| Anzeigen |
|
|
| Diskussionsforum |
|
| Zum Thema |
|
|
 |
RedaktionsblogThema: Symbian
Neuen Beitrag schreiben | Neues auflisten | Suchen
Für die Handy-Hersteller zeigt sich jetzt, dass es von großem Nachteil ist, kein selbstentwickeltes Betriebssystem in den eigenen Geräten einzusetzen. Bei Microsoft Phone und Google Android ziehen nämlich genau genommen Microsoft, beziehungsweise Google, die Gerätehersteller mit einem Strick um den Hals durch die Gegend. Und die Richtung stimmt nicht unbedingt mit von Samsung, HTC und Co. erwarteten überein.
Für Google kommt es vor allem darauf an, dass die Anwender über die Android-Anwendungen Mail, Kalender, Play Store und neuerdings Google+ an sich zu binden und somit genau kennenzulernen. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit, dem Nutzer optimierte Werbung vorzusetzen. Außerdem entwickelt sich Android immer mehr zum Onlinekaufhaus, wie die Umbenennung von Android Market in Google Play Store zeigt, in dem inzwischen neben Apps auch Musik, Ebooks und bald Videos verkauft werden. Android ist kostenlos und lizenzfrei für die Hersteller zu haben, die das im Quellcode vorliegende Betriebssystem theoretisch nach Beliebigen anpassen und erweitern können. In der Praxis sorgt der Suchmaschinenriese mit den Lizenzbedingungen für die Google-Anwendungen Mail, Kalender, Maps und Play Store dafür, dass die Hersteller bestimmte Spielregeln, zum Beispiel beim Design der Benutzeroberfläche einhalten.
Microsofts Strategie mit Windows Phone scheint vor allem darauf abzuzielen, Android in Schach zu halten. Dazu dient auch die Integration von Xbox-Spielekonsole, Windows-PC und Windows Phone. Nebenbei ist das umfangreiche Microsoft-Patentportfolio sehr nützlich - Hersteller wie HTC und Samsung zahlen inzwischen fleißig für jedes verkaufte Android-Gerät eine Pauschale die zwischen 5 bis 15 US-Dollar liegen soll (Quelle (Man muss Microsofts Angaben allerdings mit sehr großer Vorsicht genießen, da das Unternehmen verschweigt, wie genau die Lizenzverträge ausgestaltet sind, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großer Teil der Lizenzgebühren wiederum beim Hersteller landet, der sich dafür bereit erklärt, Windows Phone-Geräte in den Markt zu werfen). Als gebranntes Kind - Microsoft hat seit 1996 schon mehrmals mit Mobilbetriebssystemen Schiffbruch erlitten - versucht man es seit der Einführung von Windows Phone mit einer restriktiven Strategie, welche die Hard- und Software auf allen Handys vereinheitlicht. Externe Speicherkarten nutzen? Fehlanzeige! Handy als USB-Stick nutzen? Fehlanzeige! Beliebige Apps von Drittanbietern installieren? Fehlanzeige, Installation geht nur vom Microsoft-Marktplatz. Freeware für Windows Phone? Kaum realisierbar, da die Installation ja nur vom Microsoft-Marktplatz möglich ist, für den Microsoft von jedem Entwickler mindestens 99 US-Dollar pro Jahr kassiert. Weitere Pannen: Wichtige Funktionen wie Cut&Paste wurden erst nach einiger Zeit von Microsoft eingebaut, die Markteinführung des Hoffnungsträgers Nokia Lumia 900 geriet in den USA außerden wegen eines Softwarefehlers zum PR-Fiasko und Microsoft will offenbar das Update von Windows Phone 7.5 auf Windows Phone 8 nur Neugeräten angedeihen lassen. Auf den Käuferstreik reagieren die Hersteller mit stark reduzierten Gerätepreisen, was die Motivation, weitere Modelle mit Windows Phone auf den Markt zu bringen, stark reduziert. Man fragt sich deshalb wirklich, welche Hirnies diesen Unsinn zu verantworten haben! Schade jedenfalls um Nokia, von denen ich wirklich gute Handy-Hardware kennengelernt habe (aktuell nutze ist das N8 mit SymbianOS als Haupthandy).
