Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.
Für 1,05 Milliarden Euro übernimmt Sony den 50-prozentigen Anteil von Ericsson am gemeinsamen Handyhersteller Sony Ericsson. Beide Unternehmen hatten ihr kriselndes Handygeschäft im Jahr 2001 zusammengelegt, konnten aber trotzdem nicht verhindern, dass Sony Ericsson stetig Kunden verlor. Zuletzt hatte Sony Ericsson laut Marktforscher IDC im zweiten Quartal 2011 nur noch einen Marktanteil von weniger als 2 Prozent. Ich vermute, dass Sony eine Neuausrichtung des Handyherstellers plant, der Ericsson entgegenstand. So dürfte sich Sony jetzt stärker seine Playstation-Expertise einbringen und eine engere Koppelung mit (eigenen) Heim-Multimedia-Produkten einbringen.
Auf der Google I/O-Konferenz in San Francisco hat der Suchmaschinen-Gigant zahlreiche Neuerungen im Android-Bereich vorgestellt.
Eine der Hauptärgernisse bei Android ist die zunehmende Fragmentierung, denn viele Hersteller stellen Updates nur mit Monaten Verspätung zur Verfügung. Ärgerlich auch, wenn man ein gebrandetes Handy nutzt und umso länger aufs Update warten muss. Zumindest in den USA haben jetzt die Hersteller HTC, Samsung, Sony Ericsson, LG and Motorola und alle großen Netzbetreiber vereinbart, dass es Updates mindestens 18 Monate nach der Geräteeinführung geben wird. Diese Garantie gilt allerdings nur für Handys, für die das Update technisch sinnvoll ist.
Mit dem neuen Android Open Accessory und zugehörigem Entwicklungskit lassen sich fast beliebige Hardwareerweiterungen über USB oder demnächst Bluetooth mit Android-Handys nutzen. Hardwareerweiterungen von Drittanbietern sollen dann an allen Android-Handys und nicht nur an Modellen bestimmter Hersteller funktionieren.
Unter dem Namen "Ice Cream Sandwich" hat Google Android 2.4 vorgestellt. Das Handy-Betriebssystem übernimmt viele Features von der Tablett-Version "Honeycomb" Android 3.0. Eine weitere Neuigkeit ist der Filmverleih durch den Android Market, der bereits zum Start mit tausenden Titeln prall gefüllt ist, die jeweils 2 bis 4 US-Dollar kosten. Leiht man einen Titel aus, darf man diesen innerhalb von 30 Tagen ansehen, wobei der Nutzer nach der ersten Wiedergabe ein 24 Stunden-Zeitfenster hat, in dem er den Film anschaut.
Während sonst fast jeder Hersteller von Bedeutung Handys mit Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7 auf den Markt wirft, hält sich Sony Ericsson zurück. Dem Unternehmen gefallen offenbar die strikten Vorgaben zur Benutzeroberfläche nicht besonders, wie aus einer Stellungnahme hervorgeht. Derzeit bevorzuge man Android, weil es mehr Möglichkeiten zur Produktdifferenzierung biete.
Die Telekom hat sich als einer der Vertriebspartner zufrieden zum Marktstart von Windows Phone 7 geäußert. Wieviele Geräte allerdings bisher von der Telekom verkauft worden sind, dazu schweigt das Unternehmen und auch Microsoft gibt keine Zahlen raus. Wer da böses denkt: "Wir sind mit den aktuellen Verkaufszahlen sehr zufrieden. Diese liegen über unseren Erwartungen. Mit Windows Phone haben wir unser Angebot um ein weiteres ausgezeichnetes Betriebssystem erweitert, dass von den Kunden gut angenommen wird und sich neben iPhone und Android behaupten wird."
Zum Marktstart von Windows Phone 7 standen bereits mehr als 1000 Programme von Drittentwicklern in Microsofts Appstore bereit. Laut verschiedenen Quellen unterstützte Microsoft wichtige Softwarehäuser durch Geld und Verkaufsgarantien. Man mag dies negativ sehen, aber immerhin zeigt Microsoft damit seinen Ehrgeiz, längerfristig im Mobilcomputermarkt aktiv zu bleiben.
Das "Xperia X10 Blog" hat über einen Tippgeber Fotos und einige technische Daten des Sony Ericsson ANZU erhalten. Das sehr flache Handy mit Android-Betriebssystem befindet sich noch im Prototypen-Stadium. Vom Tippgeber wird das Handy als sehr flott mit einem sehr soliden Gehäuse beschrieben und auch das Display soll ausgezeichnet sein. Vermutlich wird das ANZU später einmal nicht in der Xperia-Produktreihe, sondern als "Bravia" vermarket. Wer sich über den Lautsprecher des Xperia X10 geärgert hat, dürfte sich beim ANZU über eine bessere Performance freuen. Vielleicht spendiert Sony Ericsson dem Gerät ja auch Multitouch.
