwaltung verhindern, dass die Benutzeroberfläche oder Anwendungen träge reagieren. Im Startbildschirm, der nun, wie die Wettbewerber, mehrere Bildschirmseiten unterstützt, lassen sich zudem Widgets anlegen. Dies sind nur die wichtigsten Neuerungen. Symbian^3 hat also erheblich aufgeholt. Wie gut sich das Betriebssystem tatsächlich im Alltag schlägt, wird sich zeigen, wenn Nokia das N8 im dritten Quartal diesen Jahres auf den Markt bringt.
Mit dem neuen Torch geht der Hersteller Research in Motion (RIM) auch auf die Bedürfnisse von Privatanwendern ein. Das Gerät besitzt ein 3,2 Zoll großes Touchdisplay mit 360 x 480 Pixeln Auflösung, eine Kamera mit Autofokus, und unterstützt neben der Telefonie die in dieser Klasse üblichen Funkstandards Bluetooth und WLAN. Überarbeitet wurde das BlackBerry-Betriebssystem, das nun in der Version 6 vorliegt. Die älteren Modelle Blackberry Bold 9700 und Blackberry Pearl 3G sollen sich ebenfalls auf das neue Betriebssystem upgraden lassen. In den USA ist das Torch 9800 ab 12. August beim Netzbetreiber AT&T erhältlich.
Seit Tagen machen sich viele Blogger Gedanken über die am 11 August auf einer Samsung-Veranstaltung vorgestellten Produkte. Neben dem Tablett-Rechner Samsung Galaxy Tab könnte das Unternehmen auch einen Mediaplayer namens "YP-MB2" präsentieren. Das Gerät auf Basis von Android 2.1 soll dem Samsung Galaxy ähneln, aber auf Telefonie-Funktionalität verzichten. Dafür dürfte das Gerät 4-Zoll-Display, GPS, Bluetooth, WLAN, 3-Megapixel-Kamera und Unterstützung für die wichtigsten Media-Formate, darunter auch DivX, XviD, OGG and FLAC bieten. Zum Marktstart soll das Gerät, welches mit Sicherheit nicht unter dem Samsung-Produktcode "YP-MB2" erscheint, mit 8, 16 oder 32 Gigabyte Speicherplatz in den Verkauf gehen.
Der Börseninformationsdienst Bloomberg hat interessante Details zu RIMs geplantem Tablett-Rechner zusammengetragen: Das vermutlich als "Blackpad" vermarktete Gerät soll ein 9,7 Zoll großes Display aufweisen und an Funktechniken WLAN und Bluetooth unterstützen. Für den Internetzugang über das Mobilfunknetz ist dagegen ein Handy nötig, das über Bluetooth mit dem Tablett verbunden sein muss. Videotelefonate sollen mit dem vermutlich ab November für 499 US-Dollar in den USA angebotenen Tablett dank zweier Kameras an Vorder- und Rückseite ebenfalls möglich sein.
Auf einer Veranstaltung, die für den 11. August terminiert ist, will Samsung in New York neue Produkte vorstellen. Laut der Gerüchteküche, die auch Samsung durch vorab durchgesickerte Info-Häppchen anheizt, dürfte dort ein Tablett mit Android gezeigt werden. Das Gerät könnte ein 7 Zoll-Touchdisplay, GPS, eingebaute Kamera, sowie Frontkamera für Videotelefonie, WLAN und das Betriebssystem Android 2.2 (Codename Froyo) aufweisen. Auch Mobiltelefonie soll das Gerät unterstützen. Kommentieren oder Frage stellen
Handys mit Windows Phone 7 schon ab September erhältlich
Microsoft hat bisher kein genaues Datum für die Markteinführung von Geräten mit Windows Phone 7 genannt. Stattdessen hieß es immer, dass man mit der Urlaubssaison rechnen könne, was Oktober oder November heißen würde. Microsofts Vizepräsident Mich Matthews soll allerdings den Oktober erwähnt haben, auch wenn es dafür wiederum keine offizielle Bestätigung gibt. Nun gibt es aus dem Umfeld des Netzbetreibers AT&T Hinweise, dass bereits im September mit ersten Windows Phone 7-Geräten zu rechnen ist. Zumindest von LG Electronics soll dazu inzwischen auch die offizielle Bestätigung für einen Oktobertermin vorliegen.
In den letzten Tagen wurde viel über das "Jackeey Wallpaper" berichtet, eine App für Android, die angeblich persönliche Daten des Nutzers an einen Server in China sendet. Google hat auf die Warnmeldungen reagiert und die App aus seinem Android Market verbannt. Die App hatte natürlich auch zu heftigen Diskussionen über die Sicherheit vor schädlicher Software im Android Market geführt.
Die Website AndroidTapp hat jetzt ein Interview mit dem Entwickler der angeblichen Schadsoftware geführt. Dieser bestreitet, dass Jackeey Wallpaper Schadfunktionen enthalte, denn es würden nur einige Daten zum verwendeten Handymodell, Geräte-ID, Telefonnummer, usw., aber keinerlei persönliche Daten ausgelesen. Grund dafür wäre eine Favoriten-Funktion, die es notwendig mache, den Handybesitzer zu identifizieren.
Sollte die Darstellung des Entwicklers stimmen, handelt es sich wohl um einen Sturm im Wasserglas. Vielleicht hätten die Sicherheitsforscher von Lookout, die mit ihrer Malware-Warnung die Welt aufgeschreckt haben, weniger Panikmache betreiben sollen.
Mit jeder Woche werden immer mehr Details zu den kommenden Windows Phone 7-Handys bekannt. Das entsprechende Samsung-Gerät, von dem es auch schon Fotos gibt, soll SGH-i917, beziehungsweise Cetus, heißen. Features sind ein 4 Zoll große OLED-Display, GPS, eine 5 Megapixel-Kamera und eine Frontkamera (für Videotelefonie). Preis und Erscheinungsdatum sind noch unbekannt.
