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Neu: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini


Von Rainer am 26. Mai 2013 zu Android, Download, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1109 hochgeladen von Rainer am 26.04.2013 09:48 “Klein aber fein” ist das Galaxy S3 Mini, mit dem Samsung eine preisbewusste Zielgruppe anspricht, die dennoch nicht auf ein modernes Handy verzichten möchte. Richtig ausnutzen lässt sich das Handy erst mit dem neuen “Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini”, welches die mitgelieferte Bedienungsanleitung ersetzt.

Ausgehend von der Einrichtung nach dem ersten Einschalten, beschreibt das Praxisbuch zuerst die Benutzeroberfläche und wie man Sie den eigenen Bedürfnissen anpasst. Danach erfährt der Leser, wie er Telefon, Kontaktverwaltung und die Nachrichten-Anwendung optimal nutzt.

Viele Funktionen des S3 Mini setzen auf das Internet, weshalb eigene Kapitel auf WLAN und mobile Datenverbindung eingehen. Der Bedeutung von Google+ und Facebook zollt ein eigenes Kapitel Rechnung, das die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutert. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Dem Thema Sicherheit widmet sich das Buch besonders ausführlich: Sie erfahren, wie Sie selbst ganz ein VPN (Virtual Private Network) einrichten, über das alle Internetverbindungen verschlüsselt und damit abhörsicher ablaufen. Außerdem gibt das Buch Tipps zur Absicherung des Handys gegen fremden Zugriff und wie Sie ein verlorenes Gerät über die eingebauten Funktionen wiedererlangen.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player vor. Einen Hauptaugenmerk setzt das Praxisbuch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Gmail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner, Street View, Local und Latitude verwenden.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Praxisbuch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Im Google Play Store finden Sie neben guter Software auch Ebooks, Musik (Play Music) und Filme. Das Praxisbuch gibt zahlreiche Tipps zu deren Nutzung.

Verfügbarkeit
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini hat 518 Seiten und ist ab sofort für 22,50 Euro im Buchhandel und über die Website das-praxisbuch.de erhältlich.

PDF-Ebook zum Sofort-Download
Dieses Buch ist auch als PDF-Ebook für 9,99 Euro ohne Kopierschutz erhältlich. Sie können das PDF-Ebook nach dem Kauf sofort herunterladen und auf Ihrem PC anzeigen und drucken.

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3 Mini

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Geht Samsung mit Galaxy bald seinen eigenen Weg?


Von Rainer am 15. April 2013 zu Android, Galaxy, Google, Kindle, Motorola, Samsung

Die Neuvorstellung des Galaxy 4 zeigt wieder einmal, in welche Richtung Samsung bei seinen Android-Geräten geht. Wie einige andere Hersteller auch, versucht sich das Unternehmen durch die Anpassung der Benutzeroberfläche zu differenzieren. Die im Februar geäußerte Befürchtung von Google, dass Samsung irgendwann einmal zur Bedrohung werden könnte, ist ja genau genommen nicht weit hergeholt: Samsung besitzt aktuell (je nach Marktforscher) einen Marktanteil im Smartphone-Markt von über 50 Prozent und baut fleißig an einer Infrastruktur als Alternative zu den Google-Diensten. Recht weit fortgeschritten ist Samsung Apps, ein vorinstallierter App-Store, der es mit dem Google Play Store aufnimmt, aber auch eine Datensicherung auf Samsung-Servern ist bereits vorhanden.

Google sitzt deshalb in der Zwickmühle, denn einerseits versucht man, die divergierenden Android-Anpassungen der Hersteller wieder in den Zaum zu bekommen, andererseits können die Hersteller bei zuviel Druck durch Google einfach einen sogenannten Fork durchführen. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist Amazon mit den Kindle-Fire-Modellen, die auf Android basieren, aber ansonsten nicht auf Google-Dienste angewiesen sind. Verzichtet allerdings Google auf Druck, würden sich die Benutzeroberflächen weiter auseinander entwickeln und noch mehr Apps aus dem Play Store nur auf bestimmten Geräten funktionieren.

Samsung muss natürlich vorsichtig vorgehen, wenn es seinen eigenen Weg gehen will, denn derzeit können die Handys der Koreaner nicht auf die Google-Anbindung verzichten. Ein radikaler Schnitt hin zu den eigenen Diensten würde die eigenen Kunden verschrecken. Interessant ist auch die Frage, ob Samsung nicht irgendwann einmal über den eigenen Erfolg stolpert, denn abgesehen von der mitgelieferten Software enttäuscht unter anderem das Galaxy S4 mit seinem minderwertigen Gehäuse. Die Idee, ein Mittelklasse-Handy als "Galaxy S3 Mini" zu verkaufen, halte ich ebenfalls für gefährlich, zumal es an Motorola erinnert, deren Handys vor 2-3 Jahren plötzlich alle in "Razr" umbenannt wurden, obwohl sie mit dem ursprünglichen Razr-Konzept (leistungsfähige Handys im dünnen Metalgehäuse) nichts mehr zu tun hatten.

Weiterführende Links:
CNet
Engadget

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Testbericht Google Nexus 4 - Teil 2


Von Rainer am 31. Februar 2013 zu Android, Google, HTC, Samsung

Wie bereits erwähnt ist das Nexus 4, ebenso wie alle anderen Nexus-Handys und Tablets, immer auf dem aktuellsten Betriebssystem-Stand. Ich möchte daher hier vor allem auf einige der Neuerungen eingehen, die sich mit dem aktuellen Android 4.2.1 ergeben haben. Auf die einzelnen Standard-Anwendungen möchte ich nicht eingehen, denn die kennt jeder Android-Nutzer schon.

Der Sperrbildschirm besitzt nun mehrere Bildschirme, mit denen man mit einer Wischgeste umschaltet. Auf jedem Bildschirm dürfen Sie ein Widget anlegen, beispielsweise um Termine anzuzeigen.

Etwas Neues hat sich Google auch beim Benachrichtungsfeld ausgedacht, das nun endlich teilweise mit der Konkurrenz nachzieht und nun mit Schaltleisten den Zugriff auf WLAN, Bluetooth, Displayhelligkeit, usw. gestattet. Dazu müssen Sie allerdings mit einer Zweifingergeste (zwei Finger gleichzeitig angedrückt lassen) von oben in den Bildschirm ziehen.