Nachdem Samsung Anfang September bereits bekannt gab, keine neuen Symbian-basierten Handys mehr zu entwickeln, ist jetzt auch Sony Ericsson bei Symbian abgesprungen. Zumindest kann man dies aus den Worten "wir haben keine Pläne für neue Produkte mit Symbian" eines Managers des schwedisch-japanischen Unternehmens folgern. Das Unternehmen scheint sich aber noch eine Hintertür offen zu lassen, da es weiterhin in Symbian mitarbeitet. Neben Android setzt Sony Ericsson auf das kommende Windows Phone 7 als Betriebssystem.
Laut der Website Engadget bereitet Sony Ericsson eine mobile Spielkonsole auf Android-Basis vor. Das Gerät ist als Slider ausgeführt, das heißt, die statt einer Tastatur vorhadenen Bedienelemente sind herausziehbar. An Bedienelementen soll das Gerät die PSP-typischen Tasten und das D-Pad, statt dem Analog-Joystick aber ein "langes Touchpad" besitzen. Angeblich ist das Display zwischen 3,7 bis 4,1 Zoll groß. Für die Android-Konsole optimierte Spiele ist ein neuer Bereich im Android Market geplant, der später dann auch für Android-Geräte anderer Hersteller offen stehen soll, sofern deren Geräte die Spezifikationen, unter anderem für die Tastenbelegung, erfüllen. Unklar ist noch der Erscheinungstermin dieser ungewöhnlichen Spielkonsole, sie könnte aber bereits im Oktober angekündigt werden.
Der Handy-Hersteller Sony Ericsson verkauft ab dem dritten Quartal das Xperia X8 zum Preis von 219 Euro. Das Gerät im Barren-Design wiegt 104 Gramm und besitzt ein kapazitives 480 x 320-Pixel-Display. Weitere Features sind eine 3,3-Megapixel-Kamera, Mobilfunk mit UMTS/GSM/GPRS/EDGE, WLAN, Bluetooth, aGPS und ein FM-Radio. Als Betriebssystem kommt noch das veraltete Android 1.6 zum Einsaz. Im dritten Quartal 2010 soll allerdings, genauso wie für die Modelle X10, X10 mini und X10 mini pro, ein Update auf Android 2.1 angeboten werden.
Der Handyhersteller hat zwei neue Modelle in der X10-Produktlinie vorgestellt. Die Geräte Xperia X10 mini and X10 mini pro sind mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet, das X10 mini pro besitzt zusätzlich eine ausziehbare Tastatur. Beide Geräte sollen in "ausgewählten Märkten" ab dem 2. Quartal und in verschiedenen Farben erhältlich sein.
* Sony Ericsson grows its family of Communication Entertainment phones with compact versions of Xperia™ X10 for the first half of 2010
* Xperia™ X10 mini and X10 mini pro define a new user experience - ultra-compact - whilst still offering best-in-class communication entertainment performance
* Smaller than a credit card, smart and unique with Sony Ericsson Timescape™ application and an intuitive 4 corner touch screen user interface
February 14, 2010 - Barcelona – Today sees the announcement of Xperia™ X10 mini and X10 mini pro, compact versions of Xperia™ X10, which will deliver powerful and application packed mobile phones into the industry. By introducing mobile phones that are both compact and clever, Sony Ericsson is challenging the norm and defining a brand new offering that combines high specification features with a version of Sony Ericsson’s powerful UX platform specifically designed for smaller devices.
Xperia™ X10 mini and X10 mini pro with slide out QWERTY keyboard offer an open and intuitive communication entertainment experience and build on the human curvature design philosophy debuted by the Sony Ericsson Xperia™ X10. Combining the Android platform with signature applications and a customisable UX platform, communication truly becomes entertainment with these new mobile phones. To enhance the experience, pick and choose from a multitude of applications at Android Market™ and co-create a mobile phone experience that is entirely unique. Users can go one step further and customise the home screen’s four corners and widgets to access the most needed applications for limitless possibilities.
The two sister mobile phones incorporate the signature application Sony Ericsson Timescape™ which brings all communication together in one place so users can see at a glance text messages, missed calls, and Facebook™ and Twitter updates, without having to open lots of different applications. The interactive music player also uses the “infinite button” to pull together all music content from the music store and YouTube™ – a smart way to search for new tracks from a favourite artist.