Alle Besitzer eines Samsung Wave können sich jetzt ab 30 Euro eine lebenslanges Navigationsabo mit Route 66 kaufen. Derzeit ist Route 66 als 30-tätige Testversion auf den Wave-Handys vorinstalliert. 30 Euro kostet die Version mit einem Land, West- oder Osteuropa 40 Euro und ganz Europa 50 Euro. Es ist nicht möglich, die Lizenz auf ein anderes Gerät zu transferieren und aktuell läuft das Angebot bis Jahresende 2010.
Neben Hewlett Packard, das ein WebOS-Tablett entwickelt, wollen nun auch LG Electronics und RIM (Research in Motion) zum Jahresende eigene Tablett-Rechner auf den Markt bringen. Laut LG ist der Vermarktungsstart eines Android-basierten Tabletts für das 4. Quartal 2010, vermutlich also zum Weihnachtsgeschäft, geplant. Auch RIM plant offenbar eine Art BlackBeryy-Tablett unter dem Namen BlackPad. Laut einem älteren Bericht von Mai 2010 auf Boy Genius soll das Tablett noch deutlich vor Weihnachten erscheinen und mit einem 8,9 Zoll Schwarzweißdisplay ausgestattet sein. Demnach soll das RIM-Tablett weniger als eigenständiges Gerät funktionieren, als vielmehr ein Zusatzgerät ohne Mobilfunkverbindung, das Daten beispielsweise per Bluetooth oder WLAN erhält.
Ein weiterer "Big Player" aus alten PDA-Tagen kehrt zurück: In den USA beginnt der Computerkonzern Dell in zwei Wochen mit der Auslieferung des Android-Handys Dell Aero. Im Vergleich zur Konkurrenz verzichtet das Gerät allerdings auf Superlative wie einen schnellen Prozessor oder ein großes Display. Laut Dell ist das Aero mit einem 3,5 Zoll großem kapazitivem Display, sowie einem 624 MHz-Prozessor ausgestattet. Zum Lieferumfang gehört auch ein spezieller Stylus. Bisher ist unklar, ob und wann das Dell Aero auch bei uns erscheint.
Erste Fotos und Infos zu HTCs erstem Windows Phone 7 weisen darauf hin, dass das Handy keine HTC Sense-Benutzeroberfläche haben wird. Laut der Website Engadget soll das HTC-Handy technisch dem Android-Handy HTC Desire ähneln. Neben dem 3,7 Zoll großem DSLCD-Display, einen 1-Gigahertz-Prozessor und einer 8-Megapixel-Kamera besitzt das Gerät 4 Gigabyte Flash-Speicher.
Das "Praxisbuch Samsung Galaxy S I9000" erläutert auf mehr als 320 Seiten alle Funktionen des Samsung-Smartphones. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy S beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.
Neben einer Einführung in die Telefoniefunktionen und des Telefonbuchs, erfährt der Leser u.a. wie er die Sprachsteuerung und die integrierten Funktionen für den Zugriff auf die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook nutzt. In weiteren Kapiteln werden die mitgelieferten Anwendungen mit praktischen Beispielen vorgestellt. Die optimale Nutzung von Internetverbindungen auf dem Galaxy S, sowie der E-Mail-Anwendung und des Webbrowsers, stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar.
Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN. Augenmerk legt das Buch auch auf die Anpassung des Galaxy S an Anwenderbedürfnisse. So werden alle in der Einstellen-Anwendung vorhandenen Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Praxisbuch auch Nutzungsbeispiele gibt.
Ab Anfang August wird das Praxisbuch auch gedruckt für 19,50 Euro (ISBN 9783938036419) im Buchhandel verkauft. Man kann es aber bereits jetzt versandkostenfrei beim Palmtop & Smartphone-Magazin erwerben (nur für Kunden aus Deutschland). Die genannten Preise verstehen sich inkl. Mwst.
Hewlett Packard will für eigene Handys künftig weder Microsofts neues Windows Phone 7, noch Android einsetzen. Damit hat Microsoft einen wichtigen Kunden für sein Mobilcomputer-Betriebssystem verloren. Ich habe aber so meine Zweifel, ob HP gegen die mächtige Konkurrenz durch Samsung, HTC, usw. angekommt, die sehr erfolgreich Android-Handys verkaufen, zumal das Handy-Geschäft von HP schon seit Jahren erfolglos vor sich hindümpelt.
Smartphones auf Basis von Android 3.0 und Microsoft Windows Phone 7 könnten gleichzeitig auf den Markt kommen, berichtet das asiatische Online-Magazin Digitimes. Die Geräte sollen Prozessoren mit mehr als 1 Gigahertz und Displays größer als 3,5 Zoll aufweisen. Zu den Herstellern, die im vierten Quartal 2010 Geräte für Windows 7 und Android 3.0 auf den Markt bringen, zählen Asus, Acer und HTC.
Während Android-Handys sich derzeit ausgezeichnet verkaufen, muss Microsoft bei Windows Phone 7 praktisch von vorne anfangen, da sich das Betriebssystem verspätet hat und das aktuelle Windows Mobile 6.5 nicht mehr konkurrenzfähig ist. Erste "Kunden" von Windows Phone 7 sind übrigens die 92.000 Microsoft-Mitarbeiter, an die das Unternehmen kostenlos entsprechende Handys verteilen will.
Das in den USA verkaufte Android-Handy Motorola Droid X (baugleich zum Milestone XT720) soll eine sogenannte eFuse besitzen, welche unautorisierte - sprich gehacktes Betriebssystem - blockiert. Bei der eFuse handelt es sich um einen Chip, der die Firmware im Hintergrund auf Änderungen prüft und gegebenenfalls den Bootprozess stoppt. Motorola sagte dazu auf Anfrage: "...wenn ein Gerät versucht mit unzulässiger Software (Anm. Betriebssystem) zu starten, wird es in den Recovery-Modus gehen und kann erneut gebootet werden, sobald eine zulässige Software reinstalliert ist".
Rund um die Handys von HTC hat sich inzwischen eine bunte Szene etabliert, welche das Betriebssystem modifiziert. HTC hat meines Wissens erst einmal eine Website dazu aufgefordert, künftig keine gehackten ROMS mehr anzubieten. Motorola scheint dagegen den "harten" Weg zu gehen und unterbindet die Hacks direkt im Ansatz.
