Die polnische Website android.com.pl zeigt Fotos des neuen Windows Phones von LG Electronics. Das E900 hält sich natürlich an die strikten Design-Vorgaben von Microsoft, sodass hier keine Überraschungen zu Tage kommen: Das 3,7 Zoll Display hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, beim Prozessor handelt es sich um den Snapdragon QSD8650 und an Anschlüssen gibt es eine miniUSB-Buchse und ein 3,5 mm-Kopfhöreranschluss. Der Verkaufspreis soll zwischen 300 bis 400 US-Dollar betragen.
Trotz großer Erfolge mit dem eigenen Bada-Betriebssystem (Samsung Wave) und mit Android (Samsung Galaxy) bringt der Elektronikhersteller jetzt wieder ein Handy mit Windows Mobile auf den Markt. Das Samsung Omnia 735 arbeitet mit Windows Mobile 6.5, besitzt eine QWERTZ-Tastatur und ein 6,7 Zentimeter (2,6 Zoll) großes Display. Das Gerät solö bereits im August für 299 Euro erhältlich sein. Offenbar will Samsung damit eine Lücke im Lieferprogramm schließen, denn die anderen Omnia-Handys wie das 900 oder 8000 sind recht groß und teuer.
Die Website Neowin berichtet, dass Microsoft in Australien Ende August den Vermarktungsstart von Windows Phone 7 zelebrieren könnte. Andere Microsoft-Niederlassungen dürften weltweit während des selben Zeitraums entsprechende Veranstaltungen durchführen.
Da Microsoft die Hersteller beim Gerätedesign extrem durch Vorgaben eingeschränkt hat, würde es mich nicht wundern, wenn es auch beim Vermarktungsstart im Gleichmarsch vorangeht, also alle Hersteller ihre Geräte zeitnah liefern können.
Die vielen von Microsoft veröffentlichten Info-Schnippsel lassen ja ein durchdachtes Design erkennen. Ob das aber gegen Android oder iPhone reicht, muss sich erst noch zeigen, zumal Microsoft in einer völlig veränderten Welt antritt, in der die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook und Googles Internetanwendungen (u.a. Google Maps, Google Mail) eine sehr starke Rolle spielen. Microsoft muss da bei eingefleischten Google Mail-Nutzern schon einige Überzeugungsarbeit leisten. Bei der derzeit noch aktuellen Gerätegeneration mit Windows Mobile erscheinen im Vergleich mit Android nicht nur die für Fingerbedienung ungeeignete Touchscreen-Menüs anachronistisch, sondern auch das dahinterliegende Konzept: Wer synchronisiert schon umständlich seine Kontakte und Termine mit dem PC, wenn dies auch über das Internet funktioniert?
Der Markteinführungstermin für Windows Phone 7 rückt näher und damit tauchen mit fast jedem Tag neue Informationen zu den entsprechenden Windows Phones auf. Diesmal ist es ein Video zum HTC Schubert, das mit einem Metallgehäuse ausgestattet ist.
Interessante Theorie: Im XML-Code der HTC-Website haben findige Hacker Hinweise auf das HTC Spark gefunden. Dass ein HTC Spark mit Windows Phone auf den Markt kommt, ist natürlich erstmal keine große Neuigkeit, weil über das Gerät schon Anfang Juni spekuliert worden ist. Neu ist aber das Indiz und hier kommt der XML-Code der HTC-Website ins Spiel, dass das Handy als "Worldphone" auch in Europa in die Läden kommen könnte, denn es unterstützt demnach auch GSM. Weitere Informationen zu den technischen Daten des HTC Spark gibt es noch nicht.
Von einem Blogger aus Pakistan stammt das Foto eines Asus Handys mit Windows Phone 7. Bei dem Gerät soll es sich um einen Prototypen handeln, den ein Bruder des Bloggers, der vielleicht bei Asus arbeitet, mitgebracht hatte. Natürlich lässt sich die Echtheit nicht abschätzen, aber verschiedene Kommentatoren haben sich trotzdem dem Foto angenommen: Das Gehäuse des abgebildeten Handys besteht aus gebürstetem Metall und man erkennt auch das von Microsoft in den strikten Design-Richtlinien vorgegebene 3-Tasten-Layout. Beim 3,5 Zoll-Display dürfte es sich um die OLED-Variante handeln, die eine Auflösung von 480x800 Pixeln hat. Erste Geräte mit Windows Phone 7, und damit wohl auch von Asus, werden zum Jahresende erwartet.
