|
|
 |
Produktkatalog
Compaq Aero 2120
|
Hersteller
|
Compaq
|
|
Bezeichnung
|
Aero 2120
|
|
Produktgruppe
|
Taschen PC
|
|
Baugleich zu
|
|
|
Betriebssystem
|
Windows CE 2.11
|
|
Display
|
3,8 Zoll Touchscreen R-TFT (reflektierendes TFT)
256 (über zusätzlichen Treiber: 65536 Farben) |
|
RAM
|
8 MB (maximal 24 MB)
|
|
ROM
|
12 MB
Upgradebar durch Durch ROM-Austausch
|
|
CPU
|
Mips R-4000
/ 70 MHz |
|
Batterietyp
|
Li-Ion-Akku
|
|
Batterie Betriebsdauer
|
ca. 6 - 10 h
|
|
Gewicht
|
260 g (mit Batterien)
|
|
Abmessungen
|
85 x 134 x 20
|
|
Bedienelemente
|
- Mikrofon und Lautsprecher in Gehäuse integriert (Voice-Memo)
- Ende-Taste (ähnlich ESC-Taste beim PC)
- Aktionsregeler (Cursortastenfunktionen hoch und runter, sowie Enter)
- Voice-Recorder-Taste (Voice-Memo)
- Ein/Ausschalter/Hintergrundbeleuchtung
- Indikator-LED (blinkt bei einem Alarm)
- Applikationstasten (Kalender, Kontakte, Aufgaben, Note Taker)
- Vibrationsalarm
|
|
Bedienung
|
- virtuelle Tastatur
- JOT-Schriftenerkennung
|
|
Schnittstellen
|
- IrDA Infrarot-Port mit 115 Kbps
- serielle Schnittstelle (115 Kbps)
- abgeschirmter CompactFlash Slot (für Pager)
- Anschluß für Kopfhörer / Mikrofon
|
|
Lieferumfang
|
- diverse Lizenz- und Registrierkarten
- Dockingstation mit festem seriellen PC-Anschlußkabel (9-polig, Kabel mit 1,26 m Länge)
- kurze Installationsanleitung
- CD-ROM mit Benutzerhandbuch als Windows-Hilfedatei
- CD-ROM mit Windows CE-Dienste für den PC
- CD-ROM mit diversen PC- und Taschen PC-Programmen
- Akku, Knopfzelle
- Kunstlederetui
|
|
Software in ROM
|
|
|
Software auf CD
|
- AudiblePlayer (Audible)
- LC Reference (Wörterbuch Spanisch/Englisch von Syracuse Language Systems)
- Finance (VCAS GmbH)
- CoolCalc (Applian Technologies)
- Für PC: Windows CE Services (Synchronisationssoftware)
- Für PC: Pocket Asset Manager (Compaq)
- Für PC: AudiblePlayer & AudibleManager (Audible)
- Für PC: Finance Connector (VCA GmbH)
|
|
Sync-Software
|
Windows CE Services (Synchronisationssoftware)
|
|
Optionales Zubehör
|
24 MB Speichererweiterung
20 MB / 40 MB CompactFlash-Karten
Auto AC-Adapter
serielles Anschlußkabel
Travel Pack (2 Bedienstifte, Li-Ion-Akku, Audio-Adapter, Auto-AC-Adapter)
usw.
|
|
Garantie
|
12 Monate
|
|
VK Euro
|
|
|
VK Dollar
|
|
|
Markteinführung
|
06/1999
|
|
Anmerkung
|
Als erstes fällt beim Aero 2120 das recht hohe Gewicht auf, welches offenbar ein Tribut an das Farbdisplay ist. Die eingesetzte Displaytechnologie nennt sich Reflective TFT und kann auch ohne die sonst notwendige, stromfressende Hintergrundbeleuchtung betrieben werden. Allerdings ist das Display schon bei normalen Lichtverhältnissen sehr kontrastschwach und ruft Reminiszenzen an ein PalmPilot-Display hervor. Dem Hersteller war das Problem bewußt, weswegen die Hintergrundbeleuchtung in zwei verschieden starken Stufen aktiviert werden kann. Aber auch in der höchsten Stufe ist die Darstellung recht flau. Vermutlich aus technischen Gründen ist außerdem der Kontrast nicht regelbar. Das Display ist nicht entspiegelt und eignet sich deshalb sehr gut als Schminkspiegel.
