Die taiwanesische Website Apple.Pro zeigt Fotos eines kleinen Displays, das nur 3x3 Zentimeter groß ist. Auf dem Verbindungskabel steht das Wort "Apple". Da die Reputation der Website Apple.Pro recht hoch ist, könnte das kleine Display auf ein neue Produkte aus dem Haus Apple hindeuten. Denkbar wäre zum Beispiel der Einsatz in einem MP3-Player oder einer Uhr, wobei allerdings unklar ist, ob das Display einen Touchscreen hat oder nicht. Vielleicht handelt es sich bei dem Display auch nur um eine Apple-interne Konzeptstudie, die nie das Licht der Welt erblickt (zumindest offiziell nicht).
Nur wenige Wochen nach Markteinführung in den USA hat Microsoft sein über den Netzbetreiber Verizon vertriebenes Social-Media-Handy KIN wieder eingestellt. Offenbar hat das Gerät keinen guten Verkaufsstart hingelegt. Offiziell heißt es bei Microsoft: "Microsoft hat die Entscheidung getroffen, sich auf die Einführung von Windows Phone 7 zu konzentrieren und wird KIN nicht ab Herbst in Europa zu vertreiben." Das KIN-Entwicklerteam soll nun das Windows Phone 7 Entwickerteam verstärken.
Nokia verliert bei seinen Handys schon seit einiger Zeit kontinuierlich Marktanteile an Apples iPhone und Google Android. Insbesondere Android macht große Schritte, weil inzwischen fast alle Hersteller entsprechende Handys verkaufen und inzwischen mehr als 70.000 Android-Programme von Drittanbietern im Android Market verfügbar sind. Gegen die Konkurrenz kann Nokia aber mit dem veralteten Symbian-Betriebssystem nicht bestehen. Deshalb will das Unternehmen auf künftigen Handys der N-Serie nur noch das neuentwickelte Meego installieren. Ob es Meego-Upgrades für vorhandene Symbian-Handys geben wird, ist unklar.
Offenbar werden erste Handys mit Windows 7 früher als zunächst erwartet erhältlich sein. Aus einer Roadmap des australischen Netzbetreibers Telstra geht hervor, dass mit dem HTC Mozart ein bisher unangekündigtes Smartphone mit Windows 7 ab Oktober erhältlich ist. Technische Daten sind zu dem Gerät noch nicht verfügbar, es soll aber vom Aussehen her dem HTC Desire ähneln. Noch früher, nämlich im September könnte das LG Panther mit ausziehbarem Tastenfeld erscheinen.
Das Motorola Milestone XT720 ist ab Juli 2010 für 499 Euro im Handel. Erwähnenswerte Features des Android-Handys sind die kompakten Abmessungen mit 10,9 mm Dicke und die 8-Megapixel-Kamera und Xenon-Blitz. Um die Fotos speichern zu können, liegt deshalb auch eine 8-GB-MicroSD-Speicherkarte bei. Auf dem 3,7-Zoll-Display werden 854 x 480 dargestellt.
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson verkauft ab dem dritten Quartal das Xperia X8 zum Preis von 219 Euro. Das Gerät im Barren-Design wiegt 104 Gramm und besitzt ein kapazitives 480 x 320-Pixel-Display. Weitere Features sind eine 3,3-Megapixel-Kamera, Mobilfunk mit UMTS/GSM/GPRS/EDGE, WLAN, Bluetooth, aGPS und ein FM-Radio. Als Betriebssystem kommt noch das veraltete Android 1.6 zum Einsaz. Im dritten Quartal 2010 soll allerdings, genauso wie für die Modelle X10, X10 mini und X10 mini pro, ein Update auf Android 2.1 angeboten werden.
In zwei Phasen kommt das Betriebssystem-Upate Éclair für den HTC Hero: Der Roll-Out der ersten Phase erfolgt noch diese Woche. Dabei nimmt der HTC Hero die Aktualisierung der Software automatisch vor. Die zweite Phase des Updates folgt Ende des Monats. Da hier das Software-Update alle Daten auf dem HTC Hero löscht, rät HTC dazu, vorher alle wichtigen Daten als Backup zu sichern, bevor mit der Installation fortgefahren wird. Aufgrund des Datenvolumens des Updates sollte nach Möglichkeit versucht werden, den Download der Daten über eine WLAN-Verbindung durchzuführen, um eventuelle zusätzliche Mobilfunkkosten zu vermeiden.
Éclair ist der Codename für Android in der Version 2.1. Der HTC Hero wird mit Android 1.5 ("Cupcake" ausgeliefert, das inzwischen überholt ist. So unterstützen viele auf dem Android Market zum Download angebotene Programme ältere Android-Versionen vor der 2.1.
Auf einer Messe in Singapur hat Samsung mehrere neue Handy-Modelle gezeigt. Das Galaxy 3 (GT-I5800), das Galaxy 5 (GT-I5500) und das Galaxy Beam (GT-I5820) nutzen als Betriebssystem Android 2.1 und bieten die üblichen Features wie GPS, Bluetooth, Quadband-GSM, UMTS/HSDPA, WLAN und ein FM-Radio. Interessant am Galaxy Beam ist der eingebaute Pico-Beamer. Beim Galaxy 3 und 5 nennt der Hersteller als Markteinführungstermin in Europa den Juli. Auch Windows Mobile hält Samsung die Treue, wie das ebenfalls vorgestellte Omnia Pro 4 zeigt. In diesem Gerät verwendet Samsung Windows Mobile 6.5 Professional und noch nicht das neue Betriebssystem Windows Phone. Auch das Omnia Pro 4 soll im Juli in Europa in den Handel kommen.
Auf der jährlichen Entwicklerkonferenz in San Francisco hat Apple sein iPhone 4 vorgestellt. Bereits vor einigen Wochen war ein Prototyp des Handys auf der Website Gizmodo präsentiert worden. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist das iPhone 4 wesentlich kantiger und um 24 Prozent dünner. Weitere Features sind Untersützung für Bluetooth und WLAN 802.11 b/g/n, sowie ein GPS-Empfänger und GSM/UMTS/HSDPA/HSUPA-Mobilfunk. Das 3,5-Zoll-Display hat mit 960×460 Pixeln die vierfache Auflösung des Vorgängermodells. Endlich vorhanden ist ein LED-Blitz und die Kameraauflösung beträgt 5 Megapixel. Wie zu erwarten, arbeitet im iPhone 4 das iPhoneOS 4 mit Multitasking-Fähigkeiten. Angebotene Varianten des ab 24. Juni auch in Deutschland angebotenen Smartphones sind Schwarz und Weiß, sowie 16 und 32 Gigabyte Arbeitspeicher.
Für Verwirrung sorgte der HP-CEO Mark Hurd auf einer Technologie-Konferenz mit dem Zitat ''Wir kaufen Palm nicht, um im Smarthone-Geschäft aktiv zu sein'' (''We didn't buy Palm to be in the smartphone business''). Ziel sei es, Palms WebOS-Betriebssystem in Millionen von kleinen HP-Geräten mit Internetzugang zu verwenden. Inzwischen ist Hewlett Packard allerdings zurückgerudert: In einer Mitteilung heißt es, dass miz den "kleinen Geräten" auch Smartphones gemeint seien. Es werden also weitere Smartphones mit dem WebOS auf den Markt kommen.
Während Microsoft mit Windows Mobile, beziehungsweise neuerdings Windows Phone, schon seit vielen Jahren im Smartphone-Geschäft mitmischt, war bisher der Chip-Hersteller Intel mit seinen X86-Prozessoren außen vor. Fast alle Handys laufen nämlich auf Prozessoren der Chip-Design-Firma ARM (ARM lizensiert im Gegensatz zu Intel seine Chip-Designs an andere Hersteller und produziert nicht selber). Intel hat allerdings inzwischen bei seinen neuen Prozessor-Designs den Stromverbrauch, der das wichtigste Kriterium für den mobilen Einsatz ist, im Griff und will jetzt auch im Handy-Markt aktiv werden. Währenddessen zeigen immer mehr Hersteller Tabletts und Netbooks auf ARM-und nicht auf Intel-Chip-Plattformen. Aktuelle Chipsätze auf ARM-Basis bieten neben einer langen Akkubetriebsdauer, ausgezeichneter Video- und 3D-Eigenschaften auch den Vorteil, dass verschiedenen kostenlose Linux-Betriebssysteme wie Google Android verfügbar sind, welche für Touchdisplays optimiert sind.
Vom Hype um Tablett-Computer, auf dem aktuell Apple mit dem iPad reitet, möchten auch Intel und Microsoft profitieren. Erste Tabletts auf der Intel-Plattform mit Windows 7 dürften in den nächsten Wochen von Asustek Computer (bei uns bekannt unter Namen Asus) and Micro-Star International (MSI) erhältlich sein. ARM-Tabletts sind aber nicht aus dem Focus geraten, kommen aber - laut dem Online-Magazin Digitimes angeblich auf Druck von Microsoft und Intel - erst im dritten Quartal 2010. Dagegen hat HP sein zuvor von Microsoft gezeigtes Slate-Tablett mit Windows 7 inzwischen eingemottet. Stattdessen will HP ein Tablett mit dem vor einigen Wochen eingekauften Palm WebOS vertreiben.
Google hat offiziell Version 2.2 des Android-Betriebssystems angekündigt. Allerdings wird es eine Weile dauern, bis die verschiedenen Smartphone-Hersteller Android 2.2 in ihren Geräten implementieren. Die wichtigsten neuen Features sind die Unterstützung für MS Exchange mit Auto-Discovery und Fernlöschung, eine verbesserte Kamera-Anwendung, welche das LED-Blitzlicht für Videos unter schlechten Lichtverhältnissen aktivieren kann, sowie die Weitergabe der UMTS-Verbindung über WLAN (sogenanntes Tethering).
