Marktübersicht Windows Mobile 6

Asus ZX1 Sony Ericsson Xperia X2 Sony Ericsson Xperia X1
Modell
Hersteller Asus Sony Ericsson Sony Ericsson
Produkt ZX1
Lamborghini
Xperia X2
(Vulcan)
Xperia X1
Erhältlich seit 2008 2009 2008
Technik
Plattform Pocket PC Phone Windows-Phone Pocket PC Phone
Format Slider
Betriebssystem Windows Mobile 6 Professional Windows Mobile 6 Professional Windows Mobile 6 Professional
Prozessor Begriffserklärung: ProzessorEs gibt zahlreiche Hersteller für Smartphone-Prozessoren, wovon Qualcomm, Texas Instruments und Samsung die bekanntesten sind. Normale Intel- oder AMD-Prozessoren kommen dagegen nicht zum Einsatz, weil sie einfach zuviel Strom verbrauchen und die Akkubetriebsdauer auf wenige Minuten reduzieren würden. Fast alle im Handybereich eingesetzten Prozessoren basieren auf einem Grunddesign des Prozessorhouses ARM, weshalb man auch von ARM-kompatiblen Prozessoren spricht.

Autor: Rainer Gievers
Texas Instruments OMAP 2431 Qualcomm MSM 7200
MHz 450 528
Abmessungen (mm) 115,6 x 59,4 x 13,2 110 x 54 x 16 53 x 110 x 16,7
Gewicht (g) 108 145
Akkutechnologie Begriffserklärung: AkkutechnologieAn Akkutypen gibt es Lithium-Ionen und Lithium-Polymer. Letztere zeichnet sich durch eine höhere Energiedichte aus, d.h. ein Lithium-Polymer-Akku hält bei gleicher Größe etwas länger als ein Akku mit der Lithium-Ionen-Technologie.

Autor: Rainer Gievers
Lithium-Ionen Lithium-Polymer
Akkukapazität (mAh) Begriffserklärung: Akkukapazität (mAh)Die Akkukapazität wird in mAh (Milliamperstunden) angegeben. Je höher dieser Wert, desto länger lässt sich ein Gerät betreiben, ohne dass der Akku nachgeladen werden muss. Man sollte sich aber auf diese Faustformel beim Vergleich verschiedener Handys nicht verlassen, denn maßgeblich ist der Stromverbauch der eingebauten Komponenten (Prozessor, Displaybeleuchtung, usw.). Auch das Nutzungsverhalten spielt eine große Rolle, denn WLAN und Telefonie kürzen die Akkubetriebsdauer erheblich ab.

Autor: Rainer Gievers
1150 1500
RAM (Megabyte) Begriffserklärung: RAM (Megabyte)Das RAM (Random Access Memory) nutzt das Gerät zum Zwischenspeichern von Daten. Meist steht nur ein Teil des RAMs dem Anwender zur Verfügung, weil das Betriebsystem auch Speicher für interne Funktionen reserviert. Ein großes RAM spielt heute keine große Rolle mehr, weil moderne Mobilgeräte Daten auch im ROM speichern. Auch Programme und vom Anwender auf dem Gerät gespeicherte Dateien legen heute Mobilgeräte im ROM ab.

Autor: Rainer Gievers
64 256 128
ROM (Megabyte) Begriffserklärung: ROM (Megabyte)Im ROM (Read Only Memory) ist das Betriebssystem gespeichert. Der Vorteil des ROM gegenüber dem RAM: Läuft der Akku leer oder schaltet man das Gerät aus, bleiben die Daten im ROM erhalten. Heute ist der Unterschied zwischen ROM und RAM eher fließend, denn das ROM moderner Mobilcomputer ist auch beschreibbar (sogenanntes Flash-ROM). Deshalb sind auch alle installierten Programme und die Benutzerdaten im ROM abgelegt. Je größer das ROM, desto besser. Es ist aber zu beachten, dass mit den Speicherkarten (meist microSD) eine kostengünstige Erweiterungsmöglichkeit vorhanden ist. Eine eingelegte Speicherkarte erweitert dabei nicht das ROM oder RAM, sondern wird als eigenständiger Speicherbereich genutzt.

Autor: Rainer Gievers
256 512 512
Lieferumfang
Tastatur QWERTZ
Beschleunigungssensor Begriffserklärung: BeschleunigungssensorDen Beschleunigungssensor bezeichnet man auch als G-Sensor, nach der Erdanziehungskraft, welche die Maßeinheit g hat. Durch den eingebauten Beschleunigungssensor kann das Handy seine Position im Raum ermitteln, also z.B. ob es aufrecht oder längs gehalten wird. Damit lassen sich raffinierte Funktionen realisieren, z.B. kann ein Handy, je nachdem, wie man es hält, automatisch zwischen Längs- und Querdarstellung umschalten. Einige Handys schaltet man stumm, indem man sie einfach mit dem Display auf einen Tisch legt. Auch interessante Spiele gibt es, die den Beschleunigungssensor zur Steuerung verwenden.

Autor: Rainer Gievers
Besonderheiten FM-Radio
FM-Radio
Arc-Slider-Design
Display
Touchdisplay
Displaydiagonale (cm) 8,1
Displaydiagonale (Zoll) Begriffserklärung: Displaydiagonale (Zoll)Die Displaydiagonale gibt die Größe eines Displays an. Man misst dabei das Display von links unten nach rechts oben in die Ecke. je größer die Displaydiagonale, desto größer ist also das Display.

Umrechnung der Displaydiagonale in Zentimeter:
Diagonale x 2,54 = cm.

