| Anzeigen |
|
|
| Diskussionsforum |
|
| Zum Thema |
|
|
 |
RedaktionsblogThema: iPhone
Neuen Beitrag schreiben | Neues auflisten | Suchen
Microsoft und Google gehen aufs Tablet
|
Von Rainer am 08. August 2012 zu Amazon, Android, Apple, Asus, Google, iPhone, Kindle, Microsoft, Nokia, Samsung, Telekom, Windows-Phone
|
Für Verwunderung dürfte bei manchem die Ankündigung gesorgt haben, dass Google künftig ein Tablet verkauft. Das von Asus produzierte Nexus-Tablet glänzt mit eher durchschnittlichen Leistungsdaten wie einem 7-Zoll-Display mit 1280x800 Pixeln Auflösung und einer Frontkamera. Als Zielgruppe dürfte Google wohl vor allem auf Privatanwender zielen, die zuhause Medien konsumieren möchten, da nur WLAN, aber kein Mobilfunk-Internet vorhanden ist. Dafür ist der Preis von 199 US-Dollar für die 16 GB-Version sehr günstig. Das Nexus-Tablet füllt eine Lücke im Tablet-Bereich, denn bisher bedienen Tablet-Hersteller wie Samsung und Asus nur den mittleren bis gehobenen Preisbereich. Wer dagegen ein günstiges Tablet haben will, greift aktuell zum Kindle Fire, das der Online-Händler Amazon in den USA für 199 US-Dollar verkauft. Beim Amazon Kindle Fire verdient allerdings Google nichts mit, weil für das darauf installierte Android keine Lizenzgebühren an Google fällig werden und Amazon ausschließlich seine eigenen Medien, insbesondere Ebooks, dafür verkauft. Da die Hardware-Hersteller keine Anstalten machten, selbst günstige Android-Tablets anzubieten, ist nun Google in die Bresche gesprungen.
Microsoft hat eine eigene Tablet-Produktlinie mit 10,6 Zoll-Display und dem kommenden Windows 8 vorgestellt, wobei selbst die wichtigsten Hardware-Partner erst wenige Stunden vor der ersten öffentlichen Präsentation über das Produkt informiert wurden. Hintergrund dürften Verstimmungen zwischen Microsoft und den Hardware-Partnern sein, insbesondere mit HP, dessen Windows 7-Tablet "Slate" teilweise auch wegen der langsamen Hardware kein Erfolg beschieden war. HP wollte seinerzeit kein Risiko eingehen und griff deshalb zu günstigen Hardwarekomponenten, für die das Windows-Betriebssystem nicht ausgelegt war. Mit einem hauseigenen Tablet wie dem "Surface" ist dagegen Microsoft nicht auf zaudernde Hardware-Partner angewiesen, sondern kann selbst die Hardware optimieren.
Als Nebenschauplatz kämpft Microsoft auch im Handy-Markt um Erfolge, denn nach und nach ersetzen, beziehungsweise ergänzen die Nutzer Ihren PC/Notebook mit leistungsfähigen Handys. Die klassischen Windows-PCs werden also an Bedeutung verlieren. Gerade hier hat Microsoft einen wunden Punkt, denn das hauseigene Windows Phone wird von den potenziellen Käufern verschmäht, obwohl Tester immer wieder die einfache Bedienung und die preiswerte Hardware loben. Vielleicht spielt hier auch eine Rolle, dass der Software-Riese den Windows-Phones erst nach und nach wichtige Funktionen, angefangen von Copy-und-Paste bis hin zu Multitasking für Drittanwendungen spendiert hat. Windows Phone ist wie das Apple iPhone als geschlossenes System konzipiert, das heißt, man hat keinen Speicherkartensteckplatz, kann Software nur aus dem Online-Shop von Microsoft installieren und Dateien nur mit einer extra Windows-Software auf das Gerät kopieren.
Als richtiges Kommunikationsdisaster hat sich dann die Einführung von Windows Phone 8.0 entpuppt, von dem es erst hieß, es würde auch für bereits verkaufte Windows Phone-Handys nachgereicht, bis schließlich herauskam, dass es nur neue Geräte unterstützt. Deshalb wird auch die Telekom in Deutschland auf den Verkauf des Nokia Lumia 900 verzichten.