Ein Mini-Notebook namens Jay-Book 9901 auf Basis von Windows CE 6.0 ist aktuell in den Real-Märkten erhältlich. Windows CE ist auch die Basis von Windows Mobile oder Windows Phone, wobei allerdings eine andere Benutzeroberfläche zum Einsatz kommt. Das Mini-Notebook besitzt 128 MB RAM, 2 GB internen Flash-Speicher und einen SD-Steckplatz. Der Internetzugang erfolgt über WLAN. Zur Displayauflösung macht Real keine Angaben, es dürften sich aber um 800 x 480 Pixel handeln.
Anwender, die nur mal ab und zu im Internet surfen, dürften das Gerät nützlich finden. Ansonsten ist man mit einem günstigen Notebook, das bereits unter 250 Euro zu haben ist, besser bedient. Problematisch ist vor allem die Softwareversorgung, denn Windows CE-Software für Intel X86-kompatible Prozessoren, wie beim Jay-Book ist ziemlich rar. Reicht die mitgelieferte Software, bestehend aus Media Player, MS Excel, MS Wordpad, PDF Viewer und Internet Explorer nicht aus, steht man auf dem Schlauch. (Foto: Real)
Das HTC Wildfire ist mit einem Verkaufspreis unter 300 Euro ein vergleichsweise günstiges Android-Smartphone. Das Gerät unterstützt WLAN, GPS, UMTS/HSDPA und lässt sich über Speicherkarten erweitern. Leider muss der Anwender dafür mit einem kapazitiven 3,2-Zoll-Display mit QVGA-Auflösung (240x320 Pixel) Vorlieb nehmen. Offenbar löst HTC damit das Vorgängermodell Tattoo ab, das ebenfalls nur ein QVGA-Display aufweist.
In den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich ist das neue Praxisbuch zum Nokia X6. Das Buch versteht sich als umfassende Referenz, die auf alle wichtigen Aspekte des Smartphones, von der Telefonoberfläche, bis zu Installation zusätzlicher Programme eingeht.
Das Praxisbuch führt ausführlich und verständlich in die Telefoniefunktionen des Handys ein. Dabei werden auch Features wie das Makeln von mehreren Anrufern und die Sprachsteuerung vorgestellt. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten des Nokia X6 finden ebenfalls Erwähnung und zwei Kapitel erläutern zudem, wie man SMS und MMS erstellt, verschickt und empfängt.
Alle wichtigen mitgelieferten Anwendungen, darunter auch Kamera, Galerie, Wörterbuch, usw. werden in eigenen Kapiteln erläutert. Sie erhalten natürlich auch eine Anleitung, wie Sie Videos in das Videoformat für den Video-Player konvertieren.
Ein eigenes Kapitel zeigt, wie Sie die Benutzeroberfläche verändern, sowie die Startseite und das Hauptmenü an eigene Vorlieben anpassen.
Die Einrichtung und optimale Nutzung der Internet-Verbindungen auf dem Nokia X6 für GPRS/UMTS und WLAN stellt einen weiteren Schwerpunkt des Buchs dar. Sie erfahren weiterhin, wie sie die Internetverbindungen auf dem Smartphone verwalten. Der Einrichtung und Nutzung von E-Mails in der Mitteilungen-Anwendung und des Webbrowsers widmen sich ebenfalls mehrere Kapitel. Die neue E-Mail-Anwendung des Nokia X6 wird ebenfalls ausführlich beschrieben.
Sehr eingehend behandelt das Buch die Anbindung des Nokia X6 per Bluetooth an andere Geräte. Sie können danach Daten und Dateien mit PCs oder anderen Handys austauschen oder über die Ovi Suite mit MS Outlook abgleichen.
Viele praktische und sinnvolle Einstellungen lassen sich in der Einstellungen-Anwendung des Nokia X6 vornehmen, die mit praktischen Beispielen vorgestellt wird.
Da die Kapitel alle in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Praxisbuch später ausgezeichnet als Nachschlagewerk, um selten benötigte Funktionen nachzuschlagen.
Das Praxisbuch ist unter der ISBN 978-3-938036-42-6 für 18,50 Euro im Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Palmtop & Smartphone bestellt werden. Dort wird auch eine Ebook-Version für 9,95 Euro angeboten.
In den USA haben sich die Android-basierten Smartphones im ersten Quartal 2010 erstmals besser verkauft als die Apple iPhones, meldet der Marktforscher NPD Group. Android erreichte demnach einen Marktanteil von 28 Prozent, RIMs Blackberry 36 Prozent und Apple iPhone 21 Prozent. Bei Marktforschern muss man allerdings immer vorsichtig sein, da diese oft "Smartphones" unterschiedlich definieren und deshalb mit ihren Untersuchungen kaum vergleichbar sind. Grund für den großen Erfolg von Android sind vermutlich Verkaufsaktionen einiger großer Mobilnetzbetreiber in den USA. Auch dürfte die Kaufzurückhaltung bei potenziellen iPhone-Käufern eine Rolle spielen, die auf die nächste iPhone-Generation warten.
Der Computerkonzern Hewlett Packard übernimmt den Smartphone-Hersteller Palm für 1,2 Milliarden US-Dollar. Schon seit Jahren wurde Palm als Übernahmekandidat gehandelt, da der PDA-Hersteller zuerst den Trend zu Smartphones verschlafen hatte und dann sehr lange brauchte, um konkurrenzfähige Geräte mit dem hauseigenen WebOS auf den Markt zu bringen. In den letzten Wochen waren zunächst Lenovo und HTC als mögliche Käufer genannt worden. Bisher setzt Hewlett Packard auf Windows Mobile, liefert derzeit aber in Deutschland nur zwei wenig attraktive Geräte.
Das ab dem dritten Quartal 2010 für 440 Euro verkaufte Nokia N8 dürfte das erste erhältliche Smartphone auf Basis von Symbian 3 werden. Eine Besonderheit des Handys ist das 3,5 Zoll große Display mit Multi-Touch-fähigem Touchscreen, wodurch der Nutzer über Gesten mit mehreren Fingern gleichzeitig Funktionen auslösen kann. Auch die eingebaute 12-Megapixel-Kamera hat es in sich: Für gute Fotos sollen ein größerer Bildsensor als sonst in Handys üblich, sowie die Carl-Zeiss-Optik und ein Xenon-Blitz sorgen. Kommentieren oder Frage stellen
Die Website Gizmodo konnte bereits einen Blick auf das nächste iPhone werfen, das vermutlich erst Mitte des Jahres angekündigt wird. Zwar ist Apple dafür bekannt, seine neuen Produkte bis zuletzt geheim zu halten, diesmal ist aber das als "iPhone 4G" gehandelte Handy vorab in die Öffentlichkeit gelangt. Laut Gizmodo soll ein (wohl jetzt arbeitsloser) Apple-Mitarbeiter das Gerät verloren haben. Für die Authenzität des Geräts sprechen viele Fakten, zum Beispiel dass einige (auch deutsche!) Medien, die sonst immer alles breit treten, nicht über den Fund berichten. Auf der anderen Seite dürfte Apple sehr rigorose Sicherheitsmaßnahmen haben, welche die Wahrscheinlichkeit des zufälligen Verlusts ausgerechnet eines funktionierenden Prototypen wie einen Lottogewinn erscheinen lassen. Natürlich könnte Apple das Gerät auch absichtlich "verloren" haben, um Publicity zu generieren. Man muss sich dann allerdings nach dem Warum fragen.
Hier die wichtigsten Änderungen zu den Vorgängermodellen:
- Frontkamera
- Kamera auf der Rückseite hat ein größeres Objektiv
- Kamera-Blitz
- Steckplatz für Micro-SIM statt Standard-SIM-Karte
- Verbessertes Display, vermutlich jetzt mit 960 x 640 Pixeln Auflösung
- vermutlich zweites Mikrofon für die Geräuschunterdrückung
- Zwei Lautstärketasten statt einer
- iPhoneOS 4.0
Leider konnte die Software des iPhones nicht genauer unter die Lupe genommen werden, da das Gerät über das Mobilfunknetz von Apple deaktiviert wurde.
Laut dem offiziellen Twitter-Konto von O2 sollen die Palm-Smartphones Pre Plus und Pixi Plus ab dem 28. April bei dem Netzbetreiber lieferbar sein. Der Palm Pre Plus hat im Vergleich zum Palm Pre nun 16 Gigabyte Speicher, aber auch weiterhin keinen Speicherkartensteckplatz. Zum Lieferumfang des Pre Plus gehört nun auch die sonst separat verkaufte induktive Ladecover. Das »Pixi Plus« verzichtet auf den Slider des Palm Pre und hat eine unterhalb des 2,6-Zoll-Displays eingebaute Tastatur. Während GPS, Bluetooth und eine Kamera eingebaut sind, verzichtet das Gerät auf WLAN.
Laut Berichten aus der Finanzszene hat Palm offenbar keine Hoffnung mehr, alleine auf dem Markt überleben zu können. Als mögliche Firmen, die Palm übernehmen könnten, werden der Handy-Hersteller HTC und der PC-Hersteller Lenovo gehandelt.
In den USA hat Microsoft, wie erwartet, zwei neue Handys unter dem Namen "Kin" vorgestellt. Beide Geräte sollen ab Frühling auch in Deutschland von Vodafone vertrieben werden. Auch wenn Microsoft die von Sharp produzierten Handys als Windows-Phones bezeichnet, läuft auf ihnen kein Windows Phone 7, sondern die neue Kin-Plattform. Die als Kin Loop bezeichnete Startseite zeigt Fotos und Konversationen von sozialen Netzen wie Facebook, MySpace and Twitter. Auch ein Browser und ein RSS-Leseprogramm, sowie ein Media Player gehören zum Lieferumfang, wobei die Media-Dateien (Fotos, Video und Musik) über die Zune-Desktop-Software auf das Gerät gelangen. Über den Internetdienst "Kin Studio" führen die Handys laufend ein Backup durch, wobei immer, wenn der Speicher knapp wird, Dateien und Daten bei "Kin Studio" abgelegt werden.