Google hat dagegen an anderen Fronten zu kämpfen: Inspiriert durch Patentklagen von Microsoft wurde Motorola mit seinem riesigen Patentportfolio übernommen, was von Motorolas Konkurrenten mit Argwohn betrachtet wird. Zwar verspricht man "Brandmauern" zwischen Google und Motorola, sodass Motorola nicht zu sehr von der Nähe zum Suchmaschinenriesen profitiert, wie die Praxis aussieht, wird sich aber noch zeigen. Aktuell überlegt Google wohl, ob nicht die Apple-Route genommen werden soll, was Hard- und Software aus einer Hand - von Google - bedeuten würde (Quelle). Verschiedene Handy-Hersteller sind deshalb schon dabei, Android zu "forken", das heißt, ein eigenes Betriebssystem auf Android-Basis, aber komplett ohne Google-Anwendungen, zu entwickeln. Wie so etwas aussehen könnte, hat ja Amazon schon mit dem (in Deutschland noch nicht erhältlichen) Ebook-Lesegerät Kindle Fire gezeigt, dem man die Android-Verwandschaft kaum ansieht. Eins wird aber auf jeden Fall kommen: Android-Nutzer und Softwareentwickler dürfen sich über steigende Inkompatibilitäten bei Soft- und Hardware ärgern.
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Zusammenfassend kann mich das Nokia X7 nicht richtig überzeugen, da es zwar ein modernes Design hat, dafür aber leider nicht besonders gut in der Hand liegt. Mir ist das Gerät jedenfalls im Praxistest mehrfach beinahe aus der Hand gefallen. Lästig auch die durch das Design bedingten Metallschieber, in die man Speicher- und SIM-Karte einlegen muss, bevor man diese ins Gerät schiebt.
Für die Hardware des Nokia X7 sprechen ohnehin kaum Argumente, wenn man das Handy mit dem zuvor getesteten Nokia N8 vergleicht, das eine bessere Kamera mit Xenon-Blitz, ein handlicheres Design und 16 Gigabyte eingebauten Speicher besitzt. Dafür ist allerdings das sehr blickwinkelabhängige Display des X7 etwas größer. Weiterhin vermisse ich die vom N8 gewohnte Indikator-LED, welche auf eingegangene Nachrichten und verpasste Anrufe aufmerksam macht.
Wenn Sie sich also für ein Symbian-Handy interessieren, sollten Sie zum Nokia N8 greifen, das ich selbst aktuell als mein Haupt-Handy einsetze. Verschiedene Online-Händler verkaufen das N8 auch etwas günstiger als das X7. Bei der mitgelieferten Software unterscheiden sich ohnehin beide Geräte kaum.
Aufgrund der oben genannten Mängel und Probleme vergebe ich 3 von maximal 5 Punkten an das Nokia X7.
Weiterführende Links: Testbericht Nokia X7 (Teil 4)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Noch ein Nachtrag zur Kamera-Anwendung: Da das Nokia X7 über keinen internen Speicher wie das Nokia N8 enthält, lässt sich die Kamera nur mit einer eingelegten SD-Speicherkarte nutzen. Beim N8 kann man dagegen umschalten, ob die Fotos und Videos im 16 Gigabyte großem internen Speicher oder einer SD-Speicherkarte landen.
Die weiteren Anwendungen auf dem X7 bieten im Vergleich zum N8 nichts Neues. Die Navigationsanwendung, Mitteilungen (für SMS und MMS), MP3-Player und Fotoanzeiger des X7 weichen nur geringfügig bei den Menüs des N8 ab.
Neu ist der vorinstallierte "Communicator"-Client, der für Unternehmen gedacht ist, die ihre Mitarbeiter über den Microsoft Office Communications Server für Instant Messaging vernetzen. Der Communicator-Client ist auch für andere Symbian-Handys erhältlich, für private Endkunden aber natürlich uninteressant.
Zum Lieferumfang gehört auch eine Mobilversion des Virenscanners F-Prot. Bezüglich Virenscannern auf Mobilgeräten bin ich immer etwas skeptisch, vor allem, wenn man mit dem Handy kaum ins Internet geht und Programme ausschließlich aus Nokias Ovi Store und nicht von fremden Websites installiert. Schaden kann der Virenscanner aber auch nicht.
Weiterführende Links: Microsoft Office Communications Server Testbericht Nokia X7 (Teil 3)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Kaum wiederzuerkennen ist der Kalender, dem die vom Nokia N8 bekannten Symbolschaltleisten am unteren Bildschirmrand fehlen. Stattdessen setzt Nokia wieder auf das bereits vom Nokia 5800 bekannte Einfachtippen und Doppeltippen.
