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Testbericht
von Rainer Gievers
Der T-Mobile MDA Pro ist aktuell das Highlight unter allen Pocket PCs mit eingebautem Mobilfunk: Neben einer guten Tastatur bietet das Gerät ein dreh- und klappbares Display mit 640x480 Pixeln Auflösung und unterstützt neben GSM/GPRS auch UMTS und die Funkstandards WLAN und Bluetooth. Zielgruppe des MDA Pro sind eindeutig Nutzer, die für die Texteingabe eine Tastatur bevorzugen, denn ansonsten würde man wohl kaum ein so großes und schweres Smartphone mit sich herumschleppen wollen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Eingabe von Umlauten, denn aus Platzgründen gibt es dafür keine eigenen Tasten. Stattdessen gibt man die Umlaute ein, indem man zuerst den Vokal, zum Beispiel "A" tippt und dann ein- oder mehrfach die Sym-Taste betätigt. Das Zeichen links vom Cursor ändert sich dann in einen Umlaut.
Da man bei T-Mobile mit dem MDA Vario und dem MDA Pro zwischen zwei Tastaturmodellen wählen kann, sollen hier einmal die Unterschiede kurz aufgeführt werden. Der MDA Vario ist etwas kleiner als der MDA Pro und hat eine kleinere Tastatur, allerdings ist er nicht UMTS-fähig. Auch das Display des MDA Pro ist mit seiner größeren Auflösung von 640x480 - der Vario hat nur ein 240x320-Display - für viele textlastige Anwendungen besser geeignet. Ansonsten sind bei den integrierten Anwendungen keine Unterschiede zwischen MDA Vario und MDA Pro auszumachen. Man sollte aber unbedingt ein Update des MDA Pro, welches man auf den Service-Seiten von T-Mobile findet, einspielen, um alle Funktionen zu erhalten, denn im Standard-Lieferumfang fehlt die Anwendung Pocket MSN mit MSN Messenger und MSN Hotmail-Unterstützung.
Ein Highlight des MDA Pro ist sicherlich die unterstützte Videotelefonie, für die eine zweite Videokamera eingebaut wurde, die das Gesicht aufnimmt. Allerdings stellt sich die Frage, ob man bei Minutenpreisen von derzeit 0,80 bis 1,20 Euro viel Spass an der Videotelefonie haben wird, zumal UMTS-Empfang bei beiden Gesprächspartnern vorhanden sein muss. Hat der Gesprächspartner kein UMTS-Handy, ist ohnehin keine Videotelefonie möglich. Hier muss man sicherlich einen Vergleich zur MMS ziehen, die bei der Einführung noch ziemlich teuer war und kaum gebräuchlich, heute aber von jedem Handy unterstützt wird. Die Kamera-Anwendung kann Bilder sowohl von der normalen Kamera, als auch von der UMTS-Videokamera aufnehmen.
Fazit
Der MDA Pro wird sicherlich seine Käufer finden, für die meisten Anwender, die nur ab und zu Tastatureingaben vornehmen müssen, dürften aber andere Geräte wie der etwas kleinere MDA Vario interessanter sein.
Bewertung
Positiv
- QWERTZ-Tastatur
- Erweiterbar über SD-Karten
- WLAN und Bluetooth integriert
Negativ
- Gerät ist vergleichsweise klobig
| Technisches Datenblatt |
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Hersteller
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T-Mobile
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Bezeichnung
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MDA Pro
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Betriebssystem
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Windows Mobile 5 (Pocket PC 2005)
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Display
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Touchscreen LCD
65536 Farben
240x320 Bildpunkte
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RAM
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128 MB
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ROM
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64 MB
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Prozessor
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Intel XScale / 520 MHz
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Batteriebetrieb
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Li-Ion-Akku 1620 mAh
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Abmessungen BHT (mm)
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128 x 81 x 25
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Gewicht
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285 g
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Zusätzliche Funktionen
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- Bluetooth
- WLAN (IEE 802.11b)
- miniSD-Steckplatz
Quadband GSM/GPRS
- 1,3 Megapixel Kamera
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Schnittstellen
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- PC-Anschlusskabel
- Netzteil
- Headset
- Gürteltasche
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Lieferumfang
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k.A.
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Zusätzliche Software
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k.A.
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Optionales Zubehör
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k.A.
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VK laut Hersteller
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600,-
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Erhältlich in Deutschland
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09/2005
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Stichwörter: Tmobile, T-Mobil, Pro, MDA
Getestet: Juni 2006
11.06.2006
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