Redaktionsblog:
Kommentare und Nachrichten aus aller Welt
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Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona, der sich zum wichtigsten Event für die Handy-Produzenten entwickelt hat, dürften wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert werden, die dann im Laufe des Jahres auch in Deutschland auf den Markt kommen.
Wohl ein Dauerbrenner ist die Frage, ob endlich von Samsung das Galaxy S III offiziell vorgestellt wird. Die Antwort lautet leider "nein". Offiziell heißt es, Samsung wolle das Gerät auf einer separaten Veranstaltung im Laufe des Jahres zeigen. Zu den genauen technischen Daten gibt es leider ebenfalls nur Gerüchte. Trotzdem dürfte der koreanische Hersteller den MWC für einige Überraschungen nutzen, wenn auch vielleicht nicht mit einem Galaxy S II Plus, das aktuell für Wirbel sorgt, nachdem es in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist. Beweise für die Existenz dieses Gerätes gibt es nämlich nicht und Ungereimtheiten lassen auf ein Fake schließen. Unklar ist, ob das Mittelklassehandy Galaxy S Advance, welches aktuell in China auf den Markt kommt, auch hierzulande verkauft wird. Das Gerät besitzt ein 800×480-Display mit 4 Zoll, 6GB Speicher und soll zwischen Galaxy S und S II positioniert sein. Auf dem Tablet-Markt ist Samsung (mit deutlichem Abstand...) hinter Apple inzwischen eine große Nummer, weshalb man über weitere Modelle spekulieren darf. Glaubt man den Berichten, könnten die Koreaner ein Galaxy Tab 11.6 vorstellen, das dank eines dünnen Rahmens nur wenig größer als das Galaxy Tab 10.1 sein soll. Bedienen kann man das Gerät auch mit einem Stift, ähnlich dem Galaxy Note.
Bisher habe ich auf dieser Website relativ wenig über HTC-Geräte berichtet, was auch daran liegt, dass sich dieser Hersteller ziemlich in einer Geräteorgie verzettelt. Während das Portfolio von Samsung übersichtlich ist, scheint HTC jeden Monat ein neues Gerät mit ähnlichen Leistungsdaten auf den Markt zu werfen. Inbesondere die Modelle mit dem Zusatz "Beats Audio" machen irgendwie keinen Sinn, da die versprochene Klangverbesserung meines Erachtens nur ein Werbeversprechen bleibt, den Gerätepreis aber hochtreibt. Neu auf dem MWC sind: Das HTC Ville mit 4,3 Zoll-Display, 1,5GHz Dual-Core Prozessor, Bluetooth 4.0, 8-Megapixel Kamera, sowie das HTC Edge mit 4,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel, Bluetooth 4.0 und HSPA+, 8-Megapixel Kamera, das HTC Zeta mit 4,5-Zoll Display mit einer HD-Auflösung von 1280×720 Pixeln, 32GB Speicher und ein Akku mit 1830mAh. Vom HTC Primo ist bekannt, dass es 3,7 Zoll-Display, 1-GHz Dual-Core Qualcomm Prozessor und 5-Megapixel Kamera besitzt und nur 9 Millimeter dick ist.
Weiterführende Links: Android and Me (Samsung Galaxy S III) Bestboyz (HTC Edge) Mobile World Congress (MWC) Android Next (Samsung Galaxy S II Plus) AndroidPit (HTC Primo) Bestboyz (HTC Ville) Bestboyz (HTC Zeta) Heise Newsticker (Samsung Galaxy S Advance) Tab Tech (Samsung Galaxy Tab 11.6)
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Als Interessent am Galaxy Nexus muss man sich einigen Einschränkungen, beziehungsweise Problemen bewusst sein. Vorteile bringt die "reine" Android-Benutzeroberfläche, die auf Spielereien, wie sie Samsung, HTC oder Motorola hinzufügen und auch die garantiert schnell verfügbaren Updates die direkt durch Google erfolgen, sind nicht zu verachten. Google hat allerdings für Android 4.0 schon festgelegt, dass alle Hersteller, die den Android Market auf ihren Geräten installieren, dann auch die Android-Standardbernutzeroberfläche bereitstellen müssen. Dadurch sollen Softwareentwickler entlastet werden, die dann nicht auf alle Gerätespezifika der verschiedenen Hersteller Rücksicht nehmen müssen.
Nachteilig empfinde ich das Fehlen einer vernünftigen Anleitung. Manchmal vermisse ich als Samsung-Fan auch die gewohnten Schaltleisten im Benachrichtigungsfeld und die Bedienung fast ohne Popup-Menüs ist eine ziemliche Umstellung. Lob verdient dagegen die fast ausnahmslos gelungene Eindeutschung der Menüs. Leider fehlt dem Galaxy Nexus im Lieferzustand die DLNA-Funktion (Allshare), welche man wohl aus dem Android Market nachrüsten kann. Auch das Radio fehlt.
Fazit: Einsteigern, die von einem Standard-Handy auf das Galaxy Nexus wechseln, dürften mangels Anleitung kaum Freude an dem Gerät haben. Andererseits ist es vergleichsweise handlich, besitzt ein gutes Display und verzichtet auf jeglichen nicht deinstallierbaren Software-Schnickschnack (Download-Shop für englische Zeitungen, Musik-Online-Shop, usw.), der mich bei fast allen anderen Android-Handys stört. Samsung-Fans sollten vielleicht auch erst auf das Galaxy S3 warten, welches im Februar vorgestellt wird und sich dann erst für ein Modell entscheiden.
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Der Webbrowser des Nexus hat inzwischen den "privaten Modus" dazugelernt, welcher dafür sorgt, dass keine persönlichen Daten wie Cookies und Verläufe gespeichert werden. Allerdings hat Google die Bedienung etwas umgestaltet, beispielsweise bei der Fenster-, beziehungsweise Tab-Verwaltung, in der man auch die Lesezeichen findet.
Über Google Mail brauche ich wohl kaum Worte zu verlieren, denn das Programm hat keine Erweiterungen erfahren, wohl aber einige Umstellungen in den Einstellungsmenüs. Google Mail verwaltet ausschließlich Mails, die über das Google-Mail-Konto des Anwenders einlaufen. Für Mails von anderen Anbietern wie GMX oder die eigene Homepage-E-Mail-Adresse liefert das Nexus eine weitere Mail-Anwendung mit, die mich aber ziemlich enttäuscht hat! Zwar sind viele Bedienmerkmale gleich gehalten, man kann aber seine chronologisch aufgelisteten Nachrichten nicht einmal irgendwie sortieren und eine Gestensteuerung wie bei Google Mail, mit der man zwischen den Nachrichten weiterblättert, gibt es ebenfalls nicht. Im Android-Market dürften sich aber genügend Alternativen zur Mail-Verwaltung finden lassen.
Auch Google Maps hat inzwischen einen Entwicklungsstatus erreicht, der nur noch Ergänzungen im Detail zulässt. So verwendet Google jetzt offenbar Vermessungsdaten der deutschen Behörden, die bebaute und unbebaute Flächen aufzeigen. Mein eigenes Grundstück wird zum Beispiel nicht mehr als grüne Fläche, sondern als "bebaut" ausgewiesen (natürlich sind die neuen Kartendaten auch im Web unter maps.google.de verfügbar). Auffällig sind penetrante Hinweise auf das schon in den Vorversionen vorhandene Google Latitude, über das man seinen eigenen Standort seinen Freunden bekannt geben kann.
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