Angekündigt sind das Kin One und Kin Two, die beide einen Touchscreen und eine ausziehbare Tastatur besitzen. Das Kin One ist kompakter und weist eine 5 Megapixel-Kamera und 4 Gigabyte internen Speicher auf. Beim Kin Two sind dagegen Tastatur und Display größer, der Speicher beträgt 8 Gigabyte und die 8 Megapixel-Kamera unterstützt auch HD-Video. Verkaufspreise sind noch nicht bekannt.
Ab Sommer dürfte das jetzt angekündigte iPhone OS 4 für iPod, iPhone und iPad verfügbar sein, das mehr als 1500 neue Funktionen (APIs) für Entwickler mitbringt. Neu ist die Unterstützung für Multitasking, das es aber nur für neuere Geräte geben wird, während Geräte der zweiten Generation wie iPhone 3G und iPod Touch dies nicht erhalten. Multitasking bedeutet, dass mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen können, was zum Beispiel für Chat-Programme oder Musik-Player wichtig ist, die ständig im Hintergrund aktiv sein müssen. Für andere Handy-Betriebssysteme gehört Multitasking schon lange zum Standard. Zu den Kosten für das Update ist noch nichts bekannt.
Für Aufruhr unter den iPhone-Entwicklern sorgt unterdessen eine Änderung in Apples Lizenzvereinbarung. Demnach schließt Apple zahlreiche populöre Entwicklungsplattformen aus. Erlaubt ist nur noch Code, der in in C, C++ und Objective-C geschrieben ist. Apple zeigt damit einmal mehr Ignoranz gegen seine treuen Entwickler, die offenbar ohne vorherige Konsulationen von den Lizenzänderungen überrascht wurden. Weil die Apple-Entwicklerverträge unter NDA (Non Disclosure Agreement) stehen, haben die betroffenen Programmierer übrigens Schwierigkeiten, untereinander Problemlösungen zu diskutieren. Fairness sieht anders aus.
Nächste Woche könnte Microsoft zwei neue Handys ankündigen, die unter dem Projektnamen "Pink" entstanden sind. Gerüchten nach sollen die von Sharp produzierten Handys als Betriebssystemkern, wie auch die kürzlich vorgestellten Windows-Phones, Windows Phone 7 nutzen, aber eine andere Benutzeroberfläche aufweisen. Zielgruppe scheinen wohl Kunden zu sein, die ein günstiges Handy mit Betonung auf soziale Netzwerke benötigen. Software von Drittentwicklern unterstützen die beiden Microsoft-Handys nicht. Kommentieren oder Frage stellen
Das Klapp-Handy Motorola Backflip dürfte bald auch in Deutschland erhältlich sein, denn auf Preisvergleichsseiten werden bereits einige Anbieter aufgelistet. Zugeklappt verhält sich das Backflip wie ein normales Handy, wobei allerdings nur Sensortasten mit geringem Bedienkomfort zur Verfügung stehen. Klappt man das Handy offen, kommt dagegen eine QWERTZ-Tastatur zum Vorschein. Weitere technische Daten: WLAN 802.11b/g, Bluetooth 2.0, 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Touchscreen mit 320 x 480 Pixeln Auflösung.
Leider ist das verwendete Betriebssystem Android 1.5 des rund 440 Euro teuren Backflip schon ziemlich veraltet, Motorola will aber ein Update auf Android 2.x nachreichen. Wer die aktuellste Android-Software nutzen will, die teilweise bereits Android 2.x voraussetzt, sollte vielleicht zu einem anderen Gerät greifen.
Erneut haben mehrere Hersteller neue Geräte angekündigt: Das Samsung I9000 Galaxy S (wer denkt sich bei Samsung eigentlich immer so merkwürdige Produktnamen aus?) besitzt ein 4 Zoll großes AMOLED-Display mit 480 x 800 Pixeln Auflösung, eine 5-Megapixel-Kamera und eine Grafikbeschleunigung, die auch HD-Videos abspielt. Das Android-basierte Handy ist ab Sommer mit 8 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher erhältlich. Ein Preis wurde nicht genannt. Nur in den USA verkauft wird das HTC Evo 4G angeboten. Das Android-Handy nutzt bereits Mobilfunktechniken der vierten Generation (UMTS stellt noch die dritte Generation dar). Das Evo 4G könnte man auch als "HTC HD2 auf Steroiden" bezeichnen, da es dem HD2 vom gleichen Hersteller auf dem ersten Blick sehr ähnlich sieht. Das EVO 4G besitzt aber eine bessere Kamera mit 8 Megapixeln, die sogar HD-Videos aufnimmt. Es bleibt abzuwarten, in welcher Form das Evo 4G auch nach Europa kommt, da hierzulande meines Wissens 4G-Mobilnetze noch nicht zu finden sind. In Deutschland ist der HTC Legend, ein Android-Smartphone, ab sofort Netzbetreiber-exklusiv bei Vodafone sowie im Fachhandel erhältlich. Sofern der HTC Legend von Vodafone gebrandet ist, würde ich eher vom Kauf abraten, da beim Wechsel des Netzbetreibers Probleme auftreten könnten. Häufig werden nämlich die Konfigurationsparameter für andere Mobilnetze entfernt, sodass man sie von Hand eintragen muss, um MMS oder Mobilfunk-Internet nutzen zu können. In Verbindung mit einem 24-Monats-Laufzeitvertrag von Vodafone wird das Smartphone ab 79,90 Euro angeboten. Voraussichtlich noch im April werden die bereits vor Wochen angekündigten Handys HTC Desire und das Windows Mobile Phone HTC HD mini erhältlich sein. Kommentieren oder Frage stellen
Auf einer Presseveranstaltung in München hat Microsoft weitere Details zu Windows Phone 7 bekannt gegeben, beziehungsweise Gerüchte bestätigt.
Microsoft stellt an die Hardware, auf der Windows Phone 7 läuft, bestimmte Anforderungen:
- WVGA (480 x 800) or HVGA (320 x 480)-Display mit vier oder mehr Kontaktpunkten (für die Gestensteuerung)
- integrierte Kamera mit 5 Megapixeln und Blitz, sowie Kamera-Auslöstaste am Gerät
- drei Hardwaretasten: Start, Suche und Zurück
- eingebautes GPS mit AGPS-Unterstützung (über AGPS wird die Position schneller ermittelt)
- Beschleunigungssensor, Kompass und Näherungssensor (dieser erkennt, wenn man das Handy ans Ohr hält und deaktiviert dann das Display, damit man nicht aus Versehen Funktionen auslöst)
- Grafikchip mit Hardwarebeschleunigung
- mindestens 256 MB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-ROM
- ARM-basierter Prozessor
- alte Windows Mobile-Software lässt sich nicht auf Windows Phone 7 nutzen
Unpraktisch für Anwender dürfte der Umstand sein, dass Microsoft in der Hardware-Spezifikation keinen Steckplatz für Speicherkarten vorsieht. Zudem ist der Dateizugriff auf das Gerät nur über die Microsoft Zune-Software auf dem PC möglich.
Auf Entwickler kommen ebenfalls einige Änderungen zu, denn Programme laufen als sogenannter Managed Code, also in einer virtuellen Maschine. Zur Auswahl stehen dabei Silverlight und XNA. Für Anwender wird zudem der Windows Phone Marketplace, der den Windows Mobile Marketplace ersetzt, zum zentralen Anlaufpunkt für neue Programme. Auf Websites angebotene Software lässt sich dagegen nicht installieren. Ähnlich wie beim Apple iPhone wird Microsoft jedes von den Entwicklern eingereichte Programm erst überprüfen, bevor es im Windows Phone Marketplace downloadbar ist.
Microsoft geht bei Windows Phone 7 ein großes Risiko ein, denn schon die Hardwareanforderungen verursachen Stirnrunzeln. So ist es natürlich zu begrüßen, wenn alle Geräte die gleichen Leistungsdaten haben und deshalb Programme von Drittanbietern garantiert auch auf allen Geräten laufen. Die Hersteller können sich nun aber nur noch durch das äußere Gerätedesign und einige Softwarezugaben voneinander differenzieren. Innovative Ideen haben da kaum noch Platz. Mit dem Windows Phone Marketplace, dessen Nutzung für die Softwareentwickler mit Sicherheit nicht kostenlos sein wird, könnte auch das Ende der klassischen Feierabend-Programmierer eingeläutet werden.
Derzeit sieht es düster beim Smartphone-Hersteller Palm aus: Trotz guter Resonanz auf den Palm Pre konnnte das Unternehmen im letzten Quartal zwar 960.000 Geräte verkaufen, davon gingen aber trotz Weihnachtsgeschäfts nur 408.000 über den Ladentisch. Der Rest liegt beim Handel auf Lager, weshalb Palm davon im aktuellen Quartal umso weniger verkaufen dürfte. Palm-CEO Jon Rubinstein wirft den Netzbetreibern, welche die Geräte exklusiv in den USA vertreiben deshalb vor, nicht genug für das Marketing der Palm-Handys getan zu haben. Elevation Partners, mit 30 Prozent an Palm beteiligt, steht aber weiterhin zu dem Hersteller. Laut dem Online-Dienst The Inquirer gehen einige Analysten davon aus, dass Palms Geldreserven nur noch bis Mitte 2011 reichen. Damit dürfte aber noch nicht das Ende von Palm besiegelt sein, weil immer noch die Chance auf den Einstieg von anderen Investoren, einen Nachschuss von Elevation Partners oder Verkauf an einen anderen Hersteller besteht.