Anwender, die ihr Gerät mit anderen Nutzern, zum Beispiel Familienmitgliedern, teilen, können mehrere Benutzerkonten anlegen, über die man im Benachrichtigungsfeld umschaltet. Ein Datentransfer zwischen den Benutzerkonten ist allerdings nicht möglich, das heißt beispielsweise, gekaufte Programme aus dem Google Play Store funktionieren nur bei dem Nutzer, der es erworben hat. Insgesamt hält sich also der Nutzen in Grenzen.

Auch weiterhin erlaubt Android den sogenannten "Sideload", also das Herunterladen und Installieren von Programmen aus anderen App-Stores als dem Google Play Store. Google führt aber jetzt automatisch eine Kontrolle auf Schadfunktionen durch, beziehungsweise prüft, ob das Programm bereits auf einer Sperrliste steht und verweigert dann die Installation. Wagemutige dürfen aber die Kontrolle auch deaktivieren.

Die Integration von Facebook ins Betriebssystem ist weiterhin mangelhaft. Mit einigen Tipps aus dem Internet und der kostenpflichtigen Software HaxSync aus dem Play Store konnte ich allerdings Kontakt- und Terminsynchronisation nachrüsten.

Fazit
Das Nexus 4 ist preislich eine gute Alternative zu den Android-Handys der Markenhersteller. Man sollte sich aber immer bewusst sein, nur die Android-Grundfunktionen zu erhalten. Bei der Konkurrenz von HTC und Samsung erhält man dagegen um sinnvolle Features ergänzte Geräte, die beispielsweise DLNA oder den Facebook-Sync perfekt unterstützen. Zur Not finden Sie aber Apps im Play Store, die die fehlenden Funktionen auf dem Nexus 4 nachrüsten.

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Testbericht Google Nexus 4 - Teil 1


Von Rainer am 29. Februar 2013 zu Android, Google, Samsung

Das Nexus 4 tritt von den Leistungsdaten her gegen die etablierte Konkurrenz, insbesondere das Samsung Galaxy S3, an. Im Preis liegt das Gerät allerdings mit 299 für das 8 GB-Modell, beziehungsweise 349 für das 16 GB-Modell deutlich darunter. In der Hand macht es einen wertigen und stabilen Eindruck, was zum einen am Gewicht von rund 140g liegt, zum anderen am robusten Gehäuse und die Glasscheibe auf der Rückseite. Schon beim Kauf sollte man sich übrigens Gedanken zur späteren Verwendung machen, denn der Speicher lässt sich nicht über MicroSD-Karten erweitern - eine Schwäche, die auch alle anderen aktuellen Nexus-Handys und Tablets aufweisen.

Beim Betriebsystem ist man bei dem von LG produziertem Nexus 4 immer auf dem aktuellen Stand, denn Google und nicht der eigentliche Hersteller übernimmt selbst die Updates. Während Sie also als Besitzer eines Samsung S3 beispielsweise monatelang auf ein Update warten müssen, ist das Update für die Nexus-Modelle sofort nach Ankündigung durch Google verfügbar. Diesem Vorteil steht das Nachteil gegenüber, dass man nur das "reine" Android ohne herstellerspezifische Erweiterungen erhält. Es fehlt also beispielsweise ein Dateimanager und eine DLNA-Unterstützung ist ebenfalls nicht vorhanden. Beides lässt sich aber glücklicherweise, ebenso wie vieles andere kostenlos mit Software von Drittanbietern aus dem Play Store nachrüsten. Ärgerlicher ist da schon das Fehlen der USB-Host-Funktion, weshalb man weder Mäuse noch USB-Stick, noch Tastaturen, Mäuse oder andere USB-Endgeräte über einen OTG-Adapter anschließen kann. Schade. Einen Teil der Host-Funktionalität kann man wohl softwaremäßig nachrüsten, wofür man aber das Nexus rooten muss. Ausprobiert haben wir dies allerdings nicht.

Noch ein Hinweis zur Verfügbarkeit: Während die 16 GB-Version aktuell lieferbar ist, muss man bei der 8 GB-Variante mit Lieferzeiten rechnen. Im Fachhandel ist das Nexus 4 nur eingeschränkt und zudem teurer verfügbar, weshalb man besser direkt bei Google im Play Store bestellt. Beachten Sie aber, dass Google in den letzten Wochen durch schlechten Service von sich reden machte (Reparaturen wurden abgelehnt, zurückgeschickte Geräte nicht gutgeschrieben).

Weiterführende Links:
Play Store

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Warum ich kein Nexus-Fan bin


Von Rainer am 04. 2012 zu Android, Google, HTC, Samsung

Was mich zur Zeit besonders erstaunt, ist die Beliebtheit der von Google angebotenen Nexus-Handys und Tablets. Zumindest beim Nexus 7-Tablet sehe ich - bis auf den Verkaufspreis - keine Vorteile gegenüber den Geräten anderer Hersteller. Man muss sogar Nachteile in Kauf nehmen, wie die fehlende Facebook-Integration bei Kontakten und Terminen, die auch mit der Facebook-Software aus dem Play Store nicht zu beheben ist. Bei den Treibern scheint es auch Probleme zu geben, denn auf Dateien eines mit USB-OTG-Adapter angeschlossene USB-Sticks kann man beim Nexus 7 nur mit einer extra Software zugreifen, wobei nur Bilder unterstützt werden. Über das Design der Benutzeroberfläche möchte ich mich zudem nicht streiten. Der häufig genannte Vorteil schnell vorliegender Updates überzeugt mich ebenfalls nicht, denn zuletzt kamen mit Android 4.2 hauptsächlich zusätzliche Funktionen, die andere Hersteller wie Samsung und HTC bereits seit Ewigkeiten integriert haben. Außerdem wies das letzte Update einige Fehler auf (z.B. Geburtsdatum eines Kontakts nicht im Dezember möglich). Mir fehlen außerdem immer noch vernünftige DLNA-Funktionen, wie sie insbesondere Samsung integriert. Beim Nexus 4, das ich noch nicht in den Händen hatte, dürften sich ähnliche Probleme im Vergleich zu den Mitbewerbern ergeben, weshalb ich mit dem Kauf erst einmal warten würde, bis Erfahrungen anderer Käufer vorliegen.