Im vierten Quartal 2010 sollte eigentlich ein Android-basierter Tablett-Rechner von Hewlett Packard auf den Markt kommen, woraus aber jetzt nichts wird. Laut der Website All Things Digital wurde das Android-Tablett zugunsten eines WebOS-Tabletts zurückgestellt. Dies erscheint auch logisch, da HP wohl kaum den WebOS-Entwickler Palm eingekauft hätte, wenn nicht entsprechende Produkte mit dem WebOS geplant wären. Bei Android kommt noch hinzu, dass dieses Betriebssystem aktuell (noch) nicht besonders für Tabletts geeignet ist. Ein WebOS-Tablett dürfte Ende dieses Jahres verfügbar sein.
Die taiwanesische Website Apple.Pro zeigt Fotos eines kleinen Displays, das nur 3x3 Zentimeter groß ist. Auf dem Verbindungskabel steht das Wort "Apple". Da die Reputation der Website Apple.Pro recht hoch ist, könnte das kleine Display auf ein neue Produkte aus dem Haus Apple hindeuten. Denkbar wäre zum Beispiel der Einsatz in einem MP3-Player oder einer Uhr, wobei allerdings unklar ist, ob das Display einen Touchscreen hat oder nicht. Vielleicht handelt es sich bei dem Display auch nur um eine Apple-interne Konzeptstudie, die nie das Licht der Welt erblickt (zumindest offiziell nicht).
Nur wenige Wochen nach Markteinführung in den USA hat Microsoft sein über den Netzbetreiber Verizon vertriebenes Social-Media-Handy KIN wieder eingestellt. Offenbar hat das Gerät keinen guten Verkaufsstart hingelegt. Offiziell heißt es bei Microsoft: "Microsoft hat die Entscheidung getroffen, sich auf die Einführung von Windows Phone 7 zu konzentrieren und wird KIN nicht ab Herbst in Europa zu vertreiben." Das KIN-Entwicklerteam soll nun das Windows Phone 7 Entwickerteam verstärken.
Nokia verliert bei seinen Handys schon seit einiger Zeit kontinuierlich Marktanteile an Apples iPhone und Google Android. Insbesondere Android macht große Schritte, weil inzwischen fast alle Hersteller entsprechende Handys verkaufen und inzwischen mehr als 70.000 Android-Programme von Drittanbietern im Android Market verfügbar sind. Gegen die Konkurrenz kann Nokia aber mit dem veralteten Symbian-Betriebssystem nicht bestehen. Deshalb will das Unternehmen auf künftigen Handys der N-Serie nur noch das neuentwickelte Meego installieren. Ob es Meego-Upgrades für vorhandene Symbian-Handys geben wird, ist unklar.
Offenbar werden erste Handys mit Windows 7 früher als zunächst erwartet erhältlich sein. Aus einer Roadmap des australischen Netzbetreibers Telstra geht hervor, dass mit dem HTC Mozart ein bisher unangekündigtes Smartphone mit Windows 7 ab Oktober erhältlich ist. Technische Daten sind zu dem Gerät noch nicht verfügbar, es soll aber vom Aussehen her dem HTC Desire ähneln. Noch früher, nämlich im September könnte das LG Panther mit ausziehbarem Tastenfeld erscheinen.
Das Motorola Milestone XT720 ist ab Juli 2010 für 499 Euro im Handel. Erwähnenswerte Features des Android-Handys sind die kompakten Abmessungen mit 10,9 mm Dicke und die 8-Megapixel-Kamera und Xenon-Blitz. Um die Fotos speichern zu können, liegt deshalb auch eine 8-GB-MicroSD-Speicherkarte bei. Auf dem 3,7-Zoll-Display werden 854 x 480 dargestellt.
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson verkauft ab dem dritten Quartal das Xperia X8 zum Preis von 219 Euro. Das Gerät im Barren-Design wiegt 104 Gramm und besitzt ein kapazitives 480 x 320-Pixel-Display. Weitere Features sind eine 3,3-Megapixel-Kamera, Mobilfunk mit UMTS/GSM/GPRS/EDGE, WLAN, Bluetooth, aGPS und ein FM-Radio. Als Betriebssystem kommt noch das veraltete Android 1.6 zum Einsaz. Im dritten Quartal 2010 soll allerdings, genauso wie für die Modelle X10, X10 mini und X10 mini pro, ein Update auf Android 2.1 angeboten werden.
In zwei Phasen kommt das Betriebssystem-Upate Éclair für den HTC Hero: Der Roll-Out der ersten Phase erfolgt noch diese Woche. Dabei nimmt der HTC Hero die Aktualisierung der Software automatisch vor. Die zweite Phase des Updates folgt Ende des Monats. Da hier das Software-Update alle Daten auf dem HTC Hero löscht, rät HTC dazu, vorher alle wichtigen Daten als Backup zu sichern, bevor mit der Installation fortgefahren wird. Aufgrund des Datenvolumens des Updates sollte nach Möglichkeit versucht werden, den Download der Daten über eine WLAN-Verbindung durchzuführen, um eventuelle zusätzliche Mobilfunkkosten zu vermeiden.
Éclair ist der Codename für Android in der Version 2.1. Der HTC Hero wird mit Android 1.5 ("Cupcake" ausgeliefert, das inzwischen überholt ist. So unterstützen viele auf dem Android Market zum Download angebotene Programme ältere Android-Versionen vor der 2.1.
Auf einer Messe in Singapur hat Samsung mehrere neue Handy-Modelle gezeigt. Das Galaxy 3 (GT-I5800), das Galaxy 5 (GT-I5500) und das Galaxy Beam (GT-I5820) nutzen als Betriebssystem Android 2.1 und bieten die üblichen Features wie GPS, Bluetooth, Quadband-GSM, UMTS/HSDPA, WLAN und ein FM-Radio. Interessant am Galaxy Beam ist der eingebaute Pico-Beamer. Beim Galaxy 3 und 5 nennt der Hersteller als Markteinführungstermin in Europa den Juli. Auch Windows Mobile hält Samsung die Treue, wie das ebenfalls vorgestellte Omnia Pro 4 zeigt. In diesem Gerät verwendet Samsung Windows Mobile 6.5 Professional und noch nicht das neue Betriebssystem Windows Phone. Auch das Omnia Pro 4 soll im Juli in Europa in den Handel kommen.
Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz in San Francisco hat Apple sein iPhone 4 vorgestellt. Bereits vor einigen Wochen war ein Prototyp des Handys auf der Website Gizmodo präsentiert worden. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das iPhone 4 wesentlich kantiger und um 24 Prozent dünner. Weitere Features sind Untersützung für Bluetooth und WLAN 802.11 b/g/n, sowie ein GPS-Empfänger und GSM/UMTS/HSDPA/HSUPA-Mobilfunk. Das 3,5-Zoll-Display hat mit 960×460 Pixeln die vierfache Auflösung des Vorgängermodells. Endlich vorhanden ist ein LED-Blitz und die Kameraauflösung beträgt 5 Megapixel. Wie zu erwarten, arbeitet im iPhone 4 das iPhoneOS 4 mit Multitasking-Fähigkeiten. Angebotene Varianten des ab 24. Juni auch in Deutschland angebotenen Smartphones sind Schwarz und Weiß, sowie 16 und 32 Gigabyte Arbeitspeicher.
Für Verwirrung sorgte der HP-CEO Mark Hurd auf einer Technologie-Konferenz mit dem Zitat ''Wir kaufen Palm nicht, um im Smarthone-Geschäft aktiv zu sein'' (''We didn't buy Palm to be in the smartphone business''). Ziel sei es, Palms WebOS-Betriebssystem in Millionen von kleinen HP-Geräten mit Internetzugang zu verwenden. Inzwischen ist Hewlett Packard allerdings zurückgerudert: In einer Mitteilung heißt es, dass miz den "kleinen Geräten" auch Smartphones gemeint seien. Es werden also weitere Smartphones mit dem WebOS auf den Markt kommen.
Während Microsoft mit Windows Mobile, beziehungsweise neuerdings Windows Phone, schon seit vielen Jahren im Smartphone-Geschäft mitmischt, war bisher der Chip-Hersteller Intel mit seinen X86-Prozessoren außen vor. Fast alle Handys laufen nämlich auf Prozessoren der Chip-Design-Firma ARM (ARM lizensiert im Gegensatz zu Intel seine Chip-Designs an andere Hersteller und produziert nicht selber). Intel hat allerdings inzwischen bei seinen neuen Prozessor-Designs den Stromverbrauch, der das wichtigste Kriterium für den mobilen Einsatz ist, im Griff und will jetzt auch im Handy-Markt aktiv werden. Währenddessen zeigen immer mehr Hersteller Tabletts und Netbooks auf ARM-und nicht auf Intel-Chip-Plattformen. Aktuelle Chipsätze auf ARM-Basis bieten neben einer langen Akkubetriebsdauer, ausgezeichneter Video- und 3D-Eigenschaften auch den Vorteil, dass verschiedenen kostenlose Linux-Betriebssysteme wie Google Android verfügbar sind, welche für Touchdisplays optimiert sind.
Vom Hype um Tablett-Computer, auf dem aktuell Apple mit dem iPad reitet, möchten auch Intel und Microsoft profitieren. Erste Tabletts auf der Intel-Plattform mit Windows 7 dürften in den nächsten Wochen von Asustek Computer (bei uns bekannt unter Namen Asus) and Micro-Star International (MSI) erhältlich sein. ARM-Tabletts sind aber nicht aus dem Focus geraten, kommen aber - laut dem Online-Magazin Digitimes angeblich auf Druck von Microsoft und Intel - erst im dritten Quartal 2010. Dagegen hat HP sein zuvor von Microsoft gezeigtes Slate-Tablett mit Windows 7 inzwischen eingemottet. Stattdessen will HP ein Tablett mit dem vor einigen Wochen eingekauften Palm WebOS vertreiben.
Google hat offiziell Version 2.2 des Android-Betriebssystems angekündigt. Allerdings wird es eine Weile dauern, bis die verschiedenen Smartphone-Hersteller Android 2.2 in ihren Geräten implementieren. Die wichtigsten neuen Features sind die Unterstützung für MS Exchange mit Auto-Discovery und Fernlöschung, eine verbesserte Kamera-Anwendung, welche das LED-Blitzlicht für Videos unter schlechten Lichtverhältnissen aktivieren kann, sowie die Weitergabe der UMTS-Verbindung über WLAN (sogenanntes Tethering).
Ein Mini-Notebook namens Jay-Book 9901 auf Basis von Windows CE 6.0 ist aktuell in den Real-Märkten erhältlich. Windows CE ist auch die Basis von Windows Mobile oder Windows Phone, wobei allerdings eine andere Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt. Das Mini-Notebook besitzt 128 MB RAM, 2 GB internen Flash-Speicher und einen SD-Steckplatz. Der Internetzugang erfolgt über WLAN. Zur Displayauflösung macht Real keine Angaben, es dürften sich aber um 800 x 480 Pixel handeln.
Anwender, die nur mal ab und zu im Internet surfen, dürften das Gerät nützlich finden. Ansonsten ist man mit einem günstigen Notebook, das bereits unter 250 Euro zu haben ist, besser bedient. Problematisch ist vor allem die Softwareversorgung, denn Windows CE-Software für Intel X86-kompatible Prozessoren, wie beim Jay-Book ist ziemlich rar. Reicht die mitgelieferte Software, bestehend aus Media Player, MS Excel, MS Wordpad, PDF Viewer und Internet Explorer nicht aus, steht man auf dem Schlauch. (Foto: Real)
Das HTC Wildfire ist mit einem Verkaufspreis unter 300 Euro ein vergleichsweise günstiges Android-Smartphone. Das Gerät unterstützt WLAN, GPS, UMTS/HSDPA und lässt sich über Speicherkarten erweitern. Leider muss der Anwender dafür mit einem kapazitiven 3,2-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) Vorlieb nehmen. Offenbar löst HTC damit das Vorgängermodell Tattoo ab, das ebenfalls nur ein QVGA-Display aufweist.