Toshiba hat für das Windows-Phone TG01 ein Update auf Windows Mobile 6.5 veröffentlicht. Neue Features sind unter anderem der Microsoft Marketplace, über den sich Programme direkt auf das Gerät laden lassen, sowie Microsoft My Phone. Letzteres synchronisiert die eigenen Daten mit einem Microsoft-Server, sodass man sie jederzeit wieder herstellen kann.
Das "Praxisbuch HTC HD2" ist die umfangreiche Referenz zum neuesten Windows-Phone von HTC. Angefangen bei den Grundfunktionen erläutert das Buch systematisch alle Features des Smartphones und berücksichtigt dabei auch die Vorkenntnisse von Anwendern, die bisher mit weniger leistungsfähigen Handys gearbeitet haben. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch aber auch für Nutzer interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Windows-Phones beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.
Das Praxisbuch HTC HD2 ist ab sofort auf der Website des Palmtop & Smartphone Magazins erhältlich. Im Buchhandel ist es ab Ende März verfügbar.
Die Highlights aus dem Praxisbuch
- Grundlagen der Bedienung: Einsteigerfreundliche Erklärung der Menü- und Touchscreen-Funktionen.
- Telefonie: Neben den während eines Gesprächs verfügbaren Funktionen geht das Kapitel auch auf die Kurzwahlen, die Anwendung der Anrufliste und den Flugmodus ein. Auch bringt das Kapitel Licht in die verschiedenen Telefonoptionen und zeigt, wie man das HTC HD2 mit den verschiedenen Zugriffsperren gegen Datendiebstahl schützt.
- Kontakt- und Terminverwaltung: In vier Kapiteln informiert das Praxisbuch, wie man optimal seine Kontakte, Termine und Notizen verwaltet. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Integration mit den anderen Windows-Mobile-Anwendungen, zum Beispiel der Telefonoberfläche, gelegt.
- Kommunikation: Auf siebzig Seiten findet der Leser alles zur Einrichtung und Nutzung von E-Mail, Webbrowser, RSS-Reader und dem neuen Online-Dienst Microsoft My Phone. Intensiv geht das Praxisbuch auch auf den Windows Live Messenger ein. Ein eigenes Kapitel informiert, wie der Leser Facebook, Twitter und Youtube nutzt und dort Fotos, beziehungsweise Videos, hochlädt.
- WLAN und Bluetooth: In den Kapiteln erhält der Leser eine praxisorientierte Anleitung zu Verbindungsaufbau und Verwendung der drahtlosen Funktechniken.
- Benutzerkonfiguration: Ein Highlight des HTC HD2 ist die gute Anpassbarkeit an die eigenen Anforderungen, zum Beispiel bei der HTC-Benutzeroberfläche TouchFLO. Im Praxisbuch werden zudem alle relevanten Systemeinstellungen, vom Hintergrundbild in der Startseite, bis hin zu den Eingabemethoden erklärt
Über den Autor
Der Autor Rainer Gievers betreibt seit 1996 das Palmtop & Smartphone Magazin und hat bereits mehr als 40 Bücher zum Thema Mobile Computing veröffentlicht.
Gleich auf mehreren Fronten ist Microsoft derzeit im Hardware-Bereich aktiv: Unter dem Codenamen Courier arbeitet das Unternehmen an einem kleinen Tablett-Rechner, das zwei Displays besitzt, die sich zusammenfalten lassen. Über das Projekt gab es bereits vor etwa einem halben Jahr erste Berichte. Weitere Hardware-Features sind eine eingebaute Kamera, ein Kopfhöreranschluss und Internet-Konnektivität. Die Software dürfte neben einem Ebook-Anzeiger, auch Anwendungen zur Verwaltung von E-Mail, ein Webbrowser und Organizer-Funktionen umfassen. Markteinführung des vermutlich mit dem Windows Phone 7 Betriebssystem ausgestatteten Geräts wird die zweite Jahreshälfte 2010 kolportiert.
Unter dem Projektnamen Pink entwickelt Microsoft die Smartphones Turtle und Pure. Das Pure hat ein ausziehbares Tastenfeld mit alphanumerischer Tastatur. Aus den der Website Gizmodo vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass in den USA Verizon das Pure eventuell sogar exklusiv verkaufen wird, wobei das Marketing vor allem die Social Networking-Funktionen herausstellen wird. Der Marktstart könnte Ende April bis Juni stattfinden. Unklar ist das verwendete Betriebssystem, denn um Windows Phone 7 soll es sich nicht handeln, weil dessen Hardware-Anforderungen nicht erfüllt werden. Hersteller von Pink und Pure dürfte jeweils Sharp sein.
In den USA hat Apple gleich an zwei Fronten dem taiwanesischem Hersteller HTC den Krieg erklärt, zum einen mit einer Patentklage im US-Bundesstaat Delaware, zum anderen mit eine Beschwerde an die US International Trade Commission (ITC). Letztere könnte ein Importverbot gegen HTC-Geräte verhängen. Bei den angeblich betroffenen Apple-Patenten geht es unter anderem um die Benutzeroberfläche und Hardwarefunktionen. Betroffen sein dürften vor allem Android-Geräte.
Interessant ist, dass gerade HTC von der Apple-Klage betroffen ist, wo doch genauso gut Google und Motorola als Android-Proponenten davon betroffen sind. Vermutlich hat Apple HTC als einfacheres Ziel ausgemacht, da HTC als vergleichweise junges Unternehmen, das erst Ende der 1990er Jahre gegründet wurde, kein großes Patenportfolio aufzuweisen hat. Normalerweise reagieren nämlich viele Unternehmen auf Patentklagen mit Gegenklagen, denn irgendwelche Patente wird der Konkurrent wohl schon verletzen (bestes Beispiel sind die aktuellen Patentauseinandersetzungen von Apple und Nokia, bei der beide Firmen sich mit Klagen überziehen). HTC bleibt diese Option wohl nicht. Motorola dürfte kein gutes Ziel wegen vieler Patente sein und Google ist sehr finanzstark und könnte den Prozess leicht wegstecken.
Auch wenn Apple zum Schluss mit seinen Klagen keinen Erfolg haben dürfte, wird die Klage allein wegen des ungewissen Ausgangs und der jahrelangen Verfahrensdauer mit Sicherheit einen abschreckenden Effekt für einige kleinere Hersteller haben.
Das bereits im Januar in den USA vorgestellte Motorola Backflip soll im zweiten Quartal 2010 auch in Deutschland erhältlich sein. Ausgestattet ist das Handy mit Android 1.5, dem Vernehmen nach soll aber später auch ein Update auf Android 2.x möglich sein. Neben den üblichen Features WLAN, Bluetooth, 3,1 Zoll-Display und 5-Megapixel-Kamera zeichnet sich das Motorola Backflip durch ein umklappbares Tastenfeld mit QWERTZ-Layout aus. Ein Sensorfeld auf der Displayrückseite ermöglicht zudem die Menü-Navigation. Verkaufpreise nannte Motorola noch nicht.
Jetzt ist es offiziell: Für das HTC HD2 soll es ein kein Upgrade auf das Betriebssystem Windows Phone 7 geben. Laut einer Microsoft-Managerin erfülle das HTC HD2 nicht alle Hardwarekriterien von Windows Phone 7, die als "Chassis 1" (Gehäuse 1)-Spezifkation bezeichnet werden, auch wenn das Gerät mit einem hochauflösendem Display, einen 1 Gigahertz-Prozessor, 5 Megapixel-Kamera und eine 3,5 mm-Audiobuchse ausgestattet ist. Der einfache Grund, warum Microsoft das Upgrade ablehnt, seien die fünf Hardwaretasten. Microsoft verlangt dagegen, dass nur drei Tasten vorhanden sind.
Bevor die Vermutungen ins Kraut schießen: Ich vermute, dass HTC als einer der treuesten Microsoft-Partner bereits während der Entwicklung des HD2 über die Nichtqualifikation als Windows Phone 7-Handy Bescheid wusste. Vielleicht war aber HTC das HD2 wegen der Integration neuer Technologien zu wichtig, weshalb man es trotzdem in dieser Form auf den Markt brachte. Davon abgesehen dürfte aktuell ein Update auf Windows Phone 7 eher Nach- als Vorteile bringen, da Software für Windows Mobile von Drittanbietern nicht mehr auf Windows Phone 7 funktioniert.
Palm, noch vor 10 Jahren mit 60 bis 70 Prozent Marktanteil bei den PDAs der unbestrittene Marktführer, befindet sich weiter in schwieriger Lage. Zuletzt musste das Unternehmen einen Umsatz für das dritte Quartal unter den Erwartungen bekannt geben, denn statt 425 Millionen sollen es nur 285 bis 310 Millionen US-Dollar werden.
Es ist natürlich schwierig zu klären, was und wer nun Schuld am Niedergang von Palm hat. Hier einige Thesen:
Die Benutzeroberfläche des PalmOS war 1996 einfach genial, weil Palm auf alles verzichtete, was irgendwie von den Grundfunktionen zur Termin- und Kontaktverwaltung ablenkte. Es gab noch nicht einmal ein richtiges Dateisystem, sondern nur sogenannte PDB-Datenbanken. Displays hatten nur eine Auflösung von 160 x 160 Pixeln in 4, später 16 Graustufen, Tonausgabe war nur ein Piepsen und Speicherkarten wurden nicht unterstützt. Wer weitere Funktionen oder Spiele benötigte, konnte diese über Websites wie Palmgear herunterladen, beziehungsweise kaufen. Dass ein PDA-Hersteller Software von Drittanbietern auf seinen Geräten erlaubte, war ebenfalls ungewöhnlich. Vielleicht hat sich aber Palm mit dem PalmOS selbst ein unüberwindliches Hindernis aufgebaut, denn nachträglich mussten Unterstützung für Farbdisplays, höhere Displayauflösungen, Audio, Speicherkarten, integrierte Kamera, usw. hinzugefügt werden. Dazu kam noch der Wechsel von Motorola-Prozessoren zu ARM-kompatiblen. Viele bestehende Programme von Drittanbietern liefen dann nicht mehr.