Dagegen sind MP3- und Videoplayer praktisch unverändert vom N8 übernommen worden. Gleiches gilt auch für die Radio- und Kamera-Anwendung. Letzterer fehlen einige Motivprogramme und die maximale Bildauflösung beträgt nur 8 statt 12 Megapixel. Ich bin allerdings ohnehin kein Fan vom Megapixelwahn und nutze nicht nur bei Handykameras, sondern auch bei meiner privaten Spiegelreflex meist nur eine niedrigere Auflösungsstufe. Der LED-Blitz des X7 ist natürlich mit dem Xenon-Blitz des N8 nicht vergleichbar.
Ärgerlich ist die mitgelieferte "Crapware", worunter ich Programme verstehe, die kaum jemand braucht, beziehungsweise die nur als Demoversionen vorliegen. Die ansonsten praktische Musikerkennung Shazam lässt sich zum Beispiel uneingeschränkt nur 30 Tage, beziehungsweise für fünf erkannte Songs pro Monat nutzen. Auch die Angebote von CNN, National Geographic oder E! sind - da englischsprachig - für ein deutsches Publikum sinnlos. Deinstallieren lassen sich die Müllprogramme leider nicht.
Weiterführende Links: Testbericht Nokia X7 (Teil 2)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Die Menüfarben des Nokia X7 finde ich persönlich schrecklich, denn der graue Markierungsbalken in den Menüs passt irgendwie nicht zu den bunten Symbolen im Hauptmenü, genauso wenig wie die einfarbigen Menüsymbole. Zum Glück findet man auf vielen Websites sogenannte Nokia-Themen zum kostenlosen Download, über die man das Menüdesign anpassen kann. Nokia selbst liefert leider nur drei verschiedene Themen mit, die sich nur in Details unterscheiden.
Über Widgets und Schnellstarts darf der Anwender die drei Seiten des Startbildschirms nach eigenem Gusto anpassen. Natürlich ist auch das Hintergrundbild anpassbar. Für die wichtigsten Funktionen liegen bereits Widgets parat, es lassen sich weitere aus dem Ovi Market nachladen.
Wie erwartet, finden sich bei der Telefonoberfläche und dem Telefonbuch des Nokia X7 kaum Unterschiede zum Nokia N8, das ich vor einigen Monaten getestet hatte. Sogar der Trick mit dem Exchange-Konto, um Google-Kontakte mit dem Telefon zu synchronisieren, funktioniert fast problemlos. Im Gegensatz zu den aktuellen Android-Handys unterstützt Nokia die SIM-Kontakte im Telefonbuch, man muss aber die SIM-Kontakt-Anzeige erst über die Einstellungen aktivieren.
Die Telefonoberfläche kann auch zur Kontaktsuche genutzt werden, indem man die entsprechenden Anfangsbuchstaben über die Telefontastatur eingibt, wobei jede Taste dreifach mit Buchstaben belegt ist. Alternativ ruft man über eine Schaltleiste direkt das Telefonbuch auf. Gleiches gilt auch für die Anrufliste.
Weiterführende Links: Testbericht Nokia X7 (Teil 1)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Das Nokia X7 richtet sich an eine etwas andere Zielgruppe als das bereits zuvor von mir getestete Nokia N8. Während das N8 ein eher konventionelles, kantiges Design hat, fällt das X7 durch seine abgerundete Rückseite auf. Weitere Unterschiede sind das größere Display mit 4 statt 3 Zoll, bei gleichbleibender Displayauflösung von 360 x 640 Pixeln, die LED-Leuchten statt dem Xenon-Blitz und der fehlende Schieber. Letzterer dient bei vielen Nokia-Handys zum einhändigen Aktivieren/Deaktivieren der Displaysperre. Speicher- und SIM-Karte sitzen in kleinen "Schubladen", die leider sehr hakelig sind, weshalb ich unter anderem Anwendern mit häufigem SIM-Kartenwechsel eher vom X7 abraten würde. Zumindest für mich unverständlich ist der umgedrehte USB-Port, denn fast immer versuche ich das mitgelieferte USB-Anschlusskabel "falsch" herum einzustecken. Während ich mich mit dem Handy weiter vertraut mache, werde ich in den nächsten Tagen über weitere Erfahrungen mit dem Gerät schreiben.