Der Kauf eines der Nexus-Geräte direkt von Google birgt übrigens einige Nachteile, denn das Unternehmen ist offenbar von der großen Nachfrage überfordert, wie zahlreiche Berichte im Internet und dem Computermagazin c't zeigen. Neben vorschneller Abbuchung von der Kreditkarte, ohne liefern zu können, scheinen auch Rücksendungen innerhalb der 14-Tagesfrist, wie sie der Gesetzgeber erlaubt, manchmal daneben zu gehen. Besonders arg traf es jetzt einen Anwender, dem Google die Reparatur eines selbst verschuldeten Displaydefekts verweigerte. Hier muss Google wohl noch einiges an seinen Prozessen optimieren.

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Testbericht Samsung Galaxy Note 2 - Teil 2


Von Rainer am 03. Dezember 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

In Bezug auf die Texteingabemethoden setzt Samsung beim Galaxy Note 2 auf Bewährtes. Neben dem Samsung-Tastenfeld gibt es wieder die Handschriftenerkennung, sowie Spracheingabe. Letztere wird von Google beigesteuert und konnte mich mangels Berücksichtigung von Klein- und Großschreibung bisher nicht überzeugen. Ein gewisser Rückschritt ist die Abschaffung der Benutzerwörterbücher für die automatischen Wortvorschläge, denen man auf anenderen Android-Geräten eigene Worte hinzufügen kann. Stattdessen muss man dem Gerät sein Facebook-, Google- oder Twitter-Login mitteilen, damit das Benutzerwörterbuch aus den Schreibgewohnheiten des Nutzers lernt. Über die Optionen lässt sich das Tastenfeld bei Bedarf auf Einhand-Eingabe umstellen. Dabei verkleinert sich das Tastenfeld und lässt sich zum linken oder rechten Bildschirmrand verschieben.

Ganz neu ist die Option, zwei Anwendungen gleichzeitig in Fenstern auf dem Galaxy Note 2 zu nutzen. Dies ist aber nur mit einen Teil der vorinstallierten Programmen möglich.

Der mitgelieferte Stylus »S Pen« wurde von Samsung im Vergleich zum Vorgängermodell überarbeitet. Statt rund ist der Stift nun eckig, was versehentliches Wegrollen auf dem Tisch verhindert, und besitzt eine besser erfühlbare Taste. Für den Stylus lassen sich Shortcuts festlegen, beispielsweise, um Bluetooth einzuschalten oder ein bestimmtes Programm zu starten. Ich finde die Stylus-Shortcuts zwar praktisch, man muss aber immer erst einen einleitenden Shortcut (Strich nach oben) durchführen, bevor man den eigentlichen Shortcut auf einer vordefinierten Eingabefläche durchführt. Mit dem Stylus kann man auch einen Bildschirmbereich markieren, der dann in der Zwischenablage landet, woraus man ihn dann beispielsweise in der Notizenanwendung einfügt oder direkt per E-Mail verschickt. Ebenso aktiviert eine Geste mit dem Stylus jederzeit die praktische Notizenanwendung S Note für handschriftliche Skizzen.

Ärgerlich finde ich das Fehlen einer »richtigen« Office-Lösung auf dem Galaxy Note 2. Für den vergleichsweise hohen Preis des Geräts hätte ich statt dem Polaris Viewer Programme erwartet, die nicht nur die Anzeige, sondern auch das Bearbeiten unterstützen. Zum Glück finden sich im Google Play Store zahlreiche Office-Pakete, die wie TextMaker Mobile teilweise weniger als 10 Euro kosten.

Fortsetzung folgt.

Weiterführende Links:
Testbericht Galaxy Note 2 - Teil 1

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Testbericht Samsung Galaxy Note 2


Von Rainer am 23. November 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Das neue Spitzenmodell Galaxy Note 2 bedient eine Klientel, die ein großes Display nutzen möchte, denen ein Tablet mit 7 oder 10,1 Zoll aber zu groß ist. Eine Besonderheit des Geräts ist der mitgelieferte Stift, der unten rechts seinen Platz in einem Gehäuse findet. Im Vergleich zum Vorgänger Galaxy Note hat Samsung dem Gerät weitere Funktionen spendiert, die den Stift besser ausnutzen, aber viele Anwender aber zunächst überfordern werden. Deshalb hat Samsung auch eine eigene Hilfe-Anwendung eingebaut, welche die wichtigsten Stift- und weiteren Funktionen vorstellt. In der Praxis ist für mich der Stift aber nur interessant, um mit der Notizen-Anwendung oder in der Monatsansicht des Kalenders Memos zu erstellen. Als positiv empfinde ich deshalb, dass man den Stift auch einfach weggesteckt lässt und das Galaxy Note 2 ausschließlich mit dem Finger bedient, ohne was zu vermissen.

Im Vergleich zum Galaxy Note, das ich damals noch mit Android 2.3 getestet habe, ist das Galaxy Note 2 mit Android 4.1 ausgestattet. Wenn Sie bereits das Galaxy S3 in den Händen hatten, dürften Sie deshalb kaum Neues entdecken. Erweitert wurde Android um den Ruhemodus, der zu bestimmten Uhrzeiten und Wochentagen alle oder nur ausgewählte Benachrichtigungen deaktiviert. Bei Bedarf kann man aber Kontakte freigeben, die einen trotzdem noch erreichen dürfen. Nützlich finde ich auch den Spam-Modus in der SMS-Anwendung, die dafür sorgt, dass bestimmte Absender nicht mehr stören. Neben dem Standard-Webbrowser liefert Samsung den Chrome-Browser mit - vermutlich eine Vorgabe von Google - was für manche Anwender irritierend ist. Tippt man einen Link in einer E-Mail an, muss man erst einmalig den genutzten Browser auswählen.

Fortsetzung folgt.

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Ab sofort im Handel: Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 2 10.1 und 7.0


Von Rainer am 20. Oktober 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1106 hochgeladen von Rainer am 20.09.2012 09:23 Das Praxisbuch behandelt die Tablet-Modelle P3100, P3110, P5100 und P5110 von Samsung. Geeignet ist das Buch nicht nur für Einsteiger, die noch nie mit einem Tablet gearbeitet haben, sondern auch für erfahrene Anwender, denen das beim Samsung Galaxy Tab 2 beiliegende Handbuch nicht nicht ausreicht.