“There has been an enormous buzz around Xperia™ X10 so it is really exciting to be already unveiling compact versions of this powerful proposition.” Said Rikko Sakaguchi, EVP and Chief Creation Officer, Sony Ericsson. “With the X10 mini and X10 mini pro we have pushed the boundaries of what is possible with smaller devices and are giving consumers exactly what they want; two high performance mobile phones with a fully customisable user experience platform and a stunning ultra-compact design.”
Xperia™ X10 mini and X10 mini pro
* Sony Ericsson Timescape™ - brings together all communication in one place
* Four corner control – applications, calls, web, the consumer decides. Four customisable icons for ultimate control
* 5 megapixel camera and video - share creations via the web
* Music player links to music stores and YouTube™ - access the world of music
* Android platform - with Google™ services and Android Market™
* QWERTY keyboard - slide and text for quick and easy messaging (Xperia™ X10 mini pro only)
X10 mini and X10 mini pro supports HSPA 900/2100 and EDGE 850/900/1800/1900, HSPA 850/1900/2100 and EDGE 850/900/1800/1900.
The X10 mini will be available in selected markets from Q2 in the colours Pearl White, Black, Pink, Lime, Red and Silver
The X10 mini pro will be available in selected markets from Q2 in the colours Black and Red.
Sony Ericsson is also introducing the Portable Stereo Speakers MS450, to deliver rich on-the-go sound and the Hi-Fi Headset MH810 with remote with superior audio and remote media and call handling.
Das von Sony vorgestellte Aspen mit Windows Mobile 6.5.3 soll UVP 379 Euro kosten und im zweiten Quartal 2010 in den Farben Iconic Black und White Silver erhältlich sein.
Düsseldorf, 2. Februar 2010 – Geschäftsreisen, Firmenwagen und eine Vielzahl an weiteren Energiefressern: Der Geschäftsalltag hinterlässt zwangsläufig einen ökologischen Fußabdruck. Mit dem Smartphone Aspen leistet Sony Ericsson einen Beitrag, diesen Einfluss zu verringern.
GreenHeart-Philosophie
Das Gehäuse des Sony Ericsson Aspen besteht aus wiederverwertetem Kunststoff und ist mit wasserbasierter Farbe lackiert. Wie auch bei den weiteren Modellen der GreenHeart-Reihe ist die Bedienungsanleitung auf dem Gerät installiert und dem Gerät selbst lediglich eine Kurzanleitung beigelegt. Durch die so mögliche kompakte Verpackung werden Transportemissionen eingespart.
Ein weiteres Merkmal des GreenHeart-Handys ist die Energiesparfunktion. So wird z.B. die Hintergrundbeleuchtung nur bei Bedarf aktiviert. Weiterhin benötigt das Ladegerät im Standby-Modus nahezu keinen Strom. Das vorinstallierte GreenHeart-Panel gibt Tipps, um seinen Alltag nachhaltig zu gestalten.
Zuverlässiger Geschäftspartner
Individuell gestaltbare Panels ermöglichen ein effizientes Arbeiten. Diese haben sich bereits bei anderen Windows Mobile-Geräten wie dem Xperia X1 bewährt. Insbesondere für Messaging und Textverarbeitung eignet sich das Sony Ericsson Aspen mit Windows Mobile 6.5 und vollwertigem Office-Paket.
Dank des Microsoft MyPhone Services sind auch Geschäftsgeheimnisse bei Aspen sicher. Damit lassen sich im Falle eines Diebstahls oder Verlusts Telefondaten über externen Zugriff löschen. Zwischen Geschäftsterminen erweist sich das Handy als nützlicher Assistent für die Freizeitorganisation: Vorinstalliert sind beispielsweise Facebook, Twitter, Skype und ein YouTube-Player.
Touch und Tastatur
Die vollwertige QWERTZ-Tastatur lässt rasches und komfortables Schreiben von Texten zu. Mit dem SlideView-Mechanismus kann man per Fingerwisch auf dem 2,4 Zoll großen Touchscreen schnell durch alle Funktionen navigieren.
Das Sony Ericsson Aspen ist ein Quad-Band/EDGE-Handy (850/900/1800/1900), das UMTS und HSPA (900/2100 bzw. 850/900/2100) unterstützt. Es wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 in den Farben Iconic Black und White Silver erhältlich sein. Die UVP (ohne Vertrag) liegt bei EUR 379,-.