Eine gute Idee von Palm war es, das PalmOS an andere Hersteller zu lizensieren, worauf diese (Handera, Sony, Handspring, usw.) zunächst interessante und leistungsfähigere Geräte, teilweise auch mit Tastatur, herausbrauchten. Gerade Sony war mit den Clié-Modellen sehr aktiv, machte aber meiner Ansicht nach den Fehler, immer mehr Funktionen in immer klobigere PDAs einzubauen. Zudem kam es zu einem Problem, das heute erneut bei Android und Windows Mobile ein Thema ist, denn Softwareentwickler mussten ihre Programme für die unterschiedliche Hardware jeweils extra anpassen. Die von Sony mit jedem neuen Modell veränderte Benutzeroberfläche bürdete den Kunden eine hohe Lernkurve auf.
Palm konnte nach dem Auslaufen seiner Treo-Smartphones einige Zeit keine Nachfolgegeräte liefern. Viele Treue Palm-Kunden stiegen notgedrungen auf andere Hersteller um und gingen als Palm-Käufer verloren. Die dann schließlich vorgestellten Modelle Palm Pre und Palm Pixi (letzteres ist in Deutschland noch nicht zu haben) mit dem hauseigenen WebOS scheinen aber tatsächlich sehr gut gelungen zu sein. Der "Muss auch haben"-Effekt, den damals die ersten Palms auslösten, gibt es aber nicht mehr.
Bis vor ca. fünf Jahren dienten Handys nur zum Telefonieren und SMS schreiben. Heute kann man mit jedem Handy ab 200 Euro seine Kontakte und Termine verwalten, Musik hören und das Internet nutzen. Dazu braucht es keinen PDA mehr. Weil ein Großteil der Handys immer noch subventioniert als "Vertragshandys" über die Netzbetreiber verkauft wird, ist es umso wichtiger, dort als Hersteller mit seinen Geräten vertreten zu sein. In Deutschland ist das für den Palm Pre nur bei O2 der Fall.
Ich kann mich noch erinnern, dass es zu Palms erfolgreichsten Zeiten zur Jahrtausendwende kaum Konkurrenz gab. Heute mag der Markt zwar größer sein, es drängeln sich dafür aber unzählige Hersteller darauf, die es früher noch nicht gab, beziehungsweise hierzulande keine Rolle spielten. Im Business-Bereich wurden zudem die Palm-Geräte nach und nach durch Geräte mit Windows Mobile und durch RIM Blackberry ersetzt.
Es gibt aktuell viele Spekulationen, dass irgendwann einmal ein Konkurrent Palm übernimmt. Es fragt sich aber, wer das sein könnte, da das WebOS angesichts kostenloser Alternativen wie Android und Symbian kaum für irgendeinen Hersteller interessant sein dürfte. Aber vielleicht schafft es Palm uns mit neuen interessanten Modellen, die ihre Käufer finden, doch noch eines Besseren zu belehren.
Es ist ja bereits bekannt, dass Microsoft den "Wildwuchs", den die Handy-Hersteller durch zahlreiche Geräteformen und Betriebssystemerweiterungen bei Windows Mobile angerichtet haben, zurückstutzen will. Wenn man zum Beispiel zuvor ein Windows Mobile-Handy von HTC genutzt hat und dann ein Gerät von Samsung oder Asus zur Hand nimmt, muss man sich erst langwierig in die Bedienung eingewöhnen. Schuld an der Situation haben aber weniger die Hersteller, als vielmehr Microsoft, denn Windows Mobile bis Version 6.5 ist inzwischen so antiquiert, dass die Hersteller die mitgelieferten Microsoft-Anwendungen durch eigene ersetzen müssen. Für die Hersteller hat das natürlich den Vorteil des sogenannten "Lock-ins", denn wer einmal ein HTC-Handy genutzt hat, wird wegen der ausgezeichneten HTC-Oberfläche auch in Zukunft bei diesem HTC-Produkten bleiben.
Mit dem Windows Mobile-Nachfolger "Windows Phone 7" wird das nun alles anders, denn die Lizenznehmer dürfen nur noch eingeschränkt Veränderungen und Ergänzungen am Betriebssystem vornehmen. Gleiches gilt auch für die Hardware. Es soll dem Vernehmen nach drei Gerätetypen geben:
- Typ 1: Geräte mit großem Touchdisplay, 1 Gigahertz-Prozessor und separatem Grafik-Chip. Diese Geräte werden zuerst auf den Markt kommen.
- Typ 2: Geräte mit (ausziehbarem) Tastenfeld.
- Typ 3: Keine Angaben, vermutlich Geräte im Barren-Format.
Übrigens hatte Microsoft schon bei dem in den 90er Jahren vorgestellten Windows CE 1.0 (dem Vorgänger von Windows Mobile) strikte Vorgaben beim Gerätedesign und den Leistungsdaten gemacht. Damals endete die ganze Geschichte im Disaster, weil die vorgestellten Tastaturrechner (natürlich mit Graustufendisplay und ohne Mobilfunkmodul, WLAN und Bluetooth, die es damals teilweise noch nicht gab) zu kaum etwas taugten. Aber das ist wieder eine andere ganz andere Geschichte.
Die Idee, den Herstellern technische Vorgaben zu machen, halte ich prinzipiell für gut, befürchte aber, dass dadurch innovative Produkte auf der Strecke bleiben. Warten wir erst mal ab.
Googles Android-Betriebssystem steht übrigens vor einem ähnlichen Dilemma, denn die Hersteller von Android-Produkten versuchen für jede Nische, vom Netbook bis zum Handy etwas passendes anzubieten und sind sehr erfinderisch bei eigenen Erweiterungen. Einschreiten kann Android-Erfinder Google wohl nur beschränkt, da Android von jedermann kostenlos in eigenen Produkten verwendet werden darf. Erste Softwareentwickler sollen schon lautstarken Protest geäußert haben, weil ihre Programme nicht auf allen Android-Produkten funktioniert. Möglich wäre für Google nur, die Integration der eigenen Software (Google Maps, Google Mail, Google Earth, usw.) von bestimmten technischen Voraussetzungen abhängig zu machen.
Das Softwareportale PocketGear (zu dem in Deutschland auch Mobile2Day gehört) hat den Konkurrenten Handango übernommen. Zusammen listen die beiden Portale jetzt mehr als 140.000 Programme. Wie so häufig bei Firmenzusammenschlüssen bleibt unklar, warum es zur Fusion der beiden Konkurrenten gekommen ist. Als Softwareentwickler hoffe ich allerdings, dass es nicht zu noch mehr Übernahmen in der Portal-Branche kommt, denn je weniger Distributionskanäle es gibt, desto mehr Marktmacht haben diese. In Deutschland sind ja von Symbian bis Windows Mobile noch eine Reihe weiterer größerer Distributionsportale aktiv. Aber ehrlich gesagt, kaufe ich dort als Konsument über Portale nur selten Programme, da man diese bei den Entwicklern meistens wesentlich günstiger erhält. Was uns bei einem Monopol blühen könnte, zeigt übrigens anschaulich Apple mit seinem App Store. Dazu muss man wissen, dass iPhone-Besitzer nur dort Software kaufen können, sofern Sie ihr Handy nicht entsperren. Apple ist aktuell laufend in den Schlagzeilen, weil das Unternehmen als "Torwächter" sehr streng jede von Softwarehäusern eingereichte Anwendung prüft und auch schon mal nachträglich einige Tausend Programme aus dem App Store entfernt. Für die Softwarehäuser ist das natürlich ziemlich frustrierend, denn sie haben häufig hunderte Stunden in ihre Programme gesteckt, nur um dann nicht in den Apple App Store vorgelassen zu werden.
Wie es mit den Softwareportalen, auch in Deutschland, weitergeht, hängt hauptsächlich vom Zuspruch der Kunden ab, die dort Programme laden und kaufen. So betreiben Nokia, Microsoft und Google inzwischen eigene Distributionsportale. Gerade Google ist damit sehr erfolgreich, denn außerhalb des Android Market, der auf jedem Android-Handy vorinstalliert ist, spielen andere Portale bei Android kaum eine Rolle. Allerdings geht es beim Android Market offenbar recht demokratisch zu, weil jeder Entwickler dort nach Zahlung von 99 US-Dollar seine Programme anbieten kann.
Interessant dürfte aber die Zukunft werden, da die großen Mobilfunkbetreiber jetzt einen betriebssystemübergreifendes Portal planen. Bisher nutzen einige Netzbetreiber noch die Portale von PocketGear und Co. unter eigenem Branding.
Zu Handango kann ich als Softwareentwickler sagen, dass ich mit dem Portal nie zufrieden war und irgendwann dort entnervt vor einiger Zeit meine Software zurückgezogen habe. Zum einen ist war die Handango-Website extrem langsam, zum anderen wurden die Erlöse aus dem Softwareverkauf an die Entwickler per Scheck in US-Dollar ausgezahlt. Gerade letzteres ist extrem nervig, weil viele Banken für die Einlösung von US-Schecks hohe Gebühren verlangen. Hinzu kommt noch der lästige Schriftverkehr mit den US-Behörden, die erst einmal einen Teil der Gewinne einbehalten - man könnte ja US-Bürger und damit steuerpflichtig sein. Mit der deutschen PocketGear-Tochter Mobile2Day hatte ich dagegen beim Vertrieb meiner Ebooks nie Probleme, weshalb ich gerne damit zusammenarbeite.