Zunächst zeigt das Buch in einsteigerfreundlicher Weise die Möglichkeiten des Startbildschirm auf und erläutert die Einrichtung von WLAN und Mobilfunk-Internet (nur für 3G-Modelle) und beschreibt. Der Bedeutung von Google+, Twitter und Facebook zollt ein eigenes Kapitel Rechnung, das die Funktionen der sozialen Netzwerke erläutert. Sie haben so auch unterwegs immer die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken im Blick und können dort auch selber Fotos und Texte veröffentlichen.

Dem Thema Sicherheit widmet sich das Buch besonders ausführlich: Sie erfahren, wie Sie selbst ganz ein VPN (Virtual Private Network) einrichten, über das alle Internetverbindungen verschlüsselt und damit abhörsicher ablaufen. Außerdem gibt das Buch Tipps zur Absicherung des Tablets gegen fremden Zugriff und wie Sie ein verlorenes Gerät über die eingebauten Funktionen wiedererlangen.

Einen Hauptaugenmerk setzt das Praxisbuch auf die Einrichtung und Nutzung der Google-Anwendungen. So erfahren Sie, angefangen von der Anmeldung mit Ihrem Google-Konto, wie Sie Kontakte im Telefonbuch erfassen und verwalten, mit Google Mail arbeiten und Google Maps inklusive Routenplaner, Street View, Local und Latitude verwenden.

In weiteren Kapiteln stellt das Praxisbuch die Multimedia-Anwendungen Kamera, Galerie und MP3-Player mit Beispielen vor.

In eigenen Kapiteln werden die Installation von Programmen aus dem Google Play Store, sowie deren Deinstallation beleuchtet, wobei das Buch auch einige nützliche Anwen-dungen aus dem Play Store vorstellt. Weil es inzwischen auch unter Android akute Bedrohungen durch Viren und andere raffinierte Schadensprogramme gibt, zeigt das Buch mögliche Gefahren auf und gibt verständliche Hinweise zur Gefahrenabwehr.

Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Geräts beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.


Die Themen des Praxisbuchs:

- Für alle Galaxy Tab 2 Tablet-Modelle
- Erste Einrichtung und Bediengrundlagen
- Kontakte, Termine, Notizen
- Multimedia mit Kamera, MP3-Player, Galerie
- Google-Anwendungen Maps, E-Mail, Google+, usw.
- Soziale Netzwerke Google+, Facebook und Twitter
- Bluetooth, WLAN, Wifi Direct, DLNA, VPN
- Ebooks auf dem Tablet lesen
- Software aus dem Play Store
- Gerätespeicher und Anschluss an den PC
- Eingabemethoden

Weiterführende Links:
Das Praxisbuch Samsung Galaxy Tab 2 10.1 und 7.0

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Jetzt erhältlich: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3


Von Rainer am 31. August 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Bild PIC-1105 hochgeladen von Rainer am 31.07.2012 09:08 Ab sofort im Buchhandel erhältlich ist das Praxisbuch Samsung Galaxy S3. Das Buch erläutert auf über 400 Seiten alle wichtigen Funktion des Android-Handys Galaxy S3 i9300, angefangen von der Anpassung der Benutzeroberfläche bis hin zur Systemeinrichtung. Besonders ausführlich geht das Praxisbuch auf die drahtlosen Funktionen Bluetooth, WLAN, Wi-Fi Direct, NFC und DLNA ein. Außerdem lernen Sie die Einrichtung und Nutzung der sozialen Netzwerke Facebook und Google+, sowie die Google-spezifischen Anwendungen Maps und Mail kennen. Im Kapitel zur Softwareinstallation zeigt das Buch, wie Sie Sie potenziell gefährliche Programme aus dem Play Store erkennen.



Weiterführende Links:
Das Handbuch: Das Praxisbuch Samsung Galaxy S3

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Samsung Galaxy S3 oder HTC One X: Welches Handy ist besser?


Von Rainer am 21. August 2012 zu Android, Galaxy, Google, HTC, Samsung

Sowohl das Galaxy S3, als auch das HTC One X besitzen eine ähnliche Hardware, zum Beispiel ein 4,8 Zoll (11,9 cm) großes Display, Quadcore-Prozessor, 8 Megapixel-Kamera, usw. Meiner Ansicht nach tun sich die beiden Geräte dabei nicht viel. Schade aber, dass sich beim HTC One X der Akku nicht wechseln lässt und eine Erweiterung per Micro-SD-Karte ebenfalls nicht vorgesehen ist.

Beide Hersteller bleiben ihren Gewohnheiten treu und spendieren ihren Handys angepasste Startbildschirme und Menüs. Ich finde hier aber das HTC One X etwas durchdachter, da der Bearbeitungsmodus beim Startbildschirm die Widgets nach Kategorien sortiert. Zudem ist dort ein extra Menüpunkt im Hauptmenü vorhanden, über den man die Hintergrundbilder, usw. anpasst. Das Galaxy S3 ist in der Hinsicht etwas umständlicher, beziehungsweise unübersichtlicher.

Die Sprachsteuerung des Galaxy S3 schlägt natürlich die des HTC One X um Längen, da neben der Google-Spracherkennung auch noch die vom Galaxy S2 bekannte Vlingo-Erkennung dabei ist. Ich finde allerdings, dass Anfänger mit der Samsung-Spracherkennung überfordert sind, da sie über verschiedene Menüs verteilt ist, deren Funktion teilweise noch nicht einmal erklärt wird.

Auch die Gestensteuerung des Galaxy S3 ist ausgefeilter als beim Konkurrenten. Es stellt sich aber die Frage, ob man wirklich von allen möglichen Bewegungen Gebrauch macht, denn häufig ist das Betätigen einer Schaltleiste auf dem Bildschirm dann doch einfacher, wenn es zum Beispiel darum geht, an den Anfang einer Liste zum Beispiel im Telefonbuch zu springen (Doppeltippen auf die Geräteoberseite), oder die Kamera aus der Displaysperre zu starten (Finger auf Display setzen und dann Handy drehen). Nützlich ist die Gesichtserkennung des Galaxy S3, welche die automatische Displayabschaltung deaktiviert, wenn man auf das Display schaut.