Microsoft hat bisher kein genaues Datum für die Markteinführung von Geräten mit Windows Phone 7 genannt. Stattdessen hieß es immer, dass man mit der Urlaubssaison rechnen könne, was Oktober oder November heißen würde. Microsofts Vizepräsident Mich Matthews soll allerdings den Oktober erwähnt haben, auch wenn es dafür wiederum keine offizielle Bestätigung gibt. Nun gibt es aus dem Umfeld des Netzbetreibers AT&T Hinweise, dass bereits im September mit ersten Windows Phone 7-Geräten zu rechnen ist. Zumindest von LG Electronics soll dazu inzwischen auch die offizielle Bestätigung für einen Oktobertermin vorliegen.
Mit jeder Woche werden immer mehr Details zu den kommenden Windows Phone 7-Handys bekannt. Das entsprechende Samsung-Gerät, von dem es auch schon Fotos gibt, soll SGH-i917, beziehungsweise Cetus, heißen. Features sind ein 4 Zoll große OLED-Display, GPS, eine 5 Megapixel-Kamera und eine Frontkamera (für Videotelefonie). Preis und Erscheinungsdatum sind noch unbekannt.
Erste Fotos und Infos zu HTCs erstem Windows Phone 7 weisen darauf hin, dass das Handy keine HTC Sense-Benutzeroberfläche haben wird. Laut der Website Engadget soll das HTC-Handy technisch dem Android-Handy HTC Desire ähneln. Neben dem 3,7 Zoll großem DSLCD-Display, einen 1-Gigahertz-Prozessor und einer 8-Megapixel-Kamera besitzt das Gerät 4 Gigabyte Flash-Speicher.
Hewlett Packard will für eigene Handys künftig weder Microsofts neues Windows Phone 7, noch Android einsetzen. Damit hat Microsoft einen wichtigen Kunden für sein Mobilcomputer-Betriebssystem verloren. Ich habe aber so meine Zweifel, ob HP gegen die mächtige Konkurrenz durch Samsung, HTC, usw. angekommt, die sehr erfolgreich Android-Handys verkaufen, zumal das Handy-Geschäft von HP schon seit Jahren erfolglos vor sich hindümpelt.
In den USA hat Microsoft, wie erwartet, zwei neue Handys unter dem Namen "Kin" vorgestellt. Beide Geräte sollen ab Frühling auch in Deutschland von Vodafone vertrieben werden. Auch wenn Microsoft die von Sharp produzierten Handys als Windows-Phones bezeichnet, läuft auf ihnen kein Windows Phone 7, sondern die neue Kin-Plattform. Die als Kin Loop bezeichnete Startseite zeigt Fotos und Konversationen von sozialen Netzen wie Facebook, MySpace and Twitter. Auch ein Browser und ein RSS-Leseprogramm, sowie ein Media Player gehören zum Lieferumfang, wobei die Media-Dateien (Fotos, Video und Musik) über die Zune-Desktop-Software auf das Gerät gelangen. Über den Internetdienst "Kin Studio" führen die Handys laufend ein Backup durch, wobei immer, wenn der Speicher knapp wird, Dateien und Daten bei "Kin Studio" abgelegt werden.
Angekündigt sind das Kin One und Kin Two, die beide einen Touchscreen und eine ausziehbare Tastatur besitzen. Das Kin One ist kompakter und weist eine 5 Megapixel-Kamera und 4 Gigabyte internen Speicher auf. Beim Kin Two sind dagegen Tastatur und Display größer, der Speicher beträgt 8 Gigabyte und die 8 Megapixel-Kamera unterstützt auch HD-Video. Verkaufspreise sind noch nicht bekannt.
Nächste Woche könnte Microsoft zwei neue Handys ankündigen, die unter dem Projektnamen "Pink" entstanden sind. Gerüchten nach sollen die von Sharp produzierten Handys als Betriebssystemkern, wie auch die kürzlich vorgestellten Windows-Phones, Windows Phone 7 nutzen, aber eine andere Benutzeroberfläche aufweisen. Zielgruppe scheinen wohl Kunden zu sein, die ein günstiges Handy mit Betonung auf soziale Netzwerke benötigen. Software von Drittentwicklern unterstützen die beiden Microsoft-Handys nicht. Kommentieren oder Frage stellen
Auf einer Presseveranstaltung in München hat Microsoft weitere Details zu Windows Phone 7 bekannt gegeben, beziehungsweise Gerüchte bestätigt.