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Das finnische Unternehmen hat die Modelle Nokia X7 und Nokia E6 vorgestellt. Beide Symbian-Handys sind mit einer aktualisierten Benutzeroberfläche ausgestattet. Diese soll in den nächsten Monaten unter anderem auch für das Nokia N8 und weitere Symbian-Modelle von Nokia angeboten werden. Das Display des X7 ist 4 Zoll groß und hat eine Auflösung von 360 x 640 Pixeln, während das E6 nur ein 2,46 Zoll großes Display aufweist, dafür aber eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln erreicht. Dafür besitzt das E6 eine QWERTZ-Tastatur. Beide Modelle sollen im 2. Quartal 2011 erhältlich sein.
Das Highend-Android-Handy HTC Sensation besitzt ein sogenanntes Aluminium-Unibody-Gehäuse und ein 4,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln. Verbaut hat HTC einen Qualcomm Snapdragon-Prozessor mit zwei Kernen, der das Handy zu einem der schnellsten auf dem Markt macht. Erhältlich ist das Gerät ab Mai zunächst vom Netzbetreiber Vodafone.
Weiterführende Links: HTC Nokia
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Zum Webbrowser gibt es wenig zu sagen, zumal es gegenüber der Version vom Nokia X6 und 5800 kaum Änderungen gibt. Webseiten werden korrekt angezeigt, es wäre aber wünschenswert, wenn es wie bei Handys von der Konkurrenz eine Spaltenansicht gäbe, die Webseiten passend für das kleine Display umformatiert. Neu ist auch die Unterstützung von mehreren Fenstern, wobei ich allerdings keine Möglichkeit gefunden habe, selber ein neues Fenster anzulegen. Stattdessen öffnet sich nur ein neues Fenster, wenn eine Webseite dieses anfordert. Der Fensterwechsel - es wird immer nur ein Fenster angezeigt - scheint zudem ausgereift.
Für die Installation von Programmen ist der Ovi Market auf dem Nokia N8 vorinstalliert. Es steht dort eine große Auswahl an Spielen und Anwendungen zum Download zur Verfügung, viele Programme sind allerdings kostenpflichtig. Vor dem Herunterladen muss man sich bei Nokia Ovi kostenlos registrieren. Mit dem Ovi-Login kann man sich dann auch auf der Nokia Ovi-Website anmelden, aber dazu komme ich später noch.
Sehr viel aufgeräumt hat Nokia in der E-Mail-Anwendung. Gab es beim Nokia X6 noch die Möglichkeit, E-Mails wahlweise in der Mitteilungen-Anwendung zusammen mit den Kurznachrichten oder in einer separaten Mai-Anwendung zu verwalten, so gibt es jetzt nur noch die Mail-Anwendung. Ein Assistent, der die wichtigsten freien E-Mail-Dienstleister von GMX bis Google Mail kennt unterstützt bei der Mail-Konto-Anlage.
Die Mitteilungen-Anwendung bietet die bereits vom 5800 und X6 bekannte Ordner-Ansicht, bietet aber nun auch eine Thread-Ansicht, bei der alle mit einem Kontakt ausgetauschten SMS in einer Liste untereinander erscheinen.
Weiterführende Links: Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 4)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 3)
|
Von Rainer am 26. April 2011 zu Nokia, Symbian
|
Der Steckplatz für die SIM-Karte befindet sich nicht, wie bei den meisten anderen Handys hinter dem Akku-Deckel, sondern wird links eingesteckt. Wenn Sie häufiger Ihre SIM-Karte auswechseln, werden Sie dies zu schätzen wissen. Der SIM-Kartenwechsel führt allerdings automatisch zu einem Neustart des Handys.
Endlich modernisiert wurde die Menübedienung: Das N8 unterscheidet nicht mehr wie bei den alten Symbian-Handys 5800 und X6 zwischen einfachem und doppeltem Tippen, sodass man ein Menü, das man aufrufen möchte, nicht mehr zweimal hintereinander antippt. Das schwarzblau-grüne Standard-Menüdesign stellt eine riesige Verbesserung gegenüber dem hässlichen grauschwarzen Menüdesign des Nokia X6 und dem rot-schwarzen des 5800 dar. Natürlich lässt sich das Menüdesign über sogenannte Themen, die von vielen Hobbydesignern im Internet zur Installation angeboten werden, umändern.
Das Telefonbuch unterstützt jetzt auch soziale Dienste (auf die ich in späteren Berichten noch eingehe) und kann nicht nur über die Ovi Suite mit Outlook, und Mozilla Thunderbird auf dem PC, sondern auch drahtlos mit Nokias Ovi-Dienst im Internet synchronisieren. Im Telefonbuch kann man Kontakte auch als Favoriten kennzeichnen. Diese sind mit einem Stern markiert und erscheinen als erste Einträge in der Kontaktauflistung.