Die Standardanwendungen sind bei beiden Handys praktisch gleichwertig realisiert, beziehungsweise sind im Fall der Google-Anwendungen Maps, Play Store oder Mail identisch. Man sollte aber immer bedenken, dass im Google Play Store massig Software von Drittanbietern für fast jeden Zweck vorhanden ist.

Die WLAN-Datenaustauschfunktionen des Galaxy S3 sind etwas ausgefuchster, setzen aber eine längere Einarbeitungszeit voraus, bis man Wi-Fi Direct und DLNA, sowie die Samsung-spezifischen Anwendungen "Kies über WLAN" und Samsung AllShare verstanden hat.

Einige Kleinigkeiten hat das HTC One X aber dem Galaxy S3 voraus: Polaris Office erlaubt das Erstellen und Bearbeiten von MS Office-Dateien, während auf dem Samsung nur der Polaris Viewer vorhanden ist, welcher Office-Dateien nur anzeigt. Überzeugt hat mich auch die Kamera-Anwendung, welche wesentlich mehr kreative Effekte mitbringt und einen abschaltbaren Auslösterton besitzt. Anwender, die ab und zu mit ihrem S3 in akustisch sensibler Umgebung (Kirchen, Bibliotheken, Theater, usw.) fotografieren möchten, werden mit dem Handy also nicht glücklich. Galaxy S3 und HTC One X erlauben es übrigens, wie auch viele konventionelle Kamcorder, während einer Videoaufnahme auch Fotos zu erstellen.

Die Integration von Facebook und Twitter ist bei beiden Handys jeweils über separat aus dem Google Play Store installierbare Anwendungen möglich. Ich finde allerdings, das HTC One X ist in diesem Bereich deutlich besser, da dort im Telefonbuch zahlreiche Funktionen für die Bereinigung von Duppletten vorhanden sind. Auch blendet das HTC-Handy Termine problemlos im Kalender ein, während man beim S3 ein zweites Facebook-Konto anlegen muss.

Fazit
Ich habe hier in der Kürze der Zeit nur einige Aspekte aufgelistet, die mir im Kopf geblieben sind. Beide Handys erfüllen natürlich ihren Zweck als persönlicher Begleiter, lassen sich über Anwendungen aus dem Google Play Store problemlos erweitern und bieten genügend Leistung für Spiele.

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Microsoft und Google gehen aufs Tablet


Von Rainer am 08. August 2012 zu Amazon, Android, Apple, Asus, Google, iPhone, Kindle, Microsoft, Nokia, Samsung, Telekom, Windows-Phone

Für Verwunderung dürfte bei manchem die Ankündigung gesorgt haben, dass Google künftig ein Tablet verkauft. Das von Asus produzierte Nexus-Tablet glänzt mit eher durchschnittlichen Leistungsdaten wie einem 7-Zoll-Display mit 1280x800 Pixeln Auflösung und einer Frontkamera. Als Zielgruppe dürfte Google wohl vor allem auf Privatanwender zielen, die zuhause Medien konsumieren möchten, da nur WLAN, aber kein Mobilfunk-Internet vorhanden ist. Dafür ist der Preis von 199 US-Dollar für die 16 GB-Version sehr günstig. Das Nexus-Tablet füllt eine Lücke im Tablet-Bereich, denn bisher bedienen Tablet-Hersteller wie Samsung und Asus nur den mittleren bis gehobenen Preisbereich. Wer dagegen ein günstiges Tablet haben will, greift aktuell zum Kindle Fire, das der Online-Händler Amazon in den USA für 199 US-Dollar verkauft. Beim Amazon Kindle Fire verdient allerdings Google nichts mit, weil für das darauf installierte Android keine Lizenzgebühren an Google fällig werden und Amazon ausschließlich seine eigenen Medien, insbesondere Ebooks, dafür verkauft. Da die Hardware-Hersteller keine Anstalten machten, selbst günstige Android-Tablets anzubieten, ist nun Google in die Bresche gesprungen.

Microsoft hat eine eigene Tablet-Produktlinie mit 10,6 Zoll-Display und dem kommenden Windows 8 vorgestellt, wobei selbst die wichtigsten Hardware-Partner erst wenige Stunden vor der ersten öffentlichen Präsentation über das Produkt informiert wurden. Hintergrund dürften Verstimmungen zwischen Microsoft und den Hardware-Partnern sein, insbesondere mit HP, dessen Windows 7-Tablet "Slate" teilweise auch wegen der langsamen Hardware kein Erfolg beschieden war. HP wollte seinerzeit kein Risiko eingehen und griff deshalb zu günstigen Hardwarekomponenten, für die das Windows-Betriebssystem nicht ausgelegt war. Mit einem hauseigenen Tablet wie dem "Surface" ist dagegen Microsoft nicht auf zaudernde Hardware-Partner angewiesen, sondern kann selbst die Hardware optimieren.

Als Nebenschauplatz kämpft Microsoft auch im Handy-Markt um Erfolge, denn nach und nach ersetzen, beziehungsweise ergänzen die Nutzer Ihren PC/Notebook mit leistungsfähigen Handys. Die klassischen Windows-PCs werden also an Bedeutung verlieren. Gerade hier hat Microsoft einen wunden Punkt, denn das hauseigene Windows Phone wird von den potenziellen Käufern verschmäht, obwohl Tester immer wieder die einfache Bedienung und die preiswerte Hardware loben. Vielleicht spielt hier auch eine Rolle, dass der Software-Riese den Windows-Phones erst nach und nach wichtige Funktionen, angefangen von Copy-und-Paste bis hin zu Multitasking für Drittanwendungen spendiert hat. Windows Phone ist wie das Apple iPhone als geschlossenes System konzipiert, das heißt, man hat keinen Speicherkartensteckplatz, kann Software nur aus dem Online-Shop von Microsoft installieren und Dateien nur mit einer extra Windows-Software auf das Gerät kopieren.

Als richtiges Kommunikationsdisaster hat sich dann die Einführung von Windows Phone 8.0 entpuppt, von dem es erst hieß, es würde auch für bereits verkaufte Windows Phone-Handys nachgereicht, bis schließlich herauskam, dass es nur neue Geräte unterstützt. Deshalb wird auch die Telekom in Deutschland auf den Verkauf des Nokia Lumia 900 verzichten.