Microsoft stellt an die Hardware, auf der Windows Phone 7 läuft, bestimmte Anforderungen:
- WVGA (480 x 800) or HVGA (320 x 480)-Display mit vier oder mehr Kontaktpunkten (für die Gestensteuerung)
- integrierte Kamera mit 5 Megapixeln und Blitz, sowie Kamera-Auslöstaste am Gerät
- drei Hardwaretasten: Start, Suche und Zurück
- eingebautes GPS mit AGPS-Unterstützung (über AGPS wird die Position schneller ermittelt)
- Beschleunigungssensor, Kompass und Näherungssensor (dieser erkennt, wenn man das Handy ans Ohr hält und deaktiviert dann das Display, damit man nicht aus Versehen Funktionen auslöst)
- Grafikchip mit Hardwarebeschleunigung
- mindestens 256 MB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-ROM
- ARM-basierter Prozessor
- alte Windows Mobile-Software lässt sich nicht auf Windows Phone 7 nutzen
Unpraktisch für Anwender dürfte der Umstand sein, dass Microsoft in der Hardware-Spezifikation keinen Steckplatz für Speicherkarten vorsieht. Zudem ist der Dateizugriff auf das Gerät nur über die Microsoft Zune-Software auf dem PC möglich.
Auf Entwickler kommen ebenfalls einige Änderungen zu, denn Programme laufen als sogenannter Managed Code, also in einer virtuellen Maschine. Zur Auswahl stehen dabei Silverlight und XNA. Für Anwender wird zudem der Windows Phone Marketplace, der den Windows Mobile Marketplace ersetzt, zum zentralen Anlaufpunkt für neue Programme. Auf Websites angebotene Software lässt sich dagegen nicht installieren. Ähnlich wie beim Apple iPhone wird Microsoft jedes von den Entwicklern eingereichte Programm erst überprüfen, bevor es im Windows Phone Marketplace downloadbar ist.
Microsoft geht bei Windows Phone 7 ein großes Risiko ein, denn schon die Hardwareanforderungen verursachen Stirnrunzeln. So ist es natürlich zu begrüßen, wenn alle Geräte die gleichen Leistungsdaten haben und deshalb Programme von Drittanbietern garantiert auch auf allen Geräten laufen. Die Hersteller können sich nun aber nur noch durch das äußere Gerätedesign und einige Softwarezugaben voneinander differenzieren. Innovative Ideen haben da kaum noch Platz. Mit dem Windows Phone Marketplace, dessen Nutzung für die Softwareentwickler mit Sicherheit nicht kostenlos sein wird, könnte auch das Ende der klassischen Feierabend-Programmierer eingeläutet werden.
Toshiba hat für das Windows-Phone TG01 ein Update auf Windows Mobile 6.5 veröffentlicht. Neue Features sind unter anderem der Microsoft Marketplace, über den sich Programme direkt auf das Gerät laden lassen, sowie Microsoft My Phone. Letzteres synchronisiert die eigenen Daten mit einem Microsoft-Server, sodass man sie jederzeit wieder herstellen kann.
Das "Praxisbuch HTC HD2" ist die umfangreiche Referenz zum neuesten Windows-Phone von HTC. Angefangen bei den Grundfunktionen erläutert das Buch systematisch alle Features des Smartphones und berücksichtigt dabei auch die Vorkenntnisse von Anwendern, die bisher mit weniger leistungsfähigen Handys gearbeitet haben. Die übersichtliche Kapiteleinteilung und das ausführliche Stichwortverzeichnis machen das Buch aber auch für Nutzer interessant, die bereits alle wesentlichen Funktionen des Windows-Phones beherrschen, aber ab und zu ein Feature nachschlagen möchten.
Das Praxisbuch HTC HD2 ist ab sofort auf der Website des Palmtop & Smartphone Magazins erhältlich. Im Buchhandel ist es ab Ende März verfügbar.
Die Highlights aus dem Praxisbuch
- Grundlagen der Bedienung: Einsteigerfreundliche Erklärung der Menü- und Touchscreen-Funktionen.