Inzwischen konnte auch die eingebaute Kamera ihre Dienste bei einigen Anlässen verrichten. Dabei zeigte es sich, dass sie sich von der Bildqualität her nicht vor normalen digitalen Kleinkameras verstecken braucht, zumal auch ein Xeon-Blitz vorhanden ist. Im Vergleich zum Nokia X6 und 5800 besitzt die Kamera mit 12 Megapixeln eine wesentlich höhere Auflösung und eine Gesichtserkennung. Allerdings empfehle ich, die Auflösung auf 3 Megapixel zu beschränken, denn höhere Auflösungen verschwenden meiner Meinung nach nur Platz auf der Speicherkarte.
Weiterführende Links: Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 2)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Umgewöhnen muss man sich beim N8 bei den Hardwaretasten, denn die Aufleg- und Anruf-Taste fehlen und wurden durch Bildschirmtasten ersetzt. Ich habe mich aber schnell damit zurecht gefunden. Einzige Taste vorne unterhalb des Displays ist die Menütaste, welche zwischen Hauptmenü und Startbildschirm umschaltet und bei längerem Drücken den Taskswitcher aufruft. Zum Sperren/Entsperren des Displays verwendet man, wie von Nokia gewohnt, einen kleinen Schiebeschalter. Alternativ lässt sich das Handy aber auch über die Menütaste mit anschließedem Beätigen einer Bildschirmschaltleiste entsperren. Weitere Tasten auf der rechte Geräteseite sind die Lautstärketasten und die Kamerataste, welche die Kamera aufruft und dort auch Fotos erstellt.
Sehr große Änderungen hat der Startbildschirm des Nokia N8 erfahren. Gibt es bei den Vorgängern Nokia 5800 XpressMusic und Nokia X6 nur vorgefertigte Funktionen, die man im Startbildschirm einblendet, so ist das N8 wesentlich flexibler: Auf den maximal drei umschaltbaren Seiten des Startbildschirms lassen sich jweils bis zu sechs Widgets (von Nokia als "interaktive Elemente" bezeichnet) einfügen. Zur Auswahl stehen unter anderem Widgets für die Uhrzeit und Datum, (englische) Nachrichtenschlagzeilen aus dem Internet, Benachrichtigungen, Schnellstarts, usw. Die Widgets besitzen teilweise eigene Einstellungsmenüs, um Feinanpassungen vorzunehmen. Einige Widgets sind auf das Internet angewiesen, um zum Beispiel das aktuelle Wetter oder Schlagzeilen anzuzeigen. Über das Menü Optionen/Einstellungen im Startbildschirm stellt man daher pauschal ein, ob Widgets aufs Internet zugreifen dürfen oder nicht. Dies gerade für Anwender wichtig, die über keine Mobilfunkflatrate verfügen. Mit dem frei konfigurierbaren Startbildschirm schließt Nokia auf jeden Fall zu den Konkurrenz von Android und Co auf. Weitere Widgets findet man in Nokias Ovi Store.
Renoviert wurde auch der durch längeren Drücken der Menü-Taste aufrufbare Taskswitcher, der nun von jedem gerade aktiven Programm ein aktuelles Vorschaubild anzeigt. Wie von den Vorgängermodellen gewohnt, zeigt auch das Hauptmenü mit einem Kringel bei den Programmsymbolen an, welche Programme gerade im Hintergrund aktiv sind.
Weiterführende Links: Kurzbericht: Das Nokia N8 im Praxiseinsatz (Teil 1)
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
In den Marketing-Materialien des britischen Mobilnetzbetreibers Three ist das Samsung Galaxy S2 Mini aufgetaucht. Das Gerät mit Android 2.3 darf übrigens nicht mit dem bereits angekündigten Samsung Galaxy Mini verwechselt werden, welches eher dem Lowend-Bereich zuzuordnen ist. Das S2 Mini soll ein 3,7-Zoll-Display und einen 1,3 GHz-Prozessor besitzen. Auch vom Symbian-Handy Nokia X7, dem Nachfolger des N8 gibt es Neues. Das Gerät soll im Juni in Großbritannien bei Three erhältlich sein, nachdem es zunächst aussah, als ob es eingestellt worden wäre.
Weiterführende Links: Engadget
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
In den nächsten Tagen werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen mit dem Nokia N8 berichten. Da ich vorher schon das Nokia 5800 XpressMusic und das Nokia X6 genutzt habe, bietet sich natürlich ein Vergleich mit den Geräten an.