Gerüchte um ein Handy mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 von Microsoft gibt es schon lange und der Softwarekonzern hat diese auch schon oft genug dementiert. Dass Microsoft selbst Hardware anbietet, ist aber nicht ungewöhnlich, wenn man zum Beispiel an den Zune-Player und weitere Produkte von Tastaturen bis XBOX-Spielkonsolen denkt. Produziert werden diese Geräte natürlich von Auftragsfertigern (sogenannte OEMs). Unter dem Namen "Project Pink" sollen nun Asus und Microsoft an einem Microsoft-Handy auf Basis von Windows Phone 7 arbeiten. Microsoft schätzt den Mobiltelefon-Markt offenbar als wichtig ein, weshalb man dort mitmischen will. Aktuell soll aber die Produktion des Microsoft-Handys wegen eines Problems - vermutet werden Softwareprobleme - still stehen. Deshalb dürfte die Markteinführung, sofern die Gerüchte so stimmen, erst Anfang 2011 sein.
Die Enttäuschung mancher Anwender und Entwickler darüber, dass Microsofts neues Windows Phone 7 Betriebssystem nicht abwärtskompatibel zu alten Windows Mobile-Betriebssystemen ist, dürfte groß sein. Vermutlich war aber die Entscheidung überfällig, denn wenn man sich anschaut, welche alten Windows Mobile-Anwendungen und insbesondere Spiele auf den aktuellen Geräten mit Windows Mobile 6.5 laufen, lichtet sich doch sehr das Feld. Wir haben für einen neuen Downloadbereich, der sich an Besitzer von Windows Phones (Windows Mobile ab 6.5) richtet festgestellt, dass vor allem Programme, die das Compact .NET Framework einsetzen, meist nicht funktionieren. An zweiter Stelle folgen Spiele, die zwar starten, sich aber nicht bedienen lassen, weil sie ein Joypad voraussetzen. Ärgerlich sind auch Programme, die fest für QVGA- (240x320) oder VGA (640x480)-Displays programmiert sind und deshalb nur Pixelbrei anzeigen oder nur einen kleinen Bildschirmbereich nutzen. Natürlich sind unsere Erfahrungen nicht unbedingt repräsentativ, weil unser Windows Mobile-Downloadbereich mit sehr viel Freeware von Hobbyentwicklern bestückt ist. Wenn ohnehin nur wenige alte Software auf einer neuen Betriebssystem-Plattform funktioniert, lohnt es sich also, über einen kompletten Neustart nachzudenken.
In diesem Zusammenhang ist es schon interessant, wie Microsoft mit dem Kompatibilitätsproblem umgeht: Windows Mobile 6.5, beziehungsweise Windows Mobile 6.5.3 führt das Softwarehaus einfach weiter, benennt es aber mit dem Marktstart von Windows Phone 7 (aka Windows Mobile 7) in "Windows Phone Classic" um. Während Windows Phone 7 dann eher den sogenannten Consumer, also Privatkunden, bedient, dürfte die Ausrichtung von Windows Phone Classic auf Geschäftskunden gehen. Windows Mobile 6.x ist also mit Windows Phone 7 nicht tot, sondern lebt prarallel weiter.
HTC Smart
Das neue HTC Smart verwendet zwar die bereits von HTC bekannte Sense-Oberfläche mit frei konfigurierbaren Widgets im Startbildschirm, setzt aber als Betriebssystem Qualcomms Brew Mobile Platform (Brew MP) ein. Das Gerät ist ab April über O2 in Deutschland erhältlich.
HTC HD mini
Im Windows-Phone HTC HD mini kommt ein kapazitives 3,2 Zoll HVGA-Display zum Einsatz. Integriert im 110 Gramm leichten Handy ist auch ein WiFi-Router, der es ermöglicht, dass z.B. auch Notebooks oder andere mobile Endgeräte über den HD2 in den drahtlosen Genuss von 3G-Breitbandgeschwindigkeit kommen. Der neue HTC HD mini wird Anfang des zweiten Quartals 2010 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein.
Den Mobile World Congress 2010 in Barcelona haben zahlreiche Hersteller genutzt, um neue Smartphones vorzustellen. Hier eine Auflistung der wichtigsten neuen Modelle:
Motorola Quench
Das Motorola Quench ist ein Android-Handy und besitzt ein 3,1-Zoll-Display mit 320 x 480 Pixeln Auflösung. Besonderheiten sind die zwei integrierten Mikrofone für bessere Sprachqualität und die Unterstützung von Multitouch. Erscheinungstermin ist das erste Quartal 2010.
Toshiba TG02 und Toshiba K01
Das Windows-Phone TG02 ist fast baugleich zum bereits seit einiger Zeit erhältlichen TG01. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Display allerdings resistiv und nicht kapazitiv. Das K01 ist ebenfalls mit Windows Mobile ausgestattet und hat eine ausschiebbare Tastatur.
HTC Legend
Das Gehäuse des Android-Handys HTC Legend wird komplett aus einem massiven Aluminiumblock gefräst. Weitere Features sind ein 3,2 Zoll AMOLED HVGA Display und eine optische Maus, den den sonst gewohnten Trackball ersetzt. Der HTC Legend wird in Europa über Vodafone und im freien Handel ab Ende März erhältlich sein.
HTC Desire
Beim Android-Handy Desire überzeugen die Leistungsdaten mit 1 GHz Snapdragon-Prozessor und kapazitivem 3,7 Zoll WVGA AMOLED Display. Der HTC Desire wird zu Beginn des 2. Quartals 2010 verfügbar sein.
Wie erwartet, hat Microsoft die neueste Version seines Betriebssystems "Windows Phone 7 Series" aka "Windows Mobile 7" vorgestellt. Mit Windows Phone 7 macht Microsoft einen Neustart, denn die in die Jahre gekommene Benutzeroberfläche wurde komplett überarbeitet.
Microsoft hat für die Hersteller der Windows-Phones eine "Basis-Spezifikation" festgelegt, welche die Displayauflösung, 4-Punkt-Multitouch, Beschleunigungssensor (G-Sensor) und Kompass (GPS?) umfasst. Dem derzeitigen Software-Chaos, bei dem jeder Hersteller seine eigene Benutzeroberfläche verwendet, gehört auf jeden Fall der Vergangenheit an. Die Hersteller dürfen aber ihre Erweiterungen in die Oberfläche integrieren. Jedes Windows Phone 7 wird drei Hardwaretasten auf der Vorderseite haben: "Home", "Suchen" und "Zurück".
Schließt man ein Windows-Phone-Handy über USB an einen PC an, startet und installiert sich dort automatisch die Zune-Software. Dabei handelt es sich um einen Desktop-Client, der alle Dateien, also Videos, Bilder und Musik auf dem Windows-Phone verwaltet.
Auf der Startseite zeigt Windows Phone verschiedene "Hubs", die vom Benutzer selbst organisiert werden können und sich automatisch aktualisieren. Es gibt sechs Hubs:
* People: Informationen zu den Kontakten wie Live Feeds von den sozialen Netzwerken aber auch Bilder von Personen werden hier zusammen geführt. Außerdem der Ausgangspunkt für die eigenen Updates in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Windows Live.
* Pictures: Vereinfacht das Veröffentlichen / Teilen von Bildern über soziale Netzwerke – nur noch ein Schritt zur Veröffentlichung. Alle Bilder und Videos, vom PC und aus dem Internet, werden hier zusammen geführt.
* Games: Die erste und einzige Xbox LIVE Integration auf einem Smartphone umfasst Spiele mit Xbox LIVE Unterstützung, weltweite Ranglisten und erlaubt die Darstellung von Spieler Avataren, Freundeslisten und Xbox LIVE Profilen. Xbox LIVE hat weltweit 23 Millionen aktive Nutzer.
* Music + Video: Verbindet das Beste von Zune, Dateien vom PC sowie Online-Musikangeboten und verfügt über einen Radioempfänger. Mit Zune Social werden Empfehlungen mit Freunden mit ähnlichem Geschmack ausgetauscht. Die Wiedergabe-Funktion ist sehr umfassend und macht das umfangreiche Angebot einfach zugänglich.
* Marketplace: Im Marketplace finden sich die unterschiedlichsten Applikationen und Spiele.
* Office: Umfasst Office Mobile, SharePoint und OneNote und natürlich Outlook-E-Mail.
Leider wagt Microsoft auch bei der Software von Drittanbietern einen Neustart, denn vorhandene Programme für Windows Mobile laufen unter Windows Phone 7 nicht mehr, sondern müssen neu entwickelt, beziehungsweise kompiliert werden.
Der Netzbetreiber O2 übernimmt das vor einigen Tagen vorgestellte Smartphone-Navi Garmin-Asus nüvifone A50 exklusiv für Deutschland in sein Lieferprogramm. Das A50 nutzt das Android-Betriebssystem und ist mit einem 3,5 Zoll großem Display ausgestattet. Der interne Speicher von 4 GB lässt sich über microSD-Karten erweitern. Als Erscheinungstermin wird die erste Jahreshälfte 2010 genannt.
Es ist schon ungewöhnlich, dass Garmin ein Navigerät auf Android-Basis vorstellt, wo doch Google derzeit (zumindest in den USA) die Google Maps-Software mit sprachgeführter Navigation kostenlos verteilt. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis Google auch hierzulande diese Funktion mit Google Maps auf jedem Android-Smartphone freischaltet.
Abgesehen von der Halterung und vielleicht einigen zusätzliche Knöpfen, welche die Bedienung erleichtern, erscheint das nüviophone A50 deshalb etwas deplatziert.
Garmin-Asus nüvifone A50: Ein Android-Smartphone mit wegweisender Navigationstechnologie
Navigation trifft Smartphone: Garmin und Asus präsentieren das Garmin-Asus nüvifone A50, basierend auf einer Android-Plattform.
