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Windows Mobile 2005 | Upgrades auf Windows Mobile 2005

Upgrade auf Windows Mobile 2005

Mit einer offiziellen Stellungnahme reagiert Microsoft auf Kritik, dass für viele Pocket PCs mit Windows Mobile 2003 SE kein Upgrade auf Windows Mobile 2005 angeboten wird:

Das Mögliche und das Sinnvolle

Seit 2002 hat Microsoft die Hardware-Anforderungen und die Software so designed, dass es für Pocket PC-Käufer möglich ist, mindestens ein Upgrade auf die nächsthöhere Betriebssystemversion durchführen. Dies gilt auch für Windows Mobile 2005 - trotzdem werden nur wenige Hersteller ein Upgrade von Windows Mobile 2003 SE auf Windows Mobile 2005 anbieten. Die Schwierigkeit liegt darin, dass es für die Hersteller oft nicht praktikabel ist, ein Upgrade vorzulegen, denn die Anpassung kostet viel Geld und nur wenige Käufer machen vom Upgrade Gebrauch. Die Kalkulation ist dabei sehr simpel: (Kosten für Upgrade-Entwicklung) : (Anzahl der Upgrade-Käufer) = (aktzeptabler Preis).

Die Kosten

Welche Kosten stehen hinter einem Upgrade: Zunächst einmal die Entwicklungskosten für die neu benötigten Betriebssystemtreiber, denn viele Programme auf den Pocket PCs stammen nicht von Microsoft, sondern von einem OEM (Fremdentwickler und Hersteller) oder ODM (Fremdhersteller). Als teuer erweist sich auch das anschließende Austesten. Dies gilt besonders für Pocket PCs, die einen Mobilfunkteil enthalten und über Mobilnetzbetreiber verkauft werden. Nach jeder etwas größeren Änderung an der Software stehen jeweils wochenlange Tests an, um die Betriebssicherheit im Mobilnetz sicherzustellen. Es ist klar, dass Mobilnetzbetreiber eher ein neues "sexy" Smartphone ins Programm aufnehmen, das starke Abverkäufe verspricht, als für ein älteres Gerät ein Upgrade herauszubringen, das kaum nachgefragt wird.

Updates von Microsoft

Waren bisher Updates nur von den Geräteherstellern erhältlich, hat Microsoft inzwischen umgedacht. So plant das Unternehmen, ähnlich wie auf PCs, den Nutzern selbst Updates anzubieten. In Zukunft könnte also auf dem Gerät des Anwenders ab und zu ein Popup mit den Hinweis auf ein neues Update erscheinen, das man nur noch bestätigen muss. Vermutlich wird Microsoft sich dabei aber auf kleinere Updates, insbesondere für die Fehlerbehebung, beschränken. Eine andere Frage ist allerdings, ob die Gerätehersteller von dieser Funktion auch Gebrauch machen.

In zukünftigen Versionen von Windows Mobile sollen zudem Treiber und Betriebssystem deutlicher voneinander getrennt sein, sodass Updates es nicht unbedingt Änderungen an den Treibern nach sich ziehen. Somit wird auch das Austesten für die Mobilnetzbetreiber einfacher und schneller.

22.01.2010

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