Editorialer Hinweis: Wegen des anstehenden Gesetzes "Leistungsschutzrecht für Presseverleger", das Verlegern die Möglichkeit gibt, auch für Zitate und Verlinkungen im Internet Geld zu verlangen, werden wir bis auf Weiteres nicht mehr auf deutsche Nachrichten-Websites verlinken.
Weiterführende Links: Asymco Google Nexus 7 Yahoo
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Warum Apple und Samsung die Konkurrenz hinter sich lassen
|
Von Rainer am 04. Juni 2012 zu Android, Apple, HTC, iPhone, Kommentar, LG Electronics, Motorola, Nokia, RIM, Samsung, Sony Ericsson
|
Asymco hat einen tollen Artikel, der die Erfolge von Samsung und Apple im Handy-Markt erklärt. Derzeit machen HTC, RIM, Nokia, Sony Ericsson, Motorola und LG Verluste oder verzeichnen einen Gewinnrückgang. Laut Asymco ist dies auf mehrere Faktoren zurückzuführen. So geht der Trend eindeutig zu Smartphones von Apple und Samsung, wobei Apple seine Gewinne zu einem erheblichen Teil den hunderten von Mobilfunkanbietern verdankt, welche die iPhones direkt vertreiben und dafür an Apple Prämien zahlen. Zum anderen haben die etablierten Handy-Hersteller den Markt für Standard-Handys (Handy-Modelle für unter 30 US-Dollar) aus dem Blick verloren, der heute noch immer für jährlich 1 Millarde verkaufte Geräte steht. Außer Nokia tummeln sich dort inzwischen hunderte mehr oder weniger bekannter Unternehmen. Den etablierten Markenherstellern, die schon im Smartphone-Markt große Probleme haben, fehlt nun diese Basis im Billig-Handy-Markt, welcher früher konstante Gewinne abgeworfen hat. In den Kommentaren zum Asymco-Artikel wird zudem darauf hingewiesen, dass Samsung und Apple eine hohe vertikale Integration aufweisen. So entwickelt Apple sein Betriebssystem und wichtige Hardwareteile wie den Prozessor selber und Samsung hat zwar im Smartphone-Bereich kein eigenes Betriebssystem, entwickelt und produziert aber praktisch die ganze Hardware vom Display bis zum Speicherbaustein selbst. Letzteres erlaubt dem Unternehmen offenbar auch die sogenannte Schrotgewehr-Methode, bei der einfach Handymodelle mit neuen Features in schneller Folge auf den Markt geworfen werden und dann der Erfolg abgewartet wird.
Weiterführende Links: Asymco
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Nächsten Monat will Samsung ein Android-basiertes Multimedia-Gerät vorstellen, das direkt mit Apples iPod Touch konkurrieren soll. Die Hardware soll auf dem Galaxy S basieren, wobei der Kunde allerdings auf ein Mobilfunk-Modul und das AMOLED-Display verzichten muss. Letzteres wurde gegen ein 4 Zoll großes Display mit Super Clear LCD-Technik ausgetauscht. Weitere Hardware-Features des Galaxy Player sind ein 1 GHz Prozessor mit PowerVR SGX540-Grafik, WLAN, GPS, HD-Video-Wiedergabe, Bluetooth 3.0 und ein Micro-SD-Steckplatz. Zuerst erhältlich sein soll das Gerät in Korea.
Auch zum Nachfolger des ersten Android-Tabletts von Samsung gibt es Neues: Laut der Korea Times dürfte das Unternehmen in einigen Tagen das Samsung Galaxy Tab 2 präsentieren. Ausgestattet ist das Modell unter anderem mit Android 2.3, einem Tegra 2 Dual-Core-Prozessor und einer 5 Megapixel-Kamera.
Seit dem Jahreswechsel im deutschen Handel ist das Samsung Wave II S8530. Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell Samsung Wave S8500 sind das etwas größere Display mit 3,7 statt 3,4 Zoll und das Betriebssystem Bada 1.2 gegenüber Bada 1.0. Weil Samsung mit der Displayproduktion nicht nachkommt, baut das Unternehmen statt dem AMOLED- ein Super LCD-Display ein.