Aufgrund gesetzlicher Vorgaben dürfen Händler und Hersteller die Zollangaben nicht mehr hervorgehoben verwenden. Stattdessen müssen Zentimeterangaben verwendet werden. Meist erscheint die Zollangabe dann aber in Klammern.

Autor: Rainer Gievers
2,8 3,2 3,0
Displayauflösung Begriffserklärung: DisplayauflösungDie Displayauflösung wird in Pixel (Bildpunkten) angegeben. 240 x 320 heißt also, dass das Display 240 Pixel in der Breite hat und 320 Pixel in der Höhe. Viele moderne Smartphones lassen sich sowohl quer, als auch hochkant betreiben, weshalb es dann keine Rolle spielt, welche horizontale oder vertikale Auflösung das Display hat.

Häufig findet man bei Displays auch die Angaben QVGA, VGA, WVGA, usw. Diese Angaben sind aus dem PC-Bereich abgeleitet. QVGA steht für 240 x 320, VGA für 640 x 480 und WVGA allgemein für Displays, deren Pixelbreite oder Pixelhöhe nicht dem Vielfachen von QVGA/VGA entsprechen. Beispiele: 640 x 800 Pixel oder 320 x 400 Pixel sind WVGA.

Autor: Rainer Gievers
240 x 320 480 x 800 800 x 480
Farbtiefe Display Begriffserklärung: Farbtiefe DisplayDie Farbtiefe, d.h. die Anzahl der möglichen Farben pro Pixel, wird in Bit angegeben. 8 Bit lassen 256 verschiedene Farben zu, während bei 16 Bit bereits 65.536 Farben realisierbar sind. 18 Bit ergeben 262.144 Farben. Um alle in der Natur vorkommenden Farben darstellen zu können, wären 24 Bit (=16,777 Millionen Farben) nötig. In der Praxis reichen 16 Bit bereits aus, um Fotos in guter Qualität auf dem Display darzustellen.

Autor: Rainer Gievers
16 Bit 16 Bit 16 Bit
Angezeigte Farben 65.536 65.536 65.536
Besonderheiten
Telefonie und Mobilfunkkommunikation
Mobilfunk-Modul
Telefonie
Sprechzeit (h) 3 bis 5 10
Standbyzeit (h) 150 bis 200 500
Sprechzeit über UMTS (h) 1,5 6
Standbyzeit über UMTS (h) 640
GSM-Band Begriffserklärung: GSM-BandDer Mobilfunkstandard GSM nutzt verschiedene Frequenzbereiche, die man auch als Frequenzbänder bezeichnet. Wenn Sie nur in Europa unterwegs sind, reicht ein Handy aus, das Dualband (=2 Frequenzbänder) unterstützt. Damit Sie auch in Amerika und Asien telefonieren können, müssen Sie dagegen ein Triband (=3 Frequenzbänder) oder Quadband (=4 Frequenzbänder) Handy besitzen.

Autor: Rainer Gievers
Quadband GSM/GPRS Quadband GSM/GPRS Quadband GSM/GPRS
EDGE
UMTS
UMTS-Band Triband-UMTS Quadband-UMTS Quadband-UMTS
HSDPA
HSUPA
Konnektivität
Infrarot Begriffserklärung: InfrarotInfrarot ist eine Übertragungsmethode, die Licht im unsichtbaren Bereich zur Datenübertragung zwischen verschiedenen Geräten nutzt. Der Nachteil: Für Infrarotübertragungen muss zwischen den Geräten Sichtkontakt bestehen (bis max. ca. 30 cm Abstand), außerdem sind die Übertragungen sehr langsam und fehleranfällig. Früher besaßen viele Handys und Notebooks Infrarotschnittstellen, heute ist dagegen Infrarot durch Bluetooth abgelöst, das schneller und vielseitiger ist.

Autor: Rainer Gievers
Bluetooth
Wireless LAN
Wireless LAN Standards Begriffserklärung: Wireless LAN StandardsEs gibt mehrere verschiedene WLAN-Standards, die jeweils unterschiedliche Übertragungsgeschwindigkeiten aufweisen. Üblich im Smartphone-Bereich sind IEEE 802.11b mit 11 Mbps (Megabit pro Sekunde) und IEEE 802.11g mit 54 Mbps. Wenn ein Gerät in dieser Tabelle mit 802.11g angegeben ist, unterstützt es auch 802.11b, kann also die Übertragungsgeschwindigkeit herunterschalten.

Autor: Rainer Gievers
802.11g 802.11g 802.11g
SD-Steckplatz
MiniSD-Steckplatz
microSD-Steckplatz
Compact-Flash-Steckplatz
Besonderheiten
Kamera
Kamera integriert
Anzahl Kameras 2 2 1
Auflösung (Pixel)
Auflösung 1. Kamera 3 Millionen Pixel 8 Millionen Pixel 3 Millionen Pixel
LED-Kamerablitz
Auflösung 2. Kamera Begriffserklärung: Auflösung 2. KameraSmartphones, die den Mobilfunkstandard UMTS unterstützen, besitzen häufig eine zweite Kamera für Videotelefonie, welche sich deshalb auf der Vorderseite des Geräts befindet. Wegen der geringen Auflösung der Videotelefonie hat die Zweitkamera nur eine Auflösung von 640 x 480 Pixel. Für Käufer eines Smartphones, die ohnehin keine Videotelefonie nutzen, sollte deshalb die zweite Kamera kein Kaufkriterium sein.

Autor: Rainer Gievers
300.000 Pixel 300.000 Pixel
Navigation
GPS integriert
GPS-Chipsatz SiRF III A-GPS A-GPS
Navigationssoftware
Kartenmaterial
Kartensoftware
Besonderheiten
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Copyright 2007 Rainer Gievers / Palmtop & Smartphone Magazin / 34434 Borgentreich