Editorialer Hinweis: Wegen des anstehenden Gesetzes "Leistungsschutzrecht für Presseverleger", das Verlegern die Möglichkeit gibt, auch für Zitate und Verlinkungen im Internet Geld zu verlangen, werden wir bis auf Weiteres nicht mehr auf deutsche Nachrichten-Websites verlinken.

Weiterführende Links:
Asymco
Google Nexus 7
Yahoo

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Warum Apple und Samsung die Konkurrenz hinter sich lassen


Von Rainer am 04. Juni 2012 zu Android, Apple, HTC, iPhone, Kommentar, LG Electronics, Motorola, Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson

Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.

Weiterführende Links:
Asymco

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Google geht den iPhone-Weg und Microsoft stolpert über sich selber


Von Rainer am 18. Mai 2012 zu Amazon, Android, Google, HTC, Kindle, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian

Für die Handy-Hersteller zeigt sich jetzt, dass es von großem Nachteil ist, kein selbstentwickeltes Betriebssystem in den eigenen Geräten einzusetzen. Bei Microsoft Phone und Google Android ziehen nämlich genau genommen Microsoft, beziehungsweise Google, die Gerätehersteller mit einem Strick um den Hals durch die Gegend. Und die Richtung stimmt nicht unbedingt mit von Samsung, HTC und Co. erwarteten überein.

Für Google kommt es vor allem darauf an, dass die Anwender über die Android-Anwendungen Mail, Kalender, Play Store und neuerdings Google+ an sich zu binden und somit genau kennenzulernen. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit, dem Nutzer optimierte Werbung vorzusetzen. Außerdem entwickelt sich Android immer mehr zum Onlinekaufhaus, wie die Umbenennung von Android Market in Google Play Store zeigt, in dem inzwischen neben Apps auch Musik, Ebooks und bald Videos verkauft werden. Android ist kostenlos und lizenzfrei für die Hersteller zu haben, die das im Quellcode vorliegende Betriebssystem theoretisch nach Beliebigen anpassen und erweitern können. In der Praxis sorgt der Suchmaschinenriese mit den Lizenzbedingungen für die Google-Anwendungen Mail, Kalender, Maps und Play Store dafür, dass die Hersteller bestimmte Spielregeln, zum Beispiel beim Design der Benutzeroberfläche einhalten.

Microsofts Strategie mit Windows Phone scheint vor allem darauf abzuzielen, Android in Schach zu halten. Dazu dient auch die Integration von Xbox-Spielekonsole, Windows-PC und Windows Phone. Nebenbei ist das umfangreiche Microsoft-Patentportfolio sehr nützlich - Hersteller wie HTC und Samsung zahlen inzwischen fleißig für jedes verkaufte Android-Gerät eine Pauschale die zwischen 5 bis 15 US-Dollar liegen soll (Quelle (Man muss Microsofts Angaben allerdings mit sehr großer Vorsicht genießen, da das Unternehmen verschweigt, wie genau die Lizenzverträge ausgestaltet sind, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großer Teil der Lizenzgebühren wiederum beim Hersteller landet, der sich dafür bereit erklärt, Windows Phone-Geräte in den Markt zu werfen). Als gebranntes Kind - Microsoft hat seit 1996 schon mehrmals mit Mobilbetriebssystemen Schiffbruch erlitten - versucht man es seit der Einführung von Windows Phone mit einer restriktiven Strategie, welche die Hard- und Software auf allen Handys vereinheitlicht. Externe Speicherkarten nutzen? Fehlanzeige! Handy als USB-Stick nutzen? Fehlanzeige! Beliebige Apps von Drittanbietern installieren? Fehlanzeige, Installation geht nur vom Microsoft-Marktplatz. Freeware für Windows Phone? Kaum realisierbar, da die Installation ja nur vom Microsoft-Marktplatz möglich ist, für den Microsoft von jedem Entwickler mindestens 99 US-Dollar pro Jahr kassiert. Weitere Pannen: Wichtige Funktionen wie Cut&Paste wurden erst nach einiger Zeit von Microsoft eingebaut, die Markteinführung des Hoffnungsträgers Nokia Lumia 900 geriet in den USA außerden wegen eines Softwarefehlers zum PR-Fiasko und Microsoft will offenbar das Update von Windows Phone 7.5 auf Windows Phone 8 nur Neugeräten angedeihen lassen. Auf den Käuferstreik reagieren die Hersteller mit stark reduzierten Gerätepreisen, was die Motivation, weitere Modelle mit Windows Phone auf den Markt zu bringen, stark reduziert. Man fragt sich deshalb wirklich, welche Hirnies diesen Unsinn zu verantworten haben! Schade jedenfalls um Nokia, von denen ich wirklich gute Handy-Hardware kennengelernt habe (aktuell nutze ist das N8 mit SymbianOS als Haupthandy).

Google hat dagegen an anderen Fronten zu kämpfen: Inspiriert durch Patentklagen von Microsoft wurde Motorola mit seinem riesigen Patentportfolio übernommen, was von Motorolas Konkurrenten mit Argwohn betrachtet wird. Zwar verspricht man "Brandmauern" zwischen Google und Motorola, sodass Motorola nicht zu sehr von der Nähe zum Suchmaschinenriesen profitiert, wie die Praxis aussieht, wird sich aber noch zeigen. Aktuell überlegt Google wohl, ob nicht die Apple-Route genommen werden soll, was Hard- und Software aus einer Hand - von Google - bedeuten würde (Quelle). Verschiedene Handy-Hersteller sind deshalb schon dabei, Android zu "forken", das heißt, ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis, aber komplett ohne Google-Anwendungen, zu entwickeln. Wie so etwas aussehen könnte, hat ja Amazon schon mit dem (in Deutschland noch nicht erhältlichen) Ebook-Lesegerät Kindle Fire gezeigt, dem man die Android-Verwandschaft kaum ansieht. Eins wird aber auf jeden Fall kommen: Android-Nutzer und Softwareentwickler dürfen sich über steigende Inkompatibilitäten bei Soft- und Hardware ärgern.