Dank dem matten, schweren, Metallgehäuse macht das N8 einen soliden Eindruck. Dagegen bestehen die Vorgänger aus Plastik und inbesondere beim X6 hat der Hersteller richtig gespart, wie die wabbelige Akkuabdeckung zeigt. Beim N8 kann dagegen der Akkudeckel nicht klappern, denn der Energiespeicher ist fest eingebaut und lässt sich nur vom Hersteller, beziehungsweise einer spezialisierten Werkstatt austauschen.
Die eingebaute Kamera besitzt einen hochwertigen Sensor und einen Xeon-Blitz, weshalb ich jetzt meine alte Digitalkamera zuhause lassen kann. In dunkler Umgebung erstellte Partyfotos haben wegen des vollwertigen Blitzes eine gute Qualität.
Positives gibt es dagegen beim Speicher zu vermelden, denn nachdem beim X6 kein Speicherkartensteckplatz vorhanden war, hat Nokia beim N8 wieder einen eingebaut, der erfreulicherweise von außen zugänglich ist. Angewiesen ist man aber darauf nicht, da breits ein interner Speicher von ca. 14 GB für Benutzerdaten frei ist.
Die Ovi Suite für den Datenabgleich mit dem PC hat in den letzten Monaten eine leichte Überarbeitung erhalten und ist inzwischen etwas übersichtlichlicher. Davon profitieren natürlich auch Besitzer anderer Nokia-Modelle. Meine erste Aktion nach dessen Installation war die Durchführung eines Betriebssystemupdates auf den N8, durch das man problemlos und leicht verständlich geführt wird.
Fortsetzung folgt!
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Der vom neuen Nokia-Chef Stephen Elop angekurbelte Umbau-Prozess hat nicht nur Einfluss auf das Management, wo zahlreiche Manager ersetzt werden, sondern auch auf die Produkte. So wird Nokia künftig auf Microsofts Windows Phone 7 setzen. Laut dem Nokia-Chef hat Microsoft die Entscheidung mit einem Milliardenbetrag beeinflusst. Medienberichte spekulierten zuvor über einen regelrechten Bieterkampf zwischen Microsoft und Google. Während Symbian laut Nokia noch weiter eine Rolle spielen soll, wurde das zusammen mit Intel entwickelte MeeGo-Betriebssystem zu einem Laborprojekt degradiert. Ein ursprünglich für Ende letzten Jahres terminiertes MeeGo-Handy (vermutlich mit den Namen N9-00) mit Intel-Prozessor soll zudem von den Netzbetreibern wegen des schlechten Hardware-Keyboards abgelehnt worden sein. Die Website Techcrunch spekuliert, dass der Intel-Chip zuviel Strom verbraucht und deswegen ein größerer Akku verbaut werden musste, worauf der Platz für eine vernünftige eingebaute Tastatur knapp wurde. Als Ersatz dürfte das N9-01, ein Handy ohne Tastatur, auf dem Markt kommen.
Weiterführende Links: Heise Newsticker ORF Techcrunch
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Vorabbericht zur MWC
|
Von Rainer am 31. Februar 2011 zu Android, Apple, BlackBerry, Galaxy, Google, Java, Microsoft, Motorola, Nokia, Samsung, Symbian, Tablett
|
Zum Mobile World Congress (MWC) Mitte Februar in Barcelona dürften wieder zahlreiche Neuheiten in punkto Handy und Handybetriebssystemen angekündigt werden. Aber schon vorab lassen einige Firmen schon Infos durchsickern und die (mobile) Welt dreht sich auch ohne Mobile World Congress weiter.
Samsung zeigt auf dem Mobile World Congress verschiedene Galaxy-Handys, die vom Einsteigergerät Galaxy Fit mit 240 x 320 Pixel Display und 600 Megahertz-Prozessor bis zum Mittelklassemodell Galaxy Ace reichent. Genaue technische Daten unter den Links. Außerdem sollen Galaxy Tab 2 und Galaxy S2 präsentiert werden.
Motorola darf man ebenfalls nicht abschreiben. Inzwischen haben die Amerikaner interessante Modelle in der Pipeline, zum Beispiel das Motorola Atrix 4G. Das Android-Handy bietet die üblichen Funktionen, lässt sich aber über eine Dockingstation mit Tastatur und großem Display zu einem Netbook ausbauen. Dabei verzichtet die Dockingstation auf eine eigene Recheneinheit, sondern wird nur über das Handy gesteuert. Für Großbritannien ist das Atrix 4G für das 2. Quartal 2011 angekündigt, dürfte also auch hierzulande irgendwann in den Handel gelangen.