In den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich ist das neue Praxisbuch zum Nokia X6. Das Buch versteht sich als umfassende Referenz, die auf alle wichtigen Aspekte des Smartphones, von der Telefonoberfläche, bis zu Installation zusätzlicher Programme eingeht.
Das Praxisbuch führt ausführlich und verständlich in die Telefoniefunktionen des Handys ein. Dabei werden auch Features wie das Makeln von mehreren Anrufern und die Sprachsteuerung vorgestellt. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten des Nokia X6 finden ebenfalls Erwähnung und zwei Kapitel erläutern zudem, wie man SMS und MMS erstellt, verschickt und empfängt.
Alle wichtigen mitgelieferten Anwendungen, darunter auch Kamera, Galerie, Wörterbuch, usw. werden in eigenen Kapiteln erläutert. Sie erhalten natürlich auch eine Anleitung, wie Sie Videos in das Videoformat für den Video-Player konvertieren.
Ein eigenes Kapitel zeigt, wie Sie die Benutzeroberfläche verändern, sowie die Startseite und das Hauptmenü an eigene Vorlieben anpassen.
Die Einrichtung und optimale Nutzung der Internet-Verbindungen auf dem Nokia X6 für GPRS/UMTS und WLAN stellt einen weiteren Schwerpunkt des Buchs dar. Sie erfahren weiterhin, wie sie die Internetverbindungen auf dem Smartphone verwalten. Der Einrichtung und Nutzung von E-Mails in der Mitteilungen-Anwendung und des Webbrowsers widmen sich ebenfalls mehrere Kapitel. Die neue E-Mail-Anwendung des Nokia X6 wird ebenfalls ausführlich beschrieben.
Sehr eingehend behandelt das Buch die Anbindung des Nokia X6 per Bluetooth an andere Geräte. Sie können danach Daten und Dateien mit PCs oder anderen Handys austauschen oder über die Ovi Suite mit MS Outlook abgleichen.
Viele praktische und sinnvolle Einstellungen lassen sich in der Einstellungen-Anwendung des Nokia X6 vornehmen, die mit praktischen Beispielen vorgestellt wird.
Da die Kapitel alle in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Praxisbuch später ausgezeichnet als Nachschlagewerk, um selten benötigte Funktionen nachzuschlagen.
Das Praxisbuch ist unter der ISBN 978-3-938036-42-6 für 18,50 Euro im Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Palmtop & Smartphone bestellt werden. Dort wird auch eine Ebook-Version für 9,95 Euro angeboten.
In den USA haben sich die Android-basierten Smartphones im ersten Quartal 2010 erstmals besser verkauft als die Apple iPhones, meldet der Marktforscher NPD Group. Android erreichte demnach einen Marktanteil von 28 Prozent, RIMs Blackberry 36 Prozent und Apple iPhone 21 Prozent. Bei Marktforschern muss man allerdings immer vorsichtig sein, da diese oft "Smartphones" unterschiedlich definieren und deshalb mit ihren Untersuchungen kaum vergleichbar sind. Grund für den großen Erfolg von Android sind vermutlich Verkaufsaktionen einiger großer Mobilnetzbetreiber in den USA. Auch dürfte die Kaufzurückhaltung bei potenziellen iPhone-Käufern eine Rolle spielen, die auf die nächste iPhone-Generation warten.
Der Computerkonzern Hewlett Packard übernimmt den Smartphone-Hersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar. Schon seit Jahren wurde Palm als Übernahmekandidat gehandelt, da der PDA-Hersteller zuerst den Trend zu Smartphones verschlafen hatte und dann sehr lange brauchte, um konkurrenzfähige Geräte mit dem hauseigenen WebOS auf den Markt zu bringen. In den letzten Wochen waren zunächst Lenovo und HTC als mögliche Käufer genannt worden. Bisher setzt Hewlett Packard auf Windows Mobile, liefert derzeit aber in Deutschland nur zwei wenig attraktive Geräte.
Das ab dem dritten Quartal 2010 für 440 Euro verkaufte Nokia N8 dürfte das erste erhältliche Smartphone auf Basis von Symbian 3 werden. Eine Besonderheit des Handys ist das 3,5 Zoll große Display mit Multi-Touch-fähigem Touchscreen, wodurch der Nutzer über Gesten mit mehreren Fingern gleichzeitig Funktionen auslösen kann. Auch die eingebaute 12-Megapixel-Kamera hat es in sich: Für gute Fotos sollen ein größerer Bildsensor als sonst in Handys üblich, sowie die Carl-Zeiss-Optik und ein Xenon-Blitz sorgen. Kommentieren oder Frage stellen
Die Website Gizmodo konnte bereits einen Blick auf das nächste iPhone werfen, das vermutlich erst Mitte des Jahres angekündigt wird. Zwar ist Apple dafür bekannt, seine neuen Produkte bis zuletzt geheim zu halten, diesmal ist aber das als "iPhone 4G" gehandelte Handy vorab in die Öffentlichkeit gelangt. Laut Gizmodo soll ein (wohl jetzt arbeitsloser) Apple-Mitarbeiter das Gerät verloren haben. Für die Authenzität des Geräts sprechen viele Fakten, zum Beispiel dass einige (auch deutsche!) Medien, die sonst immer alles breit treten, nicht über den Fund berichten. Auf der anderen Seite dürfte Apple sehr rigorose Sicherheitsmaßnahmen haben, welche die Wahrscheinlichkeit des zufälligen Verlusts ausgerechnet eines funktionierenden Prototypen wie einen Lottogewinn erscheinen lassen. Natürlich könnte Apple das Gerät auch absichtlich "verloren" haben, um Publicity zu generieren. Man muss sich dann allerdings nach dem Warum fragen.