- Telefonie: Neben den während eines Gesprächs verfügbaren Funktionen geht das Kapitel auch auf die Kurzwahlen, die Anwendung der Anrufliste und den Flugmodus ein. Auch bringt das Kapitel Licht in die verschiedenen Telefonoptionen und zeigt, wie man das HTC HD2 mit den verschiedenen Zugriffsperren gegen Datendiebstahl schützt.
- Kontakt- und Terminverwaltung: In vier Kapiteln informiert das Praxisbuch, wie man optimal seine Kontakte, Termine und Notizen verwaltet. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Integration mit den anderen Windows-Mobile-Anwendungen, zum Beispiel der Telefonoberfläche, gelegt.
- Kommunikation: Auf siebzig Seiten findet der Leser alles zur Einrichtung und Nutzung von E-Mail, Webbrowser, RSS-Reader und dem neuen Online-Dienst Microsoft My Phone. Intensiv geht das Praxisbuch auch auf den Windows Live Messenger ein. Ein eigenes Kapitel informiert, wie der Leser Facebook, Twitter und Youtube nutzt und dort Fotos, beziehungsweise Videos, hochlädt.
- WLAN und Bluetooth: In den Kapiteln erhält der Leser eine praxisorientierte Anleitung zu Verbindungsaufbau und Verwendung der drahtlosen Funktechniken.
- Benutzerkonfiguration: Ein Highlight des HTC HD2 ist die gute Anpassbarkeit an die eigenen Anforderungen, zum Beispiel bei der HTC-Benutzeroberfläche TouchFLO. Im Praxisbuch werden zudem alle relevanten Systemeinstellungen, vom Hintergrundbild in der Startseite, bis hin zu den Eingabemethoden erklärt
Über den Autor
Der Autor Rainer Gievers betreibt seit 1996 das Palmtop & Smartphone Magazin und hat bereits mehr als 40 Bücher zum Thema Mobile Computing veröffentlicht.
Jetzt ist es offiziell: Für das HTC HD2 soll es ein kein Upgrade auf das Betriebssystem Windows Phone 7 geben. Laut einer Microsoft-Managerin erfülle das HTC HD2 nicht alle Hardwarekriterien von Windows Phone 7, die als "Chassis 1" (Gehäuse 1)-Spezifkation bezeichnet werden, auch wenn das Gerät mit einem hochauflösendem Display, einen 1 Gigahertz-Prozessor, 5 Megapixel-Kamera und eine 3,5 mm-Audiobuchse ausgestattet ist. Der einfache Grund, warum Microsoft das Upgrade ablehnt, seien die fünf Hardwaretasten. Microsoft verlangt dagegen, dass nur drei Tasten vorhanden sind.
Bevor die Vermutungen ins Kraut schießen: Ich vermute, dass HTC als einer der treuesten Microsoft-Partner bereits während der Entwicklung des HD2 über die Nichtqualifikation als Windows Phone 7-Handy Bescheid wusste. Vielleicht war aber HTC das HD2 wegen der Integration neuer Technologien zu wichtig, weshalb man es trotzdem in dieser Form auf den Markt brachte. Davon abgesehen dürfte aktuell ein Update auf Windows Phone 7 eher Nach- als Vorteile bringen, da Software für Windows Mobile von Drittanbietern nicht mehr auf Windows Phone 7 funktioniert.
Gerüchte um ein Handy mit dem Betriebssystem Windows Phone 7 von Microsoft gibt es schon lange und der Softwarekonzern hat diese auch schon oft genug dementiert. Dass Microsoft selbst Hardware anbietet, ist aber nicht ungewöhnlich, wenn man zum Beispiel an den Zune-Player und weitere Produkte von Tastaturen bis XBOX-Spielkonsolen denkt. Produziert werden diese Geräte natürlich von Auftragsfertigern (sogenannte OEMs). Unter dem Namen "Project Pink" sollen nun Asus und Microsoft an einem Microsoft-Handy auf Basis von Windows Phone 7 arbeiten. Microsoft schätzt den Mobiltelefon-Markt offenbar als wichtig ein, weshalb man dort mitmischen will. Aktuell soll aber die Produktion des Microsoft-Handys wegen eines Problems - vermutet werden Softwareprobleme - still stehen. Deshalb dürfte die Markteinführung, sofern die Gerüchte so stimmen, erst Anfang 2011 sein.