Am 2. Februar will Google mit Version 3.0 "Honycomb" seines Android-Betriebssystems debütieren. Darauf basierende Geräte dürften dann Mitte Februar offiziell werden. Laut einem Bericht im Online-Magazin Engadget unterstützt Android 3.0 nicht nur Tabletts, sondern auch Handys, was die Frage aufwirft, welche Hersteller noch nachträglich ein Upgrade für ihre älteren Handys anbieten könnten.
Marktführer Nokia lässt weiter Federn, wenn man den Presse-Schlagzeilen "... unter Druck", "... muss handeln", usw. glauben darf. Tatsächlich hat Nokia lange geschlafen und wird inzwischen von Apple, RIM und Android bedrängt. Insider spekulieren darüber, dass Nokia die hauseigenen Betriebssystem Symbian und den Nachfolger MeeGo verwerfen und zu Windows Phone oder Android wechseln könnte. Immerhin stammt ja der Nokia-Chef von Microsoft, was zumindest gute Beziehungen zu Microsoft vermuten lässt. Für Nokia wäre die Verwendung eines nicht selbst mitentwickelten Betriebssystems allerdings eine bittere Pille, zumal dann der teuer zugekaufte Kartenanbieter Navteq eventuell keine Zukunft im Konzern mehr hätte. Google Android bringt ja eine eigene Navigation durch Google Maps mit.
Research in Motion (RIM) setzt beim Tablett-Rechner Playbook nicht mehr auf das hauseigene BlackBerry OS, sondern auf das Echtzeitbetriebssystem QNX. Damit einhergehend steht auch ein Wechsel der Java-Engine an, bei der RIM zu Googles Dalvik greifen könnte. Das würde wiederum bedeuten, dass auch die in Java geschriebene Android-Software auf dem Playbook funktioniert.
Weiterführende Links: Boy Genius Report zum RIM Playbook Motorola Atrix 4G beim Netzbetreiber AT&T Motorola Pressemitteilung
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Die Symbian Foundation ist für die Weiterentwicklung des vor allem in Nokia-Handys eingesetzten Symbian-Betriebssystems zuständig. Nach dem Rücktritt des Symbian Foundation CEOs zirkuliert nun das Gerücht, dass Nokia die Symbian Foundation aufgeben könnte. Mit MeeGo hat Nokia bereits ein alternatives Betriebssystem für seine Handys.
Weiterführende Links: Heise Online
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Nachdem Samsung Anfang September bereits bekannt gab, keine neuen Symbian-basierten Handys mehr zu entwickeln, ist jetzt auch Sony Ericsson bei Symbian abgesprungen. Zumindest kann man dies aus den Worten "wir haben keine Pläne für neue Produkte mit Symbian" eines Managers des schwedisch-japanischen Unternehmens folgern. Das Unternehmen scheint sich aber noch eine Hintertür offen zu lassen, da es weiterhin in Symbian mitarbeitet. Neben Android setzt Sony Ericsson auf das kommende Windows Phone 7 als Betriebssystem.
Weiterführende Links: All about Symbian Zom IT
Ein Kommentar - Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Zum von Nokia vorangetriebenen Symbian-Betriebssystem sind im Nokia-Entwicklerforum die genauen Spezfikationen veröffentlicht worden und inzwischen konnten auch Außenstehende einen Blick auf das neue Betriebssystem werfen. Symbian^3 löst das viel gescholtene S60 5th Edition ab, mit dem Nokia ab 2008 erstmals eigene Handys mit Touchscreen-Displays ausgestattet hat.
Was aber ist an Symbian^3 neu? Als Erstes fällt die konsistentere Bedienung auf, denn in den Menüs ist es nicht mehr notwendig, zweimal einen Menüeintrag anzutippen, um eine Funktion auszulösen. Endlich nimmt auch die Gestensteuerung Einzug, die bei anderen Handy-Betriebssystemen längst Standard ist. Hardwarebeschleunigte Grafik und eine optimierte Speicherverwaltung verhindern, dass die Benutzeroberfläche oder Anwendungen träge reagieren. Im Startbildschirm, der nun, wie die Wettbewerber, mehrere Bildschirmseiten unterstützt, lassen sich zudem Widgets anlegen. Dies sind nur die wichtigsten Neuerungen. Symbian^3 hat also erheblich aufgeholt. Wie gut sich das Betriebssystem tatsächlich im Alltag schlägt, wird sich zeigen, wenn Nokia das N8 im dritten Quartal diesen Jahres auf den Markt bringt.