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Das Handbuch zum Handy: Das Praxisbuch Samsung Galaxy Nexus i9250


Von Rainer am 18. März 2012 zu Android, Galaxy, Samsung

Bild PIC-1102 hochgeladen von Rainer am 18.02.2012 09:58 Ab sofort im Buchhandel lieferbar ist das Praxisbuch zum neuen Android 4.0-Handy Galaxy Nexus. Das Buch gibt, ausgehend von den Grundfunktionen bis hin zu den einzelnen Anwendungen, dem Nutzer ein umfangreiches Kompendium an die Hand. Neben den Telefoniefunktionen werden unter anderem das Telefonbuch, die Favoriten und die Sprachwahl erläutert.

Ausführlich widmet sich das Buch dem Google-Konto, das die vorinstallierten Anwendungen zur Datensicherung nutzen. Erläutert werden zudem in einzelnen Kapiteln die Anwendungen Maps, Mail und Kalender, wobei auch deren Datenabgleich mit dem Google-Konto ein Thema ist.

Die optimale Nutzung von Internetverbindungen auf dem Galaxy Nexus und des Webbrowsers stellen einen Schwerpunkt des Buchs dar. Sehr umfangreich behandelt das Buch den Datenaustausch über Bluetooth und WLAN.

Augenmerk legt das Buch auch auf die Anpassung des Handys an Anwenderbedürfnisse. So werden alle in der Einstellen-Anwendung vorhandenen Konfigurationsparameter beschrieben, wobei das Buch auch viele Nutzungsbeispiele gibt. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch auch für Anwender interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Galaxy Nexus beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.

Weiterführende Links:
Das Handbuch zum Samsung Galaxy Nexus i9250

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Welche neuen Smartphones kommen im Frühjahr?


Von Rainer am 02. März 2012 zu Android, Apple, Galaxy, HTC, Samsung

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der sich zum wichtigsten Event für die Handy-Produzenten entwickelt hat, dürften wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert werden, die dann im Laufe des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Wohl ein Dauerbrenner ist die Frage, ob endlich von Samsung das Galaxy S III offiziell vorgestellt wird. Die Antwort lautet leider "nein". Offiziell heißt es, Samsung wolle das Gerät auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres zeigen. Zu den genauen technischen Daten gibt es leider ebenfalls nur Gerüchte. Trotzdem dürfte der koreanische Hersteller den MWC für einige Überraschungen nutzen, wenn auch vielleicht nicht mit einem Galaxy S II Plus, das aktuell für Wirbel sorgt, nachdem es in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist. Beweise für die Existenz dieses Gerätes gibt es nämlich nicht und Ungereimtheiten lassen auf ein Fake schließen. Unklar ist, ob das Mittelklassehandy Galaxy S Advance, welches aktuell in China auf den Markt kommt, auch hierzulande verkauft wird. Das Gerät besitzt ein 800×480-Display mit 4 Zoll, 6GB Speicher und soll zwischen Galaxy S und S II positioniert sein. Auf dem Tablet-Markt ist Samsung (mit deutlichem Abstand...) hinter Apple inzwischen eine große Nummer, weshalb man über weitere Modelle spekulieren darf. Glaubt man den Berichten, könnten die Koreaner ein Galaxy Tab 11.6 vorstellen, das dank eines dünnen Rahmens nur wenig größer als das Galaxy Tab 10.1 sein soll. Bedienen kann man das Gerät auch mit einem Stift, ähnlich dem Galaxy Note.

Bisher habe ich auf dieser Website relativ wenig über HTC-Geräte berichtet, was auch daran liegt, dass sich dieser Hersteller ziemlich in einer Geräteorgie verzettelt. Während das Portfolio von Samsung übersichtlich ist, scheint HTC jeden Monat ein neues Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten auf den Markt zu werfen. Inbesondere die Modelle mit dem Zusatz "Beats Audio" machen irgendwie keinen Sinn, da die versprochene Klangverbesserung meines Erachtens nur ein Werbeversprechen bleibt, den Gerätepreis aber hochtreibt. Neu auf dem MWC sind: Das HTC Ville mit 4,3 Zoll-Display, 1,5GHz Dual-Core Prozessor, Bluetooth 4.0, 8-Megapixel Kamera, sowie das HTC Edge mit 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel, Bluetooth 4.0 und HSPA+, 8-Megapixel Kamera, das HTC Zeta mit 4,5-Zoll Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln, 32GB Speicher und ein Akku mit 1830mAh. Vom HTC Primo ist bekannt, dass es 3,7 Zoll-Display, 1-GHz Dual-Core Qualcomm Prozessor und 5-Megapixel Kamera besitzt und nur 9 Millimeter dick ist.

Weiterführende Links:
Android and Me (Samsung Galaxy S III)
Bestboyz (HTC Edge)
Mobile World Congress (MWC)
Android Next (Samsung Galaxy S II Plus)
AndroidPit (HTC Primo)
Bestboyz (HTC Ville)
Bestboyz (HTC Zeta)
Heise Newsticker (Samsung Galaxy S Advance)
Tab Tech (Samsung Galaxy Tab 11.6)

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 5)


Von Rainer am 12. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Motorola, Samsung

Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.

Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.

Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 4)


Von Rainer am 02. Februar 2012 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Der Webbrowser des Nexus hat inzwischen den "privaten Modus" dazugelernt, welcher dafür sorgt, dass keine persönlichen Daten wie Cookies und Verläufe gespeichert werden. Allerdings hat Google die Bedienung etwas umgestaltet, beispielsweise bei der Fenster-, beziehungsweise Tab-Verwaltung, in der man auch die Lesezeichen findet.

Über Google Mail brauche ich wohl kaum Worte zu verlieren, denn das Programm hat keine Erweiterungen erfahren, wohl aber einige Umstellungen in den Einstellungsmenüs. Google Mail verwaltet ausschließlich Mails, die über das Google-Mail-Konto des Anwenders einlaufen. Für Mails von anderen Anbietern wie GMX oder die eigene Homepage-E-Mail-Adresse liefert das Nexus eine weitere Mail-Anwendung mit, die mich aber ziemlich enttäuscht hat! Zwar sind viele Bedienmerkmale gleich gehalten, man kann aber seine chronologisch aufgelisteten Nachrichten nicht einmal irgendwie sortieren und eine Gestensteuerung wie bei Google Mail, mit der man zwischen den Nachrichten weiterblättert, gibt es ebenfalls nicht. Im Android-Market dürften sich aber genügend Alternativen zur Mail-Verwaltung finden lassen.