Hier die wichtigsten Änderungen zu den Vorgängermodellen:
- Frontkamera
- Kamera auf der Rückseite hat ein größeres Objektiv
- Kamera-Blitz
- Steckplatz für Micro-SIM statt Standard-SIM-Karte
- Verbessertes Display, vermutlich jetzt mit 960 x 640 Pixeln Auflösung
- vermutlich zweites Mikrofon für die Geräuschunterdrückung
- Zwei Lautstärketasten statt einer
- iPhoneOS 4.0
Leider konnte die Software des iPhones nicht genauer unter die Lupe genommen werden, da das Gerät über das Mobilfunknetz von Apple deaktiviert wurde.
Laut dem offiziellen Twitter-Konto von O2 sollen die Palm-Smartphones Pre Plus und Pixi Plus ab dem 28. April bei dem Netzbetreiber lieferbar sein. Der Palm Pre Plus hat im Vergleich zum Palm Pre nun 16 Gigabyte Speicher, aber auch weiterhin keinen Speicherkartensteckplatz. Zum Lieferumfang des Pre Plus gehört nun auch die sonst separat verkaufte induktive Ladecover. Das »Pixi Plus« verzichtet auf den Slider des Palm Pre und hat eine unterhalb des 2,6-Zoll-Displays eingebaute Tastatur. Während GPS, Bluetooth und eine Kamera eingebaut sind, verzichtet das Gerät auf WLAN.
Laut Berichten aus der Finanzszene hat Palm offenbar keine Hoffnung mehr, alleine auf dem Markt überleben zu können. Als mögliche Firmen, die Palm übernehmen könnten, werden der Handy-Hersteller HTC und der PC-Hersteller Lenovo gehandelt.
In den USA hat Microsoft, wie erwartet, zwei neue Handys unter dem Namen "Kin" vorgestellt. Beide Geräte sollen ab Frühling auch in Deutschland von Vodafone vertrieben werden. Auch wenn Microsoft die von Sharp produzierten Handys als Windows-Phones bezeichnet, läuft auf ihnen kein Windows Phone 7, sondern die neue Kin-Plattform. Die als Kin Loop bezeichnete Startseite zeigt Fotos und Konversationen von sozialen Netzen wie Facebook, MySpace and Twitter. Auch ein Browser und ein RSS-Leseprogramm, sowie ein Media Player gehören zum Lieferumfang, wobei die Media-Dateien (Fotos, Video und Musik) über die Zune-Desktop-Software auf das Gerät gelangen. Über den Internetdienst "Kin Studio" führen die Handys laufend ein Backup durch, wobei immer, wenn der Speicher knapp wird, Dateien und Daten bei "Kin Studio" abgelegt werden.
Angekündigt sind das Kin One und Kin Two, die beide einen Touchscreen und eine ausziehbare Tastatur besitzen. Das Kin One ist kompakter und weist eine 5 Megapixel-Kamera und 4 Gigabyte internen Speicher auf. Beim Kin Two sind dagegen Tastatur und Display größer, der Speicher beträgt 8 Gigabyte und die 8 Megapixel-Kamera unterstützt auch HD-Video. Verkaufspreise sind noch nicht bekannt.
Ab Sommer dürfte das jetzt angekündigte iPhone OS 4 für iPod, iPhone und iPad verfügbar sein, das mehr als 1500 neue Funktionen (APIs) für Entwickler mitbringt. Neu ist die Unterstützung für Multitasking, das es aber nur für neuere Geräte geben wird, während Geräte der zweiten Generation wie iPhone 3G und iPod Touch dies nicht erhalten. Multitasking bedeutet, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen können, was zum Beispiel für Chat-Programme oder Musik-Player wichtig ist, die ständig im Hintergrund aktiv sein müssen. Für andere Handy-Betriebssysteme gehört Multitasking schon lange zum Standard. Zu den Kosten für das Update ist noch nichts bekannt.
Für Aufruhr unter den iPhone-Entwicklern sorgt unterdessen eine Änderung in Apples Lizenzvereinbarung. Demnach schließt Apple zahlreiche populöre Entwicklungsplattformen aus. Erlaubt ist nur noch Code, der in in C, C++ und Objective-C geschrieben ist. Apple zeigt damit einmal mehr Ignoranz gegen seine treuen Entwickler, die offenbar ohne vorherige Konsulationen von den Lizenzänderungen überrascht wurden. Weil die Apple-Entwicklerverträge unter NDA (Non Disclosure Agreement) stehen, haben die betroffenen Programmierer übrigens Schwierigkeiten, untereinander Problemlösungen zu diskutieren. Fairness sieht anders aus.
Nächste Woche könnte Microsoft zwei neue Handys ankündigen, die unter dem Projektnamen "Pink" entstanden sind. Gerüchten nach sollen die von Sharp produzierten Handys als Betriebssystemkern, wie auch die kürzlich vorgestellten Windows-Phones, Windows Phone 7 nutzen, aber eine andere Benutzeroberfläche aufweisen. Zielgruppe scheinen wohl Kunden zu sein, die ein günstiges Handy mit Betonung auf soziale Netzwerke benötigen. Software von Drittentwicklern unterstützen die beiden Microsoft-Handys nicht. Kommentieren oder Frage stellen
Das Klapp-Handy Motorola Backflip dürfte bald auch in Deutschland erhältlich sein, denn auf Preisvergleichsseiten werden bereits einige Anbieter aufgelistet. Zugeklappt verhält sich das Backflip wie ein normales Handy, wobei allerdings nur Sensortasten mit geringem Bedienkomfort zur Verfügung stehen. Klappt man das Handy offen, kommt dagegen eine QWERTZ-Tastatur zum Vorschein. Weitere technische Daten: WLAN 802.11b/g, Bluetooth 2.0, 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Touchscreen mit 320 x 480 Pixeln Auflösung.
Leider ist das verwendete Betriebssystem Android 1.5 des rund 440 Euro teuren Backflip schon ziemlich veraltet, Motorola will aber ein Update auf Android 2.x nachreichen. Wer die aktuellste Android-Software nutzen will, die teilweise bereits Android 2.x voraussetzt, sollte vielleicht zu einem anderen Gerät greifen.