Die Hardware erscheint uns ansonsten weitgehend durchdacht. Beispielsweise wird der Stift durch eine Federmechanik festgehalten und schnellt auf Fingerdruck heraus. Nützlich ist außerdem der beiliegende Kombi-Ohrstöpsel, der auch gleich ein Mikrofon enthält. Für Voicememos kann natürlich auch das eingebaute Mikrofon genutzt werden. Wie von den Taschen PCs gewohnt, steht beim Aero eine separate Aufnahmetaste zur Verfügung, die etwas in die obere Gehäusekante eingelassen ist und so nicht unbeabsichtigt betätigt werden kann. Ähnlich wie beim Casio E-10 ist der sogenannte »Aktionsregler« als Wippschalter mit den Funktionen »hoch« und »runter« realisiert, durch Drücken wird ein Menüpunkt ausgewählt. Action-Spiele, die auf den Aktionsregler angewiesen sind, können aber nur eingeschränkt damit bedient werden, weil er sich nur in der Mittelposition herunterdrücken läßt.
Schön wäre es gewesen, wenn Compaq statt des umständlichen Schutzetuis eine andere Lösung gefunden hätte. Anwender, die häufig unterwegs sind, dürften sich zudem an der Dockingstation stören, die fest mit dem seriellen Verbindungskabel verbunden ist. Besser wäre ein separates Datenkabel oder kleinere Abmessungen der Dockingstation gewesen.
Nicht ganz überzeugend ist die Geschwindigkeit des Bildschirmaufbaus. Wenn man beispielsweise zu einer anderen Anwendung wechselt, kommt es schon mal zu einer Sekunde Verzögerung. Die 70 MHz-Mips-CPU hat anscheinend an der grafischen Benutzeroberfläche ganz schön zu knabbern.
Wie andere Hersteller setzt auch Compaq neben der standardmäßigen virtuellen Tastatur auf die gelungene Jot-Handschriftenerkennung. Damit sind wir schon bei den integrierten Anwendungen des CE 2.11-Betriebssystems, die sich bis auf die zusätzliche Farbe kaum von denen der bereits getestenen Graustufen-Organizer wie beispielsweise Casio E-10 unterscheiden. Einige zusätzliche Compaq-spezifische Applikationen haben ebenfalls Eingang ins ROM gefunden, darunter ein Datensicherungsprogramm, mit dem die Datenbanken des Taschen PCs auf eine CompactFlash-Karte gesichert werden können.
Batterielebensdauer: Für unseren Dauertest wurde wieder der Wippschalter arretiert, um eine intensive Nutzung zu simulieren. Hier kam der Aero bei ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung auf rund 10 Stunden.
Fazit
Inzwischen haben wir die Befürchtung, daß sich die Hersteller der Taschen PCs vollkommen in die falsche Richtung bewegen. Im Gegensatz zu den Handhelds, wo Farbe wirklich einen Nutzen und Übersicht bringt, ist das bei den Taschen PCs nämlich nicht der Fall.
Stift-Organizer sind gerade deshalb entwickelt worden, um Platz für die Tastatur und Gewicht zu sparen. Bei den Abmessungen und dem Gewicht der farbigen Organizer würde ich mich deshalb eher für einen Palmtop entscheiden.
Vorteile
gute Verarbeitung des Geräts
durchdachte Synchronisationssoftware
gute Ausstattung mit Schnittstellen
Schrifterkennung Jot mit guter Erkennungsquote
Ohrstöpsel mit Mikrofon liegt bei
Unterbringung des Bedienstifts gut gelöst
reichhaltiger Softwareumfang
Nachteile
keine Schutzabdeckung für serielle Schnittstelle
Schutzetui ist umständlich
CompactFash-Dummy geht leicht verloren
Dockingstation fest mit seriellem Kabel verbunden
Displaykontrast sehr mäßig und außerdem nicht einstellbar
Handbuch nur als Windows-Hilfedatei
|
|
Eingestellt
|
|
|
 |