Weiterführende Links: Busines Week MWD Softpedia
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Während einer international übertragenen Veranstaltung hat Microsoft weitere Informationen zu Windows Phone 7 bekannt gegeben. Dabei wurden 9 verschiedene Modelle der Hersteller Dell, HTC, LG und Samsung gezeigt, die sich in den technischen Daten allerdings nicht bedeutsam unterscheiden, weil Microsoft die technischen Daten der Geräte vorschreibt. Dies war übrigens um 1996/97 bei den ersten Handhelds mit einem Microsoft-Betriebssystem (Windows CE 1.0) genauso - Geschichte wiederholt sich halt manchmal. Microsoft hat bei Windows 7 drei verschiedene Gerätekategorien definiert, bei den Handys ohne Tastatur sind zum Beispiel die Vorgaben 1 GHz-Prozessor, GPS, Kompass, Beschleunigungssensor, 800x480-Touchdisplay, mindestens 8 GB Flash, usw.
Erste Geräte mit Windows Phone 7 sollen offiziell ab dem 21. Oktober auf den Markt kommen. Die deutschen Netzbetreiber E-Plus, Vodafone und T-Mobile sind mit subventionierten Geräten natürlich ebenfalls mit von der Partie. Sofern die Geräte ein Branding haben sollten, rate ich allerdings zum Kauf der jeweils ungebrandeten Version im freien Handel. Meine bisherige Erfahrung bei Handys mit Windows Mobile war, dass bei gebrandeten Geräten meist der Netzassistent für die Internet- und MMS-Einrichtung fehlt, die man dann nur sehr umständlich von Hand für einen anderen Netzbetreiber einrichten kann. Auch bei den Firmware-Updates ist man meist auf den Netzbetreiber angewiesen, der sich mit dessen Verteilung viel Zeit lässt.
Jetzt heißt es abwarten, ob die neuen Windows Phone-Handys wirklich halten, was sie versprechen. Ich bin da nämlich ein bißchen skeptisch. Windows Phone 7 arbeitet wie Apples iPhone als ein geschlossenes Ökosystem, hat aber nicht den Wow-Faktor des Konkurrenten. Falls es stimmt, dass das Kopieren von Dateien auf Windows Phone-Geräte nur über eine extra PC-Software möglich ist, verzichte ich gerne.
Weiterführende Links: Heise Online
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Naja, bisher konnte ich für mich noch keinen Grund finden, der einen Tablett-Rechner sinnvoll machen würde. Ab einer gewissen Größe werden die Geräte zu unhandlich für den Transport in der Jackentasche und die Gefahr, dass man nach der Fahrt ins Büro nur noch Glasbrösel aus der Aktentasche zieht, ist groß. Wer unbedingt Windows benötigt, muss sich ohnehin ein Tablett mit einer Displaydiagonale von mindestens 10 Zoll zulegen, weil dieses Betriebssystem (und die meisten Windows-Anwendungen) viel Bildschirmfläche benötigt. Microsoft scheint zudem noch keine überzeugende Lösung gefunden zu haben, die ein Tablett-Windows optimal bedienbar machen, wie diverse gescheiterte Hardware-Projekte, zuletzt das vor Produktionsbeginn eingestellte Slate von Hewlett-Packard, zeigen.
Man hatte bis letztes Jahr fast den Eindruck, dass die Presse die Tablett-Idee "kaputtgeschrieben" hat, sodass sich kaum ein Hersteller offensiv an das Thema getraut hat. Die größeren Hersteller hatten zwar Windows-Tabletts im Lieferprogramm, vermarkteten diese aber nur als teures Nischenprodukt für Unternehmensanwendungen. Es musste erst Apple mit dem iPad eine überzeugende Lösung mit knapp 10 Zoll großem Display vorstellen, um wieder das Interesse an Tabletts zu wecken. Dies rief wiederum die anderen Hersteller, vor allem aus dem Handy-Bereich, auf den Plan, die nun vor allem auf Android als Tablett-Betriebssystem setzen.