Erneut haben mehrere Hersteller neue Geräte angekündigt: Das Samsung I9000 Galaxy S (wer denkt sich bei Samsung eigentlich immer so merkwürdige Produktnamen aus?) besitzt ein 4 Zoll großes AMOLED-Display mit 480 x 800 Pixeln Auflösung, eine 5-Megapixel-Kamera und eine Grafikbeschleunigung, die auch HD-Videos abspielt. Das Android-basierte Handy ist ab Sommer mit 8 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher erhältlich. Ein Preis wurde nicht genannt. Nur in den USA verkauft wird das HTC Evo 4G angeboten. Das Android-Handy nutzt bereits Mobilfunktechniken der vierten Generation (UMTS stellt noch die dritte Generation dar). Das Evo 4G könnte man auch als "HTC HD2 auf Steroiden" bezeichnen, da es dem HD2 vom gleichen Hersteller auf dem ersten Blick sehr ähnlich sieht. Das EVO 4G besitzt aber eine bessere Kamera mit 8 Megapixeln, die sogar HD-Videos aufnimmt. Es bleibt abzuwarten, in welcher Form das Evo 4G auch nach Europa kommt, da hierzulande meines Wissens 4G-Mobilnetze noch nicht zu finden sind. In Deutschland ist der HTC Legend, ein Android-Smartphone, ab sofort Netzbetreiber-exklusiv bei Vodafone sowie im Fachhandel erhältlich. Sofern der HTC Legend von Vodafone gebrandet ist, würde ich eher vom Kauf abraten, da beim Wechsel des Netzbetreibers Probleme auftreten könnten. Häufig werden nämlich die Konfigurationsparameter für andere Mobilnetze entfernt, sodass man sie von Hand eintragen muss, um MMS oder Mobilfunk-Internet nutzen zu können. In Verbindung mit einem 24-Monats-Laufzeitvertrag von Vodafone wird das Smartphone ab 79,90 Euro angeboten. Voraussichtlich noch im April werden die bereits vor Wochen angekündigten Handys HTC Desire und das Windows Mobile Phone HTC HD mini erhältlich sein. Kommentieren oder Frage stellen
Auf einer Presseveranstaltung in München hat Microsoft weitere Details zu Windows Phone 7 bekannt gegeben, beziehungsweise Gerüchte bestätigt.
Microsoft stellt an die Hardware, auf der Windows Phone 7 läuft, bestimmte Anforderungen:
- WVGA (480 x 800) or HVGA (320 x 480)-Display mit vier oder mehr Kontaktpunkten (für die Gestensteuerung)
- integrierte Kamera mit 5 Megapixeln und Blitz, sowie Kamera-Auslöstaste am Gerät
- drei Hardwaretasten: Start, Suche und Zurück
- eingebautes GPS mit AGPS-Unterstützung (über AGPS wird die Position schneller ermittelt)
- Beschleunigungssensor, Kompass und Näherungssensor (dieser erkennt, wenn man das Handy ans Ohr hält und deaktiviert dann das Display, damit man nicht aus Versehen Funktionen auslöst)
- Grafikchip mit Hardwarebeschleunigung
- mindestens 256 MB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-ROM
- ARM-basierter Prozessor
- alte Windows Mobile-Software lässt sich nicht auf Windows Phone 7 nutzen
Unpraktisch für Anwender dürfte der Umstand sein, dass Microsoft in der Hardware-Spezifikation keinen Steckplatz für Speicherkarten vorsieht. Zudem ist der Dateizugriff auf das Gerät nur über die Microsoft Zune-Software auf dem PC möglich.
Auf Entwickler kommen ebenfalls einige Änderungen zu, denn Programme laufen als sogenannter Managed Code, also in einer virtuellen Maschine. Zur Auswahl stehen dabei Silverlight und XNA. Für Anwender wird zudem der Windows Phone Marketplace, der den Windows Mobile Marketplace ersetzt, zum zentralen Anlaufpunkt für neue Programme. Auf Websites angebotene Software lässt sich dagegen nicht installieren. Ähnlich wie beim Apple iPhone wird Microsoft jedes von den Entwicklern eingereichte Programm erst überprüfen, bevor es im Windows Phone Marketplace downloadbar ist.
Microsoft geht bei Windows Phone 7 ein großes Risiko ein, denn schon die Hardwareanforderungen verursachen Stirnrunzeln. So ist es natürlich zu begrüßen, wenn alle Geräte die gleichen Leistungsdaten haben und deshalb Programme von Drittanbietern garantiert auch auf allen Geräten laufen. Die Hersteller können sich nun aber nur noch durch das äußere Gerätedesign und einige Softwarezugaben voneinander differenzieren. Innovative Ideen haben da kaum noch Platz. Mit dem Windows Phone Marketplace, dessen Nutzung für die Softwareentwickler mit Sicherheit nicht kostenlos sein wird, könnte auch das Ende der klassischen Feierabend-Programmierer eingeläutet werden.
Derzeit sieht es düster beim Smartphone-Hersteller Palm aus: Trotz guter Resonanz auf den Palm Pre konnnte das Unternehmen im letzten Quartal zwar 960.000 Geräte verkaufen, davon gingen aber trotz Weihnachtsgeschäfts nur 408.000 über den Ladentisch. Der Rest liegt beim Handel auf Lager, weshalb Palm davon im aktuellen Quartal umso weniger verkaufen dürfte. Palm-CEO Jon Rubinstein wirft den Netzbetreibern, welche die Geräte exklusiv in den USA vertreiben deshalb vor, nicht genug für das Marketing der Palm-Handys getan zu haben. Elevation Partners, mit 30 Prozent an Palm beteiligt, steht aber weiterhin zu dem Hersteller. Laut dem Online-Dienst The Inquirer gehen einige Analysten davon aus, dass Palms Geldreserven nur noch bis Mitte 2011 reichen. Damit dürfte aber noch nicht das Ende von Palm besiegelt sein, weil immer noch die Chance auf den Einstieg von anderen Investoren, einen Nachschuss von Elevation Partners oder Verkauf an einen anderen Hersteller besteht.
Toshiba hat für das Windows-Phone TG01 ein Update auf Windows Mobile 6.5 veröffentlicht. Neue Features sind unter anderem der Microsoft Marketplace, über den sich Programme direkt auf das Gerät laden lassen, sowie Microsoft My Phone. Letzteres synchronisiert die eigenen Daten mit einem Microsoft-Server, sodass man sie jederzeit wieder herstellen kann.