Barcelona / Gräfelfing (München), 11.02.2010, Navigation trifft Smartphone: Garmin und Asus präsentieren heute das Garmin-Asus nüvifone A50, ein Android-Smartphone mit Touchscreen und einer Vielzahl an standortbezogenen Technologien und Anwendungen. Diese lassen sich mit nahezu jeder Funktion - ob E-Mail, SMS oder Fotos - verbinden und erleichtern das Leben eines jeden nüvifone-Besitzers. Gut informiert lebt es sich komfortabler: Daher liefert das A50 beispielsweise aktuelle Wetter- und Verkehrsinformationen oder den Flugstatus. Darüber hinaus vereint das smarte A50 die Anpassungsmöglichkeiten und erweiterten Funktionen der Android-Plattform mit der Navigation von Garmin, einschließlich der Sprachausgabe mit Abbiegehinweisen und Straßennamen für Autofahrer und Fußgänger. Präsentiert wird das A50 beim Mobile World Congress in Barcelona vom 15. – 18. Februar 2010 am Stand von Garmin-Asus (Halle 8, Stand 8B127).
„Das innovative nüvifone A50 integriert umfassende Navigationsmöglichkeiten inklusive Connected Services mit Social-Networking-Funktionen zu einem vielseitigen Produkt, das für jeden Einsatz – egal ob privat oder geschäftlich - perfekt geeignet ist“, meint Cliff Pemble, Chief Operating Officer und President Garmin International.
„Mit dem A50 haben wir gemeinsam mit Garmin eine optimale Symbiose von Navigationsgerät und Mobiltelefon geschaffen“, sagt Benson Lin, Vice President und General Manager von ASUS Personal Mobile Devices Business Unit, Handheld Business Group. „Das Android-Betriebssystem bietet den Nutzern darüber hinaus eine Fülle Anwendungen, die sie in ihrem Alltag benötigen.“
Punktgenau navigieren und gleichzeitig telefonieren
Satelliten-, Funknetz- und terrestrische Daten sorgen bei dem A50 für eine absolut präzise Standortinformation mit Angaben zu Längen- und Breitengraden. So weiß der Nutzer auch an ihm unbekannten Orten immer, wo er sich gerade befindet. Ohne zeitaufwendige und kostspielige Karten-Downloads hat der nüvifone A50-Besitzer das Kartenmaterial bereits auf seinem mobilen Begleiter vorinstalliert. Somit ist auch an Orten ohne Funknetzempfang die Navigation mit Sprachausgabe (Abbiegehinweise und Straßennamen) möglich, mit der man immer sicher ans Ziel kommt. Wie andere Garmin High-End-Navigationsgeräte verfügt auch das A50 über einen Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht – so ist der Fahrer stets auf der richtigen Spur. Die richtige Ausfahrt verpasst der Nutzer mit dem A50 bestimmt nicht, denn im Autobahnmodus wird er stets über die nächsten drei Ausfahrten informiert.
Schick, vielseitig und leistungsstark
Das elegante A50 wird über das 3,5-Zoll Display mit kratzfestem HVGA-Touchscreen bedient. Mit Hilfe die QWERTZ-Tastaturbelegung lassen sich Nachrichten kinderleicht versenden und empfangen, und die Texterkennungsfunktion erspart lästige Tipparbeit – das ist vor allem beim Verfassen längerer E-Mails bequem. Größere Datenmengen sind für das Allround-Talent kein Problem, denn es verfügt über einen 4 GByte großen internen Speicher sowie einen erweiterbaren microSD-Kartensteckplatz. Eine wahre Fülle von Anwendungen hält das A50 durch die mobilen Dienste von Google bereit. Mit einem Klick hat der Anwender Zugriff auf Google Search per Stimme, Gmail, Google Maps, YouTube, Google Kalender, Google Contacts sowie Android Market, wo mehr als 20.000 Anwendungen zur Erweiterung und Personalisierung des nüvifones bereit stehen: So wird das A50 zu einem ganz individuellen Begleiter. Ein weiterer Clou: Kunden haben Zugang zur Straßenansicht und den 3D-Bildern von Sehenswürdigkeiten von Google. Soll das A50 nicht nur privat sondern auch geschäftlich zum Einsatz kommen, ist die Synchronisierung mit Microsoft Exchange® hilfreich. Damit können E-Mails abgerufen und Kontakte, Kalenderdaten sowie Nachrichten per Wireless-Verbindung synchronisiert werden. Die Kontoeinrichtung ist schnell und kinderleicht, so dass der Nutzer in wenigen Schritten seine Termine oder E-Mails überallhin mitnehmen kann.
Entertainment für unterwegs
Nicht nur mit Navigations- und Smartphone-Funktionen glänzt der mobile Begleiter, sondern er entpuppt sich auch als wahrer Unterhaltungskünstler. Denn dank des leistungsstarken WebKit-Browser surft der Nutzer besonders schnell im Internet und kann sich flüssig Streaming-Inhalte anzeigen lassen. Besonders praktisch ist die Schwenkfunktion: Je nach Bedarf kann sich der Nutzer Inhalte im Hoch- oder Querformat anzeigen lassen. In Webseiten eingebettete Standortinformationen erkennt das nüvifone automatisch und weist dem Nutzer rasch den Weg zu den angegebenen Orten. Qualitativ hochwertige Fotos lassen sich mit der integrierten 3-Megapixel-Kamera mit Autofokusfunktion aufnehmen. Diese werden automatisch mit Geotags und genauen Breiten- und Längengradangaben zum Aufnahmeort des jeweiligen Fotos versehen. Der Anwender kann das Bild abspeichern, dorthin navigieren, oder das mit einem Geotag versehene Bild weitersenden.
Verfügbarkeit und Preis
In Deutschland wird das A50 voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte über Mobilfunkbetreiber erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung und weitere Informationen sind in Kürze unter http://www.garminasus.com/de_DE/ verfügbar.
Über Garmin-Asus
Garmin-Asus ist eine strategische Allianz, die es Garmin Ltd. und ASUSTeK Computer Inc. erlaubt, ihre komplementären Kompetenzen zu bündeln, um Mobiltelefone zu entwickeln, die auf LBS basieren.
Der Handyhersteller hat zwei neue Modelle in der X10-Produktlinie vorgestellt. Die Geräte Xperia X10 mini and X10 mini pro sind mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet, das X10 mini pro besitzt zusätzlich eine ausziehbare Tastatur. Beide Geräte sollen in "ausgewählten Märkten" ab dem 2. Quartal und in verschiedenen Farben erhältlich sein.
* Sony Ericsson grows its family of Communication Entertainment phones with compact versions of Xperia™ X10 for the first half of 2010
* Xperia™ X10 mini and X10 mini pro define a new user experience - ultra-compact - whilst still offering best-in-class communication entertainment performance
* Smaller than a credit card, smart and unique with Sony Ericsson Timescape™ application and an intuitive 4 corner touch screen user interface
February 14, 2010 - Barcelona – Today sees the announcement of Xperia™ X10 mini and X10 mini pro, compact versions of Xperia™ X10, which will deliver powerful and application packed mobile phones into the industry. By introducing mobile phones that are both compact and clever, Sony Ericsson is challenging the norm and defining a brand new offering that combines high specification features with a version of Sony Ericsson’s powerful UX platform specifically designed for smaller devices.
Xperia™ X10 mini and X10 mini pro with slide out QWERTY keyboard offer an open and intuitive communication entertainment experience and build on the human curvature design philosophy debuted by the Sony Ericsson Xperia™ X10. Combining the Android platform with signature applications and a customisable UX platform, communication truly becomes entertainment with these new mobile phones. To enhance the experience, pick and choose from a multitude of applications at Android Market™ and co-create a mobile phone experience that is entirely unique. Users can go one step further and customise the home screen’s four corners and widgets to access the most needed applications for limitless possibilities.
The two sister mobile phones incorporate the signature application Sony Ericsson Timescape™ which brings all communication together in one place so users can see at a glance text messages, missed calls, and Facebook™ and Twitter updates, without having to open lots of different applications. The interactive music player also uses the “infinite button” to pull together all music content from the music store and YouTube™ – a smart way to search for new tracks from a favourite artist.
“There has been an enormous buzz around Xperia™ X10 so it is really exciting to be already unveiling compact versions of this powerful proposition.” Said Rikko Sakaguchi, EVP and Chief Creation Officer, Sony Ericsson. “With the X10 mini and X10 mini pro we have pushed the boundaries of what is possible with smaller devices and are giving consumers exactly what they want; two high performance mobile phones with a fully customisable user experience platform and a stunning ultra-compact design.”
Xperia™ X10 mini and X10 mini pro
* Sony Ericsson Timescape™ - brings together all communication in one place
* Four corner control – applications, calls, web, the consumer decides. Four customisable icons for ultimate control
* 5 megapixel camera and video - share creations via the web
* Music player links to music stores and YouTube™ - access the world of music
* Android platform - with Google™ services and Android Market™
* QWERTY keyboard - slide and text for quick and easy messaging (Xperia™ X10 mini pro only)
X10 mini and X10 mini pro supports HSPA 900/2100 and EDGE 850/900/1800/1900, HSPA 850/1900/2100 and EDGE 850/900/1800/1900.
The X10 mini will be available in selected markets from Q2 in the colours Pearl White, Black, Pink, Lime, Red and Silver
The X10 mini pro will be available in selected markets from Q2 in the colours Black and Red.
Sony Ericsson is also introducing the Portable Stereo Speakers MS450, to deliver rich on-the-go sound and the Hi-Fi Headset MH810 with remote with superior audio and remote media and call handling.
Insider-Berichten nach soll das kommende Windows Mobile 7 mit Multimedia-Funktionen von Microsofts Zune-Player ausgestattet sein. Um besser Video und Musik zu unterstützen, dürfte zudem das Windows Mobile Device Center durch die Zune-Desktop-Anwendung esetzt werden. Social Networking über Facebook und Twitter dürften ebenso enthalten sein wie eine Anbindung an Windows Live. Auf wenig Gegenliebe dürften aber die Pläne stoßen, dass wie beim iPhone angeblich immer nur ein Programm laufen kann und sich alte Windows Mobile-Anwendungen nicht installieren lassen. Stattdessen muss man seine Programme aus einem zentralen App-Store laden. Die bisher den Geräte-Herstellern erlaubten Anpassungen an der Benutzeroberfläche sollen ebenfalls nicht mehr erlaubt sein, was zu einer konsistenten Bedienung über alle Geräte hinweg führt.