Ob Android wie im Handy-Bereich auch bei den Tabletts erfolgreich sein wird, muss sich allerdings noch zeigen, denn an ein Tablett werden andere Anforderungen gestellt. So rückt die Telefonie eher in den Hintergrund und Nutzungsszenarien wie der Konsum von Ebooks und Videos, aber auch Office- und Internet-Anwendungen, gewinnen an Bedeutung. Interessant ist, dass die Handy-Hersteller bei ihren Android-Tabletts nicht gleich auf 10 Zoll-Displays gehen, sondern behutsam erst Modelle mit 5 oder 7 Zoll auf den Markt bringen. Sicherlich spielt auch eine Rolle, dass Android erst in künftigen Versionen (ab 3.0) für Tablett-Rechner optimiert sein wird. Viele Anwendungen und Spiele aus dem zentralen Anlaufpunkt für Software von Drittentwicklern, dem Android Market, laufen zudem nicht vernünftig auf den Tabletts, da sie für eine Displayauflösung von 800 x 480 Pixeln entwickelt wurden, ein Tablett wie das Samsung Galaxy Tab aber Displays mit 1024 x 600 Pixeln besitzen. Tabletts mit WLAN ohne Mobilfunk dürfen außerdem den Android Market nicht nutzen, weshalb die Hersteller teilweise eigene Software-Angebote aufbauen, die meist nur mit wenigen hundert Anwendungen bestückt sind.
Der Boom der Tabletts hat vielleicht auch mit geänderten Nutzungsgewohnheiten zu tun. Inzwischen gehören Touchscreen-Handys zum Standard, sodass die Tablett-Bedienung dank vorhandener Erfahrungen keine große Hürde darstellt. Längst spielt auch das Internet bei Handys eine große Rolle, sei es, um im Web zu surfen, oder mit Facebook und Twitter mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Da kommt schnell der Wunsch nach einem größeren Display auf.
Ich persönlich werde wohl nie mit Tablett-Rechnern richtig heimisch werden, dazu bin ich nach rund 30 Jahren Computernutzung einfach zu Tastatur-fixiert und die bisher angebotenen Tabletts finde ich immer noch zu klobig. Aber vielleicht schafft es ja doch irgendwann ein Hersteller, mich tatsächlich vom Tablett-Konzept zu überzeugen?
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
iPhone 4 ohne Empfangsprobleme ab Ende September?
|
Von Rainer am 02. Oktober 2010 zu Apple, iPhone
|
Ein hochrangiger Manager des mexikanischen Netzbetreibers Telcel soll angekündigt haben, dass sein Unternehmen Ende September eine verbesserte Version des iPhone 4 verkaufen wird. Das aktuelle iPhone 4 hat wegen großer Empfangsprobleme (Antennagate) Berühmtheit erlangt, weswegen es nicht unwahrscheinlich ist, dass Apple eine Nachbesserung durchführt. Im übrigen läuft am 30. September ein kostenloses Lieferprogramm für Gummi-Abdeckungen aus, mit denen die Empfangsprobleme behoben werden. Ab Ende des Monats wissen wir ja, ob das Gerücht stimmt.
Weiterführende Links: Geek.com
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Die taiwanesische Economic Daily News hat herausgefunden, dass Apple bald ein kleineres iPad mit 7-Zoll-Display auf den Markt bringt. Offenbar hat Apple die Kritik am unhandlichen Design des ersten iPad Ernst genommen. Bisher bekannt sind, neben dem kleineren Display, das um 200 Gramm geringere Gewicht, sowie die gleichbleibende Displayauflösung von 1024x768 Pixeln. Unklar ist noch, ob der Prozessor zwei Kerne besitzt, sowie der Erscheinungstermin. Normalerweise kündigt Apple neue Geräte, die bis Dezember erhältlich sind, im Oktober an. Sollten wir also in den nächsten Wochen vom Hersteller nichts hören, erscheint das "iPad 2" erst nächstes Jahr.
Weiterführende Links: Thinq
Kommentieren oder Frage stellen
|
|
Redaktionsblog
| Zum Seitenanfang
|
 |