Auch Google Maps hat inzwischen einen Entwicklungsstatus erreicht, der nur noch Ergänzungen im Detail zulässt. So verwendet Google jetzt offenbar Vermessungsdaten der deutschen Behörden, die bebaute und unbebaute Flächen aufzeigen. Mein eigenes Grundstück wird zum Beispiel nicht mehr als grüne Fläche, sondern als "bebaut" ausgewiesen (natürlich sind die neuen Kartendaten auch im Web unter maps.google.de verfügbar). Auffällig sind penetrante Hinweise auf das schon in den Vorversionen vorhandene Google Latitude, über das man seinen eigenen Standort seinen Freunden bekannt geben kann.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 3)


Von Rainer am 20. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Positiv hat mich die Einstellungen-Anwendung überrascht, in der die wichtigsten Funktionen, beispielsweise für die Aktivierung von WLAN oder Bluetooth, entweder direkt oder hinter wenigen Untermenüs zu finden sind. Im Vergleich zu den berüchtigten Übersetzungen bei den Samsung-Handys sind die Menütexte verständlich formuliert. Einige Beispiele gefällig? "Haptisches Feedback" vom Galaxy Note heißt beim Nexus "Bei Berührung vibrieren"; "Hörbare Tastentöne" des Galaxy Note (damit sind Töne bei der Nutzung der Telefontastatur gemeint) heißen beim Nexus "Wähltastentöne".

Die Telefonoberfläche des Nexus ist futuristisch gestylt und nicht mit der von Galaxy I9000/S2/Note zu vergleichen, denn vieles ist anders, aber nicht unbedingt schlechter gelöst. So verzichtet das Nexus auf die sogenannten Standardnummern, die ohnehin nur für Verwirrung sorgen und die Kontaktsuche erfolgt in einem separatem Bildschirm, für die man die Lupen-Schaltleiste betätigt. Andererseits muss man auf einige nützliche Dinge, beispielsweise die praktischen Wischgesten, um einem Kontakt eine SMS zu schicken, oder ihn anzurufen verzichten. Eine Blacklist, auf die man unerwünschte Anrufer setzt fehlt außerdem ebenso wie die automatische Anrufannahme.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 2)


Von Rainer am 19. 2011 zu Android, Galaxy, Samsung

Nicht nur Einsteiger, sondern auch Umsteiger von anderen Samsung-Handys, wie ich es einer bin, dürften beim Galaxy Nexus zunächst verzweifeln, denn vieles ist bei der Benutzeroberfläche anders oder ziemlich versteckt. Beispielsweise werden Ordner im Startbildschirm nicht über einen Bearbeitungsbildschirm erstellt, sondern einfach durch Ziehen eines Anwendungssymbols auf ein anderes. WLAN oder Bluetooth lassen sich zudem nicht im Benachrichtigungsfeld (das durch Ziehen des Fingers von der Titelleiste nach unten erscheint) ein/auschalten, sondern nur direkt in der Einstellungen-Anwendung. Auch dort setzt sich die ungewohnte Bedienung fort, jedenfalls benötigte ich einige Versuche, um die Liste der gefundenen WLANs aufzurufen. Zum Glück steht ein Widget für den Startbildschirm zur Verfügung, das WLAN, Bluetooth, GPS und die Displayhelligkeit steuern kann.

Um Widgets auf dem Startbildschirm einzurichten, muss man ins Widgets-Register des Hauptmenüs gehen und von dort die Widgets durch Tippen und Halten des Fingers in den Startbildschirm übernehmen. Genauso geht man auch mit den Apps im Hauptmenü vor. Insgesamt erscheinen mir die Bearbeitungsfunktionen, wie Sie Samsung beispielsweise beim Galaxy S2 (mit Android 2.3) eingebaut hat, viel durchdachter.

Das Fehlen einer halbwegs vernünftigen Anleitung ist ebenfalls ärgerlich, denn außer einer Kurzbeschreibung, die nur kurz auf die Hardware eingeht, ansonsten aber aus Warnhinweisen besteht, liefert Samsung nichts mit.

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Testbericht: Samsung Galaxy Nexus i9250 (Teil 1)


Von Rainer am 16. 2011 zu Android, Galaxy, Google, Samsung

Da ist es: Das Samsung Galaxy Nexus! Trotz des großen, mehr als vier Zoll großen Displays liegt das Gerät ausgezeichnet in der Hand - kein Vergleich mit dem doch recht unförmigen Samsung Galaxy Note, das ich vorher getestet hatte. Das leicht gekrümmte Plastikgehäuse macht einen wertigen Eindruck, was auch aufs Gewicht von 136 Gramm zurückgeführt werden kann. Schade, dass auch bei diesem Samsung-Handy mal wieder das Rückteil sehr dünn und klapprig ausfällt. An Bedienelementen sind zunächst nur die beiden Lautstärketasten, sowie der Ein/Ausschalter sichtbar. Die Android-typischen Tasten für Zurück, Home und Liste der letzten Anwendungen werden dagegen unterhalb des Bildschirms eingeblendet.

Auch wenn das Galaxy Nexus von Samsung hergestellt wird, hat hier Google das Sagen, denn es ist das brandneue Android 4.0 ohne zusätzliche Samsung-Funktionen vorinstalliert. Dies hat den Vorteil, dass das Nexus als Referenz-Gerät von Google bevorzugt mit Updates bedient wird. Andere Handys mit Android dürften dagegen immer einige Wochen oder Monate später nachziehen, weil die Hersteller erst ihre firmeneigenen Anpassungen vornehmen müssen. Ein Nachteil zeigte sich dann allerdings, als ich über die PC-Software Samsung Kies auf das Nexus zugreifen wollte, denn Kies suchte sich einen Wolf nach dem passenden Treiber. Kein Wunder, denn Kies wird nicht unterstützt, wie auch ein Blick in die Einstellungen des Handys zeigt, wo das Gerät nur wahlweise als "Mediengerät" oder als "Kamera" konfigurierbar ist. Wo wir beim Thema Speicher sind, leider ist kein SD-Steckplatz vorhanden, sodass man sich mit den vorinstallierten 16 GB begnügen muss.


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