Wer jetzt entsetzt ist, dass Multitasking und Kompatibilität zum aktuellen Windows-Mobile wegfallen, darf beruhigt sein, da angeblich eine Second Edition vorgesehen ist, mit der dies wiederum möglich ist. Auch soll Microsoft Office Mobile dort weiter aufgebohrt werden.
Eventuell dürfte Microsoft schon nächste Woche mehr zu Windows Mobile 7 offiziell sagen. Wiederholt aufgetauchte Berichte, dass Microsoft ein eigenes Zune-Handy plant, werden in der Branche aber bezweifelt.
Google hat auf Youtube zum Marktstart einige Videos zu Design, Entwicklung und Produktion des Nexus One veröffentlicht. Leider enthalten die meisten Videos nur das typische Marketing-Bla-Bla. Nur die Videos zur Produktion und den Hardwaretests bei HTC sind interessant, da die Hersteller üblicherweise nur sehr selten einen Blick in ihre Produktionshallen geben. Mehr nach dem Klick.
Das Palmtop & Smartphone Magazin verfolgt seit 1996 die aktuellen Trends in der Mobilcomputer- und Handybranche. Ab und zu nehmen wir Anpassungen vor, um den Lese- und Nutzungsgewohnheiten unserer Leser Rechnung zu tragen. So auch dieses Mal:
- Da wir seit kurzem das Redaktionsblog für aktuelle Meldungen nutzen, wird der Nachrichten- und Pressemitteilungen-Bereich nicht mehr weitergeführt, bleibt aber als Archiv erhalten.
- Die sogenannten "Windows-Phones" mit Microsofts Windows Mobile 6.5 besitzen häufig kein Joypad mehr, weshalb sich viele alte Windows Mobile-Programme, besonders Spiele, nicht mehr nutzen lassen. Auch die häufig genutzte Displayauflösung von 480 x 800 Pixel lässt viele alte Programme abstürzen. Wir haben deshalb einen neuen Download-Bereich ausschließlich für Windows-Phones eingerichtet, der in den nächsten Wochen mit von uns getesteter Software gefüllt wird. Falls Sie übrigens selbst Software entwickeln, nehmen wir gerne Ihre Programme kostenlos auf. Setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.
In den USA sind Fotos und ein Video des HTC Incredible aufgetaucht, das den Begriff "Highend" bei den Android-Smartphones neu besetzt: Das Gerät besitzt ein ca. 3,5 bis 3,7 Zoll großes Display, welches vermutlich auf AMOLED basiert. Für gute Fotos sorgen zwei Blitz-LEDs auf der Rückseite. Ein Highlight des vorerst nur beim US-Netzbetreiber Verizon erhältlichen Smartphones ist die optische Maussteuerung.
Der Ankündigung, externe Entwickler für den Ebook-Reader Kindle zu akzeptieren, hat Amazon nun Taten folgen lassen: Auf der Amazon-Website kann man sich nun als Entwickler bewerben. Das Kindle-SDK basiert auf Java und enthält auch einen Kindle-Emulator. Aus Hardwaregründen dürfte es aber kaum möglich sein, schnelle Spiele oder ähnliches zu programmieren, da das E-Ink-Display sehr lange für den Bildschirmaufbau benötigt. Zudem hat Amazon bisher nicht die Kindle-Verkaufszahlen veröffentlicht, sodass man als Entwickler kaum einschätzen kann, ob sich der ganze Aufwand auch lohnt.
Die Symbian Foundation hat den vollständigen Quelltext für die Symbian-Plattform freigegeben. Symbian wurde über mehr als 10 Jahre hinweg entwickelt und wurde auf inzwischen 330 Millionen Handys ausgeliefert.
The Symbian Foundation offers free code to everyone to enable them to contribute openly to the future of mobile
SAN FRANCISCO, US, and LONDON, UK, 4 February, 2010 - The Symbian Foundation today completed the open source release of the source code for the world’s most widely-used smartphone platform. The Symbian platform, which has been developed over more than 10 years and has shipped in more than 330 million devices around the world, is now completely open and the source code is available for free. The transition of this market-leading platform from proprietary code to open source is the largest in software history. The move has been completed four months ahead of schedule and provides the basis for unlimited mobile development based on innovation and openness.
Any individual or organization can now take, use and modify the code for any purpose, whether that be for a mobile device or for something else entirely. This strategic move provides the Symbian ecosystem with greater potential for innovation, faster time-to-market and the opportunity to develop on the platform for free. Symbian’s commitment to openness also includes complete transparency in future plans, including the publication of the platform roadmap and planned features up to and including 2011. Anyone can now influence the roadmap and contribute new features.
Lee Williams, Executive Director of the Symbian Foundation, comments: “The development community is now empowered to shape the future of the mobile industry, and rapid innovation on a global scale will be the result. When the Symbian Foundation was created, we set the target of completing the open source release of the platform by mid-2010 and it’s because of the extraordinary commitment and dedication from our staff and our member companies that we’ve reached it well ahead of schedule.”
IDC Analyst John Delaney remarks: \"It\'s increasingly important for smartphone platforms to offer developers something unique. The placing into open source of the world\'s most widely-used smartphone platform emphatically fits that bill. It will be exciting to see where this takes the industry.\"
All 108 packages containing the source code of the Symbian platform can now be downloaded from Symbian’s developer web site (tiny.symbian.org/open), under the terms of the Eclipse Public License and other open source licenses. Also available for download are the complete development kits for creating applications (the Symbian Developer Kit) and mobile devices (the Product Development Kit). These kits are compatible with Symbian^3, the very latest version of the platform, which is now fully open source and will be “feature complete” during Q1 of this year.
Das von Sony vorgestellte Aspen mit Windows Mobile 6.5.3 soll UVP 379 Euro kosten und im zweiten Quartal 2010 in den Farben Iconic Black und White Silver erhältlich sein.
Düsseldorf, 2. Februar 2010 – Geschäftsreisen, Firmenwagen und eine Vielzahl an weiteren Energiefressern: Der Geschäftsalltag hinterlässt zwangsläufig einen ökologischen Fußabdruck. Mit dem Smartphone Aspen leistet Sony Ericsson einen Beitrag, diesen Einfluss zu verringern.
GreenHeart-Philosophie
Das Gehäuse des Sony Ericsson Aspen besteht aus wiederverwertetem Kunststoff und ist mit wasserbasierter Farbe lackiert. Wie auch bei den weiteren Modellen der GreenHeart-Reihe ist die Bedienungsanleitung auf dem Gerät installiert und dem Gerät selbst lediglich eine Kurzanleitung beigelegt. Durch die so mögliche kompakte Verpackung werden Transportemissionen eingespart.
Ein weiteres Merkmal des GreenHeart-Handys ist die Energiesparfunktion. So wird z.B. die Hintergrundbeleuchtung nur bei Bedarf aktiviert. Weiterhin benötigt das Ladegerät im Standby-Modus nahezu keinen Strom. Das vorinstallierte GreenHeart-Panel gibt Tipps, um seinen Alltag nachhaltig zu gestalten.
Zuverlässiger Geschäftspartner
Individuell gestaltbare Panels ermöglichen ein effizientes Arbeiten. Diese haben sich bereits bei anderen Windows Mobile-Geräten wie dem Xperia X1 bewährt. Insbesondere für Messaging und Textverarbeitung eignet sich das Sony Ericsson Aspen mit Windows Mobile 6.5 und vollwertigem Office-Paket.
Dank des Microsoft MyPhone Services sind auch Geschäftsgeheimnisse bei Aspen sicher. Damit lassen sich im Falle eines Diebstahls oder Verlusts Telefondaten über externen Zugriff löschen. Zwischen Geschäftsterminen erweist sich das Handy als nützlicher Assistent für die Freizeitorganisation: Vorinstalliert sind beispielsweise Facebook, Twitter, Skype und ein YouTube-Player.
Touch und Tastatur
Die vollwertige QWERTZ-Tastatur lässt rasches und komfortables Schreiben von Texten zu. Mit dem SlideView-Mechanismus kann man per Fingerwisch auf dem 2,4 Zoll großen Touchscreen schnell durch alle Funktionen navigieren.
Das Sony Ericsson Aspen ist ein Quad-Band/EDGE-Handy (850/900/1800/1900), das UMTS und HSPA (900/2100 bzw. 850/900/2100) unterstützt. Es wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 in den Farben Iconic Black und White Silver erhältlich sein. Die UVP (ohne Vertrag) liegt bei EUR 379,-.
Bereits vor einiger Zeit wurde vom Symbian-Konsortium eine neue Nomenklatur für die Symbian Betriebssystem-Versionen eingeführt. "S60 5th Edition" heißt deshalb "Symbian^1", beziehungsweise "Symbian v1". Nokia hat jetzt angekündigt die nächste Symbian-Version Symbian v2 zu überspringen und für die nächste Geräte-Generation, die im dritten Quartal erscheint, Symbian v3, das auch Multitouch unterstützt, zu verwenden. Symbian v4 soll Ende 2010 oder Anfang 2011 in Nokia-Smartphones laufen.
Das Nokia 5800 XpressMusic mit Symbian S60 5th, aka Symbian^1
Das Google Nexus One ist hierzulande erst als Grauimport auf dem Markt. Für das Gerät ist nun ein Update verfügbar:
- Google Maps zieht ins ROM um, sodass mehr Platz im Hauptspeicher bleibt
- Der Browser bekommt Multitouch
- Ein Bugfix für UMTS Kommentieren oder Frage stellen