Weiterführende Links: Mobile Review
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Nokia verliert bei seinen Handys schon seit einiger Zeit kontinuierlich Marktanteile an Apples iPhone und Google Android. Insbesondere Android macht große Schritte, weil inzwischen fast alle Hersteller entsprechende Handys verkaufen und inzwischen mehr als 70.000 Android-Programme von Drittanbietern im Android Market verfügbar sind. Gegen die Konkurrenz kann Nokia aber mit dem veralteten Symbian-Betriebssystem nicht bestehen. Deshalb will das Unternehmen auf künftigen Handys der N-Serie nur noch das neuentwickelte Meego installieren. Ob es Meego-Upgrades für vorhandene Symbian-Handys geben wird, ist unklar.
Weiterführende Links: The Inquirer
Ein Kommentar - Kommentieren oder Frage stellen
|
|
In den nächsten Tagen im Buchhandel erhältlich ist das neue Praxisbuch zum Nokia X6. Das Buch versteht sich als umfassende Referenz, die auf alle wichtigen Aspekte des Smartphones, von der Telefonoberfläche, bis zu Installation zusätzlicher Programme eingeht.
Das Praxisbuch führt ausführlich und verständlich in die Telefoniefunktionen des Handys ein. Dabei werden auch Features wie das Makeln von mehreren Anrufern und die Sprachsteuerung vorgestellt. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten des Nokia X6 finden ebenfalls Erwähnung und zwei Kapitel erläutern zudem, wie man SMS und MMS erstellt, verschickt und empfängt.
Alle wichtigen mitgelieferten Anwendungen, darunter auch Kamera, Galerie, Wörterbuch, usw. werden in eigenen Kapiteln erläutert. Sie erhalten natürlich auch eine Anleitung, wie Sie Videos in das Videoformat für den Video-Player konvertieren.
Ein eigenes Kapitel zeigt, wie Sie die Benutzeroberfläche verändern, sowie die Startseite und das Hauptmenü an eigene Vorlieben anpassen.
Die Einrichtung und optimale Nutzung der Internet-Verbindungen auf dem Nokia X6 für GPRS/UMTS und WLAN stellt einen weiteren Schwerpunkt des Buchs dar. Sie erfahren weiterhin, wie sie die Internetverbindungen auf dem Smartphone verwalten. Der Einrichtung und Nutzung von E-Mails in der Mitteilungen-Anwendung und des Webbrowsers widmen sich ebenfalls mehrere Kapitel. Die neue E-Mail-Anwendung des Nokia X6 wird ebenfalls ausführlich beschrieben.
Sehr eingehend behandelt das Buch die Anbindung des Nokia X6 per Bluetooth an andere Geräte. Sie können danach Daten und Dateien mit PCs oder anderen Handys austauschen oder über die Ovi Suite mit MS Outlook abgleichen.
Viele praktische und sinnvolle Einstellungen lassen sich in der Einstellungen-Anwendung des Nokia X6 vornehmen, die mit praktischen Beispielen vorgestellt wird.
Da die Kapitel alle in sich abgeschlossen sind, eignet sich das Praxisbuch später ausgezeichnet als Nachschlagewerk, um selten benötigte Funktionen nachzuschlagen.
Das Praxisbuch ist unter der ISBN 978-3-938036-42-6 für 18,50 Euro im Buchhandel erhältlich, kann aber auch direkt beim Palmtop & Smartphone bestellt werden. Dort wird auch eine Ebook-Version für 9,95 Euro angeboten.
Weiterführende Links: Das Praxisbuch Nokia X6: Produktinfo und Kaufmöglichkeit
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Das ab dem dritten Quartal 2010 für 440 Euro verkaufte Nokia N8 dürfte das erste erhältliche Smartphone auf Basis von Symbian 3 werden. Eine Besonderheit des Handys ist das 3,5 Zoll große Display mit Multi-Touch-fähigem Touchscreen, wodurch der Nutzer über Gesten mit mehreren Fingern gleichzeitig Funktionen auslösen kann. Auch die eingebaute 12-Megapixel-Kamera hat es in sich: Für gute Fotos sollen ein größerer Bildsensor als sonst in Handys üblich, sowie die Carl-Zeiss-Optik und ein Xenon-Blitz sorgen.
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Redaktionsblog
| Zum Seitenanfang
|
 |