Die Enttäuschung mancher Anwender und Entwickler darüber, dass Microsofts neues Windows Phone 7 Betriebssystem nicht abwärtskompatibel zu alten Windows Mobile-Betriebssystemen ist, dürfte groß sein. Vermutlich war aber die Entscheidung überfällig, denn wenn man sich anschaut, welche alten Windows Mobile-Anwendungen und insbesondere Spiele auf den aktuellen Geräten mit Windows Mobile 6.5 laufen, lichtet sich doch sehr das Feld. Wir haben für einen neuen Downloadbereich, der sich an Besitzer von Windows Phones (Windows Mobile ab 6.5) richtet festgestellt, dass vor allem Programme, die das Compact .NET Framework einsetzen, meist nicht funktionieren. An zweiter Stelle folgen Spiele, die zwar starten, sich aber nicht bedienen lassen, weil sie ein Joypad voraussetzen. Ärgerlich sind auch Programme, die fest für QVGA- (240x320) oder VGA (640x480)-Displays programmiert sind und deshalb nur Pixelbrei anzeigen oder nur einen kleinen Bildschirmbereich nutzen. Natürlich sind unsere Erfahrungen nicht unbedingt repräsentativ, weil unser Windows Mobile-Downloadbereich mit sehr viel Freeware von Hobbyentwicklern bestückt ist. Wenn ohnehin nur wenige alte Software auf einer neuen Betriebssystem-Plattform funktioniert, lohnt es sich also, über einen kompletten Neustart nachzudenken.
In diesem Zusammenhang ist es schon interessant, wie Microsoft mit dem Kompatibilitätsproblem umgeht: Windows Mobile 6.5, beziehungsweise Windows Mobile 6.5.3 führt das Softwarehaus einfach weiter, benennt es aber mit dem Marktstart von Windows Phone 7 (aka Windows Mobile 7) in "Windows Phone Classic" um. Während Windows Phone 7 dann eher den sogenannten Consumer, also Privatkunden, bedient, dürfte die Ausrichtung von Windows Phone Classic auf Geschäftskunden gehen. Windows Mobile 6.x ist also mit Windows Phone 7 nicht tot, sondern lebt prarallel weiter.
HTC Smart
Das neue HTC Smart verwendet zwar die bereits von HTC bekannte Sense-Oberfläche mit frei konfigurierbaren Widgets im Startbildschirm, setzt aber als Betriebssystem Qualcomms Brew Mobile Platform (Brew MP) ein. Das Gerät ist ab April über O2 in Deutschland erhältlich.
HTC HD mini
Im Windows-Phone HTC HD mini kommt ein kapazitives 3,2 Zoll HVGA-Display zum Einsatz. Integriert im 110 Gramm leichten Handy ist auch ein WiFi-Router, der es ermöglicht, dass z.B. auch Notebooks oder andere mobile Endgeräte über den HD2 in den drahtlosen Genuss von 3G-Breitbandgeschwindigkeit kommen. Der neue HTC HD mini wird Anfang des zweiten Quartals 2010 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein.
Den Mobile World Congress 2010 in Barcelona haben zahlreiche Hersteller genutzt, um neue Smartphones vorzustellen. Hier eine Auflistung der wichtigsten neuen Modelle:
Motorola Quench
Das Motorola Quench ist ein Android-Handy und besitzt ein 3,1-Zoll-Display mit 320 x 480 Pixeln Auflösung. Besonderheiten sind die zwei integrierten Mikrofone für bessere Sprachqualität und die Unterstützung von Multitouch. Erscheinungstermin ist das erste Quartal 2010.
Toshiba TG02 und Toshiba K01
Das Windows-Phone TG02 ist fast baugleich zum bereits seit einiger Zeit erhältlichen TG01. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das Display allerdings resistiv und nicht kapazitiv. Das K01 ist ebenfalls mit Windows Mobile ausgestattet und hat eine ausschiebbare Tastatur.
HTC Legend
Das Gehäuse des Android-Handys HTC Legend wird komplett aus einem massiven Aluminiumblock gefräst. Weitere Features sind ein 3,2 Zoll AMOLED HVGA Display und eine optische Maus, den den sonst gewohnten Trackball ersetzt. Der HTC Legend wird in Europa über Vodafone und im freien Handel ab Ende März erhältlich sein.
HTC Desire
Beim Android-Handy Desire überzeugen die Leistungsdaten mit 1 GHz Snapdragon-Prozessor und kapazitivem 3,7 Zoll WVGA AMOLED Display. Der HTC Desire wird zu Beginn des 2. Quartals 2010 verfügbar sein.