Das "Praxisbuch HTC HD2" ist die umfangreiche Referenz zum neuesten Windows-Phone von HTC. Angefangen bei den Grundfunktionen erläutert das Buch systematisch alle Features des Smartphones und berücksichtigt dabei auch die Vorkenntnisse von Anwendern, die bisher mit weniger leistungsfähigen Handys gearbeitet haben. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch aber auch für Nutzer interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Windows-Phones beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.
Das Praxisbuch HTC HD2 ist ab sofort auf der Website des Palmtop & Smartphone Magazins erhältlich. Im Buchhandel ist es ab Ende März verfügbar.
Die Highlights aus dem Praxisbuch
- Grundlagen der Bedienung: Einsteigerfreundliche Erklärung der Menü- und Touchscreen-Funktionen.
- Telefonie: Neben den während eines Gesprächs verfügbaren Funktionen geht das Kapitel auch auf die Kurzwahlen, die Anwendung der Anrufliste und den Flugmodus ein. Auch bringt das Kapitel Licht in die verschiedenen Telefonoptionen und zeigt, wie man das HTC HD2 mit den verschiedenen Zugriffsperren gegen Datendiebstahl schützt.
- Kontakt- und Terminverwaltung: In vier Kapiteln informiert das Praxisbuch, wie man optimal seine Kontakte, Termine und Notizen verwaltet. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Integration mit den anderen Windows-Mobile-Anwendungen, zum Beispiel der Telefonoberfläche, gelegt.
- Kommunikation: Auf siebzig Seiten findet der Leser alles zur Einrichtung und Nutzung von E-Mail, Webbrowser, RSS-Reader und dem neuen Online-Dienst Microsoft My Phone. Intensiv geht das Praxisbuch auch auf den Windows Live Messenger ein. Ein eigenes Kapitel informiert, wie der Leser Facebook, Twitter und Youtube nutzt und dort Fotos, beziehungsweise Videos, hochlädt.
- WLAN und Bluetooth: In den Kapiteln erhält der Leser eine praxisorientierte Anleitung zu Verbindungsaufbau und Verwendung der drahtlosen Funktechniken.
- Benutzerkonfiguration: Ein Highlight des HTC HD2 ist die gute Anpassbarkeit an die eigenen Anforderungen, zum Beispiel bei der HTC-Benutzeroberfläche TouchFLO. Im Praxisbuch werden zudem alle relevanten Systemeinstellungen, vom Hintergrundbild in der Startseite, bis hin zu den Eingabemethoden erklärt
Über den Autor
Der Autor Rainer Gievers betreibt seit 1996 das Palmtop & Smartphone Magazin und hat bereits mehr als 40 Bücher zum Thema Mobile Computing veröffentlicht.
Gleich auf mehreren Fronten ist Microsoft derzeit im Hardware-Bereich aktiv: Unter dem Codenamen Courier arbeitet das Unternehmen an einem kleinen Tablett-Rechner, das zwei Displays besitzt, die sich zusammenfalten lassen. Über das Projekt gab es bereits vor etwa einem halben Jahr erste Berichte. Weitere Hardware-Features sind eine eingebaute Kamera, ein Kopfhöreranschluss und Internet-Konnektivität. Die Software dürfte neben einem Ebook-Anzeiger, auch Anwendungen zur Verwaltung von E-Mail, ein Webbrowser und Organizer-Funktionen umfassen. Markteinführung des vermutlich mit dem Windows Phone 7 Betriebssystem ausgestatteten Geräts wird die zweite Jahreshälfte 2010 kolportiert.
Unter dem Projektnamen Pink entwickelt Microsoft die Smartphones Turtle und Pure. Das Pure hat ein ausziehbares Tastenfeld mit alphanumerischer Tastatur. Aus den der Website Gizmodo vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass in den USA Verizon das Pure eventuell sogar exklusiv verkaufen wird, wobei das Marketing vor allem die Social Networking-Funktionen herausstellen wird. Der Marktstart könnte Ende April bis Juni stattfinden. Unklar ist das verwendete Betriebssystem, denn um Windows Phone 7 soll es sich nicht handeln, weil dessen Hardware-Anforderungen nicht erfüllt werden. Hersteller von Pink und Pure dürfte jeweils Sharp sein.
In den USA hat Apple gleich an zwei Fronten dem taiwanesischem Hersteller HTC den Krieg erklärt, zum einen mit einer Patentklage im US-Bundesstaat Delaware, zum anderen mit eine Beschwerde an die US International Trade Commission (ITC). Letztere könnte ein Importverbot gegen HTC-Geräte verhängen. Bei den angeblich betroffenen Apple-Patenten geht es unter anderem um die Benutzeroberfläche und Hardwarefunktionen. Betroffen sein dürften vor allem Android-Geräte.
Interessant ist, dass gerade HTC von der Apple-Klage betroffen ist, wo doch genauso gut Google und Motorola als Android-Proponenten davon betroffen sind. Vermutlich hat Apple HTC als einfacheres Ziel ausgemacht, da HTC als vergleichweise junges Unternehmen, das erst Ende der 1990er Jahre gegründet wurde, kein großes Patenportfolio aufzuweisen hat. Normalerweise reagieren nämlich viele Unternehmen auf Patentklagen mit Gegenklagen, denn irgendwelche Patente wird der Konkurrent wohl schon verletzen (bestes Beispiel sind die aktuellen Patentauseinandersetzungen von Apple und Nokia, bei der beide Firmen sich mit Klagen überziehen). HTC bleibt diese Option wohl nicht. Motorola dürfte kein gutes Ziel wegen vieler Patente sein und Google ist sehr finanzstark und könnte den Prozess leicht wegstecken.
Auch wenn Apple zum Schluss mit seinen Klagen keinen Erfolg haben dürfte, wird die Klage allein wegen des ungewissen Ausgangs und der jahrelangen Verfahrensdauer mit Sicherheit einen abschreckenden Effekt für einige kleinere Hersteller haben.