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Produktkatalog

3Com Palm VII

Hersteller 3Com 
Bezeichnung Palm VII 
Produktgruppe Palm 
Baugleich zu  
Betriebssystem PalmOS 3.2.0 
Display Touchdisplay, Hintergrundbeleuchtung 
4
RAM 2 MB 
ROM  
Upgradebar durch durch Flash-Update
CPU Motorola 68328  / 16 MHz
Batterietyp  
Batterie Betriebsdauer 8-12 Wochen  
Gewicht 170 g  
Abmessungen 133 x 83 x 19  
Bedienelemente    
Bedienung
  • Handschriftenerkennung
  • Bildschirmtastatur
 
Schnittstellen
  • Anschluß für AC-Adapter
  • IrDA Infrarot-Port mit 115 Kbps
  • serielle Schnittstelle (115 Kbps)
 
Lieferumfang
  • Palm Desktop Organizer-Software
  • Microsoft Outlook-Synchronisation
  • 25pin-9pin-Adapter für serielle Schnittstelle
  • Dockingstation mit seriellem Anschlußkabel (fest)
  • Handbuch
  • Etui
  • Kurzanleitung
  • Palm.Net Service Plan
 
Software in ROM    
Software auf CD    
Sync-Software  
Optionales Zubehör  
Garantie  
VK Euro  
VK Dollar  
Markteinführung  
Anmerkung Der Palm VII hat schon vor seiner Einführung für viel Furore gesorgt, wozu nicht zuletzt das geschickte Markting 3Coms beitrug. 3Com hat dem Organizer eine ausklappbare Funkantenne spendiert, über die mit der integrierten Software Daten im Zweiwegeverfahren (Senden und Empfangen) ausgetauscht werden können. Übrigens ist das für die USA nichts bahnbrechend neues, da dort bereits eine Reihe von Firmen, darunter auch Motorola, Pager mit Rückkanal vertreiben.

Um gleich einem Mythos vorzubeugen: Einen vollwertigen Internetzugang ist mit dem Palm VII nicht möglich. Es lassen sich nur speziell optimierte Seiten sinnvoll abrufen, die schon jetzt einen sehr großes Spektrum von Nachrichten (u.a. ABC News, The Wall Street Journal, USA Today), Nachschlagewerken (UPS Ablieferungsrecherche, Gelbe Seiten, Merriam-Webster Wörterbücher) bis hin zu Reiseinfos umfassen. Wer ein Konto bei der Bank of America hat, kann sogar Onlinebanking über den Organizer durchführen.

Um die Datenrate zu reduzieren, setzt 3Com ein als Web Clipping bezeichnetes System ein. So richtig schlau sind wir aus den Erklärungen von 3Com zu diesem System leider nicht geworden, aber vermutlich läuft es darauf hinaus, daß mehrere Seiten auf einmal empfangen werden, zwischen denen man dann ohne Verbindung zum Provider blättern kann. Auch sollen Daten aus Formularen sehr platzsparend versandt werden. Die Wartezeit vom Absenden eines Formulars bis zur Anzeige der empfangenen Daten soll ca. 10 Sekunden betragen.

Die Verarbeitung von Emails erfolgt über die mitgelieferte iMessager-Software. Vorhandene Mail-Accounts bei anderen Providern können damit nicht genutzt werden. Stattdessen erhält der Nutzer eine Emailadresse im Format name@palm.net.

Wie bereits erwähnt, arbeitet 3Com in den USA mit dem Provider Bell South zusammen, der seine Infrastruktur für den Palm.Net-Service zur Verfügung stellt. Der Palm VII-Kunde muß bei Palm-Net Kunde sein, um dessen Funktionalität nutzen zu können. Kritik haben schon im Vorfeld der Produkteinführung die geplanten Nutzungsgebühren hervorgerufen, welche für US-Verhältnisse recht hoch ausfallen. Konkret kann der Kunde zwischen zwei Tarifen, dem Basic-Plan (9,99 Dollar pro Monat, 50 KByte Datentransfer frei) und dem Expanded Plan (24,99 Dollar pro Monat, 150 KByte freier Datentransfer) wählen. Jedes darüber hinausgehende KByte schlägt mit 30 Cent zu Buche.

In Europa wird der Palm VII nicht auf den Markt kommen, da die hierzulande eingesetzen Funknetze nicht kompatibel zu denen in den USA sind.
 
Eingestellt  

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