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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 5)
Von Rainer
Angemeldet am: 23.10.2008 Beiträge: 287 Gerade online
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Land: Hersteller: HTC Modell: Tattoo Mobilfunknetz: E-Plus
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Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.
Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.
Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.
Stichworte/Tags: Android Galaxy Google Motorola Samsung
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